Ein Saugroboter, der nicht nur wischt, sondern den Schmutz dabei wirklich aufsaugt – und das Ganze kombiniert mit einer Wasserstation ohne Stromanschluss? Genau diesen ungewöhnlichen Weg geht SwitchBot mit dem S10. Statt klassischer Wischpads setzt der Hersteller auf eine rotierende Bodenwalze, wie man sie von modernen Wischsaugern kennt, inklusive integriertem Schmutzwassertank direkt im Roboter.
Damit will der SwitchBot S10 gleich zwei Welten miteinander verschmelzen: die komfortable, autonome Reinigung eines Saug-Wischroboters und die gründliche Nassreinigung eines klassischen Wischsaugers. Besonders spannend ist dabei das Konzept mit zwei getrennten Stationen – einer kompakten Wasserstation für Frisch- und Abwasseranschluss ohne Steckdose sowie einer separaten Absaug- und Trocknungsstation.
Ob dieses innovative System im Alltag wirklich überzeugt, wie gut Saug- und Wischleistung ausfallen und wo der SwitchBot S10 trotz cleverer Ideen an seine Grenzen stößt, zeigen wir in diesem ausführlichen Testbericht.
Das Wichtigste auf einen Blick
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste auf einen Blick
- Vorteile
- Nachteile
- Lieferumfang
- Inbetriebnahme
- Preisverteilung unter den Saugrobotern
- Navigation & Hindernisse
- Saugleistung Hartböden
- Saugleistung Teppiche
- Wischleistung
- Station
- Laufzeit & Ladezeit
- Reinigungsmodi
- Steuerung
- App
- Features
- Wartung & Pflege
- FAQ
- Fazit
- Bewertung
- Produktdaten
- Kundenerfahrungen
Der SwitchBot S10 ist ein Saug-Wisch-Roboter mit rotierender Wischwalze und integriertem Schmutzwassertank im Roboter. Beim Wischen wird Schmutzwasser aktiv aufgenommen und nicht nur verteilt.
Der Roboter erstellt präzise Karten, speichert mehrere Etagen und ermöglicht die Einrichtung von Sperrzonen, wischfreien Bereichen und Zonenreinigungen.
Mit einer Laufzeit von bis zu 3 Stunden und 45 Minuten eignet sich der SwitchBot S10 auch für größere Wohnungen und Häuser bis 300 m².
Die App ist übersichtlich aufgebaut und bietet alle wichtigen Funktionen. Raumindividuelle Einstellungen sind jedoch nur über Reinigungspläne möglich.
Der Roboter ist für Hartböden und Teppiche geeignet. Beim Wischen werden Teppiche automatisch erkannt und die Wischwalze angehoben.
Kurze und lange Haare werden zuverlässig aufgenommen. An der gummierten Bodenbürste können sich Haare verheddern, lassen sich aber leicht entfernen.
Mit einer Bauhöhe von 11,5 cm benötigt der Roboter mindestens 12 cm Bodenfreiheit, um unter Möbel zu fahren.
Türschwellen und kleinere Hindernisse bis etwa 2 cm werden problemlos überwunden.
Über Reinigungspläne lassen sich feste Zeiten, Räume und Reinigungsparameter definieren, sodass der Roboter vollständig automatisiert arbeitet.
Teppiche werden zuverlässig erkannt. Beim Wischen hebt der Roboter seine Wischwalze an oder meidet Teppiche vollständig – je nach Einstellung.
Mit Kamera und KI erkennt der SwitchBot S10 typische Alltagsgegenstände wie Kabel oder feste Objekte zuverlässig. Sehr leichte, fransige Teppiche bleiben jedoch eine Herausforderung.
In der App lassen sich virtuelle Wände, komplette Sperrzonen sowie wischfreie Bereiche einrichten, die der SwitchBot S10 im Test zuverlässig eingehalten hat.
Insgesamt überzeugt der SwitchBot S10 mit einem außergewöhnlichen Stationskonzept, guter Saugleistung und solider Hinderniserkennung, bleibt bei der Wischleistung und der Kantenreinigung jedoch hinter den Erwartungen in dieser Preisklasse zurück.
Vorteile
- Stromlose Wasserstation
- Frisch- und Abwasseranschluss
- Gute Hinderniserkennung
- Gute Saugleistung auf Hartböden
- Strukturierte Navigation
- Automatische Walzenreinigung
Nachteile
- Großer Randabstand beim Wischen
- Hohe Bauhöhe
- Wischfeuchtigkeit nur in zwei Stufen
- Schwache Wischleistung bei hartnäckigen Flecken
Lieferumfang
Der SwitchBot S10 wird mit einem insgesamt durchdachten, wenn auch nicht übermäßig üppigen Lieferumfang ausgeliefert. Neben dem Roboter selbst legt der Hersteller vor allem Wert auf das notwendige Zubehör für die besondere Wasserstation und den optionalen Direktanschluss an Frisch- und Abwasser.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Einsatzbereiter SwitchBot S10 Saug-Wisch-Roboter
- Absaugstation mit Staubbeutel
- Separate Wasserstation (stromlos)
- Bedienungsanleitung
- Reinigungsbürste
- Zusätzliche Seitenbürste
- Staubbeutel
- Reinigungsmittel
- Installationsmaterial für den Frisch- und Abwasseranschluss
- Wasserleck-Sensor
- Optionale Frisch- und Schmutzwasserbehälter (je nach gewählter Variante)
Damit sind alle Komponenten enthalten, die für den Betrieb mit direktem Wasseranschluss notwendig sind. Gerade der umfangreiche Satz an Schläuchen, Adaptern und Verbindungselementen erleichtert die Installation an Waschbecken, Waschmaschinen oder Geschirrspülern deutlich.
Wer den SwitchBot S10 ohne festen Wasseranschluss nutzen möchte, greift zu den optionalen Wasserbehältern.
Zusammengefasst bietet der Roboter einen praxisorientierten Lieferumfang, der speziell auf das ungewöhnliche Stationskonzept mit Wasseranschluss zugeschnitten ist und alle notwendigen Komponenten für einen sofortigen Start mitbringt.
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des SwitchBot S10 ist insgesamt unkompliziert, erfordert aufgrund der zwei getrennten Stationen jedoch etwas Planung bei der Platzierung. Während die Absaugstation eine Steckdose benötigt, kommt die separate Wasserstation vollständig ohne Stromanschluss aus und kann flexibel installiert werden.
Der Direktanschluss an Frisch- und Abwasser ist mit dem beiliegenden Zubehör gut umsetzbar, alternativ lassen sich optionale Wasserbehälter nutzen. Nach dem Aufstellen der Stationen wird der Roboter gekoppelt, vollständig geladen und erstellt bei der ersten Fahrt automatisch eine Karte der Umgebung.
Schritt-für-Schritt Anleitung
- Absaugstation an einem Ort mit Steckdose aufstellen
- Wasserstation flexibel platzieren (kein Stromanschluss erforderlich)
- Wasserstation entweder direkt an Frisch- und Abwasser anschließen oder optionale Tanks verbinden
- Roboter auf die Absaugstation setzen und vollständig aufladen
- Roboter über die App mit dem WLAN verbinden
- Erste Reinigungsfahrt starten und Karte automatisch erstellen lassen
- Optional: Wasserleck-Sensor zur zusätzlichen Sicherheit installieren

Die Inbetriebnahme ist schnell erledigt, erfordert durch das spezielle Stationskonzept aber eine kurze Planung bietet dafür deutlich mehr Flexibilität als klassische All-in-One-Stationen.
Preisverteilung unter den Saugrobotern
So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.
Preislich liegt der Roboter im mittleren Segment.
Der SwitchBot S10 setzt auf eine Kombination aus LDS-Laserturm und Frontkamera mit KI-Unterstützung. In der Praxis sorgt das für eine überwiegend strukturierte Fahrweise, eine zuverlässige Kartierung und eine insgesamt gute Hinderniserkennung – auch wenn sich im Detail einige Schwächen zeigen.
Um sowohl die Saugleistung als auch die Navigation des SwitchBot S10 realistisch beurteilen zu können, haben wir unseren rund 10 m² großen Testraum großzügig mit Sägespänen verschmutzt. Der Test eignet sich besonders gut, um Fahrweise, Abdeckung und das Verhalten entlang von Kanten sichtbar zu machen.
Der SwitchBot S10 ging dabei sehr strukturiert vor. Zunächst reinigte er konsequent die Randbereiche, bevor er sich dem Innenbereich der Fläche widmete. Die Bahnen wurden sauber und gleichmäßig gezogen und in der Karte nachvollziehbar dargestellt. Beim zweiten Durchgang änderte der Roboter automatisch die Fahrtrichtung, sodass sich ein sauberes Schachbrettmuster ergab und die Fläche sehr gleichmäßig abgedeckt wurde.
Auch in Bezug auf die Saugleistung hinterließ der SwitchBot S10 einen positiven Eindruck. Die Sägespäne wurden zuverlässig aufgenommen, ohne dass größere Rückstände sichtbar zurückblieben. Gerade auf Hartboden profitiert der Roboter von seiner hohen Saugkraft und der gummierten Hauptbürste.
Der Test offenbarte jedoch eine Schwäche in engen Bereichen: Unter dem Tisch fuhr der Roboter trotz ausreichend Platz nicht ein und ließ diesen Bereich komplett aus. An frei zugänglichen Stellen arbeitete er dagegen sehr sauber und effizient. Der deutlich kleinere SwitchBot K10+ Pro konnte hier seinen Größenvorteil ausspielen und sowohl unter dem Tisch als auch unter dem Stuhl problemlos reinigen, was zu einem klar besseren Ergebnis führte.

Kartenerstellung
Der SwitchBot S10 erstellt bereits bei der ersten Fahrt automatisch eine Karte der Umgebung. Die Kartierung ist präzise, die Reinigungswege werden sauber dargestellt und mehrere Karten lassen sich speichern. Räume können in der App weiter angepasst und für individuelle Reinigungen genutzt werden.


Wie viele Saugroboter erstellen Karten?
Wir lieben Roboter, die ihre Umgebung scannen um Karten zu erstellen, denn sie arbeiten viel präziser und bieten einen wesentlich größeren Funktionsumfang. Wie das Diagramm zeigt, ist eine derartige Kartenerstellung noch nicht selbstverständlich, mittlerweile aber doch bei den meisten Robotern in unserem Test zu finden.
Sperrzonen
Über die App können virtuelle Wände, komplette Sperrzonen sowie wischfreie Bereiche eingerichtet werden. Die Platzierung erfolgt schnell und unkompliziert und wurde im Test zuverlässig eingehalten. So lassen sich sensible Bereiche oder Teppiche gezielt vom Wischen ausschließen.

Wie viele Saugroboter bieten virtuelle Sperrzonen per App?
Der Roboter soll einen bestimmten Bereich meiden? Nichts leichter als das – zumindest wenn sich per App einfach virtuelle Abgrenzungen erstellen lassen. Hier sehen Sie, wie viele Geräte diesen Komfort bieten.
Hindernisse
Für die Hinderniserkennung setzt der SwitchBot S10 auf eine Frontkamera in Kombination mit künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, typische Alltagsgegenstände frühzeitig zu erkennen, Kollisionen zu vermeiden und gleichzeitig möglichst nah an Hindernissen zu reinigen. Im Alltag soll so das Risiko von Verhedderungen, Blockaden oder Beschädigungen minimiert werden.
Um die Leistungsfähigkeit realistisch zu bewerten, haben wir den SwitchBot S10 durch einen Hindernisparcours geschickt, der aus mehreren typischen Objekten bestand: einem lose auf dem Boden liegenden Ladekabel, einem Türstopper, einer Flasche sowie einem kleinen, fransigen Teppich.
Fazit: Im Test zeigte der Roboter bei den meisten Gegenständen eine sehr gute Leistung. Das Kabel wurde zuverlässig erkannt und großzügig umfahren, sodass es sich nicht in der Bürste oder den Rädern verfangen konnte. Auch der Türstopper und die Flasche wurden frühzeitig erkannt und sauber umfahren, ohne dass es zu Berührungen kam. Positiv fiel zudem auf, dass der Roboter die erkannten Hindernisse in der Karte markierte und teilweise korrekt klassifizierte.
Deutlich schwieriger wurde es beim leichten, fransigen Teppich. Dieser stellte sich im Test als echtes Problem dar: Der SwitchBot S10 erkannte ihn nicht zuverlässig als Hindernis und fuhr darauf auf, wobei sich der Teppich kurzzeitig im Roboter verhakte. Immerhin blieb das Gerät dabei nicht stecken – nach dem Anheben des Roboters fiel der Teppich sofort wieder ab.
Insgesamt hinterlässt die Hinderniserkennung einen guten Eindruck, erreicht aber nicht ganz das Niveau der aktuellen High-End-Modelle.


Häufchen-Erkennung
Im Häufchen-Test zeigte der SwitchBot S10 eine insgesamt starke Leistung. Drei von vier platzierten Attrappen wurden mit ausreichend Abstand zuverlässig erkannt und umfahren. Bei einem Häufchen kam es jedoch zu einer leichten Berührung durch die Seitenbürste.


Höhenüberwindung
Türschwellen und kleinere Hindernisse meistert der SwitchBot S10 problemlos bis zu einer Höhe von etwa 2 cm.

Minimale Höhe
Mit einer Bauhöhe von 11,5 cm zählt der SwitchBot S10 zu den höheren Saug-Wischrobotern. In der Praxis bedeutet das, dass Möbel einen Bodenabstand von mindestens 12 cm aufweisen müssen, damit der Roboter zuverlässig darunter fahren kann.

Absturzsensoren
Die Absturzsensoren arbeiten zuverlässig. In unseren Tests gab es keinerlei Anzeichen dafür, dass der Roboter Kanten oder Abgründe falsch einschätzt. Ein versehentliches Herunterfahren von Stufen oder Podesten konnten wir nicht beobachten.

Schwarzer Untergrund
Probleme mit sehr dunklen oder schwarzen Böden traten im Test nicht auf. Der SwitchBot S10 interpretierte diese Flächen korrekt und arbeitete ohne unnötige Stopps oder Ausweichmanöver weiter.

Teppicherkennung
Trifft der SwitchBot S10 auf einen Teppich, erhöht er automatisch seine Saugleistung auf das Maximum. Beim Wischen hebt er seine feuchte Bodenwalze um rund 7 mm an. Alternativ kann per App eingestellt werden, dass Teppiche beim Wischen komplett gemieden werden.

Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?
Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.
Zusammengefasst überzeugt der SwitchBot S10 mit einer präzisen Navigation und einer guten Hinderniserkennung, zeigt aber durch seine hohe Bauhöhe und sein zurückhaltendes Fahrverhalten klare Schwächen unter Möbeln und in engen Bereichen.
Saugleistung Hartböden
Die Saugleistung zählt zu den wichtigsten Kriterien bei der Bewertung eines Saug-Wischroboters. Sie entscheidet darüber, wie zuverlässig feiner Staub, Haare und grobe Partikel aufgenommen werden – sowohl auf Hartböden als auch auf unterschiedlichen Teppicharten. Der SwitchBot S10 verspricht mit einer Saugkraft von bis zu 6.500 Pa eine starke Performance, muss sich in unseren Tests aber nicht nur an Zahlen, sondern vor allem an realistischen Alltagsszenarien messen lassen.
Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand
Nun begegnet der Saugroboter einem der wohl schmutzigsten Böden, die er in seinem ganzen Leben sehen wird. Denn auf unserer rund 2 m² großen Hartboden-Testfläche verteilen wir ein 100 g Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und feinem Sand.
Fazit: Der Roboter arbeitete dabei sehr strukturiert. Zunächst wurden die Randbereiche gereinigt, anschließend die restliche Fläche in geraden Bahnen abgefahren. Im zweiten Durchgang wechselte der SwitchBot S10 automatisch die Fahrtrichtung, wodurch ein gleichmäßiges Schachbrettmuster entstand und die Fläche vollständig abgedeckt wurde.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit einer Reinigungsleistung von 98,2 % erzielte der SwitchBot S10 ein sehr starkes Resultat auf Hartboden. Grobe Partikel wie Kaffeebohnen wurden ebenso zuverlässig aufgenommen wie feiner Sand.



Haare & Tierhaare
Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim SwitchBot S10 ist. Außerdem darf er uns zeigen, ob er auch mit Tierhaaren zurecht kommt.
Fazit: Das Aufnehmen der Haare stellte für den SwitchBot S10 kein Problem dar. Die Fläche war nach dem Reinigungsdurchgang vollständig sauber, und sowohl kurze als auch lange Haare wurden zuverlässig eingesaugt. Allerdings zeigte sich, dass sich Haare an der gummierten Bodenbürste teilweise verheddern. Da die Hauptbürste vollständig aus Gummi besteht und keine Borsten besitzt, lassen sich die Haare jedoch sehr einfach abziehen.



Katzenstreu
Katzenbesitzer wissen, etwas Streu aus dem Katzenklo landet immer daneben. Im Idealfall sollte der Roboter dies rückstandslos beseitigen.
Fazit: Im Test nahm der Roboter im zentralen Bereich der Fläche einen Großteil der Streu auf. In den Eckbereichen blieb jedoch deutlich mehr Material liegen, da der Roboter diese nicht weit genug ausfährt. Zusätzlich fiel auf, dass das Katzenstreu teilweise stark über den Boden verteilt wurde, was zu sichtbaren Rückständen führte.
Am Ende erreichte der SwitchBot S10 eine Reinigungsleistung von 85,8 %. Das Ergebnis ist insgesamt solide, zeigt aber klar, dass bei der Ecken- und Kantenreinigung noch Luft nach oben besteht.
Um die verbliebenen Rückstände zu beseitigen, haben wir anschließend einen Wischdurchgang gestartet. Dieser entfernte die Spuren zuverlässig, sodass der Boden danach wieder sauber war.



Auf Hartböden überzeugt der SwitchBot S10 mit einer starken Reinigungsleistung. Staub, Haare und grobere Partikel werden zuverlässig aufgenommen, unterstützt durch eine strukturierte Fahrweise und hohe Saugkraft. Schwächen zeigen sich vor allem in Ecken und randnahen Bereichen.
Saugleistung Teppiche
Teppiche stellen für Saugroboter eine deutlich größere Herausforderung dar als Hartböden, da Schmutz und Staub tief in den Fasern sitzen. Um die Leistungsfähigkeit des SwitchBot S10 realistisch einzuordnen, haben wir ihn auf verschiedenen Teppicharten getestet – vom florlosen Teppich bis hin zu kurz- und hochflorigen Modellen.
Florloser Teppich
Ein Teppich für den Eingangsbereich muss besonders robust und pflegeleicht sein. Im Rahmen unserer Versuchsreihe haben wir uns hier für einen reinen Sisalteppich mit 1.900 g/qm entschieden.
Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand
Auch den florlosen Teppich verschmutzen wir wieder mit je 50 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand. Eine echte Herausforderung.
Fazit: Der SwitchBot arbeitete auch hier mit zwei strukturierten Durchgängen und sauberem Fahrmuster. Grobe Partikel wurden größtenteils aufgenommen, beim feinen Sand zeigte sich jedoch die Grenze der Saugleistung. Am Ende erreichte der Roboter eine Reinigungsleistung von 68,9%.



Kurzflorteppich
Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet.
Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand
Unser übliches Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand bedeckt den Kurzflorteppich. Für den Roboter gilt es nun zu zeigen, ob er den 150 g Schmutz gewachsen ist.
Fazit: Der SwitchBot S10 reinigte die Fläche wieder sehr strukturiert und absolvierte zwei vollständige Durchgänge. Dennoch blieb ein spürbarer Anteil der Verschmutzung im Teppich zurück. Mit einer Reinigungsleistung von 87,7 % fällt das Ergebnis solide, aber klar unterhalb der Spitzenklasse aus.



Hochflorteppich
Für den Hochflorteppich-Test haben wir uns für eine besonders dichte Variante entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Teppich aus 100% Polyester mit einer Florhöhe von 18 mm und einem Gewicht von 1.500 g/qm².
Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand
Hochflorteppiche sind für Staubsauger immer eine besondere Herausforderung. Wir haben dem Roboter daher auch darauf je 50 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verstreut.
Fazit: Der Hochflorteppich stellte den SwitchBot S10 vor die größte Herausforderung. Bereits während der Reinigung fiel auf, dass der Roboter auf diesem Untergrund weniger strukturiert fuhr als zuvor. Einzelne Bereiche wurden ausgelassen oder nur unvollständig gereinigt.
Trotzdem nahm der Roboter einen Großteil der Verschmutzung auf und erreichte am Ende eine Reinigungsleistung von 71,1 %. Das Ergebnis ist nicht schlecht, liegt aber unter dem, was man in dieser Preisklasse erwarten würde.



Die Teppichreinigung ist für den Alltag ausreichend, bleibt in dieser Preisklasse jedoch hinter den leistungsstärksten Modellen zurück.
Wischleistung
Die Wischfunktion ist das zentrale Merkmal des SwitchBot S10. Statt klassischer Wischpads setzt der Roboter auf eine rotierende Bodenwalze, wie man sie von modernen Wischsaugern kennt. Während des Wischens wird die Walze kontinuierlich gereinigt, und das dabei anfallende Schmutzwasser landet direkt in einem integrierten Schmutzwassertank im Roboter. So wird verhindert, dass bereits aufgenommener Schmutz erneut auf dem Boden verteilt wird.

Im Alltag hinterlässt dieses Konzept zunächst einen sehr positiven Eindruck. Der SwitchBot S10 wischt gleichmäßig und strukturiert, die Bodenwalze kann für Teppiche angehoben werden und wird nach der Reinigung in der Absaugstation zuverlässig getrocknet. Gerüche oder feuchte Rückstände sind dadurch kein Thema, und der Roboter kann weitgehend autonom arbeiten.
Allerdings fällt auf, dass die Wischintensität nur in zwei Feuchtigkeitsstufen eingestellt werden kann. Das schränkt die Anpassung an unterschiedliche Bodenarten ein und wirkt im Vergleich zu anderen aktuellen Modellen etwas unflexibel. Gerade bei stärker verschmutzten Bereichen hätte man sich eine feinere Abstufung der Wassermenge gewünscht.

Kaffeeflecken & Saftflecken
Um zu testen, ob der Roboter auch hartnäckige Flecken beseitigen kann, haben wir Kaffee und Saft auf den Boden gekleckst und eintrocknen lassen.
Fazit: Der SwitchBot S10 tat sich in diesem Test deutlich schwerer als erwartet. Trotz rotierender Wischwalze und integriertem Schmutzwassertank wollten sich die Flecken nur langsam lösen. Bereits während des Reinigungsdurchgangs fiel auf, dass der Roboter sehr trocken wischt. Die verfügbare Wassermenge reichte nicht aus, um die eingetrockneten Rückstände effektiv anzulösen.
Wir führen dieses Verhalten vor allem auf die eingeschränkten Einstellungsmöglichkeiten zurück: Mit lediglich zwei Feuchtigkeitsstufen fehlt die Möglichkeit, die Wassermenge gezielt zu erhöhen. Andere Systeme mit feineren Abstufungen oder höherer Wasserabgabe zeigten sich in vergleichbaren Tests deutlich effizienter.
Zwar wird der gelöste Schmutz zuverlässig über die Walze aufgenommen und im Schmutzwassertank gesammelt, der eigentliche Reinigungseffekt blieb jedoch hinter unseren Erwartungen zurück. Die Flecken verschwanden erst nach mehreren Überfahrten – und teilweise auch dann nicht vollständig.


Schuhabdrücke
Besonders in der kalten und feuchten Jahreszeit sind schmutzige Schuhabdrücke im Eingangsbereich ein nerviges und stets wiederkehrendes Thema. Will man es immer sauber haben, heißt es wischen, wischen, wischen. Wäre doch toll, wenn uns dabei der Roboter ablösen könnte.
Fazit: Auch hier zeigte sich ein ähnliches Bild wie bereits bei den Kaffee- und Saftflecken: Der SwitchBot S10 wischt insgesamt sehr trocken, wodurch sich die Verschmutzungen nur langsam und nicht vollständig lösen ließen. Selbst nach mehreren Überfahrten blieben sichtbare Rückstände zurück.
Zwar rotiert die Wischwalze kontinuierlich und das aufgenommene Schmutzwasser wird zuverlässig in den internen Tank abgeführt, der notwendige Anpressdruck in Kombination mit einer höheren Wassermenge fehlt jedoch, um hartnäckige Schuhabdrücke effektiv zu entfernen. Im direkten Vergleich mit anderen Systemen fällt die Wischleistung hier klar schwächer aus.
Besonders deutlich werden die Schwächen bei der Kantenreinigung. Da sich die Wischwalze nicht seitlich ausfahren lässt, bleibt ein vergleichsweise großer Randabstand von rund 7 bis 7,5 cm zu Sockelleisten und Kanten bestehen.



Das Wischkonzept des SwitchBot S10 ist technisch spannend und hebt sich durch die rotierende Wischwalze mit integriertem Schmutzwassertank klar von klassischen Moppsystemen ab. Die kontinuierliche Aufnahme von Schmutzwasser sorgt für ein hygienisches Wischen und verhindert, dass bereits gelöster Schmutz erneut auf dem Boden verteilt wird.
In der Praxis kann der SwitchBot S10 dieses Potenzial jedoch nicht vollständig ausschöpfen. Im Alltag funktioniert das Wischen zwar ordentlich, bei hartnäckigen Verschmutzungen wie eingetrockneten Kaffee-, Saftflecken oder Schuhabdrücken stößt das System aber an klare Grenzen. Hauptursachen sind die sehr zurückhaltende Wasserabgabe, die auf lediglich zwei Feuchtigkeitsstufen beschränkt ist, sowie der große Randabstand von rund 7 bis 7,5 cm, da sich die Wischwalze nicht seitlich ausfahren lässt.
Zusammenfassend zeigt das Gerät bei leichten Verschmutzungen dank des hygienischen Wischsystems überzeugende Eigenschaften, erreicht jedoch bei hartnäckigeren Flecken sowie bei der Reinigung entlang von Kanten nicht das erwartete Niveau.
Station
Der SwitchBot S10 verfolgt ein ungewöhnliches Stationskonzept und hebt sich damit klar von klassischen All-in-One-Lösungen ab. Statt einer großen Kombistation setzt SwitchBot auf zwei getrennte Stationen: eine Absaug- und Ladestation sowie eine separate, besonders kompakte Wasserstation.

Die Absaugstation übernimmt das Entleeren des Staubbehälters, das Laden des Roboters sowie das Trocknen der Wischwalze. Hier ist eine Steckdose erforderlich. Positiv fällt das integrierte Kabelmanagement auf, das für eine saubere Installation sorgt. Der Staubbeutel fasst rund 4 Liter und muss im Durchschnitt nur etwa alle 90 Tage gewechselt werden.


Die Wasserstation ist das eigentliche Highlight des Systems. Sie kommt vollständig ohne eigene Stromzufuhr aus und wird beim Andocken direkt vom Roboter mit Energie versorgt. Über sie wird die Wischwalze gereinigt und das im Roboter gesammelte Schmutzwasser abgepumpt. Die kompakte Bauform erlaubt eine flexible Platzierung – selbst dort, wo keine Steckdose vorhanden ist.
Besonders interessant ist die Möglichkeit des direkten Frisch- und Abwasseranschlusses. Das notwendige Installationsmaterial liegt bereits bei, sodass sich die Wasserstation beispielsweise an Waschbecken, Waschmaschinen oder Geschirrspüler anschließen lässt. Ist der Anschluss einmal eingerichtet, arbeitet der SwitchBot S10 nahezu vollständig autonom: Frischwasser wird automatisch zugeführt, Schmutzwasser direkt abgeführt. Auch Reinigungsmittel kann in das System eingebunden werden.
Für Haushalte ohne festen Wasseranschluss gibt es alternativ optionale Frisch- und Schmutzwasserbehälter, die per Schlauch mit der Wasserstation verbunden werden. In diesem Fall müssen die Tanks zwar manuell befüllt und entleert werden, der Vorteil der stromlosen, frei platzierbaren Wasserstation bleibt jedoch bestehen.
Ein zusätzliches Sicherheitsfeature ist der Wasserleck-Sensor, der zuverlässig auf austretendes Wasser reagiert und gerade beim Direktanschluss für ein beruhigendes Sicherheitsgefühl sorgt.



Im Lieferumfang befindet sich umfangreiches Zubehör für den direkten Anschluss an Frisch- und Abwasser. Dazu zählen verschiedene Adapter und Verbindungselemente, mit denen sich die Wasserstation flexibel an Waschbecken, Waschmaschinen oder Geschirrspüler anschließen lässt.

Nach Abschluss einer Reinigung fährt der SwitchBot S10 zusätzlich zur Wasserstation, wo die Wischwalze nochmals gespült und das im Roboter gesammelte Schmutzwasser abgesaugt wird. Anschließend erfolgt in der Absaugstation die Trocknung der Walze, sodass keine feuchten Rückstände oder Gerüche entstehen.
Im Test funktionierte dieses Zusammenspiel zuverlässig. Die Walze war nach der Reinigung sichtbar sauber, und auch nach mehreren Wischdurchgängen konnten wir keine unangenehmen Gerüche feststellen. Ein manuelles Entnehmen oder Auswaschen der Walze ist im Alltag nicht erforderlich, was den Wartungsaufwand deutlich reduziert.


Laufzeit & Ladezeit
Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?
Der SwitchBot S10 ist mit einem 4.000-mAh-Akku ausgestattet und zeigt im Alltag eine starke Ausdauer. Im regulären Saugmodus erreichte der Roboter in unserem Test eine Laufzeit von bis zu 3 Stunden und 45 Minuten.
Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?
Im Standard-Saugmodus erreichte das Gerät im Test eine maximale Reinigungsleistung von bis zu 300 m² und eignet sich damit eindeutig für größere Wohnungen und Häuser.
Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?
Sobald der Akkustand zu niedrig ist, fährt der Roller selbstständig zur Station zurück, lädt dort auf und setzt den Reinigungsvorgang anschließend ohne Unterbrechung an derselben Position fort.
Der Ladevorgang bis 100 Prozent nimmt 2 Stunden und 55 Minuten in Anspruch.
Der SwitchBot S10 bietet eine sehr gute Laufzeit bei moderater Ladezeit und eignet sich damit auch für größere Wohnungen und Häuser.
Reinigungsmodi
Der SwitchBot S10 bietet eine solide Auswahl an Reinigungsmodi, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Nutzer können wählen, ob der Roboter nur saugen oder saugen und wischen soll. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Reinigung in einem oder zwei Durchgängen durchführen zu lassen. Beim zweiten Durchgang ändert der Roboter automatisch die Fahrtrichtung, wodurch die Fläche gründlicher abgedeckt wird.
Beim Saugen stehen vier verschiedene Saugstufen zur Verfügung, mit denen sich die Leistung an den Verschmutzungsgrad anpassen lässt. Beim Wischen ist die Auswahl hingegen deutlich eingeschränkter: Hier können lediglich zwei Feuchtigkeitsstufen gewählt werden. Eine feinere Abstufung oder ein Intensivmodus für besonders hartnäckige Verschmutzungen fehlt.
Die Reinigung kann wahlweise für die gesamte Fläche, für einzelne Räume oder für frei definierte Zonen gestartet werden. Individuelle Einstellungen pro Raum lassen sich jedoch nur im Rahmen von Reinigungsplänen hinterlegen. Wer unterschiedliche Saug- oder Wischparameter je Raum nutzen möchte, sollte sich daher einmalig die Zeit nehmen, diese Pläne entsprechend zu konfigurieren.
Die Reinigungsmodi bieten alle wichtigen Grundfunktionen, bleiben bei der Feinabstimmung – insbesondere beim Wischen – jedoch hinter dem aktuellen Premiumstandard zurück.
Steuerung
Die Steuerung des SwitchBot S10 erfolgt im Alltag hauptsächlich über die App. Am Roboter selbst befinden sich zwar Tasten für grundlegende Funktionen wie Start, Pause oder Rückkehr zur Station, für die volle Nutzung aller Möglichkeiten ist die App jedoch unerlässlich.
Zeitliche Programmierung
Über die App lässt sich der Roboter gezielt raumweise, flächenweise oder in frei definierten Zonen starten. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Reinigungen zeitlich zu planen. In den Reinigungsplänen kann festgelegt werden, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten der SwitchBot S10 starten soll.
Ein wichtiger Punkt: Raumindividuelle Einstellungen – etwa unterschiedliche Saugstufen oder Wischparameter je Raum – lassen sich ausschließlich innerhalb dieser Zeitpläne hinterlegen. Für spontane Einzelreinigungen stehen diese Feineinstellungen nicht zur Verfügung. Das erfordert zu Beginn etwas Einrichtung, sorgt danach aber für einen sehr automatisierten Ablauf.
Einmal korrekt eingerichtet, arbeitet der SwitchBot S10 zuverlässig nach Plan und passt seine Reinigungsparameter selbstständig an die vorgegebenen Räume und Zeiten an. Für den Alltag bedeutet das: wenig Eingreifen, wenig Nachjustieren.
Die Steuerung ermöglicht eine weitgehende Automatisierung über Zeitpläne, zeigt sich jedoch bei kurzfristigen Anpassungen etwas unflexibel.
App
Die App dient als zentrale Steuerung des Geräts und ermöglicht unter anderem das Starten und Beenden der Reinigung, das Erstellen von Zeitplänen sowie die Anpassung wichtiger Einstellungen. Die Bedienung ist übersichtlich gestaltet und schnell erlernt.
Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:
Zusammengefasst ist die App funktional und zuverlässig, erreicht bei Komfort und Einstellvielfalt jedoch nicht das Niveau der aktuell fortschrittlichsten Lösungen.
Features
Ein zentrales Feature ist die rotierende Wischwalze, die während der Reinigung kontinuierlich befeuchtet wird und Verschmutzungen effektiv von Hartböden löst. Durch die gleichmäßige Wasserverteilung sorgt sie für ein streifenarmes Wischergebnis und eine konstant hohe Reinigungsleistung.

Insgesamt bietet der Roboter ein stimmiges und praxisnahes Feature-Set, das sowohl auf Komfort als auch auf effiziente Reinigung ausgelegt ist. Funktionen wie die intelligente Navigation, die kombinierte Saug- und Wischleistung sowie die umfangreiche App- und Zeitplansteuerung erleichtern den Alltag spürbar.
Wartung & Pflege
Die Wartung des Roboters gestaltet sich insgesamt unkompliziert. Staubbehälter und Wischkomponenten lassen sich mit wenigen Handgriffen entnehmen und reinigen, wodurch der Pflegeaufwand gering bleibt. Regelmäßiges Reinigen der Bürsten und Filter wird empfohlen, um eine konstant hohe Reinigungsleistung sicherzustellen.



Insgesamt ist der Wartungsbedarf überschaubar und gut in den Alltag integrierbar.
FAQ
Kann der Roboter saugen und wischen gleichzeitig?
Ja, der Roboter kombiniert Saug- und Wischfunktion in einem Reinigungsvorgang und eignet sich damit besonders für Hartböden.
Wie groß ist die maximale Reinigungsfläche pro Akkuladung?
Im Standard-Saugmodus sind bis zu 300 m² möglich, wodurch sich der Roboter auch für große Wohnungen und Häuser eignet.
Ist die Wartung aufwendig?
Nein, Staubbehälter, Bürsten und Wischkomponenten lassen sich leicht entnehmen und reinigen. Der Pflegeaufwand bleibt insgesamt gering.
Fazit
Unterm Strich richtet sich dieser Reinigungsroboter an Nutzerinnen und Nutzer, die möglichst wenig Eingriff wünschen und Wert auf einen hohen Automatisierungsgrad legen. Besonders in größeren Wohnungen oder Häusern spielt er seine Stärken aus, da er zuverlässig arbeitet, selbstständig nachlädt und die Reinigung konsequent fortsetzt. Die Kombination aus Saugen und Wischen sowie die durchdachten Wartungsmöglichkeiten sorgen für spürbare Alltagserleichterung.
Wer hingegen häufig spontan eingreifen, einzelne Bereiche kurzfristig reinigen oder sehr fein abgestimmte Einstellungen vornehmen möchte, könnte die Steuerung stellenweise als etwas eingeschränkt empfinden. In solchen Fällen lohnt sich ein Blick auf Alternativen mit stärkerer manueller Kontrolle oder umfangreicheren App-Funktionen, die in unserem Saugroboter-Ranking zu finden sind.
Bewertung
Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.
| Kriterium | Gewichtung | Bewertung |
|---|---|---|
| Navigation & Hindernisse | 30 % | 87,1 % |
| Navigation im Raum | 40 % | 97 % |
| Hinderniserkennung | 30 % | 88 % |
| Funktionen | 30 % | 73 % |
| Reinigung Hartböden | 30 % | 94,88 % |
| Reinigungsleistung | 50 % | 98,2 % |
| Reinigung Haare | 20 % | 92 % |
| Ecken & Kanten | 20 % | 94 % |
| Reinigung Katzenstreu | 10 % | 85,8 % |
| Reinigung Teppiche | 15 % | 76,14 % |
| Florloser Teppich | 35 % | 68,9 % |
| Kurzflorteppich | 35 % | 87,7 % |
| Hochflorteppich | 30 % | 71,1 % |
| Wischleistung | 15 % | 70,95 % |
| Wischleistung im Alltag | 50 % | 88 % |
| Hartnäckige Flecken | 20 % | 44 % |
| Ecken & Kanten | 15 % | 46 % |
| Automatisches Moppwaschen | 15 % | 75 % |
| Benutzerfreundlichkeit | 10 % | 95,7 % |
| Verarbeitung | 10 % | 95 % |
| Lieferumfang | 10 % | 98 % |
| Bedienung | 30 % | 98 % |
| Laufzeit & Ladezeit | 20 % | 95 % |
| Lautstärke | 10 % | 98 % |
| Wartung & Pflege | 20 % | 91 % |
| Gesamtbewertung | 86.23 % |
Produktdaten
| Beschreibung | Wert |
|---|---|
| Marke | SwitchBot |
| Roboter-Typ | Saugroboter |
| Hartböden | |
| Teppiche | |
| Erscheinungsdatum | 2024 |
| Erhältliche Farben | Weiß |
| Navigation | systematisch + Kartierung |
| Von uns empfohlene Fläche | unbegrenzt |
| Multi-Raum-tauglich | |
| Max. Schwellenhöhe | ca. 2 cm |
| Schwarze Fliesen/Teppiche | |
| Für Haustiere/viele Haare geeignet | |
| Akku-Laufzeit | 3 h 45 min |
| Ladezeit bei leerem Akku | 2 h 55 min |
| Aufladen über | Ladestation (automatisch) |
| Akku Technologie | 4.000 mAh |
| Lautstärke | 66 dB |
| Reinigungsprogramme | Saugen – Saugen & Wischen, Saugmodus: Leise – Standard – Stark – Max |
| Saugleistung verstellbar | ja |
| Teppicherkennung | |
| Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen | |
| Hauptbürste | |
| Feinstaubfilter (z.B. HEPA) | |
| Staubbehältervolumen | 310 ml |
| Wassertankvolumen | - |
| Befeuchtung des Wischtuchs durch | Rotierende Wischwalze mit interner Wasserzufuhr |
| Wischfunktion | |
| Wassermenge regulierbar | ja, 2 Stufen |
| Spart Teppiche beim Wischen automatisch aus | |
| Steuerung über | App, Roboter, Sprachbefehle |
| Appsteuerung | |
| Sprachsteuerung | Siri, Amazon Alexa, Google Assistant |
| Kartenerstellung der Räumlichkeiten | |
| Speichert mehrere Etagen in Karte | |
| Sperrzonen | |
| Nicht-Wisch-Zonen | |
| Bereichsreinigung | |
| Absturzsensor | Infrarot-Sensoren |
| Entfernungssensor | Infrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensor |
| Sensor für smarte Navigation | |
| Objekterkennung | |
| Absaugstation | |
| Motorleistung | - |
| Saugleistung | 6.500 Pa |
| Maße | 36,5 × 36,5 × 11,5 cm |
| Gewicht | ca. 5,7 kg |
| Zubehör | |












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