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Tineco Floor One S7 PRO – Das wird der heißersehnte Wischsauger bieten!

Es gibt ihn zwar noch nicht zu kaufen, doch wir konnten ihn schon ausprobieren: Den Tineco Floor One S7 Pro, der rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft im Dezember 2022 auf den heimischen Markt kommen soll. Die Gelegenheit dazu hatten wir auf der IFA 2022 in Berlin, wo Tineco mit einigen Produktneuheiten wie eben auch dem revolutionären Wischsauger vertreten war. Warum revolutionär? Weil es Tineco gelungen ist, den Floor One S5 Pro 2, den wir schon als hervorragend bewertet haben, mit dem S7 Pro nochmal deutlich zu übertrumpfen. Sobald das Gerät erhältlich ist, folgt unser detaillierter Testbericht, doch schon jetzt können wir kurz zusammenfassen, was uns aufgefallen ist.

Kanten – & Eckenreinigung

Der größte Vorteil ist unserer Meinung nach die erneut verbesserte Kantenreinigung. Während mit den Geräten der Serie 3 noch keine Kantenreinigung möglich ist, reicht die Bodenwalze bei den Floor One S5 Modellen immerhin an einer Seite bis an den Rand. Beim neuen Floor One S7 Pro konnte die Bürste noch weiter verbreitert werden, was eine beidseitige Kantenreinigung möglich macht. Dadurch ist irrelevant, aus welcher Richtung eine Kante oder Ecke gereinigt wird, es kann immer bis auf wenige Millimeter Abstand zum Rand gewischt werden.

Das ist neu: Beim S7 Pro reicht die Bodenwalze an beiden Seiten bis an den Rand.

Laufräder mit Antrieb

Wischsauger gleiten ziemlich angenehm über den Boden, da die drehende Bürstenrolle die Vorwärtsbewegung unterstützt. Beim S7 Pro hat Tineco aber aktiv für noch mehr Komfort gesorgt, indem den Laufrädern des smarten Saugwischers ein motorisierter Antrieb verpasst wurde. Durch die sogenannte SmoothPower Technologie wird die Bewegung des Gerätes erkannt und durch die Räder unterstützt – auch bei der Rückwärtsbewegung. Ohne dass wir darüber vorab Bescheid gewusst haben, ist uns diese Neuerung bei der ersten Nutzung des S7 Pro direkt aufgefallen. Es fühlt sich so an, als würde das Gerät komplett von alleine fahren und man selbst muss lediglich die Richtung vorgeben.

Die Laufräder des Wischsaugers werden elektrisch angetrieben, was die Handhabung noch angenehmer macht.

Bürstenbeleuchtung

Beleuchtete Bodendüsen kennen wir von vielen Akkusaugern, bei Wischsaugern sind sie aber noch nicht üblich. Anders ist das beim S7 Pro, denn er besitzt an seinem Bodenaufsatz einige LEDs, die in den Einstellungen beliebig ein- oder ausgeschaltet werden können. Die Umsetzung dieses Features war zwar naheliegend und zu erwarten, verschafft dem S7 Pro nichtsdestotrotz aber einen erheblichen Pluspunkt, da so der Schmutz auf dem Boden vor allem in dunkleren Ecken oder bei schlechten Lichtverhältnissen einfach viel besser zu erkennen ist.

Die Bürstenbeleuchtung kann je nach Wunsch aktiviert oder deaktiviert werden.

Verbesserte Selbstreinigung

Dass es wie schon bei den Vorgängern wieder eine Selbstreinigungsfunktion gibt, war klar, allerdings wurde nun auch diese weiter verbessert. Der S7 Pro gibt uns die Möglichkeit, je nach Verschmutzung zwischen einer kurzen und einer langen Reinigung zu wählen. Nachdem wir mit dem Gerät ein ganzes Ei vom Boden entfernt haben, haben wir beispielsweise die intensive Selbstreinigung durchgeführt um verlässlich üble Gerüche und Bakterienbildung zu vermeiden. Und wir hatten dabei tatsächlich den Eindruck, dass die Selbstreinigung um einiges gründlicher ausgefallen ist, als wir das von den Vorgängern kennen.

Der S7 Pro ermöglicht die Wahl zwischen einer kurzen und einer langen Selbstreinigung.

Wischen unter Möbeln

Auch der S7 Pro von Tineco lässt sich nicht stark genug abflachen, um zur Gänze unter Möbel zu kommen. Für diesen Zweck muss man auf jeden Fall weiterhin zum klassischen Wischmopp greifen. Uns ist aber aufgefallen, dass sich der S7 Pro durchaus ein Stück weiter abflachen lässt als sein Vorgänger, ein paar Zentimeter mehr unter Möbeln sind also möglich.

Unserem Gefühl nach lässt sich der S7 Pro etwas weiter abflachen als sein Vorgänger.

Neues & Bekanntes vereint

Insgesamt bietet der S7 Pro etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen, auch die Akkulaufzeit soll noch etwas verbessert worden sein. Natürlich gibt es aber auch viele Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger: Wie schon der S5 Pro 2 bietet auch der S7 Pro wieder einen reinen Saugmodus und den speziellen Ultra Modus. Im Ultra Modus wird das eingefüllte Wasser durch Elektrolyse in eine natürliche Reinigungslösung verwandelt. Diese Lösung nutzt der Tineco für die Selbstreinigung aber auch beim Wischen wobei auf diese Art und Weise bei nicht allzu hartnäckigen Verunreinigungen auf die Zugabe eines Reinigungsmittels verzichtet werden kann.

Fazit

Der Tineco Floor One S7, der wie bereits erwähnt im Dezember 2022 erscheinen soll, punktet also mit diversen Verbesserungen und ist unserer Meinung nach definitiv der beste Wischsauger, den wir bisher gesehen haben. Das wird sich aber auch am Preis zeigen: 799 Euro soll das Gerät, laut der Info die wir auf der IFA erhalten haben, kosten. Der Floor One S5 Pro 2 ist mit regulären 599 Euro doch um ein gutes Stück günstiger und ist und bleibt selbst nach der Erscheinung des S7 Pro daher weiterhin eine interessante Alternative, also sehen Sie sich gerne unseren ausführlichen Testbericht dazu an.

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