Mit dem Qrevo Curv 2 Flow bringt Roborock frischen Wind in die Qrevo-Reihe. Denn während sonstige Modelle des Herstellers auf rotierende Wischmopps setzen, arbeitet der Flow als erster Roborock überhaupt mit einer Wischwalze.
Das klingt zunächst nach einer simplen technischen Änderung, macht in der Praxis aber einen großen Unterschied. Im Roboter sitzt nämlich nicht nur ein Frischwasser-, sondern auch ein Schmutzwassertank, wodurch die Walze während des Wischens fortlaufend gereinigt werden kann. Genau darin liegt die große Besonderheit dieses Modells.
Allerdings wurde beim Flow nicht nur umgebaut, sondern auch an einigen Stellen eingespart. Im Vergleich zum Qrevo Curv 2 Pro mit Mopps fehlen ihm mehrere Komfortfunktionen. Ob sich das im Alltag stark bemerkbar macht, wie gut die Walze wirklich wischt und für wen der Curv 2 Flow am Ende die richtige Wahl ist, klären wir in diesem Testbericht.
Das Wichtigste auf einen Blick
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste auf einen Blick
- Unterschiede innerhalb der Serie
- Lieferumfang
- Vorteile
- Nachteile
- Inbetriebnahme
- Preisverteilung unter den Saugrobotern
- Navigation & Hindernisse
- Saugleistung
- Wischleistung
- Station
- Laufzeit & Ladezeit
- Reinigungsmodi
- Steuerung
- App
- Wartung & Pflege
- FAQ
- Fazit
- Bewertung
- Produktdaten
- Kundenerfahrungen
Der Curv 2 Flow ist ein Saugwischroboter mit Fokus auf hoher Automatisierung und einem innovativen Walzensystem mit integrierter Selbstreinigung.
Der Roboter erstellt automatisch präzise Karten, speichert mehrere Etagen und findet sich auch nach dem Umsetzen zuverlässig zurecht.
Beim reinen Saugen schafft der Roborock mit einer Akkuladung bis zu 3 Stunden 15 Minuten Laufzeit und dabei rund 300 m² Reinigungsfläche.
Die Roborock-App ist umfangreich und zugleich übersichtlich gestaltet und bietet viele flexible Einstellungsmöglichkeiten für eine angepasste Reinigung.
Der Flow eignet sich für alle Bodenarten wie Parkett, Fliesen, Laminat und Teppiche und zeigt seine größten Stärken vor allem auf Hartböden beim Wischen.
Dank DuoDivide-Hauptbürste und Anti-Tangle-Design kommt der Qrevo auch mit langen Haaren und Tierhaaren sehr gut zurecht, ohne dass sich etwas verheddert.
Mit rund 11,9 cm Bauhöhe ist der Roboter deutlich höher gebaut und kommt nicht immer unter Möbel mit nur sehr wenig Bodenabstand.
Der Roborock überwindet kleinere Hürden und Niveauunterschiede von bis zu etwa 2 cm Höhe.
Die Reinigung lässt sich zeitlich planen und individuell anpassen – inklusive Auswahl von Räumen, Modi und Reihenfolge.
Der Roboter erkennt Teppiche zuverlässig und passt sein Verhalten an – die Walze wird angehoben und zusätzlich abgedeckt, sodass Teppiche trocken bleiben.
Dank Kamera, strukturiertem Licht und KI erkennt der Roboter viele typische Hindernisse wie Kabel oder Socken zuverlässig und umfährt sie im Alltag sicher.
Über die App lassen sich virtuelle Wände und Sperrzonen einfach festlegen, sodass der Roboter nur die gewünschten Bereiche reinigt.
Unterschiede innerhalb der Serie
Was ist der Unterschied zwischen Qrevo Curv 2 Pro vs. Flow?
Der wichtigste Unterschied zwischen Qrevo Curv 2 Pro und Curv 2 Flow liegt im Wischsystem: Während der Pro auf klassische rotierende Doppelmopps setzt, arbeitet der Flow als erstes Roborock Modell mit einer Wischwalze samt integrierter Selbstreinigung .
Der Pro ist dafür das vielseitigere Gesamtpaket mit mehr Komfortfunktionen wie flacher Bauweise, Chassis-Lift und besserer Eckenreinigung. Der Flow legt seinen Fokus stärker auf maximale Wischleistung auf der Fläche, ist dafür aber etwas höher gebaut und insgesamt einfacher ausgestattet.

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Lieferumfang
Der Lieferumfang fällt sehr schlank aus. Im Karton befindet sich im Grunde nur das, was man für die erste Inbetriebnahme wirklich braucht: der Roboter, die Station samt Netzteil und Staubbeutel sowie die Bedienungsanleitung.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Einsatzbereiter Roboter
- Station mit Staubbeutel & Netzteil
- Bedienungsanleitung
Damit ist der Roboter zwar sofort startklar, üppig ausgestattet ist der Lieferumfang aber nicht. Ein zweiter Staubbeutel wäre schön gewesen.
Der Qrevo Curv 2 Flow setzt als erster Roborock überhaupt auf ein Walzensystem mit integrierter Selbstreinigung – ein klarer Fokus auf maximale Wischleistung.
Vorteile
- sehr gründliche Wischleistung
- Selbstreinigung der Walze
- Schmutzwassertank im Roboter
- weniger Restschmutz auf der Fläche
- starke und konstante Saugleistung
- gut für Haare dank Anti-Tangle
- starke Navigation mit top Abdeckung
- gute Hinderniserkennung im Alltag
- Teppicherkennung mit Walzenschutz
Nachteile
- keine ausschwenkbare Seitenbürste
- relativ hohe Bauform
- kein Chassis-Lift für höhere Schwellen
- kein Reinigungsmitteldosierer
Inbetriebnahme
Die Einrichtung gelingt schnell und ohne Stolpersteine. Nach dem Aufstellen der Station und dem Verbinden mit der Roborock-App führt die Software sauber durch den gesamten Prozess. Selbst dann, wenn man zum ersten Mal einen Saug- und Wischroboter nutzt, ist die Inbetriebnahme in wenigen Minuten erledigt.
Schritt-für-Schritt Anleitung
- Station aufstellen und anstecken
- Roboter in die Station setzen
- Roborock-App öffnen und den Roboter koppeln
- WLAN-Verbindung einrichten
- Frischwassertank auffüllen
- Erste Kartierung starten
- Räume, Sperrzonen und Einstellungen bei Bedarf anpassen

Unterm Strich ist die Einrichtung schnell erledigt und angenehm unkompliziert – nach wenigen Schritten ist der Roboter startklar.
Preisverteilung unter den Saugrobotern
So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.
Die UVP liegt niedriger als man zunächst vermuten würde.
Bei der Navigation setzt der Curv 2 Flow auf eine Sensor-Kombination, wie man sie von allen besseren Roborocks kennt: LiDAR, Frontkamera, strukturiertes Licht und ein zusätzlicher Sensor an der Seite arbeiten zusammen, um die Wohnung sauber zu erfassen und Hindernisse möglichst sicher zu erkennen.



In unserem rund 10 m² großen Testraum, den wir mit Sägespänen verschmutzt haben, zeigte der Roboter ein sehr systematisches Verhalten. Er beginnt an den Kanten, arbeitet die Fläche anschließend in geraden Bahnen ab und ändert beim zweiten Durchgang automatisch die Richtung. So entsteht ein sehr gründliches Schachbrettmuster.
Über die App lässt sich außerdem festlegen, wie engmaschig der Roboter fahren soll. Je nach gewähltem Muster überlappen sich die Bahnen stärker oder weniger stark. Wer maximale Gründlichkeit möchte, kann den Flow also bewusst sehr sauber arbeiten lassen – muss dann aber auch mit einer längeren Reinigungszeit rechnen.
Unterm Strich liefert der Curv 2 Flow bei der Navigation eine starke und alltagstaugliche Leistung. Roborock bleibt sich hier treu: Die Orientierung funktioniert zuverlässig und sorgt im Alltag nur selten für Überraschungen.



Kamera
An der Front sitzt eine Kamera, die vor allem die Hinderniserkennung unterstützt. Ob Kabel, kleinere Gegenstände oder alltägliche Stolperfallen – die Kamera hilft dem Roboter dabei, Objekte besser zu erfassen und sinnvoll darauf zu reagieren.
Zusätzlich eröffnet sie dieselben Komfortfunktionen, die man von anderen Roborock Modellen kennt. Über den Video-Manager in der App lässt sich der Roboter live steuern, um einen Blick in die Wohnung zu werfen. Auch Videoanrufe und Sprachübertragung sind möglich.
Besonders nützlich ist das, wenn man unterwegs kurz nach Haustieren schauen oder sich allgemein vergewissern möchte, dass zuhause alles in Ordnung ist. Der Zugriff ist abgesichert und der Roboter macht klar kenntlich, wenn diese Funktion genutzt wird.


Kartenerstellung
Die Kartierung funktioniert schnell, präzise und ohne unnötigen Aufwand. Bereits bei der ersten Runde erstellt der Roboter eine übersichtliche Karte der Wohnung und teilt diese automatisch in Räume ein.
Anschließend lassen sich Räume umbenennen, zusammenlegen, trennen und mit individuellen Einstellungen versehen. Auch mehrere Etagen werden zuverlässig erkannt und separat gespeichert. Praktisch ist, dass der Flow beim Tragen in ein anderes Stockwerk selbst auf die richtige Karte zugreift, ohne dass man manuell umschalten muss.
Die Karte ist gleichzeitig die Grundlage für fast alle späteren Einstellungen: Reinigungsmodi, Saugkraft, Wassermenge, Reihenfolgen und Sperrzonen lassen sich raumweise konfigurieren und dauerhaft speichern.


Wie viele Saugroboter erstellen Karten?
Wir lieben Roboter, die ihre Umgebung scannen um Karten zu erstellen, denn sie arbeiten viel präziser und bieten einen wesentlich größeren Funktionsumfang. Wie das Diagramm zeigt, ist eine derartige Kartenerstellung noch nicht selbstverständlich, mittlerweile aber doch bei den meisten Robotern in unserem Test zu finden.
Sperrzonen
Sperrzonen lassen sich in der Roborock-App schnell einrichten und sind im Alltag sehr hilfreich. Über die Karte können virtuelle Wände oder gesperrte Bereiche eingezeichnet werden, die der Roboter anschließend zuverlässig meidet.
Einen Punkt sollte man allerdings wissen: Wischfreie Zonen gibt es hier nicht. Bereiche lassen sich zwar komplett aus der Reinigung ausschließen, aber nicht gezielt so definieren, dass dort nur gesaugt und nicht gewischt wird.
Wenn man genau dieses Verhalten benötigt, muss man sich mit einem kleinen Umweg behelfen. Der betroffene Bereich wird einfach als eigener Raum angelegt und anschließend separat konfiguriert – zum Beispiel mit einem reinen Saugdurchgang. Das funktioniert zwar, ist aber etwas weniger komfortabel als bei manchen anderen Herstellern, die eine direkte Einstellung für wischfreie Zonen anbieten.

Wie viele Saugroboter bieten virtuelle Sperrzonen per App?
Der Roboter soll einen bestimmten Bereich meiden? Nichts leichter als das – zumindest wenn sich per App einfach virtuelle Abgrenzungen erstellen lassen. Hier sehen Sie, wie viele Geräte diesen Komfort bieten.
Hindernisse
Für die Hinderniserkennung kombiniert der Roborock Curv 2 Flow eine Sensorik aus Kamera, strukturiertem Licht und zusätzlichen Abstandssensoren. Dadurch erkennt er viele typische Objekte im Haushalt und versucht, diese kontrolliert zu umfahren, statt sich daran festzufahren. Ziel ist eine möglichst autonome Reinigung, ohne dass vorher alles aufgeräumt werden muss.
Um das Verhalten praxisnah zu bewerten, haben wir unseren standardisierten Hindernisparcours aufgebaut – mit Alltagsobjekten wie Socken, Kabeln und offen liegenden Schnürsenkeln. Alle KI-Funktionen waren aktiv, die Kollisionsvermeidung auf die höchste Empfindlichkeit eingestellt.
Fazit: Im Test zeigt der Flow eine insgesamt starke Leistung. Typische Gegenstände wie Socken, Ladekabel und Schuhe wurden zuverlässig erkannt und sauber umfahren, ohne dass etwas eingezogen oder mitgeschliffen wurde. Auch flach liegende Objekte, die für viele Roboter problematisch sind, meistert er größtenteils gut – ein klarer Vorteil im Alltag.
Grenzen zeigen sich bei sehr kleinen und schwierigen Hindernissen: Lego-Steine wurden nicht zuverlässig erkannt, teilweise überfahren oder mitgeschoben. Fairerweise muss man sagen, dass diese besonders anspruchsvolle Herausforderung bislang kein Gerät sauber gelöst hat. Wir haben das Lego erst kürzlich in unseren Parcours aufgenommen, einfach um da noch einen Maßstab für künftige Entwicklungsschritte zu haben.
Unterm Strich bietet der Curv 2 Flow daher eine zuverlässige und alltagstaugliche Hinderniserkennung auf sehr hohem Niveau.

Die wahrgenommenen Objekte werden auch in der Karte vermerkt. Wir hätten dann auch die Möglichkeit einzelne Objekte ignorieren und somit von der Hinderniserkennung ausschließen zu lassen. Wenn der Roboter zum Beispiel ungewollte bestimmte Möbelstücke wie Stühle meiden würde, ist das eine sehr gute Lösung.




Häufchen-Erkennung
Die Häufchenerkennung ist ordentlich, aber nicht perfekt. Drei von vier getesteten Häufchen-Attrappen wurden korrekt erkannt und sicher gemieden.
Beim kleinsten Exemplar zeigte der Roboter jedoch Schwächen. Dieses wurde entweder gar nicht erkannt oder fälschlich als normaler trockener Schmutz interpretiert.

Haustiererkennung
Auch Haustiere erkennt der Roboter zuverlässig. In unserem Test wurde sogar ein echt wirkender Spielzeughund korrekt als Tier eingestuft. Gewünscht hätten wir uns aber, dass der Roboter dann einen zumindest leicht vergrößerten Abstand hält – er ist dennoch ziemlich nahe ran gefahren.
Zusätzlich bringt die Kamera praktische Haustierfunktionen mit. Über die App kann man Tiere suchen, beobachten und im Zweifel sogar kurz ansprechen. Das ist kein Kernfeature für die Reinigung, macht den Roboter im Alltag aber vielseitiger.


Höhenüberwindung
Hier gehört der Curv 2 Flow nicht zu den stärksten Geräten seiner Klasse. Ein anhebbares Chassis fehlt ihm, weshalb bei Schwellen in der Praxis meist bei 2 cm Schluss ist.
In vielen Wohnungen reicht das aus. Gibt es aber höhere Übergänge, Niveauunterschiede oder schwierigere Möbelkonstruktionen, stößt der Flow schneller an seine Grenzen als der Curv 2 Pro mit bis zu 3 cm bei einfachen Hürden.

Minimale Höhe
Mit 11,9 cm Bauhöhe ist der Curv 2 Flow deutlich höher als flachere Premium-Roboter. Das liegt zum einen an der Walzenkonstruktion und zum anderen daran, dass der Laserturm fest verbaut ist und nicht abgesenkt werden kann.
Im Alltag bedeutet das: Unter Möbeln braucht der Flow spürbar mehr Platz. Während sehr flache Modelle wie der Curv 2 Pro schon unter etwa 8 cm Bodenfreiheit arbeiten können, benötigt der Flow ungefähr 12 cm. Wer viele niedrige Sofas, Betten oder Sideboards zuhause hat, sollte diesen Punkt nicht unterschätzen und unbedingt einmal nachmessen.

Teppicherkennung
Teppiche erkennt der Roboter zuverlässig und reagiert darauf sinnvoll. Die Walze kann bis zu 15 mm angehoben werden, zusätzlich schiebt sich ein Schutzschild über die Wischwalze, sodass zwischen feuchter Walze und Teppich eine physische Barriere entsteht. Diese Lösung hat im Test sehr zuverlässig funktioniert und ist bei einem Walzensystem tatsächlich richtig clever umgesetzt.
Anders als beim Curv 2 Pro können die Wischmodule hier nämlich nicht in der Station abgelegt werden. Das liegt in der Natur des Systems. Stattdessen sorgt der Schutzmechanismus dafür, dass Teppiche trotzdem trocken bleiben.
Für die meisten Alltagssituationen funktioniert das gut. Gerade für gemischte Haushalte mit Hartboden und Teppichen ist das ein stark gelöster Punkt.
Obendrauf erhöht der Flow auch selbstständig seine Saugleistung wenn er auf einen Teppich fährt. Wie genau er sich verhalten soll, wird in den entsprechenden Einstellungen in der App festgelegt – zum Beispiel können Teppiche auch komplett gemieden werden.



Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?
Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.
Absturzsensoren
Treppen und Kanten erkennt der Curv 2 Flow zuverlässig. In unserem Test reagierte er rechtzeitig, stoppte sauber und drehte kontrolliert ab.
Damit erfüllt er genau das, was man von einem modernen Premium-Roboter erwartet: sichere Navigation auch in der Nähe von Treppen oder Podesten, ohne unnötig viel Abstand zu lassen oder extra physische Barrieren schaffen zu müssen.

Schwarzer Untergrund
Auch dunkle oder schwarze Böden machen dem Flow keine Probleme. Die Sensorik interpretiert sie nicht fälschlich als Abgrund, sodass die Reinigung normal fortgesetzt wird.
Gerade in Wohnungen mit dunklen Fliesen oder Teppichen ist das wichtig – und hier zeigt sich der Flow erfreulich unbeeindruckt.

Der Roborock Curv 2 Flow kartiert sauber, fährt logisch, meistert typische Alltagshindernisse zuverlässig und bringt insgesamt viel Sicherheit mit. Schwächen liegen in der Bauhöhe und Schwellenüberwindung.
Saugleistung
Mit einer maximalen Saugkraft von 20.000 Pascal gehört der Roborock Qrevo Curv 2 Flow klar zur Oberklasse. Auf dem Papier bringt er damit mehr als genug Leistung mit, um sowohl losen Schmutz auf Hartböden als auch tiefer sitzende Partikel aus Teppichen zuverlässig zu entfernen.
Zum Einsatz kommt die DuoDivide-Hauptbürste, die aus zwei getrennten Bürstenelementen besteht. Zwischen diesen befindet sich ein Spalt, durch den Haare gezielt in Richtung Saugkanal geführt werden. Dadurch sollen sie sich gar nicht erst um die Bürste wickeln, sondern direkt im Staubbehälter landen. Unterstützt wird das Ganze von zwei Seitenbürsten, die Schmutz aus Randbereichen zur Mitte hin befördern. Anders als beim Pro ist die Seitenbürste allerdings nicht ausschwenkbar, was sich bei der Eckenreinigung bemerkbar macht.

Hartboden
Nun begegnet der Saugroboter einem der wohl schmutzigsten Böden, die er in seinem ganzen Leben sehen wird. Denn auf unserer rund 2 m² großen Hartboden-Testfläche verteilen wir ein 100 g Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und feinem Sand.
Fazit: Der Curv 2 Flow liefert hier ein sehr starkes Ergebnis mit 99 % Reinigungsleistung. Gerade in zwei Durchgängen bleibt am Ende kaum noch etwas zurück. Grobe Partikel werden zuverlässig aufgenommen, und selbst feiner Sand größtenteils vollständig entfernt. Da kann man nicht meckern.



Haare & Tierhaare
Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim Roborock Qrevo Curv 2 Flow ist. Außerdem darf er uns zeigen, ob er auch mit Tierhaaren zurecht kommt.
Fazit: Das Anti-Tangle-System funktioniert im Test sehr überzeugend. Sowohl lange als auch kurze Haare werden sauber aufgenommen und landen direkt im Staubbehälter. Verwicklungen in der Hauptbürste konnten wir praktisch keine feststellen.
Das reduziert den Wartungsaufwand deutlich und macht den Roboter besonders interessant für Haushalte mit vielen Haaren.



Florloser Teppich
Auch den florlosen Sisalteppich mit 1.900 g/m² verschmutzen wir wieder mit Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand – insgesamt 100 g, die eine echte Herausforderung darstellen. Denn aufgrund seiner strukturierten Oberfläche und tiefen Rillen ist dieser Teppich besonders schwer zu reinigen.
Fazit: Mit etwa 78 % Aufnahmeleistung erzielt der Curv 2 ein gutes Ergebnis. Neben groben Partikeln wird auch ein großer Teil des feinen Sands aus den Vertiefungen gelöst. Genau hier zeigt sich, dass die Saugkraft auch in schwierigen Situationen liefern kann.



Kurzflorteppich
Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet. Auch hier kommt unser bewährtes 100g-Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand zum Einsatz.
Fazit: Teppiche sind für viele Saugroboter keine leichte Disziplin, der Flow von Roborock fühlt sich auf unserem Kurzflor aber pudelwohl. Er kann die Verschmutzung ideal aufnehmen und erreicht so ein sehr gutes Ergebnis von 95,6%. Da muss man im Alltag im Normalfall also wirklich nicht mehr selbst ran.



Hochflorteppich
Für den Hochflorteppich-Test haben wir uns für eine besonders dichte Variante entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Teppich aus 100% Polyester mit einer Florhöhe von 18 mm und einem Gewicht von 1.500 g/qm². Und auch darauf haben wir insgesamt 100 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verstreut.
Fazit: Auf dem Hochflorteppich zeigt der Flow ebenfalls eine überzeugende Leistung. Trotz des dichten Flors gelingt es ihm, einen Großteil des Schmutzes zuverlässig aufzunehmen. Mit rund 90,8 % Reinigungsleistung gelingt ihm hier ein starkes Ergebnis.



Im Alltag zeigt der Roborock Qrevo Curv 2 Flow eine konstant hohe Saugleistung auf allen Untergründen. Besonders auf Hartboden und Kurzflorteppichen überzeugt er mit sehr starken Ergebnissen, während er auch auf anspruchsvolleren Teppichen zuverlässig arbeitet.
Das Anti-Verhedderungs-System funktioniert hervorragend und sorgt dafür, dass Haare sauber aufgenommen werden, ohne zusätzlichen Wartungsaufwand zu verursachen.
Schade ist allerdings, dass der Roboter keine ausschwenkbare Seitenbürste besitzt. Dadurch kann er bei der Ecken- und Kantenreinigung nicht ganz mit den besten Lösungen mithalten – auch die zweite zusätzliche Seitenbürste kann diesen Nachteil nur begrenzt ausgleichen.
Unterm Strich bewegt sich die Saugleistung klar auf Premium-Niveau, mit kleinen Abstrichen in den Ecken.
Wischleistung
Das Herzstück des Roborock Qrevo Curv 2 Flow ist sein Wischwalzensystem. Statt klassischer Mopps kommt hier eine breite, rotierende Walze zum Einsatz, die den Boden kontinuierlich bearbeitet. Während der Reinigung wird sie fortlaufend mit frischem Wasser befeuchtet und gleichzeitig über einen Abstreifer ausgewrungen. Das dabei entstehende Schmutzwasser wird direkt in einen integrierten Schmutzwassertank im Roboter geleitet.

Dadurch bleibt die Walze während des gesamten Reinigungsvorgangs vergleichsweise sauber und verteilt den aufgenommenen Schmutz nicht erneut auf der Fläche. Genau das ist einer der größten Unterschiede zu klassischen Wischsystemen, bei denen sich Schmutz stärker in den Pads sammelt.
Für eine bessere Randabdeckung kann die Walze zudem seitlich leicht ausschwenken, um näher an Kanten und Möbel heranzukommen. Ganz randlos arbeitet das System zwar nicht, die Flächenabdeckung wird dadurch aber sichtbar verbessert.
Die Wischintensität lässt sich über die App sehr fein einstellen. Insgesamt stehen 30 Feuchtigkeitsstufen zur Verfügung, sodass sich die Reinigung gut an unterschiedliche Bodenarten anpassen lässt – von empfindlichem Parkett bis hin zu robusten Fliesen. Die Wasserabgabe erfolgt dabei gleichmäßig, was im Test für ein sauberes, schlierenfreies Wischbild sorgt.
Grundsätzlich kann die Walze auch Flüssigkeiten aufnehmen und direkt in den Schmutzwassertank transportieren. In solchen Situationen ist der Roboter zudem in der Lage, seine Seiten- und Hauptbürsten anzuheben, um zu verhindern, dass Flüssigkeiten in den Staubbehälter gelangen.
In der Praxis funktioniert die automatische Erkennung solcher Situationen jedoch noch nicht immer zuverlässig, sodass der Roboter nicht in jedem Fall optimal reagiert. Das Potenzial des Systems ist hier aber klar erkennbar.


Eingetrocknete Flecken & Schuhabdrücke
Um herauszufinden, wie der Roborock Qrevo Curv 2 Flow mit besonders hartnäckigen Verschmutzungen umgeht, haben wir Kaffee und Saft auf dem Boden eintrocknen lassen. Abgerundet wurde der Härtetest durch schmutzige Schuhabdrücke – ein Szenario, das den Roboter besonders fordert.
Fazit: Der Curv 2 Flow liefert hier ein extrem starkes Wischergebnis. Er erkennt stärkere Verschmutzungen zuverlässig, kehrt bei Bedarf zur Station zurück, um die Walze zu reinigen, und bearbeitet betroffene Bereiche anschließend gezielt intensiver nach.
Besonders in der Nachkontrolle zeigt sich die große Stärke des Walzensystems: Es bleibt sichtbar weniger Restschmutz auf der Fläche zurück, als bei Robotern mit Mopps. Genau hier spielt die kontinuierliche Reinigung der Walze in Kombination mit der direkten Schmutzwasseraufnahme ihren Vorteil aus.
Der Flow entfernt starke Verschmutzungen nicht unbedingt schneller, dafür aber spürbar gründlicher.



Kantenwischen
Beim Kantenwischen bleibt – wie aktuell bei Walzenrobotern typisch – ein etwas breiterer Rand stehen als bei sehr guten Mopp-Systemen mit ausfahrendem Wischarm. In unserem Test lag der ungewischte Bereich meist bei rund 1,5 cm. Für eine Wischwalze ist das aber eigentlich ein sehr guter Wert.



Unterm Strich ist die Wischleistung die größte Stärke des Roboters. Das Walzensystem arbeitet sehr gründlich, nimmt Schmutz besonders sauber auf und hinterlässt auf der Fläche kaum Restschmutz. Gerade bei größeren Wischflächen oder mehreren Etagen ist das Konzept äußerst interessant, weil der Roboter nicht so stark auf häufige Rückkehr zur Station angewiesen ist wie klassische Mopp-Modelle.
Bei extremen Verschmutzungen wischen Mopps manchmal nur oberflächlich, die Walze hingegen tiefenrein.
Station
Die Station übernimmt im Alltag einen Großteil der Wartung und ist klar auf Komfort ausgelegt. Sie kombiniert automatische Staubentleerung, Walzenwäsche, Trocknung und Wasserhandling in einem System und sorgt dafür, dass der Roboter möglichst lange autonom arbeiten kann.
Optisch setzt Roborock auch hier auf das bekannte, abgerundete Qrevo-Design, das etwas futuristisch wirkt und sich von klassischen, eher kantigen Stationen abhebt. Verarbeitung und Materialqualität sind hochwertig, alles wirkt durchdacht und stabil.




Staubentleerung
Nach jeder Reinigung wird der Staubbehälter automatisch in den 2,5-Liter-Staubbeutel der Station entleert. Das funktioniert zuverlässig und sorgt dafür, dass man sich über längere Zeit nicht um die Entleerung kümmern muss.
Je nach Haushalt reicht ein Beutel mehrere Monate. Der Wechsel ist einfach und sauber gelöst, da der Beutel beim Herausnehmen automatisch verschlossen wird.
Wassertanks & Kapazität
Die Station ist mit großzügig dimensionierten Wassertanks ausgestattet:
- 4 Liter Frischwassertank
- 3 Liter Schmutzwassertank
Damit sind auch größere Wohnungen problemlos mehrere Reinigungsdurchgänge lang abgedeckt, ohne dass ständig nachgefüllt oder entleert werden muss.
Ein direkter Frisch- und Schmutzwasseranschluss ist – wie in dieser Serie üblich – nicht vorhanden. Das bedeutet, dass man die Tanks regelmäßig manuell wechseln muss.
Ein automatischer Reinigungsmitteldosierer fehlt leider. Wer Reinigungsmittel verwenden möchte, muss dieses manuell beim Wasserwechsel in den Frischwassertank geben. Das funktioniert problemlos, ist aber weniger komfortabel als bei manchen Flaggschiff-Modellen.
Walzenwäsche
Das Herzstück der Station ist die Reinigung der Wischwalze. Diese erfolgt laut Roborock mit bis zu 75 °C heißem Wasser.
Dabei wird die Walze in der Station gründlich gespült, während gleichzeitig der Verschmutzungsgrad des Wassers überwacht wird. Ist das Wasser besonders stark verschmutzt, kann die Station automatisch zusätzliche Reinigungszyklen auslösen.
Ein wichtiger Punkt: Da die Walze bereits während des Wischens kontinuierlich gereinigt wird, bleibt sie dauerhaft sauberer als klassische Mopps. Die Station übernimmt zwar weiterhin die gründliche Endreinigung, muss aber deutlich seltener angefahren werden. Gerade deshalb eignen sich Walzenlösungen besonders gut für den Einsatz auf mehreren Etagen, da der Roboter weniger stark auf regelmäßige Rückkehr zur Station angewiesen ist.


Trocknung
Nach der Reinigung wird die Walze mit 55 °C warmer Luft getrocknet. Das verhindert effektiv unangenehme Gerüche, Schimmelbildung und bakterielle Entwicklung. Die Trocknung funktioniert zuverlässig und sorgt dafür, dass der Roboter auch nach längerer Standzeit hygienisch bleibt.
Waschtasse & Selbstreinigung
Die Waschtasse ist speziell auf das Walzensystem ausgelegt. Eine kleine, aber wichtige Besonderheit ist die Konstruktion im Inneren: Der Schmutzwassertank des Roboters wird nach unten in die Waschtasse entleert, wobei eine Abtrennung dafür sorgt, dass die Walze nicht unnötig im Schmutzwasser „badet“.
Zusätzlich verfügt die Station über einen Selbstreinigungsmodus für die Waschtasse. Dieser reduziert den manuellen Aufwand deutlich, auch wenn sich über längere Zeit etwas mehr Schmutz ablagern kann als bei klassischen Moppsystemen.
Die einzelnen Komponenten lassen sich aber einfach entnehmen und bei Bedarf schnell unter fließendem Wasser reinigen.


Die Station bietet ein sehr starkes Gesamtpaket mit hoher Automatisierung. Staubentleerung, Walzenwäsche, Trocknung und Wasserhandling funktionieren zuverlässig und reduzieren den Wartungsaufwand im Alltag deutlich.
Laufzeit & Ladezeit
Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?
Im Standard-Saugmodus erreicht der Roboter eine Laufzeit von rund 3 Stunden 15 Minuten.
Das ist nicht ganz so ausdauernd wie der Curv 2 Pro, für die meisten Haushalte aber immer noch mehr als ausreichend. Selbst größere Wohnungen schafft der Flow damit in der Regel ohne Probleme.
Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?
Beim Saugen auf Standard-Stufe bewältigt er ungefähr 300 m², bevor er zur Station zurückkehrt. Die Ladezeit beträgt dann genau 3 Stunden.
Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?
Selbst wenn der Akku zwischendurch einmal leer werden sollte, ist das kein Problem. Der Roborock fährt nämlich zur Station, lädt sich auf und macht danach genau an jener Stelle weiter, an der er zuvor unterbrochen hat.
Die Laufzeit ist absolut alltagstauglich und reicht auch für größere Flächen problemlos aus.
Reinigungsmodi
Wie von Roborock gewohnt, ist der Flow bei den Reinigungsmodi sehr flexibel.
SmartPlan
Der Roboter kann viele Entscheidungen automatisch treffen und Reinigung, Fahrweise und Intensität an Raumtyp und Verschmutzung anpassen.
Saugen – Saugen & Wischen – Saugen, dann Wischen
Es kann nur gesaugt oder auch gleichzeitig gesaugt und gewischt werden. Zudem ist es möglich, dass der Roboter erst alles saugt und dann direkt im Anschluss wischt.
Saugstufen: Leise – Normal – Turbo – Max – Max+
Es stehen fünf Saugstufen zur Verfügung, die von besonders leise und stromsparend bis zur Max+-Stufe mit voller Leistung reichen. Die Saugkraft kann allgemein oder individuell pro Raum festgelegt und dauerhaft gespeichert werden.
Wasserabgabe: 30 Stufen
Auch die Wischintensität lässt sich sehr fein einstellen. Mit 30 Stufen kann die Wassermenge optimal auf unterschiedliche Bodenarten abgestimmt werden – von empfindlichem Parkett bis hin zu stark verschmutzten Fliesen.
Alles – Raum – Zone – Programm
Die Reinigung kann flexibel gesteuert werden: gesamte Wohnung, einzelne Räume oder gezielte Zonen. Zusätzlich lassen sich feste Abläufe definieren, die immer wieder gleich ablaufen.
Routenwahl: Schnell – Standard – Gründlich
Je nach Bedarf kann zwischen schneller Reinigung und maximaler Gründlichkeit gewählt werden. Im gründlichen Modus arbeitet der Roboter langsamer und mit stärker überlappenden Bahnen.
Reinigungsdurchläufe: 1–2 Mal
Ein zweiter Durchgang erhöht die Reinigungsleistung deutlich. Dabei ändert der Roboter automatisch die Fahrtrichtung, wodurch ein gleichmäßigeres Ergebnis entsteht.
Individuelle Reinigungseinstellungen
Alle wichtigen Parameter können für jeden Raum separat eingestellt und gespeichert werden. Einmal konfiguriert, passt sich der Qrevo dauerhaft an die jeweiligen Anforderungen der einzelnen Wohnbereiche an.
Reinigungsreihenfolge
Die Reihenfolge der Räume lässt sich frei festlegen. So können etwa Küche oder Flur zuerst gereinigt werden oder Schlafzimmer erst ganz zum Schluss – besonders praktisch im Alltag.
Ob vollautomatisch im SmartPlan oder manuell bis ins Detail angepasst – der Qrevo bietet eine enorme Bandbreite an Reinigungsmodi und lässt sich im Alltag sehr flexibel auf unterschiedliche Anforderungen abstimmen.
Steuerung
Die Steuerung erfolgt primär über die Roborock-App, zusätzlich gibt es Tasten am Gerät selbst. Auch Sprachsteuerung wird unterstützt – inklusive Alexa, Google Home, Siri Shortcuts und des integrierten Assistenten „Rocky“.
Dadurch lässt sich der Roboter komfortabel in den Alltag oder auch ins Smart Home einbinden.
Zeitliche Programmierung
Zeitpläne sind übersichtlich umgesetzt und lassen sich sehr flexibel konfigurieren. Uhrzeiten, Wochentage, Räume, Saugstufe, Wischintensität und weitere Parameter können direkt mit gespeichert werden. Hat man einmal alles passend eingerichtet, läuft die Reinigung weitgehend automatisch ab.
Dank App, Zeitplänen und Smart-Home-Anbindung lässt sich die Reinigung bequem automatisieren und im Alltag einfach steuern.
App
Die Roborock-App gehört auch beim Curv 2 Flow wieder zu den stärkeren Lösungen auf dem Markt. Sie ist umfangreich, bleibt aber logisch aufgebaut. Kartenbearbeitung, Reinigungsplanung, Teppichlogik und Individualisierung sind übersichtlich erreichbar.
Gerade weil der Flow mit seinem Walzensystem einige Besonderheiten mitbringt, ist es positiv, dass die App trotzdem nicht überfrachtet wirkt.
Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:
Die App ist gut durchdacht, einfach zu bedienen und bietet gleichzeitig viele Möglichkeiten zur individuellen Anpassung.
Wartung & Pflege
Der Wartungsaufwand ist insgesamt etwas höher als bei klassischen Mopp-Systemen, hält sich im Alltag aber trotzdem gut in Grenzen.
Ein Großteil der Pflege wird zwar von der Station übernommen, dennoch gibt es beim Walzensystem ein paar zusätzliche Punkte, die man im Blick behalten sollte. Dazu gehört vor allem die Wischwalze selbst: Durch das Zusammenspiel aus Abstreifer und Schmutzwasserkanal können sich hier mit der Zeit Rückstände sammeln, die gelegentlich manuell entfernt werden sollten.
Auch die Waschtasse der Station sollte bei Walzenrobotern unserer Erfahrung nach etwas häufiger kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden, da sich hier minimal mehr Schmutz ablagern kann als bei klassischen Mopp-Systemen.
Der Schmutzwassertank im Roboter wird zwar automatisch durch die Station entleert, sollte aber alle paar Monate einmal entnommen und händisch ausgespült werden. Das ist schnell erledigt, gehört aber zu den zusätzlichen Wartungsschritten, die bei Mopp-Robotern so nicht anfallen.
Die Bürsten sind hingegen sehr pflegeleicht. Dank Anti-Tangle-Design setzen sich kaum Haare fest, wodurch hier nur selten eingegriffen werden muss. Filter und Sensoren sollten – wie bei jedem Saugroboter – gelegentlich gereinigt werden, um die Leistung konstant hoch zu halten.
Praktisch: Die App erinnert automatisch daran, wenn Komponenten gereinigt oder ausgetauscht werden sollten. So behält man den Wartungszustand jederzeit im Blick.


Unterm Strich ist der Pflegeaufwand etwas höher als bei klassischen Mopp-Systemen, bleibt aber insgesamt gut beherrschbar. Wer bereit ist, gelegentlich ein paar zusätzliche Handgriffe zu erledigen, bekommt dafür ein sehr leistungsstarkes und gründliches Reinigungssystem.
FAQ
Für wen lohnt sich der Curv 2 Flow besonders?
Der Roboter lohnt sich vor allem für Nutzer, die großen Wert auf gründliches Wischen legen, mehrere Etagen reinigen möchten oder ein möglichst sauberes Ergebnis mit wenig Restschmutz erzielen wollen.
Wie hoch ist der Wartungsaufwand?
Etwas höher als bei klassischen Mopp-Robotern, aber gut machbar. Vor allem die Walze und der Schmutzwassertank sollten gelegentlich gereinigt werden. Dafür arbeitet das System insgesamt sehr gründlich.
Ist der Roboter für mehrere Etagen geeignet?
Ja, und genau hier spielt er seine Stärken aus. Durch das Walzensystem mit kontinuierlicher Reinigung ist er weniger auf häufige Rückkehr zur Station angewiesen, was ihn für mehrere Etagen besonders praktisch macht.
Ist die Wischwalze wirklich besser als Mopps?
In vielen Fällen ja. Besonders bei stärkeren Verschmutzungen arbeitet die Walze gründlicher, da sie den Schmutz richtig aufnehmen kann und kontinuierlich gereinigt wird. Mopps wischen dagegen oft eher oberflächlich.
Wie gut kommt der Qrevo Curv 2 Flow mit Haaren klar?
Sehr gut. Dank Anti-Tangle-Bürstensystem verheddern sich kaum Haare, was ihn besonders interessant für Haushalte mit langen Haaren oder Haustieren macht.
Fazit
Der Roborock Curv 2 Flow setzt klar auf ein anderes Reinigungskonzept – und genau darin liegt seine größte Stärke. Das Walzensystem arbeitet besonders gründlich, nimmt Schmutz aktiv auf und hinterlässt auf der Fläche sichtbar weniger Restschmutz als klassische Mopp-Lösungen. Gerade bei stärkeren Verschmutzungen spielt der Roboter diesen Vorteil deutlich aus.
Ein echter Pluspunkt zeigt sich zudem beim Einsatz auf mehreren Etagen: Durch die kontinuierliche Reinigung der Walze ist der Roboter deutlich weniger auf häufige Rückkehr zur Station angewiesen und kann Flächen länger am Stück sauber bearbeiten – ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Mopp-Systemen.
Auch beim Saugen, der Navigation und der Hinderniserkennung liefert er eine insgesamt sehr gute und zuverlässige Leistung, sodass sich im Alltag ein rundes Gesamtpaket ergibt.
Abstriche gibt es vor allem bei der Bauform und im Detail: Die fehlende ausschwenkbare Seitenbürste wirkt sich auf die Eckenreinigung aus, die Bauhöhe schränkt den Zugang unter niedrigen Möbeln ein und besonders hohe Schwellen meistert der Roboter nicht. In vielen Haushalten wird das aber nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Unterm Strich ist der Curv 2 Flow damit ein klarer Spezialist fürs Wischen. Wer genau hier den Fokus setzt, bekommt ein durchdachtes und im Alltag sehr überzeugendes System. Wer hingegen eher einen möglichst vielseitigen Allrounder sucht, kann einen Blick auf das Schwestermodell Curv 2 Pro werfen.
Bewertung
Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.
| Kriterium | Gewichtung | Bewertung |
|---|---|---|
| Navigation & Hindernisse | 30 % | 98 % |
| Navigation im Raum | 40 % | 98 % |
| Hinderniserkennung | 30 % | 98 % |
| Funktionen | 30 % | 98 % |
| Reinigung Hartböden | 30 % | 98,78 % |
| Reinigungsleistung | 50 % | 99 % |
| Reinigung Haare | 20 % | 100 % |
| Ecken & Kanten | 20 % | 100 % |
| Reinigung Katzenstreu | 10 % | 92,8 % |
| Reinigung Teppiche | 15 % | 88,11 % |
| Florloser Teppich | 35 % | 78,3 % |
| Kurzflorteppich | 35 % | 95,6 % |
| Hochflorteppich | 30 % | 90,8 % |
| Wischleistung | 15 % | 98,4 % |
| Wischleistung im Alltag | 50 % | 99 % |
| Hartnäckige Flecken | 20 % | 99 % |
| Ecken & Kanten | 15 % | 94 % |
| Automatisches Moppwaschen | 15 % | 100 % |
| Benutzerfreundlichkeit | 10 % | 98,1 % |
| Verarbeitung | 10 % | 100 % |
| Lieferumfang | 10 % | 92 % |
| Bedienung | 30 % | 100 % |
| Laufzeit & Ladezeit | 20 % | 100 % |
| Lautstärke | 10 % | 99 % |
| Wartung & Pflege | 20 % | 95 % |
| Gesamtbewertung | 96.82 % |
Produktdaten
| Beschreibung | Wert |
|---|---|
| Marke | Roborock |
| Roboter-Typ | Saug-Wisch-Roboter |
| Hartböden | |
| Teppiche | |
| Erscheinungsdatum | 2026 |
| Erhältliche Farben | Weiß |
| Navigation | systematisch + Kartierung + Kamera + 3D-Licht-Scans |
| Von uns empfohlene Fläche | unbegrenzt |
| Multi-Raum-tauglich | |
| Max. Schwellenhöhe | ca. 2 cm |
| Schwarze Fliesen/Teppiche | |
| Für Haustiere/viele Haare geeignet | |
| Akku-Laufzeit | 3 h 15 min |
| Ladezeit bei leerem Akku | 3 h |
| Aufladen über | Ladestation (automatisch) |
| Akku Technologie | 5200 mAh |
| Lautstärke | 63 dB |
| Reinigungsprogramme | SmartPlan, Saugen – Wischen – Saugen & Wischen, Saugstufen: Leise – Normal – Turbo – Max – Max+, Wasserabgabe: 30 Stufen, Alles – Raum – Zone – Programm, Routenwahl: Schnell – Standard – Gründlich – Gründlich+, Reinigungsdurchläufe: 1–2 Mal, Individuelle Reinigungseinstellungen, Reinigungsreihenfolge, Teppichintensivreinigung; |
| Saugleistung verstellbar | ja |
| Teppicherkennung | |
| Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen | |
| Hauptbürste | |
| Feinstaubfilter (z.B. HEPA) | |
| Staubbehältervolumen Roboter | 324 ml |
| Staubbehältervolumen Station | 2,5 l |
| Wassertankvolumen Roboter | 102 ml |
| Frischwasserbehälter Station | 4 l |
| Schmutzwasserbehälter Station | 3 l |
| Befeuchtung des Wischtuchs durch | elektrische Wasserpumpe |
| Wischfunktion | |
| Wassermenge regulierbar | 30 Stufen |
| Spart Teppiche beim Wischen automatisch aus | |
| Steuerung über | App, Roboter, Sprachbefehle, Smart Home (Matter) |
| Appsteuerung | |
| Sprachsteuerung | Integrierter Sprachassistent Rocky, Amazon Alexa, Google Assistant, Siri |
| Kartenerstellung der Räumlichkeiten | |
| Speichert mehrere Etagen in Karte | |
| Sperrzonen | |
| Nicht-Wisch-Zonen | |
| Bereichsreinigung | |
| Absturzsensor | Infrarot-Sensoren |
| Entfernungssensor | Infrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensor, Kamera, 3D-Scan |
| Sensor für smarte Navigation | |
| Objekterkennung | |
| Absaugstation | |
| Motorleistung | 65 W |
| Saugleistung | 20.000 Pa |
| Maße Roboter | 35,3 x 35,3 x 11,9 cm |
| Maße Station | 45 x 45 x 45 cm |
| Gewicht Roboter | 5,5 kg |
| Gewicht Station | 14,33 kg |
| Zubehör |












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