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Yeedi Mop Station - Test & Erfahrungen 2022

Unsere Bewertung
Kundenbewertungen

Geeignet für Personen, die:

  • großen Wert auf die Wischfunktion legen
  • einen möglichst flachen Roboter suchen
  • einen starken Hybridroboter für Hartböden suchen

Ungeeignet für Personen, die:

  • viele Teppiche haben
  • einen chaotischen Haushalt haben
  • mehrere Etagen zu reinigen haben
Preisvergleich
549,99 €
inkl. 19% MwSt.
649,99 €
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Unsere Bewertung
Hier sehen Sie auf einen Blick, wie sich der Roboter in unserem strengen Testverfahren geschlagen hat. Die Gesamtnote setzt sich, wie die Balken veranschaulichen, aus fünf einzelnen Kategorien zusammen. Die detaillierte Bewertung inklusive aller Unterkategorien finden Sie am Ende des Testberichtes.

Bewertung

85.02 %

"GUT"

Navigation & Hindernisse
81.8%
Reinigung Hartböden
93.7%
Reinigung Teppiche
55.39%
Wischleistung
96.3%
Benutzerfreundlichkeit
96.2%
Details zur Bewertung

Ein Saug-Wisch-Roboter ist nichts Neues. Dass dieser seinen Wischmopp zwischendurch selbstständig auswäscht, um stets mit einem sauberen Wischtuch zu arbeiten, aber schon. Und genau das kann der Yeedi Mop Station, dessen Ladestation sozusagen auch als Waschmaschine fungiert. Dabei gibt es getrennte Tanks für sauberes und schmutziges Wasser. Echt spannend! Wie gut das funktioniert und ob bei der neuen Technik auch die Saugleistung nicht zu kurz gekommen ist, sehen wir uns nun gemeinsam an.

Das Wichtigste auf einen Blick

Roboter-Typ

Der Yeedi Mop Station ist ein Hybridroboter – das Hauptaugenmerk liegt hier aber ganz klar auf der Wischfunktion.

Kartenerstellung

Ja, der Roboter besitzt eine Mappingfunktion. Er kann aber nur eine Karte speichern und arbeitet dabei auch etwas weniger präzise.

No-Go Lines

Magnetband oder virtuelle Sperrzonen: Beim Yeedi ist beides möglich. Auch wischfreie Zonen können erstellt werden.

Geeignete Böden

Auf Teppichen – vor allem auf welchen mit höherem Flor – lassen die Ergebnisse zu wünschen übrig. Wir empfehlen den Yeedi Mop Station daher nur für Hartboden.

Max. Schwelle

Für den Yeedi sind nur niedrige Schwellen mit einer Höhe von bis zu 1,2 cm machbar.

Minimale Höhe

Der Roboter ist sehr flach und so reichen ihm schon 9 cm aus, um unter Möbel wie Bett oder Sofa fahren zu können.

Zeitprogrammierung

Nicht jeder Reinigungsvorgang muss einzeln gestartet werden, es können auch Reinigungspläne erstellt werden. Der Roboter beginnt dann automatisch mit der Arbeit.

Teppicherkennung

Beim Saugen wird die Saugstärke auf Teppich automatisch gesteigert, beim Wischen fährt der Yeedi nicht auf Teppiche auf.

Für Haare geeignet

Der Yeedi schafft es, Haare von Hartboden zu entfernen. Bei langen Haaren darf aber nicht vergessen werden, regelmäßig die Bürste zu entwirren.

Hinderniserkennung

Leider geht der Roboter mit Hindernissen am Boden lieber auf Kuschelkurs als ihnen auszuweichen.

App

Für die Yeedi App gibt es ein Lob von uns. Es gibt nicht nur viele Funktionen, es ist auch alles richtig übersetzt und übersichtlich aufgebaut.

Reinigungsfläche

Beim Saugen schafft der Yeedi bis zu 150 m² pro Durchgang. Beim Wischen reduziert sich die Fläche, da der Roboter immer wieder zu seiner Station zurückkehrt.

Unterschied zum Vorgängermodell

Was ist der Unterschied zwischen Yeedi Mop Station und Yeedi Vac Station?

Beide Roboter sind sich grundsätzlich sehr ähnlich. Einen gravierenden Unterschied gibt es aber: Die Station. Beide Roboter laden darin ihren Akku auf. Darüber hinaus, dient dem Roboter mit Mop Station diese zur Reinigung seiner Wischmopps. Die Vac Station hingegen entleert automatisch den Schmutzbehälter des Roboters und ist groß genug, um im Durchschnitt nur alle 30 Tage geleert werden zu müssen. Sie haben also die Wahl, ob Sie lieber die Schmutzentleerung oder die Wischmopp-Reinigung wählen möchten – beides zusammen gibt es bei Yeedi noch nicht.

Das ändert alles: Der Yeedi wäscht seine Wischmopps alle 10 Minuten aus!
Yeedi Mop Station
85.02 %

Der Yeedi Mop Station saugt nicht nur, mithilfe zweier Wischpads die sich drehen und dabei auf den Boden gepresst werden, wischt er auch. Die Selbstreinigungsstation ermöglicht ein noch gründlicheres Ergebnis!

Vorteile

  • drehende & abwärtsdrückende Mopps
  • Wischpads werden in Station gereinigt
  • Wischpads werden trocken geföhnt
  • gute Saugleistung auf Hartboden
  • systematische Navigation
  • Mappingfunktion
  • gute App

Nachteile

  • sehr kleiner Schmutzbehälter
  • für Hochflorteppiche unbrauchbar
  • keine Hinderniserkennung
  • nur Speicherung einer Karte möglich
Mehr Details »

Lieferumfang

Damit Sie vorab wissen was Sie bekommen, ist hier der gesamte Lieferumfang zu sehen. Sehr gut gefällt uns dabei, dass sich in der Station ein Fach befindet, in dem nicht nur eine Reinigungsbürste, sondern auch direkt zwei zusätzliche Wischmopps beigelegt sind. Und auch an der Qualität haben wir nichts auszusetzen: Man merkt zwar schon, dass der Yeedi nicht zu den teuersten Premium-Geräten gehört, er wirkt aber auch nicht billig gefertigt sondern absolut stimmig für den Preis. Abgerundet wird das Erscheinungsbild des Roboters durch die Glasplatte an seiner Oberseite, diese gibt ihm das gewisse Etwas.

Was uns direkt negativ auffällt ist, dass auf der Yeedi Seite falsche Angaben zu finden sind, was die Größe von Schmutz- und Wassertank des Roboters betrifft. Der Schmutzbehälter ist tatsächlich nur 200 und nicht 300 ml groß, der Wassertank 150 ml statt angegeben 200 ml.

Der gesamte Lieferumfang auf einem Bild: Yeedi hat zwei zusätzliche Wischmopps obendrauf gelegt.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Roboter inklusive Behälter und Filter
  • Seitenbürste
  • 4 Wischmopps
  • Station mit Netzteil
  • Magnetband
  • Reinigungsbürste
  • Gebrauchsanweisung

Wir sind froh, dass sich direkt ein weiteres Paar Wischmopps im Lieferumfang befindet.

Inbetriebnahme

Nur wer die Yeedi App verwendet, kann auch alle verfügbaren Funktionen des Yeedi Mop Station nutzen. Im Idealfall wird die App also direkt vor der ersten Inbetriebnahme installiert und mit dem Roboter verbunden. Natürlich ist dafür WiFi erforderlich.

Schritt-für-Schritt Anleitung

  • Seitenbürste aufstecken
  • Selbstreinigungsstation anstecken und platzieren. Dabei sollten seitlich je 0,5 m und davor 1,5 m frei bleiben.
  • Den Frischwasserbehälter der Station mit Wasser befüllen.
  • Den Roboter mit dem seitlichen Schalter einschalten.
  • Den Roboter in die Station stellen und rund 6,5 Stunden laden lassen.
  • Yeedi App im App Store oder bei Google Play downloaden und installieren. Danach den Anweisungen in der App folgen, um den Roboter zu verbinden.
  • Es kann nun direkt gesaugt werden. Soll auch gewischt werden, muss der Wasserbehälter des Roboters befüllt und die Wischpads angebracht werden.
Bei der Standortwahl für die Lade- und Reinigungsstation ist darauf zu achten, dass rundherum genügend Platz frei bleibt.

In der Yeedi App wird Schritt für Schritt erklärt, was zu tun ist, um den Roboter zu verbinden.

Preisverteilung unter den Saugrobotern

So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.

Die Preis-Leistung beim Yeedi ist sehr gut. Immerhin bekommt man hier einen Hybridroboter inklusive automatischer Selbstreinigungsstation.

Wer einen Blick auf den Roboter wirft, entdeckt an seiner Oberseite eine Linse. Dabei handelt es sich um einen Kartierungssensor. Der Roboter wendet nämlich die visuelle SLAM-Technologie an und setzt zusätzlich noch auf einen Bodenverfolgungssensor. So kann er den Grundriss Ihrer Räumlichkeiten erlernen. Das bedeutet, der Yeedi arbeitet nicht chaotisch, sondern bewegt sich mit System. Oberstes Ziel ist, durch einen gut geplanten Reinigungsweg möglichst gründlich und effizient vorzugehen.

Um zu testen und zu veranschaulichen, wie gut das klappt, haben wir 10 m² Bodenfläche mit Sägespänen bedeckt. Um es dem Roboter etwas schwieriger zu machen und die Testsituation alltagsnäher zu gestalten, befinden sich in dem Raum auch ein Tisch und mehrere verschiedene Stühle.

Fazit: Dass der Roboter ein System hat, können wir bestätigen, denn er reinigt stets in geraden Bahnen von einer zur anderen Seite und fährt nicht kreuz und quer. Auch unter den Tisch traut er sich und nimmt dort alles mit – ebenso wie bei den Schwingstühlen. Was uns wundert, denn normalerweise haben die Saugroboter in unserem Test eher mit diesen Probleme, als mit den normalen Sesseln. Beim Yeedi ist es genau umgekehrt. Bei ihm bleiben die Sägespäne unter den beiden normalen Stühlen liegen. Scheinbar hat ihm der Platz zwischen den Stuhlbeinen nicht ausgereicht.

Das zeigt, hier kommt es immer auf den Stuhl selbst an. Unter manche Exemplare fährt der Yeedi, unter andere nicht. Ansonsten gefällt uns das Ergebnis sehr gut, im Inneren des Raumes ist ansonsten nämlich gar nichts liegen geblieben. Zusätzlich zu den Bereichen unter den Stühlen gibt es sonst nur im Randbereich an ein paar Stellen noch Rückstände. Da wir es hier mit einem Roboter zu tun haben, dessen Hauptfokus eigentlich auf der Wischfunktion liegt, hat uns dieses Saugresultat dennoch sehr positiv überrascht.

Ganz perfekt ist das Ergebnis nicht, der Yeedi konnte uns aber dennoch positiv überraschen.

Kartenerstellung

Ja, der Yeedi besitzt eine Mappingfunktion. Da er Ihre Räumlichkeiten kennt, kann er bei der Arbeit geplant vorgehen und weiß genau wo er schon gesaugt oder gewischt hat und wo er dies erst erledigen muss. Wie auf dem Foto bereits ersichtlich ist, ist die Karte in einzelne Räume unterteilt. Dadurch ist es auch möglich, den Roboter zum Putzen gezielt in einzelne Räume zu schicken. Diese Raumeinteilung wird allerdings automatisch vorgenommen und kann nicht abgeändert werden.

Auch Sperrzonen können über die Karte erstellt werden, aber dazu kommen wir noch.

Aber es gibt auch einen Nachteil: Der Yeedi kann sich nur eine Karte merken. Natürlich kann er trotzdem auf mehreren Etagen genutzt werden, allerdings muss Ihnen bewusst sein, dass nur mit der Karte eines Stockwerkes gearbeitet werden kann.

So sieht eine erstellte Karte aus, in der wir bereits die Raumeinteilung vorgenommen haben.

Wie viele Saugroboter erstellen Karten?

Wir lieben Roboter, die ihre Umgebung scannen um Karten zu erstellen, denn sie arbeiten viel präziser und bieten einen wesentlich größeren Funktionsumfang. Wie das Diagramm zeigt, ist eine derartige Kartenerstellung noch nicht selbstverständlich, mittlerweile aber doch bei den meisten Robotern in unserem Test zu finden.

Kann Karten erstellen (Yeedi Mop Station)
Kann keine Karten erstellen

Sperrzonen

Bei diesem Yeedi Roboter ist es so, dass über die App mit virtuellen Sperrzonen oder aber auch mit dem beigelegten Magnetband gearbeitet werden kann, um Bereiche für den Roboter unzugänglich zu machen. Wir gehen hier kurz auf die verschiedenen Varianten ein.

Sperrzone: Eine derartige Zone kann in beliebiger Größe an beliebiger Stelle platziert werden. Der Roboter befährt diesen Bereich in Folge dessen nicht – egal ob er gerade saugt oder wischt.

Wischfreie Zone: Möglicherweise gibt es in Ihrem Zuhause Bereiche, die der Roboter zwar saugen, aber nicht wischen soll. Dann kann eine wischfreie Zone erstellt werden, beim Saugen hat diese nämlich keine Auswirkung auf die Vorgehensweise des Roboters.

Magnetband: Da man dann nichts herumliegen hat, sind uns die virtuellen Sperrzonen lieber, Yeedi hat dem Lieferumfang zusätzlich aber auch ein Magnetband beigelegt. Dieses kann auf den Boden gelegt werden und hält den Roboter dann auf, da es sozusagen als unsichtbare Wand dient. Das Band befindet sich auf einer Rolle und kann auf eine beliebige Länge zugeschnitten werden.

Hier haben wir das Magnetband in einer Türöffnung platziert.

Wie viele Saugroboter bieten virtuelle Sperrzonen per App?

Der Roboter soll einen bestimmten Bereich meiden? Nichts leichter als das – zumindest wenn sich per App einfach virtuelle Abgrenzungen erstellen lassen. Hier sehen Sie, wie viele Geräte diesen Komfort bieten.

Virtuelle Sperrzone möglich (Yeedi Mop Station)
Virtuelle Sperrzone nicht möglich

Hindernisse

Zwar bestitz der Yeedi eine intelligente Navigation, von einer intelligenten Hinderniserkennung ist auf der Yeedi Seite aber nichts zu lesen. Damit Sie nicht im Dunkeln tappen sondern ganz klar wissen was der Hybridroboter kann und was nicht, haben wir einen kleinen Hindernisparcours aufgebaut und den Roboter hineingeschickt.

Fazit: Leider hat es der Yeedi nicht geschafft den kleinen Teppich so zu befahren, dass dieser sich nicht in ihm verheddert. Und so gab es schnell eine Zwangspause und wir mussten den Teppich erst lösen, bevor der Roboter weitermachen konnte. Und auch bei den weiteren Objekte ist die Leistung des Roboters leider als ausbaufähig zu bewerten: Der Türstopper wurde mehrmals touchiert, die Flasche sogar umgeschmissen und das Kabel hat sich ebenso wie der Teppich im Roboter verheddert und ihn so zum Stopp gezwungen.

Da das Gerät an seiner Vorderseite einen Stoßdämpfer hat, ist es nicht besonders schlimm, wenn es gegen etwas fährt. Dass es sowohl beim Kabel als auch beim Teppich zu Verhedderungen gekommen ist, zeigt aber sehr deutlich, dass derartige Gegenstände wie etwa auch Schuhe mit Schnürsenkeln keinesfalls auf dem Boden liegen sollten, wenn der Roboter arbeitet. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass es immer wieder zu ungewollten Unterbrechungen kommt.

Für eine ausgereifte Objekterkennung sind meist teurere Premium-Geräte bekannt, mit dem Dreame Bot L10 Pro mit seiner Obstacle Avoidance haben wir aber auch schon einen günstigeren Roboter erlebt, der sich hier großartig geschlagen hat und den Yeedi ganz klar in den Schatten stellt.

Glücklicherweise sind die Zusammenstöße nicht sehr fest, denn ausweichen ist nicht die Stärke des Yeedi.

Häufchen-Erkennung

Da der Roboter Hindernissen grundsätzlich nicht zuverlässig ausweichen kann, haben wir auch bei den Hundehaufen – die bei uns natürlich unecht sind – nicht damit gerechnet. Und so ist es auch gekommen, der Roboter hat alle Haufen überfahren. Passiert Ihrem Tier also mal ein Malheur und der Roboter ist unterwegs, müssen Sie sich auf ein unschönes Szenario einstellen. Allgemein gibt es aber erst wenige Saugroboter, die diesen Test bestehen konnten. Die Nase vorne hat hier der Roborock S7 MaxV.

Höhenüberwindung

Wenn es darum geht, Hürden wie Türschwellen oder Teppichkanten selbst zu überwinden, ist der Yeedi den meisten Konkurrenten unterlegen. Er schafft nämlich gerad einmal 1,2 cm hohe Schwellen, bei der Steigerung auf 1,6 cm musste er schon umkehren. Die meisten anderen Geräte in unserem Vergleich schaffen hingegen sogar 2 cm.

Über 1,2 cm fährt der Yeedi selbstständig hinweg, mehr geht dann aber nicht mehr.

Minimale Höhe

Da der Yeedi keinen Sensorturm an seiner Oberseite hat, ist er ein wenig niedriger als viele Konkurrenten. So reichen ihm schon 9 cm aus, um auch unter Möbeln wie Sofa, Bett und Sideboard sauber machen zu können.

Schon 9 cm Bodenabstand reichen aus, damit der Roboter unter Möbel fahren und dort säubern kann.

Absturzsensoren

Wenn auf etwas Verlass ist, dann auf die Abgrunderkennungssensoren. Diese haben bisher bei allen Robotern die wir getestet haben, wie auch beim Yeedi Mop Station, absolut zuverlässig funktioniert. Das heißt der Roboter darf auch im Bereich von Treppenabgängen oder anderen Höhenunterschieden unbeobachtet eingesetzt werden ohne, dass Absturzgefahr besteht.

Der Roboter ragt zwar etwas über die Kante, dreht aber rechtzeitig um, um nicht zu stürzen.

Schwarzer Untergrund

Sie haben schwarzen Boden? Gar kein Thema für den Yeedi Mop Station. Ihm ist es vollkommen egal welche Farbe der Untergrund hat, denn auch von schwarzen Böden lassen sich seine Abgrunderkennungssensoren nicht verwirren. Was für ein Glück, denn es gibt tatsächlich Roboter, wie beispielsweise den iRboto Braava Jet, die auf schwarzen Böden völlig die Orientierung verlieren und darauf so gar nicht zu gebrauchen sind.

Auch wer schwarze Böden hat, kann sich den Yeedi Mop Station bedenkenlos zulegen.

Teppicherkennung

Der Yeedi hat eine automatische Teppicherkennung und diese funktioniert auch. Saugt er und fährt dabei auf einen Teppich auf, schaltet er selbstständig in den stärksten Saugmodus und kehrt beim Verlassen des Teppichs wieder automatisch in den vorherigen Modus zurück.

Auch im Wischmodus spielt die Teppicherkennung eine Rolle, denn hier hält sich der Roboter selbstständig von Teppichen fern. Sobald also seine Wischmopps angebracht sind, weiß er, dass er nicht auf Teppiche auffahren darf und tatsächlich funktioniert das auch sehr gut.

Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?

Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.

Besitzt eine Teppicherkennung (Yeedi Mop Station)
Besitzt keine Teppicherkennung

Systematische Navigation, Kartenerstellung, Teppicherkennung, virtuelle Sperrzonen – alles kein Problem für den Yeedi. Nur bei der Hinderniserkennung schwächelt er.

Saugleistung Hartböden

Im Gegensatz zu den anderen Geräten in unserem Test ist der Yeedi genau gesagt kein Saugroboter mit Wischfunktion, sondern ein Wischroboter mit Saugfunktion. Umso gespannter sind wir deswegen, ob er in den folgenden Saugtests mit den Saug-Wisch- oder auch reinen Saugrobotern mithalten kann. Wir beginnen auf Hartboden.

Vorweg möchten wir festhalten, dass der Schmutzbehälter des Yeedi mit einem Fassungsvermögen von 200 ml im Vergleich doch sehr klein ist. Wir verstreuen immer 150 g Schmutz, was dem Yeedi eindeutig zu viel war. Um die Vergleichbarkeit zwischen den Ergebnissen der verschiedenen Roboter zu bewahren, haben wir nicht die Schmutzmenge abgeändert, sondern zwischendurch auf Pause gedrückt und den Behälter geleert. Auf die Saugdauer hatte das keine Auswirkungen.

All unsere Tests fanden in einem 2 m² abgegrenzten Bereich statt. Um die Fläche zu reinigen, gaben wir dem Roboter Zeit bis er selbstständig gestoppt hat oder maximal 10 Minuten verstrichen waren.

Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand

Nun begegnet der Saugroboter einem der wohl schmutzigsten Böden, die er in seinem ganzen Leben sehen wird. Denn auf unserer rund 2 m² großen Testfläche verteilen wir je 50 g Kaffeebohnen, Leinsamen und feinen Sand.

Fazit: Um wirklich alles mitzunehmen, hätte der Yeedi noch eine Runde mehr drehen müssen. Während sich bei anderen Geräten die Rückstände meist auf die Ecken und den Randbereich konzentrieren, ist beim Yeedi aufgrund seines Fahrmusters das Meiste in der Mitte liegen geblieben. Das schlussendliche Ergebnis ist mit 94,40 Prozent der Gesamtmenge dennoch ziemlich stark und besser als bei etlichen Konkurrenten.

Der Yeedi Roboter hat etwas mehr als 3,5 Minuten gesaugt und dabei 94,4 % der Schmutzmenge mitgenommen.

Haare & Tierhaare

Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim Yeedi Mop Station ist. Außerdem darf er uns zeigen, ob er auch mit Tierhaaren zurecht kommt.

Fazit: Positiv zu erwähnen ist, dass der Roboter die Haare nicht verweht, so werden sie nicht unnötig verteilt. Es ist aber trotzdem so, dass auf der gesamten Fläche immer wieder ein paar einzelne Härchen liegen bleiben. Wäre der Roboter noch länger gefahren, hätte er auch diese mitgenommen. Die Leistung ist daher nicht perfekt, aber schon gut. Beachtet werden muss aber, dass sich so gut wie alle langen Haare um die Bodenbürste schlingen. Da diese einfach entnommen werden kann und keine Borsten hat, ist sie aber sehr leicht zu reinigen. Außerdem liegt sogar ein kleines Reinigungswerkzeug bei, mit dem die Haare bei Bedarf abgetrennt werden können.

Nur die kurzen Haare haben es in den Behälter geschafft. Zum Glück ist die Bürste aber ziemlich pflegeleicht.

Katzenstreu

Katzenbesitzer wissen, etwas Streu aus dem Katzenklo landet immer daneben. Im Idealfall sollte der Roboter dies rückstandslos beseitigen.

Fazit: Zuerst sollte der Yeedi nur saugen und dabei möglichst viel der verteilten Streu mitnehmen. Insgesamt konnte er dann 84,6 % aufsammeln, was bei diesem Test im Durchschnitt liegt. Im Anschluss haben wir für einen zusätzlichen Durchgang auch noch die Wischfunktion genutzt, um die staubigen Spuren zu entfernen.

42,3 von 50 g sind genau 84,6 % der gesamten Menge an Katzenstreu.

Die borstenlose Silikonbürste ist ein Vorteil, denn so kommt der Roboter auch mit Haaren gut zurecht. Und auch in unserem Schmutz-Test hat er sich passabel geschlagen. Er geht zwar nicht als bester Roboter in unsere Aufzeichnungen ein, kann mit seiner Leistung im Alltag aber auf alle Fälle überzeugen. Nur dass der Staubtank gerade einmal 200 ml fasst, ist als Minus anzumerken. Dadurch muss der Behälter vergleichsweise häufig geleert werden, und das erledigt beim Yeedi leider keine Station.

Der Yeedi erzielt gute Saugresultate. Sein Schmutzbehälter hätte aber gerne etwas größer sein dürfen.

Saugleistung Teppiche

Den Fokus hat Yeedi bei seinem Roboter mit Mop Station definitiv auf die Reinigung von Hartboden – inklusive dem Saugen und Wischen – gelegt. Damit sich das Gerät eine uneingeschränkte Empfehlung unsererseits verdient, muss es aber auch auf Teppich überzeugen. Ob dem so ist, finden wir nun heraus.

Florloser Teppich

Ein Teppich für den Eingangsbereich muss besonders robust und pflegeleicht sein. Im Rahmen unserer Versuchsreihe haben wir uns hier für einen reinen Sisalteppich mit 1.900 g/qm entschieden.

Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand

Auch den florlosen Teppich verschmutzen wir wieder mit je 50 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand. Eine echte Herausforderung.

Fazit: Auf den ersten Blick glaubt man es nicht, doch obwohl dieser Teppich keinen Flor hat, ist er aufgrund seiner ausgeprägten Struktur sehr schwierig zu reinigen. Der Yeedi hat sich ganze vier Minuten kräftig ins Zeug gelegt. Dabei hat es für ein Ergebnis von 70 Prozent gereicht. Ja, eine Glanzleistung ist das nicht, für diesen schwierigen Teppich im Vergleich aber nicht schlecht. Wir würden sagen, der Yeedi liegt hier im Mittelfeld.

70% wurden aufgesaugt: Einige Roboter haben es schlechter gemacht, einige besser. Der Yeedi liegt im Mittelfeld.

Kurzflorteppich

Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet.

Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand

Unser übliches Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand bedeckt den Kurzflorteppich. Für den Roboter gilt es nun zu zeigen, ob er den 150 g Schmutz gewachsen ist.

Fazit: Betrachtet man das Nachher-Bild, stechen einem sofort die Rückstände entlang der Kanten ins Auge. Mit rund 80 Prozent muss sich der Yeedi mit seinem Ergebnis nicht verstecken, zu den Besten gehört er aber ganz klar nicht. Schließlich haben einige Roboter hier mehr als 90 Prozent aufgesammelt. Zum Ergebnis hat beim Yeedi sicher auch beigetragen, dass er sich zwischendurch auch mal von seiner systematischen Navigation verabschiede hat und etwas chaotisch unterwegs war.

119,7 von 150 g entsprechen genau 79,80 % der gesamten Schmutzmenge.

Haare & Tierhaare

Haare von Mensch und Tier sind immer lästig und verteilen sich schnell in der ganzen Wohnung. Davor bleiben auch Teppiche nicht verschont.

Fazit: Leichtes Spiel hat der Roboter hier nicht. Manche der Haare weigern sich im Roboter zu verschwinden und werden als Büschel liegen gelassen. Außerdem hat der Roboter nur relativ kurz gesaugt, da sich seine Bürste verheddert und ihn zum Stopp gezwungen hat. Das passiert selbst bei kurzem Flor gelegentlich, weshalb der Yeedi nicht der beste Saugroboter für Teppich ist.

Und wieder hat sich der Großteil der Haare um die Bodenbürste geschlungen. Bei solchen drehenden Bürsten ist das ganz normal.

Hochflorteppich

Für den Hochflorteppich-Test haben wir uns für eine besonders dichte Variante entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Teppich aus 100% Polyester mit einer Florhöhe von 18 mm und einem Gewicht von 1.500 g/qm².

Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand

Hochflorteppiche sind für Staubsauger immer eine besondere Herausforderung. Wir haben dem Roboter daher auch darauf je 50 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verstreut.

Fazit: Der Yeedi hat gerade einmal ein paar Sekunden gesaugt, schon meldetet er, dass sich seine Bürste verheddert hat. Wir konnten ihn trotzdem nochmal starten und er machte weiter. Nach etwas mehr als einer weiteren Minute folgte das nächste Aus: Wieder war die Bürste schuld. Der Roboter kommt überhaupt nicht mit hohem Flor klar und ist für die Reinigung derartiger Teppiche daher unbrauchbar. Und so ist auch das Testergebnis eine absolute Katastrophe.

Dass so wenig in der Schüssel ist, erleben wir nicht oft. Nur 9,87% konnten aufgesaugt werden.

Von florlosem Teppich über Kurzflor bis hin zum Hochflor hat die Leistung des Yeedi Mopp Station immer weiter nachgelassen. Wer sich den Roboter wegen seinem Können auf Hartboden anschafft, kann ihn natürlich auch auf Teppich einsetzen. Die Leistungen auf Teppich sind aber definitiv nicht als Kaufgrund zu vermerken. Für die Säuberung von Teppichen mit etwas höherem Flor ist der Roboter sogar vollkommen unbrauchbar, da darauf ständig seine Bürste blockiert und das Gerät dann stoppt.

Hoher Flor bringt die Hauptbürste des Yeedi zum Blockieren. Selbst auf Kurzflorteppichen ist der Roboter davor nicht sicher.

Wischleistung

Schon auf den ersten Blick ist ersichtlich, dass sich der Yeedi von den meisten anderen Saug-Wisch-Robotern unterscheidet. Er hat nämlich nicht einfach ein Wischtuch auf einer Platte, sondern zwei richtige Wischmopps. Diese drehen sich und werden nach unten gegen den Boden gepresst, um Schmutz möglichst effizient zu entfernen und das händische Moppen bestmöglich nachzuahmen. Das gelingt dem Roboter auch dadurch, dass er nicht wie die meisten anderen Roboter den gesamten Wischvorgang mit den gleichen, zunehmen verschmutzenden Wischpads ausführt. Er fährt zwischendurch immer wieder in seine Station, um seine beiden Mopps dort auszuwaschen und in Folge dessen wieder neuen Schmutz aufnehmen zu können. Auf diese Station gehen wir im Abschnitt Features noch genauer sein.

Soll mit dem Wischen losgelegt werden, ist es nur notwendig, die beiden Wischmopps auf dem Roboter anzubringen und seinen 150 ml großen Wassertank aufzufüllen.

Da in der App zwischen verschiedenen Feuchtigkeitsstufen gewählt werden kann, ist der Roboter für unterschiedliche Böden geeignet und kann auch auf Parkett eingesetzt werden. Haben Sie solch empfindliche Böden wie Parkett, sollten Sie den Roboter aber besser nicht wischen lassen, wenn Sie nicht Zuhause sind. Schließlich kann es immer vorkommen, dass er sich irgendwo festfährt. Liegen die feuchten Wischmopps dann stundenlang auf dem Boden, kann es zu Schäden kommen.

Für das Wischen unseres 10 m² großen Raumes hat der Yeedi übrigens rund 25 Minuten gebraucht. Dazu müssen wir aber erwähnen, dass wir eine zweimalige Reinigung eingestellt haben. Interessant ist, dass der Roboter nicht nur abschließend, sondern auch zweimal zwischendurch seinen Wischmopp ausgewaschen hat. Das heißt also, der Schmutz aus seinen Mopps wurde gelöst und in der Station aufgefangen, der Yeedi konnte so mit sauberen Pads weitermachen.

Wir starten mit unseren Wischtests im 2 m² großen abgegrenzten Bereich.

Kaffeeflecken & Saftflecken

Um zu testen, ob der Roboter auch hartnäckige Flecken beseitigen kann, haben wir Kaffee und Saft auf den Boden gekleckst und eintrocknen lassen.

Fazit: Ja, hier sind leider noch viele Flecken geblieben. Der Yeedi hatte hier Schwierigkeiten mit unserer Testsituation im Rahmen und konnte deswegen nicht sein gewohntes Navigationsmuster an den Tag legen. Außerdem dachte er, rechts unten würde seine Ladestation stehen und ist deshalb nicht in diese Ecke gefahren. Doch jene Stellen, die er gewischt hat, wurden schnell von den klebrigen und hartnäckigen Flecken befreit. Dass die Wischmopps rotieren und nach unten gedrückt werden, zeigt hier definitiv Wirkung.

Ganz schön schmutzig, diese Wischmopps benötigen definitiv einen Waschgang in der Station.

Schuhabdrücke

Besonders in der kalten und feuchten Jahreszeit sind schmutzige Schuhabdrücke im Eingangsbereich ein nerviges und stets wiederkehrendes Thema. Will man es immer sauber haben, heißt es wischen, wischen, wischen. Wäre doch toll, wenn uns dabei der Roboter ablösen könnte.

Fazit: Zwar hat der Yeedi zwei runde, rotierende Wischmopps und nicht wie die meisten anderen Roboter eine Wischplatte mit Tuch, an der Kantenreinigung ändert das aber nichts. Auch der Yeedi kommt nicht bis ganz an den Rand – es bleiben ein paar cm die nicht gewischt werden. Auf der Fläche selbst ist die Leistung aber hervorragend. Innerhalb kurzer Zeit sind alle schuhabdrücke verschwunden.

Das Ergebnis auf der rechten Seite zeigt, dass der Yeedi die Schmutzspuren erfolgreich beseitigen konnte.

Wie bewerten wir nun also die Wischfunktion des Yeedi? Schade ist, dass auch er nicht nahe an Kanten und in Ecken kommt, auch bei ihm bleibt ein einige Zentimeter starker schmutziger Streifen stehen. Bis ganz an den Rand konnte bisher tatsächlich nur der reine Wischroboter iRobot Braava jet m6 wischen.

Ansonsten gefällt uns sehr gut, dass der Yeedi zwei richtige Wischmopps hat, dich sich nicht nur drehen, sondern für noch mehr Wirkung auch gegen den Boden gedrückt werden. Dadurch schafft es der Roboter selbst klebrige Flecken oder stärker festsitzenden Schmutz zu entfernen.

Und ein entscheidendes Plus ist natürlich die automatische Moppreinigung in der Station. So wird der bereits aufgenommen Schmutz zwischendurch immer wieder ausgewaschen und abtransportiert, um Platz für neuen Dreck zu machen, anstatt ihn weiter im Raum zu verteilen. Das macht einen echten Unterschied! Insgesamt gefällt und die Wischfunktion des Yeedi Mop Station damit sehr gut.

Endlich ein Wischroboter, der den Schmutz nicht nur verteilt, sondern tatsächlich auch entfernt!

Laufzeit & Ladezeit

Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?

Im normalen Saugmodus kann der Yeedi 2 Stunden und 16 Minuten arbeiten, bis sein Akku erschöpft ist.

< 1h 30min
1h 30min – 2h 00min
2h 01min – 2h 30min (Yeedi Mop Station)
2h 31min – 3h 00min
3h 01min – 3h 30min
3h 31min – 4h 00min
> 4h 00min

Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?

Beim Saugen im normalen Modus schafft der Yeedi mit einer Akkuladung 150 m². Beim Wischen schafft er nicht so viel, da er hier alle 10 Minuten in seine Reinigungsstation fährt, um seine Wischmopps auszuwaschen.

Bis zu 50 m²
Bis zu 100 m²
Bis zu 150 m² (Yeedi Mop Station)
Bis zu 200 m²
Bis zu 250 m²
Bis zu 300 m²
Über 300 m²

Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?

Sofern die kontinuierliche Reinigung nicht deaktiviert wird, macht der Roboter nach dem Laden dort weiter, wo er zuvor aufgrund Energiemangels gestoppt hat. So ist er also auch für den Einsatz auf größeren Flächen geeignet. Eine vollständige Akkuladung dauert dabei 2 Stunden und 19 Minuten.

Setzt Reinigungsvorgang nach dem Laden fort (Yeedi Mop Station)
Setzt Reinigungsvorgang nach dem Laden nicht fort

Geht dem Yeedi die Energie aus, kehrt er automatisch zur Ladestation zurück und setzt die Reinigung nach dem Laden fort.

Lautstärke

Um vergleichen zu können, haben wir wie immer wieder die Lautstärke beim Saugen ermittelt. Beim Yeedi entspricht diese im normalen Saugmodus ungefähr 56 Dezibel, im maximalen Saugmodus rund 71 Dezibel. Damit ist der Roboter ziemlich leise.

Mit 56 Dezibel im Standard-Saugmodus ist der Yeedi Mop Station ziemlich leise.

Wie laut ist der Saugroboter im Vergleich?

Die Grafik zeigt die unterschiedlichen Ergebnisse unserer Dezibel Messung im normalen Saugmodus.

< 60 dB (Yeedi Mop Station)
60-62 dB
63-65 dB
66-68 dB
69-71 dB
72-74 dB
76-78 dB

Wer sich durch die Geräuschkulisse gestört fühlt, kann den Roboter so einteilen, dass er arbeitet wenn man selbst nicht Zuhause ist.

Reinigungsmodi

Saugen oder Saugen & Wischen

Der Roboter saugt immer. Werden die beiden Wischmopps angebracht, wischt er zusätzlich auch noch. Wischen allein ist nicht möglich, allerdings kann die Saugkraft auf Wunsch auf das absolute Minimum gedrosselt werden.

Saugkraft Leise – Standard – Maximal – Maximal+

Es gibt vier verschieden starke Saugstufen, zwischen denen geswitcht werden kann. Es ist sogar möglich, für jeden Raum individuell die gewünschte Stufe vorzudefinieren.

Wasserdurchflussrate Niedrig – Mittel – Hoch

Auch wie viel Wischwasser verwendet wird, kann eingestellt werden. Hier gibt es drei verschiedene Stufen. Und wie auch schon bei der Saugkraft, ist es auch hier möglich, für jeden Raum direkt die bevorzugte Einstellung abzuspeichern. Das kann hier durchaus Sinn machen, wenn verschiedene Böden verlegt sind, denn der Parkett sollte natürlich weniger feucht gewischt werden als die Fliesen im Badezimmer.

Bereich – Auto – Benutzerdefiniert

Soll der Roboter alle Räume säubern, muss nur eine Reinigung im Auto-Modus gestartet werden. Die Bereichsreinigung macht es möglich, nur einzelne Räume auszuwählen und im benutzerdefinierten Modus kann ein eigener individueller Reinigungsbereich erstellt werden.

Reinigungsdurchgänge

1x oder 2x – zwischen diesen beiden Optionen kann hier gewählt werden. Dadurch wird bestimmt, wie oft der Roboter die gesamte Fläche im Zuge einer Reinigung abfährt.

Der Yeedi bietet nicht nur verschiedene Saugstärken und Feuchtigkeitsstufen, auch die Reinigungsbereiche sind flexibel.

Steuerung

Auch an der Station und am Roboter gibt es Knöpfe, der volle Funktionsumfang ist aber nur zugänglich, wenn auch die App genutzt wird. Zusätzlich kann der Roboter auch mit Sprachbefehlen gesteuert werden. Kompatibel sind Amazon Alexa, Google Home und yandex Alice.

Zeitliche Programmierung

Im Idealfall arbeitet der Roboter möglichst selbstständig. Sie erreichen das, indem Sie die Zeitplanungs Funktion nutzen. Zum einen kann dabei zwischen Auto- und Bereichsreinigungen gewählt werden. Auto entspricht dabei der gesamten Etage, im Zuge einer Bereichsreinigung können Sie die gewünschten Räumlichkeiten festlegen. Dann können auch schon Startzeiten und gewünschte Tage – automatische Wiederholungen möglich – gewählt werden. Ist der vorgegebene Zeitpunkt gekommen, aktiviert sich der Roboter selbst um die Aufgabe auszuführen.

Bedient wird der Roboter bequem über die App. Auch Reinigungsplanung und Sprachsteuerung sind möglich.

App

Die App macht einen sehr guten Eindruck auf uns. Alles ist korrekt übersetzt, es gibt keine Bugs und der Aufbau ist sehr übersichtlich. Auch der Funktionsumfang stellt uns zufrieden, wir vermissen nichts. Nur dass lediglich eine Karte gespeichert werden kann ist schade, aber darauf sind wir ja bereits eingegangen.

Über die App ist es sogar möglich, den Roboter auch von unterwegs zu starten und ihn sogar bei der Arbeit zu beobachten, denn er markiert seine Reinigungswege in der Karte.

Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:

Die App gefällt uns sehr gut. Einziges Manko ist, dass nur eine Karte gespeichert werden kann.

Features

Selbstreinigungsstation 

Wer sich für den Yeedi Mop Station entscheidet, erhält wie der Name schon vermuten lässt, eine automatische Mopp-Reinigungsstation obendrauf. Von Yeedi wird diese treffenderweise als eingebaute Waschmaschine bezeichnet.

Wenn der Roboter wischt, begibt er sich selbstständig alle 10 Minuten zur Station, um seine Wischmopps reinigen zu lassen. Dabei handelt es sich aber mehr um einen kurzen Spülgang, als um eine richtige Wäsche – immerhin wird dabei auch kein Reinigungsmittel verwendet. Und so kommt es, dass die beiden Wischpads nach unseren Tests nicht mehr in ihrem ursprünglichen Weiß erstrahlen. Nachdem Saft- und Kaffeeflecken gewischt und die Pads in der Station gereinigt wurden, haben wir sie mit einem weißen Küchentuch abgetupft. Dabei hat sich gezeigt, dass immer noch etwas Schmutz in den Pads war. Nichtsdestotrotz bringt die Station eine wesentliche Verbesserung der Wischleistung mit sich und ist ein enormer Fortschritt!

Ganz sauber bekommt die Station die Wischpads aber nicht mehr.

Auch nach Beendigung der Aufgabe, wenn der Roboter sowieso zum Aufladen in seine Station zurückkehrt, werden die Wischmopps gereinigt. Damit kein übler Geruch entsteht oder sich im schlimmsten Fall sogar Schimmel bildet, wird danach eine Trocknungsfunktion ausgeführt. Allerdings dauert das mehrere Stunden lang, wobei eine Art Luftgeräusch zu hören ist. Wer das umgehen will, nimmt die Wischpads ab und legt sie zum Trocknen auf.

All das entstehende Schmutzwasser wird in einem 3,5 l großen Schmutzwassertank in der Station gesammelt. Direkt daneben befindet sich der ebenso große Frischwassertank. Wie viel Zeit vergeht bis der eine Behälter leer und der andere voll ist, ist natürlich sehr individuell und hängt davon ab, wie oft der Roboter genutzt wird und wie viel Wohnfläche sie haben.

Die Station reinigt die Wischmopps und föhnt sie trocken. Das Schmutzwasser wird in einen Tank gepumpt.

Wartung & Pflege

In den Einstellungen der App ist ersichtlich, wie sehr Zubehör wie Seitenbürste, Hauptbürste, Filter oder Wischpads bereits abgenutzt sind. Wie oft ein Austausch der einzelnen Teile erforderlich ist, kann aber auch in der Bedienungsanleitung nachgelesen werden. Bei den Wischmopps etwa gibt Yeedi 3 Monate an, beim Filter 3 bis 6 Monate.

Allgemein ist darauf zu achten, dass der Roboter nicht verschmutzt. Die Bürsten und Sensoren sollten also immer sauber sein, der Staubbehälter nach jeder Anwendung entleert und der Filter regelmäßig ausgeklopft und gelegentlich auch abgespült werden. Im Idealfall wird der Abwasserbehälter der Station nach so gut wieder jeder Anwendung geleert, denn sonst können sich schnell schlechte Gerüche bilden.

Auch die Station selbst sollte regelmäßig gereinigt werden. Wird die entsprechende Funktion gestartet, läuft Wasser ein und Sie haben Zeit, die Schale mit der beigelegten Reinigungsbürste zu schrubben. Im Anschluss wird das Wasser automatisch abgepumpt.

Der Roboter nimmt Ihnen so viel Arbeit ab – ein bisschen etwas müssen Sie auch für ihn tun.

FAQ

Der Wischroboter mit Saugfunktion kommt mit einer speziellen Station. Darin wird er nicht nur geladen, darin werden auch alle 10 Minuten seine beiden Wischmopps ausgewaschen. Der Unterschied zu so gut wie allen anderen Saug-Wisch-Robotern besteht also darin, dass der Yeedi immer wieder mit sauberen Wischmopps weiterarbeitet, während die anderen Geräte während dem gesamten Reinigungsdurchgang den gleichen Lappen hinter sich her ziehen.

Während es bei Hybridrobotern gang und gäbe ist, dass der Roboter einfach inklusive nassem Wischtuch in seiner Station parkt, gibt es hier beim Yeedi eine zusätzliche Neuerung: Die Wischpads werden in der Station trocken geföhnt. So wird vermieden, dass sich üble Gerüche oder Schimmel bilden. Dabei ist ein leises Luftgeräusch hörbar und der Vorgang dauert recht lange. Wer das vermeiden will, kann die Wischpads aber auch einfach abnehmen und zum Trocknen aufhängen bzw auflegen.

Nein, wie der Name Mop Station schon sagt, widmet sich die Station wirklich nur den Wischmopps. Der Schmutzbehälter des Roboters, der leider relativ klein gehalten ist, muss weiterhin händisch entleert werden.

Fazit

Wer einen Roboter sucht, der auch verschiedene Teppiche gründlich reinigen soll, sollte sich nicht für den Yeedi Mop Station entscheiden, denn die Teppichreinigung ist definitiv seine größte Schwäche. Und auch wer relativ chaotisch wohnt, trifft mit dem Yeedi nicht die beste Wahl, denn von Ausweichmanövern hält er nicht so viel. Er geht lieber auf Tuchfühlung mit Hindernissen!

Wer hingegen ein Kombigerät für die Reinigung von Hartböden sucht, bei dem die Entwickler ihre Energie auch in die Wischfunktion und nicht nur in die Saugleistung gesteckt haben, ist an der richtigen Adresse. Denn der Yeedi ist ein Vorreiter: Er wäscht seine Wischmopps in der zugehörigen Station selbstständig aus und kann den Schmutz so tatsächlich entfernen, anstatt ihn wie viele Konkurrenten ab einem gewissen Punkt nur noch weiter zu verteilen. Außerdem rotieren seine Wischpads und üben einen Abwärtsdruck aus, was wirklich einen Unterschied macht. Und auf Hartboden konnte uns auch die Saugleistung überzeugen! Der Yeedi konnte in unseren Tests zwar nicht als bester Saugroboter aller Zeiten hervorstechen, aber doch diverse Konkurrenten übertrumpfen. In gewöhnlichen Alltagssituationen sind starke Saugresultate auf Hartboden garantiert.

Allen die sich an den zuvor angeführten Schwächen nicht stören, können wir den Yeedi Mop Station daher empfehlen. Wer sich damit nicht begnügen will und bereit ist etwas mehr auszugeben, sollte mal beim Roborock S7 MaxV – insbesondere bei dem Paket mit Ultra Station – vorbeischauen.

Bewertung

Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.

Kriterium Gewichtung Bewertung
Navigation & Hindernisse 30 % 81,5 %
Navigation im Raum 40 % 92 %
Hinderniserkennung 30 % 62 %
Funktionen 30 % 88 %
Reinigung Hartböden 30 % 93,7 %
Reinigungsleistung 50 % 94,4 %
Reinigung Haare 20 % 92 %
Ecken & Kanten 20 % 94 %
Reinigung Katzenstreu 10 % 93 %
Reinigung Teppiche 15 % 55,39 %
Florloser Teppich 35 % 70 %
Kurzflorteppich 35 % 79,8 %
Hochflorteppich 30 % 9,87 %
Wischleistung 15 % 96,3 %
Wischleistung im Alltag 80 % 99 %
Hartnäckige Flecken 20 % 99 %
Ecken & Kanten 15 % 80 %
Automatisches Moppwaschen 15 % 100 %
Benutzerfreundlichkeit 10 % 96,2 %
Verarbeitung 10 % 97 %
Lieferumfang 10 % 95 %
Bedienung 30 % 99 %
Laufzeit & Ladezeit 20 % 95 %
Lautstärke 10 % 99 %
Wartung & Pflege 20 % 92 %
Gesamtbewertung 85.02 %

Produktdaten

Beschreibung Wert
Marke Yeedi
Roboter-Typ Saug-Wisch-Roboter
Hartböden
Teppiche
Erscheinungsdatum 2021
Erhältliche Farben Weiß
Navigation systematisch + Kartierung
Reinigungszeit 80 m² 78 min
Von uns empfohlene Fläche bis zu 150 m²
Multi-Raum-tauglich
Max. Schwellenhöhe 1,2 cm
Schwarze Fliesen/Teppiche
Für Haustiere/viele Haare geeignet
Akku-Laufzeit 2 h 16 min
Ladezeit bei leerem Akku 2 h 19 min
Aufladen über Ladestation (automatisch)
Akku Technologie 5200 mAh Lithium-Ionen-Akku
Lautstärke 56 dB
Reinigungsprogramme Saugen, Saugen & Wischen, Saugkraft Leise – Standard – Maximal – Maximal+, Wasserdurchflussrate Niedrig – Mittel – Hoch, Bereich – Auto – Benutzerdefiniert
Saugleistung verstellbar ja
Teppicherkennung
Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen
Hauptbürste
Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
Staubbehältervolumen 200 ml
Wassertankvolumen 150 ml
Befeuchtung des Wischtuchs durch elektrische Pumpe
Wischfunktion
Wassermenge regulierbar Ja
Spart Teppiche beim Wischen automatisch aus
Steuerung über Roboter, Station, App, Sprachbefehle
Appsteuerung
Sprachsteuerung Amazon Alexa, Google Home, yandex Alice
Kartenerstellung der Räumlichkeiten
Speichert mehrere Etagen in Karte
Sperrzonen
Nicht-Wisch-Zonen
Bereichsreinigung
Absturzsensor Infrarot-Sensoren
Entfernungssensor Infrarot-Sensoren, Bodenverfolgungssensor, Kartierungssensor
Sensor für smarte Navigation
Objekterkennung
Absaugstation
Motorleistung 40 W
Saugleistung 2500 Pa
Maße 35,2x34,4x8,5 cm
Gewicht 4,1 kg
Zubehör
  • Roboter samt Bürsten, Filter, Schmutz- & Wasserbehälter
  • 4 Wischmopps
  • Lade- und Reinigungsstation mit Netzteil
  • Magnetband
  • Reinigungsbürste
  • Gebrauchsanleitung

Kundenerfahrungen

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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