Skip to main content

Narwal Flow 2 - Test & Erfahrungen 2026

Unsere Bewertung
Kundenbewertungen

Geeignet für Personen, die:

  • überwiegend Hartböden zuhause haben
  • eine möglichst starke Wischleistung suchen
  • mehrere Etagen reinigen möchten

Ungeeignet für Personen, die:

  • sehr viele Teppiche im Haushalt haben
  • eine ausschwenkbare Seitenbürste benötigen
  • primär ein günstiges Preis-Leistungs-Modell suchen
Preisvergleich
1.099,00 €
inkl. 19% MwSt.
1.108,24 €
inkl. 19% MwSt.
Unsere Bewertung
Hier sehen Sie auf einen Blick, wie sich der Roboter in unserem strengen Testverfahren geschlagen hat. Die Gesamtnote setzt sich, wie die Balken veranschaulichen, aus fünf einzelnen Kategorien zusammen. Die detaillierte Bewertung inklusive aller Unterkategorien finden Sie am Ende des Testberichtes.

Bewertung

95.60 %

"HERVORRAGEND"

Navigation & Hindernisse
98.6%
Reinigung Hartböden
96.48%
Reinigung Teppiche
82.45%
Wischleistung
99.1%
Benutzerfreundlichkeit
98.4%
Details zur Bewertung
Bettina

Mit dem Flow 2 will Narwal die Wischleistung von Saugrobotern auf ein neues Level bringen. Statt klassischer Wischpads kommt hier ein innovatives Trackpad-System mit konstant temperiertem Warmwasser und kontinuierlicher Selbstreinigung zum Einsatz. Klingt vielversprechend – doch wie gut funktioniert das Ganze wirklich im Alltag?

Wir haben den Narwal Flow 2 ausführlich getestet und zeigen euch in diesem Testbericht, wo der Premium-Roboter glänzt, welche Schwächen es gibt und ob sich der hohe Preis am Ende wirklich lohnt.

Roboter-Typ

Der Flow 2 ist ein Saug- und Wischroboter mit einem Bandwischsystem, das während der Reinigung kontinuierlich mit auf 60 °C temperiertem Warmwasser benetzt wird.

Kartenerstellung

Der Roboter erstellt detaillierte Karten. Mehrere Etagen lassen sich speichern, und in der App kann die Karte jederzeit individuell angepasst werden.

Reinigungsfläche

In der Standardsaugstufe schafft der Roboter mit einer Akkuladung bis zu 290 m² – für große Wohnungen und Häuser also kein Problem.

App

Die Narwal-App ist klar strukturiert. Im Freo-Modus übernimmt die KI alle Reinigungsentscheidungen, alternativ lässt sich alles manuell konfigurieren.

Geeignete Böden

Der Flow 2 ist klar auf Hartböden ausgerichtet. Auf Teppichen läuft er auch, allerdings dreht die Seitenbürste dort nicht – was in Kantenbereichen Spuren hinterlässt.

Für Haare geeignet

Das Zero-Tangle-System macht was es soll: Weder an Bodenbürste noch am Trackpad haben sich Haare verheddert. Gut geeignet auch für Haushalte mit Tieren.

Minimale Höhe

Weil Narwal auf einen klassischen Laserturm verzichtet hat, misst der Roboter nur 9,5 cm in der Höhe. Ab 9,8 cm Bodenabstand fährt er zuverlässig unter Möbel.

Max. Schwelle

Die optimierten Antriebsräder schaffen Schwellen bis zu 2,5 cm Höhe.

Zeitprogrammierung

Zeitpläne lassen sich in der App raum- und tagesindividuell festlegen, damit der Roboter vollautomatisch zur gewünschten Zeit startet.

Teppicherkennung

Teppiche werden erkannt, die Wischwalze um 12 mm angehoben und die Saugleistung erhöht. Im Test hat die Erkennung manchmal angeschlagen, wo gar kein Teppich war.

Hinderniserkennung

Zwei KI-Kameras an der Front scannen die Umgebung und klassifizieren Objekte sehr präzise. So kann ideal, berührungslos rundherum gereinigt werden.

No-Go Lines

Saug- und wischfreie Bereiche lassen sich in der Karte einzeichnen und werden vom Roboter zuverlässig respektiert.

Lieferumfang

Der Lieferumfang fällt insgesamt hochwertig und sinnvoll aus. Alles Wichtige für den direkten Start ist bereits enthalten und auch an praktische Details wie Reinigungsmittel und einen Ersatzstaubbeutel wurde gedacht.

Den Flow 2 gibt es in zwei Varianten: mit der Standardstation und mit einer kompakteren Station für den direkten Frisch- und Schmutzwasseranschluss ans Hausnetz.

Der gesamte Lieferumfang auf einen Blick.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Einsatzbereiter Roboter
  • Station mit Netzteil & Staubbeutel
  • Reinigungsmittel
  • Ersatz-Staubbeutel
  • Bedienungsanleitung

Der Lieferumfang ist zweckmäßig, aber eher schlank gehalten.

Der beste Wischroboter 2026?!
Narwal Flow 2
95.60 %

Mit heißem Wasser und einem neuen Track-Pad-System geht der Narwal Flow 2 einen anderen Weg als viele klassische Saugroboter. Im Test zeigen wir, wie gut das Ganze in der Praxis funktioniert.

Vorteile

  • 60 °C Warmwassertemperierung
  • rückwärtswischen bei Flüssigkeiten
  • flach (9,5 cm) trotz Bandwischsystem
  • hervorragende Hinderniserkennung
  • selbstreinigender Schmutzwassertank
  • hochwertiges Design
  • starke Laufzeit
  • Zero-Tangle-Syste einwandfrei
  • vergleichsweise wartungsarm

Nachteile

  • keine ausschwenkbare Seitenbürste
  • gelegentliche Teppichfehleinschätzung
  • kein Abdeckschutz für das Trackpad
  • keine Seitenbürstenrotation auf Teppichen
Mehr Details »

Inbetriebnahme

Roboter und Station kommen fertig montiert aus der Verpackung. Schutzfolien abziehen, Wassertanks befüllen, Reinigungsmittel in den Dosierer füllen – schon kann man die App öffnen, kurz alles verbinden und direkt loslegen. Die Einrichtung ist wirklich unkompliziert.

Schritt-für-Schritt Anleitung

  • Station aufstellen und an die Steckdose anschließen
  • Frischwassertank befüllen
  • Reinigungsmittel einfüllen
  • Roboter auf die Station setzen und vollständig aufladen lassen
  • Narwal-App (iOS/Android) herunterladen und Gerät verbinden
  • Erste Kartierungsfahrt starten
Die Station sollte an einem Platz stehen, an dem das Geräusch der Walzentrocknung nach der Reinigung nicht stört.

Roboter und Station sind im Handumdrehen einsatzbereit.

Preisverteilung unter den Saugrobotern

So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.

Preislich spielt der Narwal Flow 2 ganz klar in der Premium-Klasse. 

Was beim ersten Blick auf den Roboter auffällt: kein Laserturm auf der Oberseite. Narwal hat den LDS-Sensor stattdessen an der Rückseite ins Gehäuse integriert, was maßgeblich zur flachen Bauweise beiträgt. An der Front sitzen zwei KI-Kameras mit integrierter LED-Beleuchtung für dunkle Bereiche. Seitlich ist ein Kantensensor verbaut.

Wie der Roboter navigiert, veranschaulichen wir standardmäßig mit unserem Sägespäne-Test in unserem Testraum von rund 10 m².

Fazit: Der Flow 2 zeigt sich dabei sehr strukturiert: Zuerst wird entlang der Kanten gereinigt, dabei deckt er auch den Bereich unter unserer Essgruppe schon sehr gut ab. Danach geht es in geraden Bahnen über den Rest der Fläche. Mit zwei voreingestellten Durchgängen ändert er dann automatisch die Fahrtrichtung – das Ergebnis ist ein engmaschiges Schachbrettmuster und eine gründliche Abdeckung der gesamten Fläche.

Dass kein klassischer Laserturm verbaut ist, fällt im Alltag nicht auf. Die rundherum verbaute Sensorik arbeitet gut zusammen, und der Roboter weiß jederzeit, wo er ist und wo er noch hin muss.

Nur im Sockelbereich beim Schrank wäre für ein makelloses Ergebnis eine ausschwenkbare Seitenbürste notwendig gewesen, aber dennoch eine starke Leistung.

Eine Auffälligkeit hat sich in mehreren Testsituationen aber wiederholt: Der Flow 2 hat gelegentlich Teppiche erkannt, wo gar keine waren. Im Sägespan-Test passierte das zum Schluss links neben dem Tisch. Der Roboter hat den Irrtum zwar selbst bemerkt und den Bereich dann doch noch mitgenommen, aber die Fahrweise war in dem Moment kurz chaotisch, und die Reinigung hat dadurch knapp zwei Minuten länger gedauert. Beim reinen Saugen ist das noch verschmerzbar – beim Wischen hingegen, wenn die Walze in dem Bereich angehoben bleibt, ist das ärgerlicher. Da wir das Gerät vor Marktstart getestet haben, gehen wir davon aus, dass das über Software-Updates noch ausgebügelt wird.

Kamera

Die zwei KI-Kameras an der Front, die hauptsächlich der Hinderniserkennung dienen, lassen sich in der App auch als Live-Kamera nutzen – praktisch, wenn man von unterwegs nachschauen möchte, was zu Hause los ist.

Die Objektklassifizierung läuft standardmäßig über Cloud-KI, was für sehr präzise Ergebnisse sorgt. Wer das nicht möchte, kann in den Einstellungen auf vollständig lokale Verarbeitung umstellen.

Kartenerstellung

Schon beim ersten Durchgang entsteht eine detaillierte Karte des Grundrisses. Räume werden automatisch erkannt. In der App lassen sich diese umbenennen, zusammenfassen oder individuell bearbeiten. Wer den Roboter auf mehreren Stockwerken einsetzen möchte, kann mehrere Karten speichern lassen, die das Gerät je nach Etage dann selbstständig aufruft.

Wie viele Saugroboter erstellen Karten?

Wir lieben Roboter, die ihre Umgebung scannen um Karten zu erstellen, denn sie arbeiten viel präziser und bieten einen wesentlich größeren Funktionsumfang. Wie das Diagramm zeigt, ist eine derartige Kartenerstellung noch nicht selbstverständlich, mittlerweile aber doch bei den meisten Robotern in unserem Test zu finden.

Kann Karten erstellen (Narwal Flow 2)
Kann keine Karten erstellen

Sperrzonen

Sollen bestimmte Bereiche von der Reinigung ausgeschlossen werden, lassen sich in der App saugfreie, wischfreie oder komplette Sperrbereiche definieren. Das geht blitzschnell und der Roboter hält sich zuverlässig daran.

Hier haben wir alle drei Arten an Sperrzonen eingezeichnet.

Wie viele Saugroboter bieten virtuelle Sperrzonen per App?

Der Roboter soll einen bestimmten Bereich meiden? Nichts leichter als das – zumindest wenn sich per App einfach virtuelle Abgrenzungen erstellen lassen. Hier sehen Sie, wie viele Geräte diesen Komfort bieten.

Virtuelle Sperrzone möglich (Narwal Flow 2)
Virtuelle Sperrzone nicht möglich

Hindernisse

Narwal verspricht eine millimetergenaue Hinderniserkennung mit menschenähnlicher Sicht durch zwei KI-Kameras und 3D-Scans. Unterstützend hinzu kommt das seitliche Strukturlicht. Klingt groß, aber in unserem Hindernisparcours hat sich das bewahrheitet.

Fazit: Socke und Ladekabel wurden sauber erkannt und ohne unnötig großen Abstand umfahren. Beide Objekte wurden auch richtig klassifiziert. Besonders gut gefallen hat uns, wie flüssig der Roboter dabei arbeitet – kein ewiges Vor- und Zurücksetzen, sondern eine gleichmäßige Bewegung rund um die Hindernisse. Bei Schuhen mit Schnürsenkeln schaltet er die Seitenbürste als Vorsichtsmaßnahme ab, damit sich garantiert nichts einfädelt. Auch das geht weit über den Standard hinaus.

Die Legosteine hat der Flow 2 korrekt als Kinderspielzeug eingestuft – das schaffen nicht viele. Mitgenommen hat er trotzdem einen Stein, aber bei dem kleinteiligen Lego ist der Schwierigkeitsgrad schlicht extrem hoch. Bisher hat das in unserem gesamten Testfeld erst ein einziges anderes Gerät sauber hinbekommen.

Die Hinderniserkennung ist damit dennoch extrem stark und mischt auf jeden Fall ganz vorne mit.  Und Vergleichswerte haben wir da genug, denn wir haben bereits rund 70 Saug-Wisch-Roboter getestet. 

Einen Lego-Stein hat der Narwal mitgenommen, ansonsten hervorragende Performance im Parcours.

Haustiererkennung

Unser realistisch wirkender Spielzeughund wurde korrekt als Haustier erkannt und eingestuft. Einen merklich größeren Abstand als zu anderen Hindernissen hat der Roboter aber nicht gehalten. Der Roboter ist aber vorsichtig vorgegangen und hat den Hund berührungslos umfahren.

In der App können auch verschiedene Einstellungen für Tierhaushalte vorgenommen werden. Zum Beispiel ist es möglich Haustier-Reinigungsbereiche zu definieren, damit der Roboter rund um Futternäpfe besonders gründlich agiert.

Häufchen-Erkennung

Alle unsere verschiedenen Häufchen-Attrappen wurden durchgehend korrekt erkannt und sehr sauber umfahren. Einzige Anmerkung: Bei Häufchen hätte der Roboter auch die Seitenbürste abschalten dürfen, damit es garantiert zu keiner Berührung kommt.

Höhenüberwindung

Bis zu 2,5 cm hohe Hürden kann der Narwal Flow 2 durch seine optimierten Antriebsräder problemlos eigenständig überwinden.

Aktuell kann man in der App nur Schwellen markieren, die überquert werden sollen – um das System hier zu unterstützen. Nicht aber, welche Schwellen der Roboter nicht überqueren soll. Das wäre zum Beispiel bei bestimmten Schwingstühlen hilfreich, bei denen der Roboter versucht drüberzuklettern, dabei aber stecken bleibt, weil die Höhe des Stuhlbeins genau an der möglichen Grenze liegt. Das kommt natürlich ganz individuell auf den Stuhl an, aber es gibt definitiv Geräte, denen das Klettern über Schwingstuhl-Beine sicherer gelingt.

Für höhere Schwellen braucht man ein anderes Modell – da gibt es im Markt mittlerweile Geräte, die 4 oder 5 cm schaffen.

Die Antriebsräder wurden optimiert, dadurch packt der Roboter bis zu 2,5 cm hohe Hürden und damit mehr als den typischen Standard-Wert.

Minimale Höhe

9,5 cm Bauhöhe, 9,8 cm Bodenabstand zum Unterfahren von Möbeln nötig. Das ist für ein Gerät mit Wischwalze ein sehr guter Wert und funktioniert in unserem Test auch zuverlässig. Erreicht werden konnte das relativ flache Design, durch den Verzicht auf einen in die Höhe ragenden Laserturm.

Damit der Narwal unter Möbeln reinigen kann, muss ein Bodenabstand von mindestens 9,8 cm vorhanden sein. Für einen Walzen-Roboter ein sehr guter Wert!

Teppicherkennung

Erkennt der Roboter einen Teppich, hebt er seine Wischwalze automatisch um 12 mm an und dreht die Saugleistung hoch. Das funktioniert sehr gut!

Wenn der Flor sehr hoch ist und dennoch nass werden würde, gibts auch eine Einstellung, damit der Roboter einfach gar nicht auf Teppiche auffährt. Eine Abdeckung für das Trackpad, wie wir sie von manchen anderen Walzenrobotern wie zum Beispiel dem Roborock Qrevo Curv 2 Flow kennen, gibt es hier nicht.

Was man zudem unbedingt wissen sollte: Auf Teppichen dreht die Seitenbürste nicht. Das ist eine bewusste Entscheidung von Narwal, um Verhedderungen und Blockaden zu verhindern. Bei anderen Marken haben wir hier meist die Möglichkeit, die Seitenbürsten-Drehung durch eine App-Funktion auf Wunsch zu aktivieren. Dass das beim Narwal nicht geht, merkt man in Kantenbereichen natürlich.

Und leider ist die Teppicherkennung etwas übermotiviert und verzeichnet auch immer wieder Teppiche wo eigentlich gar keine sind. Das legt sich hoffentlich durch Softwareupdates noch, denn ansonsten werden solche Bereiche dann halt leider beim Wischen ausgelassen, obwohl es sich eigentlich eh um ganz normalen Hartboden handelt.

Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?

Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.

Besitzt eine Teppicherkennung (Narwal Flow 2)
Besitzt keine Teppicherkennung

Absturzsensoren

Die Abgrunderkennungssensoren funktionieren einwandfrei, der Roboter stoppt rechtzeitig vor Stufen oder anderen Abgängen. Sperrzonen sind hier nicht nötig.  

Abstürze werden verhindert, auf die Sensoren ist Verlass.

Schwarzer Untergrund

Schwarze und sehr dunkle Böden und Teppiche bereiten dem Roboter keinerlei Probleme. Anders als manch anders System navigiert er auch darauf weiterhin sicher und ist somit für Haushalte mit dunklen Böden gut geeignet.

Schwarze Böden und Teppiche machen dem Flow 2 nichts aus.

Der Roboter navigiert sehr strukturiert, erkennt Hindernisse zuverlässig und bewegt sich dabei angenehm flüssig durch den Raum. Kleinere Schwächen gibt es aktuell noch bei der Teppicherkennung.

Saugleistung

31.000 Pascal maximale Saugleistung – damit hat der Narwal Flow 2 richtig viel Power unter der Haube, zumindest in der Theorie. Die echte Leistung schauen wir uns nachher gleich in unseren Härtetests an. Die Bodenbürste mit Borsten und Lamellen, einseitig aufgehängt und mit seitlich versetzter Einsaugöffnung, soll Haare verhäderungsfrei aufnehmen.

Die Seitenbürste ist zwar lang, aber nicht ausschwenkbar. Narwals Gegenmaßnahme ist eine spezielle Fahrtaktik: Der Roboter fährt in die Ecke, ändert dort die Rotationsrichtung der Seitenbürste, um den Schmutz aktiv herauszuschleudern, und setzt dann noch einmal nach. Bei Staub und Haaren klappt das ordentlich. Bei grobem Schmutz kann diese Methode dazu führen, dass Partikel auch aus der Fläche herausgeschleudert werden. Habt ihr zwei Reinigungsdurchgänge eingestellt, sammelt der Roboter alles in der nächsten Runde auf. Bei nur einem Durchgang können hingegen Rückstände bleiben.

Auf Teppichen rotiert die Seitenbürste nicht, und das lässt sich auch nicht manuell einstellen. In Kantenbereichen sind Rückstände daher unvermeidbar.

Hier sehen wir die Bodenbürste und auch die speziell gestaltete Seitenbürste.
All unsere Tests fanden in einem 2 m² abgegrenzten Bereich statt. Um die Fläche zu reinigen, haben wir die maximale Saugkraft und zwei Reinigungszyklen aktiviert.

Hartboden

Nun begegnet der Saugroboter einem der wohl schmutzigsten Böden, die er in seinem ganzen Leben sehen wird. Denn auf unserer rund 2 m² großen Hartboden-Testfläche verteilen wir ein 100 g Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und feinem Sand.

Fazit: Der Flow 2 fährt die Fläche strukturiert ab, lässt aber – ohne ausschwenkbare Seitenbürste – in den Ecken erwartungsgemäß mehr zurück als die stärksten Modelle in unserem Ranking. Für typische Alltagsverunreinigungen ist das Ergebnis absolut ausreichend, ein Top-Wert im Vergleich ist es jedoch nicht.

In den Ecken und entlang von Kanten gibt es Rückstände: 96,4 % wurden aufgesaugt.

Haare & Tierhaare

Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim Narwal Flow 2 ist. Außerdem darf er uns zeigen, ob er auch mit Tierhaaren zurecht kommt.

Fazit: Hier fällt der Roboter positiv auf: Er erzeugt vergleichsweise wenig Abluft und verweht die Haare damit nicht über die Fläche. Und auch das Zero-Tangle-System macht was es soll, wir hatten keine nenneswerten Verhedderungen. Für Haushalte, wo Haare ein großes Thema sind, ist der Roboter gut geeignet.

Gut gemacht: Die Haare kommen zuverlässig im Staubbehälter an.

Florloser Teppich

Auch den florlosen Sisalteppich mit 1.900 g/m² verschmutzen wir wieder mit Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand – insgesamt 100 g, die eine echte Herausforderung darstellen. Denn aufgrund seiner strukturierten Oberfläche und tiefen Rillen ist dieser Teppich besonders schwer zu reinigen.

Fazit: Der Sisalteppich ist durch seine tiefen Rillen ein echtes Härtefall-Szenario. Der Flow 2 holt auf der Fläche selbst aber beachtlich viel heraus. Rückstände häufen sich hauptsächlich entlang der Ränder – direkte Folge der nicht rotierenden Seitenbürste auf Teppichen. Schade, aber dass die Seitenbürste auf Teppichen nicht rotiert, ist weniger relevant wenn Teppiche frei im Raum liegen und nicht an Kanten reichen.

Ergebnis auf florlosem Teppich: 76,8 %

Kurzflorteppich

Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet. Auch hier kommt unser bewährtes 100g-Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand zum Einsatz.

Fazit: Auf der Fläche zeigt der Flow 2 auch auf Kurzflor eine starke Leistung. Entlang der Kanten und Ränder bleibt aber deutlich mehr zurück als bei Geräten mit rotierender Seitenbürste. Wer Teppiche hat, die bis an Wände oder Möbelkanten reichen, wird das spüren. Liegen die Teppiche frei im Raum, fällt es kaum ins Gewicht.

Ergebnis auf Kurzflorteppich: 85,9 %

Hochflorteppich

Für den Hochflorteppich-Test haben wir uns für eine besonders dichte Variante entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Teppich aus 100% Polyester mit einer Florhöhe von 18 mm und einem Gewicht von 1.500 g/qm². Und auch darauf haben wir insgesamt 100 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verstreut.

Fazit: Auf dem dichten Hochflorteppich gab es kleinere Abweichungen vom normalen Fahrmuster – die KI-Hinderniserkennung ließ sich bei der großen Schmutzmenge auf dem hohen Flor nicht vollständig abschalten und beeinflusste die Fahrweise. Die gesamte Fläche wurde aber trotzdem abgefahren. Auf der Fläche selbst zeigt der Roboter auch hier eine anständige Leistung, in den Kantenbereichen bleibt das bekannte Bild.

Ergebnis auf Hochflorteppich: 85 %

Auf Hartböden liefert der Roboter im Alltag zuverlässige Ergebnisse und kommt auch mit Haaren sehr gut zurecht. Auf Teppichen zeigt sich hingegen die fehlende Seitenbürstenrotation, wodurch vor allem entlang von Kanten leider Leistung verloren geht.

Die Saugleistung ist insgesamt solide, erreicht aber nicht ganz das Niveau der aktuell stärksten Top-Modelle.

Wischleistung

Größtes Alleinstellungsmerkmal des Flow 2 ist eindeutig das Wischsystem. Der Trend geht zur runden Wischrolle, Narwal geht hier aber einen etwas anderen Weg. Das Trackpad ist ein breites Bandwischsystem, das durch seine Bauform mehr Bodenkontakt bietet als eine typische Walze – und mit 12 Newton presst es auch richtig Druck auf den Untergrund. Zudem wird die Walze für eine verbesserte Kantenreinigung auch zur Seite hin ausgeschwenkt.

Das Wischtuch selbst lässt sich komplett abnehmen und sogar in der Waschmaschine reinigen, was praktisch ist. Außerdem ist es im Austausch günstiger als eine komplette Wischwalze.

Versorgt wird das System über 16 Düsen mit Frischwasser – und hier kommt das entscheidende Feature: Das Wasser wird aktiv auf 60 °C temperiert, und zwar konstant während der gesamten Reinigung. Das ist ein echter Unterschied zu dem, was wir sonst kennen. Bei vielen anderen Geräten wird der Tank zwar warm befüllt, das Wasser kühlt aber schnell wieder aus, sobald der Roboter unterwegs ist. Beim Narwal Flow 2 ist das durch die aktive Temperierung grundlegend anders. Selbst wenn er schon eine gute Weile gewischt hat, ist das Wischtuch noch spürbar warm – so warm wie bisher noch bei keinem anderen Gerät!

Hinter dem Trackpad sitzt außerdem ein Abstreifer, der bei jeder Umdrehung das aufgesaugte Schmutzwasser auspresst und direkt in den internen Schmutzwassertank weiterleitet. So reinigt sich das System beim Wischen gewissermaßen selbst – das Tuch arbeitet immer mit frischem Wasser, nicht mit dem, das schon Schmutz aufgenommen hat.

Und das alles macht sich bemerkbar. Schon beim ersten Reinigungsdurchgang in unserem Testraum war das Schmutzwasser in der Station auffällig stärker verschmutzt als bei anderen Geräten. Das zeigt, wie viel der Flow 2 tatsächlich vom Boden löst und aufnimmt.

Beim Wischen kann zwischen drei Feuchtigkeitsstufen gewählt werden. Bis zur mittleren Stufe ist der Roboter auch ideal für den Einsatz auf empfindlichen Holzböden wie Parkett geeignet. Es bleiben nämlich auch zuverlässig keine Wassertropfen zurück.

Da Walzenroboter durch ihren internen Schmutzwassertank weniger häufig auf die Station angewiesen sind als Geräte mit klassischen Wischpads, lassen sie sich übrigens auch sehr gut auf mehreren Etagen einsetzen.

Flüssigkeiten auf dem Boden

Hier hat uns der Flow 2 wirklich überrascht – und zwar mit einer Funktion, die wir so noch bei keinem anderen Roboter gesehen haben. Wenn Flüssigkeiten auf dem Boden erkannt werden, stoppt er zuverlässig die Saugfunktion und hebt die Bodenbürste an. Das kennen wir bereits von anderen Modellen. Was der Flow 2 dann aber macht, ist neu: Er dreht sich um und reinigt rückwärts – so trifft das Trackpad die Flüssigkeit als erstes und kann sie direkt wegsaugen, anstatt sie mit der Bürste zu verteilen. Danach fährt er die Fläche so lange ab, bis alles aufgenommen ist, macht einen Zwischenstopp zur Walzenwäsche in der Station und wischt den Bereich danach noch einmal nach. So wird garantiert alles sauber. Das ist für uns eines der Highlights im gesamten Test.

Um dem Roboter eine Zwischenreinigung zu ermöglichen, haben wir die Station beim intensiven Wischtest direkt im Testbereich platziert.

Eingetrocknete Flecken & Schuhabdrücke

Um herauszufinden, wie der Narwal Flow 2 mit besonders hartnäckigen Verschmutzungen umgeht, haben wir Kaffee und Saft auf dem Boden eintrocknen lassen. Abgerundet wurde der Härtetest durch schmutzige Schuhabdrücke – ein Szenario, das den Roboter besonders fordert.

Fazit: Der Flow 2 hat mehrere Intensivreinigungen kleiner Bereiche ausgelöst und ist insgesamt viermal zur Walzenwäsche in die Station gefahren. Die Nachkontrolle mit einem weißen Tuch zeigt: Der Großteil der Fläche wurde beeindruckend gründlich gesäubert, hier ist wirklich kein Restschmutz mehr auf der Fläche. Das ist ein beeindruckendes Ergebnis.

Einziger Wermutstropfen: In einem Bereich oben rechts hat die bekannte Teppicherkennungs-Fehleinschätzung auch hier zugeschlagen. Der Roboter hat diesen Bereich zunächst ausgelassen, später aber noch besucht – mit dem Ergebnis, dass dort mehr Rückstand geblieben ist als anderswo. Für einen Bereich, der zum Teil nur einmal überfahren wurde, ist das Ergebnis aber trotzdem noch beachtlich. Das ist klar ein Software-Problem, kein Wischproblem.

Die Wischleistung ist daher auf jeden Fall, das  können wir mit Sicherheit sagen, extrem kraftvoll und auch gründlich!

Dort wo das Navigationsmuster nicht beeinträchtigt war, ist so gut wie kein Restschmutz mehr festzustellen. Großartige Leistung!

Kantenwischen

Das Trackpad schwenkt seitlich aus und kommt damit gut an Wände und Möbel heran. In vollständig ausgeschwenktem Zustand kann es allerdings nicht denselben Druck aufbringen wie mittig auf der Fläche. Das hat sich im Test gezeigt: Ein aufgebrachter Strich direkt entlang der Kante konnte leider nicht gut gelöst werden. Bei unseren deutlich weniger hartnäckigen Schuhabdrücken entlang von Wänden hat es aber gut funktioniert, und ein Reststreifen von 1 cm ist für ein Bandwischsystem da ein gutes Ergebnis.

Die Wischleistung gehört ganz klar zu den größten Stärken des Roboters. Vor allem die Kombination aus konstant temperiertem Warmwasser, kontinuierlicher Selbstreinigung und dem breiten Track-Pad-System sorgt für extrem gründliche Ergebnisse auf Hartböden. Selbst hartnäckiger Schmutz und Flüssigkeiten werden sehr zuverlässig entfernt und auch unsere Nachkontrolle zeigt, dass kaum Restschmutz zurückbleibt.

Insgesamt zählt das Wischsystem aktuell definitiv zu den stärksten Lösungen am Markt!

Station

Die Station fällt schon optisch aus dem Rahmen. Das matte Glasfinish kombiniert mit der Cyber-Glow-Beleuchtung sieht wirklich hochwertig aus. Das pulsierende Licht zeigt den Status an und dient gleichzeitig als Ambientebeleuchtung – wer das zu viel findet, schaltet es einfach in der App ab.

Walzenreinigung & Trocknung

Die Wischwalze wird je nach Verschmutzungsgrad mit bis zu 60 °C heißem Wasser gespült. Wir haben das Trackpad direkt vor und nach der Stationsreinigung verglichen – das Ergebnis ist sehr gut! Im Anschluss spült sich die Station selbst mit bis zu 100 °C heißem Wasser durch. Danach wird das Trackpad mit bis zu 60 °C heißer Luft getrocknet, und auch der Staubbeutel wird dabei mitgetrocknet – um Schimmelbildung und unkontrolliertem Bakterienwachstum vorzubeugen. Das ist ein sinnvolles und durchdachtes Gesamtkonzept.

Die Zwischenstopps in der Station zur Walzenwäsche werden übrigens clever genutzt: Der Flow 2 lädt dabei auch kurz mit Vollgas nach, was die effektive Gesamtlaufzeit verlängert.

Wasserverwaltung & Dosierung

Der Frischwassertank fasst 4,5 l, der Schmutzwassertank 4,0 l – gute Größen für den Dauerbetrieb. Eingebaut in den Frischwassertank ist außerdem eine Kartusche mit Kalkschutzmittel, die langfristig Station und System schützt. Der Dosierer unter dem Frischwassertank mischt automatisch Reinigungsmittel ins Wasser.

Automatische Entleerung

Der Staubbeutel in der Station fasst 2,4 l und muss im Schnitt alle drei Monate getauscht werden. Der im Roboter integrierte Schmutzwassertank wird automatisch von der Station mitgeleert und durch das Rührwerk im Inneren kontinuierlich sauber gehalten. Auch das ist ein Faktor, der den Wartungsaufwand im Alltag deutlich reduziert.

Optionaler Wasseranschluss

Wer komplett auf manuelle Handgriffe verzichten möchte, greift zur Version mit der kompakten Station für den direkten Wasseranschluss. Frisch- und Schmutzwasser laufen dann direkt über die Hausinstallation, die Tanks müssen weder befüllt noch entleert werden.

Für einen Walzenroboter ist der Wartungsaufwand hier extrem gering.

Laufzeit & Ladezeit

Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?

In unserem Test hat der Flow 2 auf Standardsaugstufe 3 Stunden und 40 Minuten durchgehalten. Durch die zwischendurch möglichen Power-Boosts in der Station kann die Laufzeit aber noch erweitert werden.

< 1h 30min
1h 30min – 2h 00min
2h 01min – 2h 30min
2h 31min – 3h 00min
3h 01min – 3h 30min
3h 31min – 4h 00min (Narwal Flow 2)
> 4h 00min

Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?

Beim Saugen auf Standard-Stufe hat eine Akkuladung bei uns für eine stolze Fläche von 290 m² gereicht.

Bis zu 50 m²
Bis zu 100 m²
Bis zu 150 m²
Bis zu 200 m²
Bis zu 250 m²
Bis zu 300 m² (Narwal Flow 2)
Über 300 m²

Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?

Wird der Akku während einer laufenden Reinigung knapp, fährt der Roboter selbstständig in die Station, lädt auf und setzt die Reinigung danach nahtlos an der gleichen Stelle fort.

Setzt Reinigungsvorgang nach dem Laden fort (Narwal Flow 2)
Setzt Reinigungsvorgang nach dem Laden nicht fort

Lange Ausdauer durch den kräftigen 7.000-mAh-Akku.

Reinigungsmodi

Freo-Modus

Der intelligente Modus überlässt der KI alle Entscheidungen. Saugleistung, Wasserabgabe und Fahrmuster werden je nach Verschmutzung automatisch angepasst. Stark verunreinigte Bereiche werden mehrfach oder intensiver befahren.

Saug / Wisch / Saug & Wisch

Frei einstellbar, ob nur gesaugt, nur gewischt oder beides kombiniert wird.

Saugstufen

Vier verschiedene Leistungsstufen bis zur Maximalleistung von 31.000 Pa.

Feuchtigkeitsstufen

Drei Stufen stehen zur Wahl – von sehr sparsam für empfindliche Böden bis zu deutlich feuchter für stark verschmutzte, unempfindliche Flächen.

Alles – Raum – Zone

Gesamte Etage, einzelne Räume oder frei gezogene Zonen lassen sich gezielt ansteuern.

Reinigungsdurchläufe

Bis zu drei Zyklen direkt einstellbar möglich – mit automatischem Richtungswechsel für ein gründlicheres Ergebnis.

Routenoptionen

Der Roboter wendet entweder seine Standard-Fahrweise an, oder zieht die Bahnen im sorgfältigen Modus enger mit stärkerer Überlappung.

Raumindividuelle Einstellungen

Jeder Raum kann mit eigenen Parametern hinterlegt werden, die bei jeder Reinigung automatisch gelten.

Wir sind immer noch Fans davon, die Einstellungen selbst nach Wunsch an die verschiedenen Räume angepasst vorzunehmen und nicht direkt alles der KI zu überlassen.

Steuerung

Am Roboter selbst gibt es eine Bedieneinheit zum Starten, Stoppen oder Zurückschicken in die Station. Die hauptsächliche Steuerung erfolgt aber per App. Darüber hinaus sind Amazon Alexa, Google Home sowie der eigene Narwal-Sprachassistent „Nava“ (Aktivierungsbefehl: „Hey Nava“) an Bord. Matter-Kompatibilität ist ebenfalls vorhanden, was eine Integration in nahezu jedes moderne Smart-Home-System ermöglicht.

Zeitliche Programmierung

Zeitpläne lassen sich in der Narwal-App sehr flexibel erstellen. So kann genau festgelegt werden, wann der Roboter startet, welche Räume gereinigt werden sollen und mit welchen Einstellungen gearbeitet wird. Dadurch lässt sich die Reinigung perfekt an den eigenen Alltag anpassen und der Flow 2 arbeitet vollautomatisch, ohne dass man sich selbst darum kümmern muss.

Am bequemsten ist es, wenn der Roboter im Alltag nahezu vollkommen autonom arbeitet und das erreichen wir über die Zeitplanung.

App

Die Narwal-App ist klar und übersichtlich. Kartenverwaltung, Sperrzonen, Zeitpläne, Reinigungsmodi und die Live-Videoübertragung über die eingebauten Kameras sind direkt erreichbar. Wer den Roboter vollautomatisch einsetzen möchte, richtet am besten direkt Zeitpläne ein – dann startet er ohne jeden manuellen Eingriff.

Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:

Die Narwal-App ist übersichtlich aufgebaut, bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und ermöglicht eine sehr flexible Anpassung der Reinigung an den eigenen Alltag.

Features auf einen Blick

Trackpad-Bandwischsystem mit 12 N Anpressdruck

Breiteres Bandformat für mehr Bodenkontakt und kraftvolles Wischen – besonders bei hartnäckigen Verschmutzungen.

Konstante 60 °C Warmwassertemperierung

Das Wasser wird aktiv temperiert, nicht nur warm befüllt. Das Trackpad ist auch nach langer Laufzeit noch spürbar warm – das ist in unserem gesamten Testfeld einmalig.

Kontinuierliche Selbstreinigung während des Wischens

Ein Abstreifer presst Schmutzwasser bei jeder Umdrehung aus, das Trackpad wischt immer mit frischem Wasser.

Rückwärtswischen bei Flüssigkeiten

Einzigartiges Feature: Der Roboter dreht um und reinigt rückwärts, damit das Trackpad die Flüssigkeit zuerst aufnimmt. Bisher kein anderes Gerät macht das.

Kein Laserturm – trotzdem präzise Navigation

Der LDS-Sensor sitzt seitlich am Gehäuse, nicht als Turm oben drauf. So bleibt die Bauhöhe bei nur 9,5 cm.

Zwei KI-Kameras mit Cloud- oder lokaler Verarbeitung

Sehr genaue Hinderniserkennung mit Objektklassifizierung – bei Bedarf vollständig offline nutzbar.

Seitlich ausfahrbare Wischwalze

Wischt nah an Wände und Möbel heran, auch wenn der maximale Druck im ausgeschwenkten Zustand etwas nachlässt.

Zero-Tangle-System

Einseitig aufgehängte Bodenbürste mit seitlicher Einzugsöffnung – im Test keine einzige Verhedderung.

Haustiererkennung & Häufchenerkennung

Haustiere werden als solche klassifiziert, Häufchen zuverlässig umfahren.

Station mit Heißwasserspülung & Heißlufttrocknung

60 °C Trackpadwäsche, 100 °C Stationsselbstreinigung, 60 °C Trocknung von Trackpad und Staubbeutel.

Selbstreinigender Schmutzwassertank mit Rührwerk

Fest verbaut, automatisch gereinigt, kein manuelles Eingreifen nötig.

Optionaler Festwasseranschluss

Mit der kompakten Station entfallen Befüllen und Entleeren komplett.

Auch bei den Features ist der Roboter sehr stark aufgestellt und bietet viele durchdachte Funktionen, die den Alltag spürbar komfortabler machen.

Wartung & Pflege

Der Flow 2 ist konsequent auf einen wartungsarmen Betrieb ausgelegt. Die Station übernimmt selbstständig das Waschen und Trocknen des Trackpads, das Absaugen des Staubbehälters und die Reinigungsmitteldosierung.

Was regelmäßig anfällt: Der Staubbeutel muss etwa alle drei Monate gewechselt werden, und die Waschtasse unter der Station sollte gelegentlich herausgenommen und abgespült werden. Das war’s im Wesentlichen. Wer auch das Befüllen und Entleeren der Wassertanks aus dem Alltag streichen möchte, wählt die Version mit direktem Wasseranschluss.

Noch ein technisches Detail, das uns gefällt: Sowohl der Schmutzwasserkanal als auch der Tank selbst des Roboters sind fest verbaut und selbstreinigend. Ein integriertes Rührwerk sorgt dafür, dass sich im geschlossenen System nichts festsetzen und verstopfen kann.

Für einen Walzenroboter erleben wir hier ein auffallend wartungsarmes System.

FAQ

Ja, genau das gehört sogar zu seinen größten Besonderheiten. Der Roboter erkennt Flüssigkeiten zuverlässig, stoppt seine Saugfunktion und reinigt den Bereich gezielt mit der Wischwalze.

Ja, vor allem bei Haaren hat der Roboter im Test sehr gut abgeschnitten. Die spezielle Hauptbürste reduziert Verhedderungen deutlich und auch bei längeren Haaren gab es kaum Probleme.

Die Wischleistung gehört aktuell definitiv zu den stärksten am Markt. Vor allem hartnäckiger Schmutz und eingetrocknete Flecken werden durch das Warmwasser und das Track-Pad-System sehr gründlich entfernt.

Der Wartungsaufwand ist für einen Walzenroboter angenehm gering. Sowohl die Wischwalze als auch die Station reinigen sich weitgehend selbst und auch der Schmutzwassertank im Roboter wird automatisch mitgereinigt.

Fazit

Der Narwal Flow 2 ist vor allem eines: ein Spezialist. Wer die stärkste Wischleistung sucht, bekommt sie hier. Das Trackpad-System mit konstant 60 °C Warmwasser, dem hohen Anpressdruck und der kontinuierlichen Selbstreinigung ist in dieser Form bisher einmalig – und das merkt man im Ergebnis. Gerade bei hartnäckigen eingetrockneten Flecken und ganz besonders bei Flüssigkeiten auf dem Boden setzt sich der Flow 2 klar von allem ab, was wir bisher getestet haben. Das Rückwärtswischen bei Flüssigkeiten ist ein Feature, das wir so noch bei keinem anderen Roboter gesehen haben und das in der Praxis wirklich funktioniert.

Die Saugleistung ist solide und für den typischen Hartboden-Alltag auch ausreichend – an die allerstärksten Modelle in unserem Ranking, die über 99 % kommen, reicht sie aber nicht ganz heran.

Für Teppich-Haushalte ist die Empfehlung etwas differenzierter: Liegen Teppiche frei im Raum, schlägt sich der Flow 2 gut. Gehen sie aber bis an Wände oder Möbelkanten, wird die fehlende Seitenbürstenrotation auf Teppichen merkbar – dann gibt es passendere Alternativen.

Eine wirkliche Schwachstelle im Test war die gelegentliche Teppichfehleinschätzung auf Hartboden – ein klares Software-Thema, das wir bei einem Vormarktgerät mit Nachsicht betrachten und das sich per Update noch lösen lassen sollte.

Alles andere überzeugt: hochwertiges Design mit Cyber-Glow-Beleuchtung, eine der besten Hinderniserkennungen im gesamten Testfeld, kaum Wartungsaufwand durch den selbstreinigenden Schmutzwassertank und eine sehr starke Akkuleistung.

Unser Fazit: Wer überwiegend Hartböden hat und bei der Wischleistung keine Kompromisse eingehen möchte, bekommt mit dem Narwal Flow 2 ein sehr starkes Paket. Für Haushalte mit vielen Teppichen oder wenn die Saugleistung und Kantenreinigung absolut im Vordergrund steht, gibt es besser geeignete Alternativen.

Bewertung

Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.

Kriterium Gewichtung Bewertung
Navigation & Hindernisse 30 % 98,6 %
Navigation im Raum 40 % 98 %
Hinderniserkennung 30 % 99 %
Funktionen 30 % 99 %
Reinigung Hartböden 30 % 96,48 %
Reinigungsleistung 50 % 96,4 %
Reinigung Haare 20 % 99 %
Ecken & Kanten 20 % 96 %
Reinigung Katzenstreu 10 % 92,8 %
Reinigung Teppiche 15 % 82,45 %
Florloser Teppich 35 % 76,8 %
Kurzflorteppich 35 % 85,9 %
Hochflorteppich 30 % 85 %
Wischleistung 15 % 99,1 %
Wischleistung im Alltag 50 % 100 %
Hartnäckige Flecken 20 % 100 %
Ecken & Kanten 15 % 94 %
Automatisches Moppwaschen 15 % 100 %
Benutzerfreundlichkeit 10 % 98,4 %
Verarbeitung 10 % 99 %
Lieferumfang 10 % 98 %
Bedienung 30 % 98 %
Laufzeit & Ladezeit 20 % 99 %
Lautstärke 10 % 99 %
Wartung & Pflege 20 % 98 %
Gesamtbewertung 95.60 %

Produktdaten

Beschreibung Wert
Marke Narwal
Roboter-Typ Saug-Wisch-Roboter
Hartböden
Teppiche
Erscheinungsdatum 2026
Erhältliche Farben Dunkelgrau
Navigation systematisch + Kartierung + Kamera + 3D-Licht-Scans
Von uns empfohlene Fläche unbegrenzt
Multi-Raum-tauglich
Max. Schwellenhöhe ca. 2,5 cm
Schwarze Fliesen/Teppiche
Für Haustiere/viele Haare geeignet
Akku-Laufzeit 3 h 40 min
Ladezeit bei leerem Akku 2 h 45 min
Aufladen über Ladestation (automatisch)
Akku Technologie 7.000 mAh
Lautstärke 56,5 dB
Reinigungsprogramme Freo-Modus, Saug / Wisch / Saug & Wisch, 4 Saugstufen, 3 Feuchtigkeitsstufen, Alles – Raum – Zone, Reinigungsdurchläufe, Routenoptionen, Raumindividuelle Einstellungen
Saugleistung verstellbar 4 Stufen
Teppicherkennung
Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen
Hauptbürste
Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
Staubbehältervolumen Roboter 300 ml
Staubbehältervolumen Station 2,4 l
Wassertankvolumen Roboter 130 ml
Frischwasserbehälter Station 4,5 l
Schmutzwasserbehälter Station 4 l
Befeuchtung des Wischtuchs durch 16 Düsen
Wischfunktion
Wassermenge regulierbar 3 Stufen
Spart Teppiche beim Wischen automatisch aus
Steuerung über App, Roboter, Sprachbefehle, Matter
Appsteuerung
Sprachsteuerung Integrierter Sprachassistent, Amazon Alexa, Siri, Google Assistant
Kartenerstellung der Räumlichkeiten
Speichert mehrere Etagen in Karte
Sperrzonen
Nicht-Wisch-Zonen
Bereichsreinigung
Absturzsensor Infrarot-Sensoren
Entfernungssensor Infrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensor, Kamera, 3D-Scan
Sensor für smarte Navigation
Objekterkennung
Absaugstation
Motorleistung 65 W
Saugleistung 31.000 Pa
Maße Roboter 36,35 x 35,12 x 9,5 cm
Maße Station 36 x 45 x 53 cm
Gewicht Roboter 5 kg
Gewicht Station 10,2 kg
Zubehör
  • Einsatzbereiter Roboter
  • Station mit Netzteil & Staubbeutel
  • Reinigungsmittel
  • Ersatz-Staubbeutel
  • Bedienungsanleitung
  • Kundenerfahrungen

    Keine Erfahrungsberichte vorhanden


    Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Produkt? Teile sie mit uns!

    Cookie Consent mit Real Cookie Banner