36.000 Pascal Saugkraft, eine 27 cm breite Wischwalze mit 18 Newton Anpressdruck, ausfahrbare Kletterbeine und erstmals bei MOVA die Option auf einen direkten Wasseranschluss: Der Z70 Ultra Roller Complete ist das neue Walzen-Flaggschiff der Marke und stellt sich direkt neben den kurz zuvor erschienenen V70 Ultra Complete mit klassischen Rundmopps. Wer 2026 bei MOVA zugreift, hat also die Wahl zwischen zwei Wischsystemen.
Wir haben den Z70 durch unser komplettes Testprogramm geschickt – vom Kaffeebohnen-Gemisch über Haare und Legosteine bis hin zu 24 Stunden eingetrockneten Flecken. Das Ergebnis vorweg: Auf der Fläche wischt kaum ein Roboter so gründlich, an den Kanten zeigt sich aber die typische Schwäche aller Walzenmodelle. Für wen sich der Z70 trotzdem lohnt und wo er sogar Bestwerte aufstellt, liest du in diesem Test.
Das Wichtigste auf einen Blick
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste auf einen Blick
- Vorteile
- Nachteile
- MOVA Z70, Z60 & V70 im Vergleich
- Lieferumfang
- Inbetriebnahme
- Preisverteilung unter den Saugrobotern
- Navigation & Hindernisse
- Saugleistung
- Wischleistung
- Station
- Laufzeit & Ladezeit
- Reinigungsmodi
- Steuerung
- App
- Features
- Wartung & Pflege
- FAQ
- Fazit
- Bewertung
- Produktdaten
- Kundenerfahrungen
Beim Mova Z70 Ultra Roller Complete handelt es sich um ein hochwertiges Kombigerät zum Saugen und Wischen. Statt klassischer Wischmopps nutzt es eine breite Walze, die laufend mit sauberem Wasser versorgt und während der Fahrt von Schmutzwasser befreit wird.
Nach der ersten Erkundungsfahrt steht eine detaillierte Wohnraumkarte zur Verfügung. Raumgrenzen können nachträglich korrigiert, Bereiche benannt und Karten für verschiedene Stockwerke hinterlegt werden.
In unserem Laufzeittest bewältigte der Roboter im Standard-Saugmodus eine berechnete Fläche von bis zu 345 m² mit einer Akkuladung und eignet sich damit auch für große Wohnbereiche.
In der Mova Home App wird die Reinigung sehr detailliert gesteuert. Wassermenge, Saugstärke, Fahrroute und Anzahl der Durchgänge können für jeden Raum separat gespeichert werden.
Seine Stärken zeigt der Z70 sowohl auf Hartböden als auch auf verschiedenen Teppicharten. Besonders überzeugend arbeitet die Walze auf größeren Fliesen-, Vinyl- oder Parkettflächen sowie in leicht vertieften Fugen.
Die beiden gegenläufig arbeitenden Bodenwalzen befördern Tier- und Menschenhaare zuverlässig in den Staubbehälter. Nach unserem Haartest mussten wir weder aus der Hauptbürste noch aus der Seitenbürste aufgewickelte Haare entfernen.
Wird der obere Lasersensor eingezogen, reduziert sich die Gerätehöhe auf 9,6 cm. Für eine zuverlässige Fahrt unter Möbeln sollte dennoch ein kleiner zusätzlicher Abstand vorhanden sein.
Durch seine anhebbare Fahrwerkskonstruktion kommt der Z70 auch über vergleichsweise hohe Übergänge. Eine einzelne Stufe darf bis zu 5 cm messen; bei zwei versetzten Stufen nennt der Hersteller zusammen bis zu 9 cm.
Wiederkehrende Reinigungen können für bestimmte Tage und Uhrzeiten gespeichert werden. Dabei lässt sich vorgeben, welche Zimmer bearbeitet und welche Einstellungen dort verwendet werden sollen.
Sobald der Roboter einen Teppich erreicht, passt er seine Arbeitsweise automatisch an. Die Walze wird angehoben und durch eine bewegliche Abdeckung zusätzlich vom Flor abgeschirmt, während sich die Saugleistung erhöhen lässt.
Die Frontkamera und die ergänzenden 3D-Sensoren unterscheiden viele typische Gegenstände voneinander. Kabel, Socken, Schuhe und selbst kleine Legosteine wurden in unserem Parcours sicher erkannt, wobei der Z70 stellenweise sehr vorsichtig agiert.
Problematische Stellen lassen sich in der Wohnraumkarte gezielt ausschließen. Neben unsichtbaren Begrenzungen können komplette Verbotsflächen und Zonen angelegt werden, die nur gesaugt, aber nicht gewischt werden sollen.
Mit starken Ergebnissen auf Hartboden und Teppichen, haarfreien Bürsten und einer sehr präzisen Hinderniserkennung hinterlässt der Z70 einen überzeugenden Gesamteindruck.
Vorteile
- Sehr gründliche Wischleistung
- Schmutzwasser wird direkt abgesaugt
- Sehr hohe Saugleistung mit 36.000 Pa
- Ausfahrbare Wischwalze für Kanten
- Ausfahrbare Seitenbürste
- Hindernisüberwindung bis 9 cm
- Flache Bauweise mit 96 mm
- Automatische Teppichschonung
- Anti-Haarverwicklung
- Umfangreiche Reinigungsstation
- Heißwasser-Reinigung der Wischwalze
- Heißlufttrocknung mit 70 °C
- Optionaler Wasseranschluss möglich
- 3 Jahre Herstellergarantie
Nachteile
- Kollisionsvermeidung teils zu vorsichtig
- Keine Matter-Unterstützung
- Wischwalze verliert an Kanten Druck
- Optionales Wasseranschluss-Kit kostet extra
MOVA Z70, Z60 & V70 im Vergleich
Z70 Ultra Roller Complete vs. Z60 Ultra Roller Complete
Der Z70 tritt die Nachfolge des Z60 Ultra Roller Complete an, der bei uns ebenfalls schon ordentlich abgeschnitten hat. Technisch legt das neue Modell an mehreren Stellen zu: Die maximale Saugkraft steigt laut Hersteller von 28.000 auf 36.000 Pa, der Druck der 27 cm breiten und seitlich ausfahrbaren Wischwalze von 4.100 auf 5.000 Pa beziehungsweise 18 Newton. Während der Reinigung werden ihre Fasern zudem mit 800 Umdrehungen pro Minute wieder aufgerichtet.
Auch die Hinderniserkennung wurde verbessert. Der Z70 soll mehr als 300 statt bislang über 200 Gegenstände unterscheiden und erkannte in unserem Parcours selbst kleine Legosteine zuverlässig.
Die spannendste Neuerung betrifft allerdings die Station: Der Z70 ist das erste MOVA-Walzenmodell, dessen Basis sich über ein separat erhältliches Kit für 149 Euro an die Frisch- und Abwasserleitung anschließen lässt. Das manuelle Befüllen und Entleeren der Tanks entfällt damit – eine Möglichkeit, die der Z60 nicht bietet.
Unterm Strich gilt: Wer keinen Wasseranschluss plant und auf die nochmals bessere Objekterkennung verzichten kann, sollte sich den mittlerweile deutlich günstigeren Z60 ansehen, denn bei der eigentlichen Reinigungsleistung kommt er dem Nachfolger überraschend nahe. Wer dagegen das umfangreichere Gesamtpaket und maximale Automatisierung möchte, greift zum Z70.
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Z70 Ultra Roller Complete vs. V70 Ultra Complete
Der Z70 Ultra Roller Complete setzt auf eine kontinuierlich gereinigte Wischwalze, die Schmutz und Flüssigkeiten direkt in einen eigenen Schmutzwassertank aufnimmt – ideal für besonders gründliches Wischen und die Reinigung mehrerer Etagen.
Der V70 Ultra Complete arbeitet dagegen mit rotierenden Wischmopps, bietet eine stärkere Saugleistung und bessere Kantenreinigung, erreicht durch seine ausfahrbaren Bürsten und Mopps mehr schwer zugängliche Stellen und ist etwas wartungsärmer.
Insgesamt ist der V70 der bessere Allrounder, während der Z70 besonders bei der intensiven Tiefenreinigung punktet. Weitere Details und die vollständigen Testergebnisse findest du im Video:
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Lieferumfang
MOVA packt in der Complete-Ausführung erfreulich viel in den Karton. Mit dem beiliegenden Zubehör kommt man laut Hersteller etwa ein Jahr lang aus, ohne etwas nachkaufen zu müssen – und das deckt sich mit unserem Eindruck beim Auspacken.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Einsatzbereiter Roboter
- Basisstation mit Staubbeutel & Netzteil
- 1 Ersatz-Seitenbürste
- 2 Ersatz-Wischrollen
- 1 Ersatz-Staubbehälterfilter
- 2 weitere Staubbeutel
- 1 L Reinigungsmittel
- 200 ml Reinigungsmittel gegen Haustiergeruch
- Benutzerhandbuch
Die Complete-Ausführung ist üppig bestückt: Ersatzwalzen, Staubbeutel, Filter und gleich zwei Reinigungsmittel liegen direkt bei.
Inbetriebnahme
Trotz der umfangreichen Technik ist die Einrichtung unkompliziert. Der Roboter kommt weitgehend vormontiert an. Nach dem Auspacken müssen hauptsächlich die Transportsicherungen entfernt, die Station vorbereitet und die Verbindung zur MOVAhome-App hergestellt werden.
Schritt-für-Schritt Anleitung
- Sämtliche Schutzfolien und Transportsicherungen entfernen.
- Station auf einen festen und ebenen Untergrund stellen.
- Rampenverlängerung an der Vorderseite befestigen.
- Frischwassertank befüllen.
- Universalreiniger und bei Bedarf Tiergeruchslösung in die vorgesehenen Kammern geben.
- Station an das Stromnetz anschließen.
- Roboter in die Station setzen und zunächst vollständig laden.
- MOVAhome-App installieren und den Z70 hinzufügen.
- Roboter mit dem WLAN verbinden.
- Eine erste Kartierungsfahrt starten.
- Räume, Teppiche und Sperrzonen in der fertigen Karte kontrollieren.

Aufstellen, Tanks befüllen, App verbinden und kartieren lassen: Die grundlegende Einrichtung ist innerhalb weniger Minuten erledigt.
Preisverteilung unter den Saugrobotern
So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.
Mit einer UVP von rund 1.400 € spielt der Z70 in der Oberklasse mit – dafür bekommt man aber auch eines der stärksten Walzenmodelle am Markt.
Bei der Orientierung setzt MOVA auf ein mehrstufiges System: einen Laserturm (DToF) an der Oberseite, das AI-Smart-Sight-Paket mit RGB-Kamera, strukturiertem Licht und LED-Beleuchtung an der Front sowie einen zusätzlichen Kantensensor an der Seite. Der Clou nennt sich FlexScope: Beim Start fährt der Laserturm nach oben aus und verschafft dem Roboter den vollen 360°-Rundumblick. Soll es unter ein niedriges Möbelstück gehen, senkt sich der Turm automatisch ab.


Um die Navigationsleistung greifbar zu machen, haben wir unseren rund 10 m² großen Testraum großzügig mit Sägespänen verschmutzt und den Roboter in zwei Durchgängen mit maxiamler Saugleistung reinigen lassen.
Fazit: Der Z70 arbeitet klar strukturiert. Zuerst fährt er sämtliche Kanten des Raums ab und nimmt dabei auch den Bereich unter unserer Essgruppe direkt mit – manchmal spart er sich solche engen Zonen auch für einen separaten Durchgang am Ende auf. Danach reinigt er die freie Fläche in geraden Bahnen. Bei zwei eingestellten Durchgängen dreht er die Fahrtrichtung, sodass ein gründliches Schachbrettmuster entsteht. Am Ende blieben kaum Rückstände übrig – im Wesentlichen nur unter einem Stuhl, unter den der Roboter schlicht nicht einfahren kann. Eine Top-Leistung.




Interessant war das Verhalten bei unserem Schwingstuhl: Den hat der Z70 bei der ersten Fahrt als Möbel eingestuft, an dem er hängen bleiben könnte, und ihn vorsichtshalber gemieden. Nachdem wir diese Einschätzung einmal in der App ignorieren ließen, reinigt er seither tadellos darunter – genau so wünschen wir uns das Zusammenspiel von Automatik und Nutzerkontrolle.
Einen Kritikpunkt gibt es allerdings: Der Kollisionsvermeidungsmodus ist ab Werk etwas zu scharf eingestellt. Ist er aktiv, lässt der Roboter enge Durchfahrten wie zwischen unseren Tischbeinen teilweise aus – beim Wischen fuhr er in rund 80 % der Fälle unter den Tisch, beim Saugen in etwa 95 %, mit deaktiviertem Modus dagegen jedes Mal. Außerdem meldet er mit aktivem Modus auf schwarzen Böden immer wieder Hindernisse, die gar nicht existieren, und umfährt sie. Hier hoffen wir auf ein Software-Update. Bis dahin lässt sich der Modus einfach abschalten – in unserem Hindernisparcours brachte das, wie wir gleich zeigen, nur minimale Nachteile.
Kamera
An der Front sitzt die KI-Kamera des AI-Smart-Sight-Systems, die zusammen mit strukturiertem Licht die Objekterkennung übernimmt. Praktischer Nebeneffekt: Über den Videomanager in der App lässt sich die Kamera nutzen, um von unterwegs nach dem Rechten zu sehen – etwa wenn Haustiere alleine zu Hause sind oder man im Urlaub ist.


Kartenerstellung
Die erste Karte wird schnell und sauber angelegt. Räume erkennt und trennt die App automatisch. Falsch gesetzte Raumgrenzen können nachträglich korrigiert, Räume verbunden oder erneut geteilt werden.
Der Z70 speichert mehrere Karten. Dadurch eignet er sich auch für Häuser und Wohnungen mit mehreren Etagen. Wird er in ein anderes Stockwerk getragen, kann er die passende Karte selbstständig zuordnen. Seine gefahrenen Wege werden während der Reinigung direkt eingezeichnet.
Für jeden Raum lassen sich eigene Reinigungsparameter hinterlegen. So kann der Roboter beispielsweise im Wohnzimmer stärker saugen, in der Küche feuchter wischen und auf empfindlichem Parkett mit einer deutlich geringeren Wassermenge arbeiten


Wie viele Saugroboter erstellen Karten?
Wir lieben Roboter, die ihre Umgebung scannen um Karten zu erstellen, denn sie arbeiten viel präziser und bieten einen wesentlich größeren Funktionsumfang. Wie das Diagramm zeigt, ist eine derartige Kartenerstellung noch nicht selbstverständlich, mittlerweile aber doch bei den meisten Robotern in unserem Test zu finden.
Sperrzonen
In der Karte lassen sich in Sekundenschnelle virtuelle Wände, komplette Sperrzonen und auch wischfreie Bereiche einzeichnen. Alle Markierungen können jederzeit verschoben oder gelöscht werden, und in unseren Tests hat sich der Roboter zuverlässig daran gehalten.

Wie viele Saugroboter bieten virtuelle Sperrzonen per App?
Der Roboter soll einen bestimmten Bereich meiden? Nichts leichter als das – zumindest wenn sich per App einfach virtuelle Abgrenzungen erstellen lassen. Hier sehen Sie, wie viele Geräte diesen Komfort bieten.
Hindernisse
Ob ein Saugroboter alltagstauglich ist, entscheidet sich oft erst, wenn Socken, Kabel oder Spielzeug im Weg liegen. Beim Mova Z70 Ultra Roller Complete kümmert sich eine Kombination aus KI-Kamera, 3D-Strukturlicht und zusätzlicher Beleuchtung um die Erkennung solcher Gegenstände. Laut Mova kann das System mehr als 300 verschiedene Objekttypen unterscheiden und seine Route entsprechend anpassen. Entscheidend ist dabei aber nicht nur, ob ein Hindernis erkannt wird, sondern auch, wie sicher der Roboter daran vorbeifährt und wie viel Fläche er trotz seiner Vorsicht noch reinigt.
Wir haben den Z70 deshalb durch unseren standardisierten Parcours geschickt – zunächst mit maximal möglicher Hindernisvermeidung, also aktivierter intelligenter Objekterkennung plus Kollisionsvermeidungsmodus.
Fazit: Das Ergebnis ist erstklassig. Die flach liegende Socke wurde sofort erkannt, korrekt als Textil eingestuft und sauber umfahren. Gleiches Bild beim Kabel. Die Flasche wurde als allgemeines Hindernis erkannt und komplett berührungslos umrundet – der nachgiebige Bumper an der Front kam gar nicht erst zum Einsatz. Schuhe und unser Spielzeughund wurden richtig interpretiert, und selbst die kleinen Legosteine, an denen der Großteil aller Geräte am Markt scheitert, hat der Z70 weder eingesaugt noch durch den Raum geschossen. Er navigiert mit beeindruckendem Fingerspitzengefühl zwischen allen Objekten hindurch.



Alle erkannten Objekte werden in der Karte vermerkt. Das ist praktisch, weil man dem Roboter für jeden einzelnen Gegenstand mitteilen kann, ihn künftig zu ignorieren und näher heranzureinigen – so wie wir es beim Schwingstuhl gemacht haben.




Den Parcours haben wir anschließend mit deaktivierter Kollisionsvermeidung wiederholt. Überraschung: Der Z70 schlug sich fast genauso gut. Einzige Ausnahme waren die Legosteine, gegen die er ohne den Modus keine Chance hatte. Wer also keine Kleinstteile auf dem Boden liegen hat, kann den Modus bedenkenlos abschalten und umgeht damit die oben beschriebenen Eigenheiten.
Haustiererkennung
Unseren Spielzeughund hat der Z70 korrekt als Tier eingeordnet und entsprechend umfahren. Dazu passt der generelle Tier-Fokus des Geräts: In der Station gibt es eine eigene Dosierkammer für die mitgelieferte Speziallösung gegen Tiergerüche, die beim Wischen automatisch beigemischt werden kann.

Häufchen-Erkennung
Das Horrorszenario jedes Tierhaushalts – der Roboter verteilt ein Malheur durch die ganze Wohnung – ist beim Z70 kein Thema. Dank der sehr guten Objektzuordnung wird Tierkot zuverlässig erkannt und als Fleck eingestuft, der nicht gereinigt werden darf. Der Roboter meidet den Bereich dann komplett.



Höhenüberwindung
Wie es sich für die Oberklasse 2026 gehört, kann sich der Z70 nicht nur ducken, sondern auch strecken: Über seine ausfahrbaren Beinchen – MOVA nennt das System StepMaster 2.0 – klettert er im Test problemlos über Schwellen bis 5 cm und fährt auch sicher wieder herunter. Folgt direkt eine zweite, kleinere Stufe, sind laut Hersteller kombinierte Hürden von bis zu 9 cm möglich. Damit gehört der Z70 zu den besten Kletterern am Markt und ist auch für Altbauten mit hohen Türschwellen gerüstet.

Minimale Höhe
Der Laserturm kann sich automatisch in das Gehäuse zurückziehen. Dadurch sinkt die Höhe des Roboters auf 9,6 cm. Mit ausgefahrenem Sensor misst er laut Hersteller knapp 12 cm.
Theoretisch reichen ihm damit schon 9,6 cm Bodenfreiheit zum Unterfahren – in der Praxis klappt das bei so knappem Spielraum aber nicht immer zuverlässig, selbst wenn man den Bereich in der Karte als niedrig markiert. Ein paar Millimeter Luft sollten Möbel also schon bieten. Dann arbeitet das System aber gut, und dank automatischer Frontbeleuchtung bleibt auch unter dunklen Möbeln nichts liegen.



Teppicherkennung
Für Walzen-Skeptiker mit Teppichen haben wir gute Nachrichten: Über den Teppichsensor an der Unterseite erkennt der Z70 Teppiche automatisch. Die AutoShield-Technologie schiebt dann blitzschnell eine Art Schutzschild über die Wischwalze, bevor der Roboter auffährt – so wird garantiert nichts nass. Zusätzlich wird die Walze um 13 mm angehoben.


In der App lässt sich der Umgang mit Teppichen sehr detailliert festlegen. Erkannte Teppichflächen trägt der Z70 automatisch in die Karte ein, bei Bedarf können sie dort aber auch von Hand ergänzt oder korrigiert werden. Für jeden Teppich stehen unterschiedliche Verhaltensweisen zur Verfügung:
- Nur saugen: Die Wischwalze wird angehoben und durch AutoShield abgeschirmt.
- Teppich meiden: Der Z70 fährt nicht auf die markierte Fläche.
- Ignorieren: Der Roboter behandelt den Bereich wie einen normalen Hartboden und wischt darüber.
- Nur überqueren: Der Teppich darf passiert, aber nicht gereinigt werden.
Zusätzlich kann ein Teppich-Boost aktiviert werden, der beim Auffahren automatisch die Saugkraft erhöht. In der App lässt sich außerdem bestimmen, ob Teppiche bevorzugt am Anfang oder erst zum Abschluss eines Durchgangs gereinigt werden. Auch die Seitenbürste und eine intensivere Teppichreinigung können separat angepasst werden.

Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?
Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.
Absturzsensoren
Mehrere Abgrunderkennungssensoren an der Unterseite verhindern zuverlässig, dass der Roboter Treppen oder Podeste hinunterstürzt. Bedenken muss man hier keine haben.

Schwarzer Untergrund
Grundsätzlich kommt der Z70 mit dunklen Böden zurecht und interpretiert sie nicht als Abgrund. Eine Einschränkung gibt es aber: Mit aktiviertem Kollisionsvermeidungsmodus erkennt er auf schwarzen Böden immer wieder Phantom-Hindernisse und umfährt Stellen, an denen gar nichts liegt. Bis MOVA hier per Update nachbessert, hilft das Deaktivieren des Modus.

Navigation und vor allem die Objekterkennung zählen zum Besten, was der Markt aktuell bietet – nur der zu scharf eingestellte Kollisionsvermeidungsmodus trübt das Bild leicht, lässt sich aber einfach abschalten.
Saugleistung
MOVA gibt für den Z70 satte 36.000 Pascal an. Wichtiger als die reine Zahl ist aber das Zusammenspiel mit den Bürsten – und da setzt der Z70 auf die doppelte Bodenwalze TroboWave DuoBrush mit Anti-Tangle-Konzept, die sich schon in anderen MOVA-Modellen bewährt hat. Die Einsaugöffnung wurde seitlich versetzt, damit der Schmutz optimal abtransportiert wird.

Dazu kommt die ausschwenkbare Seitenbürste: Sie schwenkt zwar nicht ganz so weit aus wie beim V70, der auf diesen Punkt einen besonderen Fokus legt, kommt aber trotzdem komplett in Ecken hinein – dort blieb bei früheren Generationen sonst immer ein kleiner Rest liegen. Auch entlang von Möbelsockeln ist die ausschwenkende Bürste eine echte Hilfe.


Hartboden
Nun begegnet der Saugroboter einem der wohl schmutzigsten Böden, die er in seinem ganzen Leben sehen wird. Denn auf unserer rund 2 m² großen Hartboden-Testfläche verteilen wir ein 100 g Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und feinem Sand.
Fazit: Auf Hartboden macht der Z70 seine Sache sehr gut. Nur entlang der Kanten hätten wir uns etwas mehr Präzision gewünscht: Beim Herausfahren aus den Ecken drehte er sich nicht schnell genug zurück, sodass hinter den Ecken jeweils ein kleines Häufchen liegen blieb. Auf der Waage stehen am Ende trotzdem 98,8 % – eine starke Saugleistung, die im Alltag absolut überzeugt.



Haare & Tierhaare
Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim Mova Z70 Ultra Roller Complete ist. Außerdem darf er uns zeigen, ob er auch mit Tierhaaren zurecht kommt.
Fazit: Die Haare verschwinden souverän – und noch wichtiger: Sie kommen auch wirklich im Schmutzbehälter an. Weder in der doppelten Bodenwalze noch in der Seitenbürste fanden wir auch nur ein einziges Haar. Das kennen wir von MOVA-Robotern mit dieser Bürstenart mittlerweile so, und es macht den Z70 zur klaren Empfehlung für Haushalte mit Tieren oder vielen langen Haaren.



Florloser Teppich
Auch den florlosen Sisalteppich mit 1.900 g/m² verschmutzen wir wieder mit Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand – insgesamt 100 g, die eine echte Herausforderung darstellen. Denn aufgrund seiner strukturierten Oberfläche und tiefen Rillen ist dieser Teppich besonders schwer zu reinigen.
Fazit: Der Z70 geht mit ordentlich Power ans Werk und holt 82,2 % des Schmutzgemischs heraus – auf diesem schwierigen Untergrund eine richtig starke Leistung, mit der er in unserem Ranking ganz vorne mitspielt.



Kurzflorteppich
Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet. Auch hier kommt unser bewährtes 100g-Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand zum Einsatz.
Fazit: Schon bei den ersten Bahnen sieht man, wie viel der Z70 direkt bei der ersten Überfahrt mitnimmt. Dass Teppiche schwieriger sind als Hartböden, ist klar – umso beeindruckender, wie gering der Abstand zum Hartbodenergebnis ausfällt: 97,4 % stehen am Ende auf der Waage. Ein sehr gründliches Resultat.



Hochflorteppich
Für den Hochflorteppich-Test haben wir uns für eine besonders dichte Variante entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Teppich aus 100% Polyester mit einer Florhöhe von 18 mm und einem Gewicht von 1.500 g/qm². Und auch darauf haben wir insgesamt 100 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verstreut.
Fazit: Der Z70 saugte 91,8 % des verteilten Schmutz auf. Damit liegt er klar über dem Durchschnitt unserer bisherigen Testgeräte. Der ebenfalls neue V70 war auf diesem Untergrund zwar noch etwas stärker, die Leistung des Z70 bleibt aber ausgesprochen gut.



Über alle Untergründe hinweg liefert der Z70 damit eine Saugleistung, die sich absolut sehen lassen kann – kombiniert mit der perfekten Haaraufnahme ohne Verhedderungen.
Starke Werte auf jedem Untergrund und null verhedderte Haare: Beim Saugen bewegt sich der Z70 auf sehr hohem Niveau.
Wischleistung
Kommen wir zum spannendsten Kapitel. Die Wischwalze des Z70 ist mit 27 cm extra breit ausgelegt und schrubbt den Boden mit einem aktiven Druck von 18 Newton. Damit die Mikrofasern dabei nicht platt gedrückt werden, werden sie mit 800 Umdrehungen pro Minute permanent wieder aufgeplustert – MOVA nennt das Real-Time Mop Fluffing. Zwölf Düsen befeuchten die Walze kontinuierlich mit Frischwasser, während das gebrauchte Wasser mit jeder Umdrehung abgeschabt und in einen eigenen kleinen Schmutzwassertank im Roboter abgesaugt wird.

Genau dieses HydroForce-Prinzip mit ständiger Spülung ist der größte Unterschied zu klassischen Wischmopps, die einfach nur laufend befeuchtet werden: Die Walze reinigt sich zu einem gewissen Grad schon während der Fahrt selbst. Wir empfehlen solche Walzensysteme deshalb gerne für Haushalte, in denen der Roboter mehrere Etagen reinigen soll – die Wischleistung bleibt auch dann konstant, wenn zwischendurch keine Fahrt zur Station möglich ist.

Über die App lässt sich die Feuchtigkeit in 32 Stufen sehr fein regulieren und für jeden Raum separat speichern. Auf niedriger Stufe – wir haben Stufe 5 gewählt – eignet sich der Roboter auch gut für empfindliche Böden wie Parkett: Es bleibt kaum Restfeuchte zurück, und Wassertropfen konnten wir nie feststellen.

Sehr beeindruckt hat uns der Z70 in unserem kleinen Fugentest: Er reinigt spürbar in die Fliesenfugen hinein und hat dort das beste Ergebnis erzielt, das wir bei einem Walzenroboter je gesehen haben.


Erkennt der Z70 Flüssigkeiten auf dem Boden, schaltet er die Saugkraft ab, hebt Seiten- und Bodenbürste an und wischt die Stelle nur noch. Anschließend löst er selbstständig eine Walzenwäsche in der Station aus und fährt den Bereich für ein sauberes Endergebnis erneut ab. Die Erkennung selbst ist allerdings durchwachsen: Verschütteter Kaffee wurde sofort erkannt, unsere grüne Testflüssigkeit erst beim zweiten Anlauf, klares Wasser gar nicht. Ob der Roboter anschlägt, hängt also stark von der Art der Flüssigkeit ab.


Eingetrocknete Flecken & Schuhabdrücke
Um herauszufinden, wie der Mova Z70 Ultra Roller Complete mit besonders hartnäckigen Verschmutzungen umgeht, haben wir Kaffee und Saft auf dem Boden eintrocknen lassen. Abgerundet wurde der Härtetest durch schmutzige Schuhabdrücke – ein Szenario, das den Roboter besonders fordert.
Fazit: Der Z70 nutzte die Möglichkeit zur Zwischenwäsche gleich viermal. Bei erkannten Flecken startete er zudem mehrere intensive Reinigungsdurchgänge in den betroffenen Bereichen – genau so wünschen wir uns das. Nicht ganz optimal: Ein Fleck wurde zunächst als Hindernis eingestuft (die Fehleinschätzung hat der Roboter später selbst korrigiert und doch darüber gewischt), ein anderer wurde als Kabel interpretiert und bis zum Schluss gemieden – dort blieb entsprechend ein Rückstand. An der Erkennung könnte MOVA also noch feilen, im Alltag ist das aber kein großes Thema.
Überall dort, wo gewischt wurde, ist das Ergebnis dafür hervorragend. Klassische Mopps arbeiten feuchter und lösen hartnäckige Flecken oft schneller – Walzen sind selbst auf höchster Feuchtigkeitsstufe etwas trockener unterwegs. In Sachen Gründlichkeit macht dem Z70 dafür so schnell keiner etwas vor: Wo die Fläche sauber aussieht, ist sie es auch wirklich zu 100 %. Während bei Mopps in der Nachkontrolle mit dem weißen Tuch fast immer noch leichte Rückstände sichtbar werden, war hier restlos alles weg.



Kantenwischen
Und damit zum größten Minuspunkt– der bei Wischwalzen leider systembedingt ist. Bei den Schuhabdrücken blieb zwar nur ein Streifen von weniger als 1 cm ungewischt, beim deutlich hartnäckigeren Kantenstrich waren es aber gut 4 cm und teils mehr. Im ausgeschwenkten Zustand fehlt der Walze schlicht der Druck. Eine so gründliche Randreinigung wie bei klassischen Mopps kann der Z70 damit nicht bieten. Hier muss jeder für sich entscheiden, was wichtiger ist: eine wirklich restlos saubere Fläche oder eine Reinigung bis dicht an die Kante.



Abgesehen von diesem Kantennachteil ordnen wir die Wischleistung des Z70 als richtig stark ein: Die Walze arbeitet im Alltag extrem gründlich und zuverlässig und liefert eine überdurchschnittlich gute Nassreinigung.
Auf der Fläche wischt der Z70 so gründlich wie kaum ein anderer Roboter – an den Kanten bleibt dagegen der typische Walzen-Rückstand, den Mopp-Modelle nicht haben.
Station
Optisch macht die Station direkt etwas her: Wir hatten die von Naturstein inspirierte Version im Test, alternativ gibt es eine Variante im Look von gebürstetem Metall.

Automatische Entleerung und Wasserversorgung
Die größte Besonderheit: Für dieses Walzenmodell bietet MOVA erstmals ein optionales Anschluss-Kit (UVP € 149,-) an. Damit lässt sich die Station direkt an die Frisch- und Schmutzwasserleitungen des Hauses anschließen.



- Automatische Befüllung mit Frischwasser
- Automatischer Schmutzwasserablauf
- Weniger Aufwand im täglichen Betrieb
- Originales MOVA-Zubehör
Wer darauf verzichtet, befüllt und entleert die regulären Tanks manuell: 5,5 l Frischwasser und 4,5 l Schmutzwasser. Der 4-l-Staubbeutel für den trockenen Schmutz reicht je nach Aufkommen für bis zu 125 Tage – ein Tausch ist also nur selten fällig. Die Entleerung des Roboter-Staubbehälters funktionierte bei uns zu 100 % zuverlässig, auch bei vielen Haaren und ganz ohne Verstopfungen.
Direkt daneben sitzt der doppelte Reinigungsmitteldosierer (DuoSolution): eine Kammer für den Universalreiniger, eine für die Speziallösung gegen Tiergerüche. Die gewünschte Dosierung legt man in der App fest – beigemischt wird sowohl beim Wischen als auch bei der Walzenwäsche.


Heißwasser-Moppwäsche & Heißlufttrocknung
Die Walzenwäsche erfolgt unter kräftiger Rotation in der Waschtasse – laut MOVA mit bis zu 100 °C heißem Wasser. Solche Werte lassen sich für uns schwer exakt prüfen, und ganz so heiß dürfte es in der Praxis nicht werden: Uns ist aufgefallen, dass das Schmutzwasser im Behälter danach vergleichsweise kühl war. Das Waschergebnis haben wir mit Tüchern kontrolliert – der Unterschied vor und nach der Selbstreinigung ist deutlich sichtbar, leichte Rückstände bleiben aber. Anschließend wird die Walze mit 70 °C Heißluft getrocknet, damit nichts zu gammeln beginnt, und eine abschließende UV-Desinfektion soll laut Hersteller 99,99 % der Bakterien abtöten.


Wartungsaufwand
Für ein Walzenmodell ist die Station außerdem angenehm wartungsarm. In der Waschtasse sammelt sich zwar mehr Schmutz als bei Mopp-Systemen, sie lässt sich aber einfach herausnehmen und unter fließendem Wasser abspülen. Unter der Waschtasse setzt sich – anders als bei manchen Konkurrenz-Walzen mit gelochtem Einsatz – in der Regel kein Schmutz ab. Dazu kommt der Schmutzwassertank im Roboter selbst: Der wird zwar automatisch von der Station geleert, ein kleiner Rest bleibt aber immer zurück. Es schadet also nicht, ihn ein paarmal im Jahr zu entnehmen und kurz auszuspülen.



Erstmals bei MOVA mit optionalem Wasseranschluss, dazu Heißwasserwäsche, Heißlufttrocknung und UV-Desinfektion: Für ein Walzenmodell hält sich der Pflegeaufwand angenehm in Grenzen.
Laufzeit & Ladezeit
Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?
Der 6.400-mAh-Akku bringt den Z70 im Standard-Saugmodus auf eine Laufzeit von knapp 4 Stunden – ein Wert, der auch für sehr große Wohnflächen locker reicht.
Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?
In dieser Zeit hat der Z70 bei uns eine äußerst großzügige Fläche von rund 345 m² geschafft. Damit gehört er zu den ausdauerndsten Geräten, die wir bisher im Test hatten.
Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?
Ja. Geht der Akku unterwegs zur Neige, lädt der Z70 in der Station nach und macht anschließend genau dort weiter, wo er aufgehört hat. Dank der Quick-Flash-Schnellladung ist ein leerer Akku in vergleichsweise kurzen 2 Stunden und 20 Minuten wieder voll.
Knapp 4 Stunden Laufzeit, rund 345 m² Fläche und eine flotte Ladezeit von 2:20 Stunden – in dieser Disziplin spielt der Z70 ganz vorne mit.
Reinigungsmodi
Die MOVA Home App bietet eine große Auswahl an Modi und Einstellungen, mit denen sich der Z70 an jeden Haushalt anpassen lässt.
Clean Genius-Modus: Wer sich nicht mit Details beschäftigen will, überlässt die Entscheidungen der KI – der Roboter wählt Saugkraft, Feuchtigkeit und Fahrweise dann selbstständig passend zur Situation.
Saugen – Wischen – Saugen & Wischen – Wischen nach Saugen: Es lässt sich frei festlegen, ob nur gesaugt, nur gewischt, beides gleichzeitig oder in getrennten Durchgängen gearbeitet wird.
Saugmodus: Leise – Standard – Intensiv – Max – Max+: Mehrere Saugstufen stehen zur Wahl; auf Teppichen schaltet der Roboter auf Wunsch automatisch auf die höchste.
Feuchtigkeitsstufen: Die Wassermenge lässt sich in 32 Stufen sehr fein dosieren – von nebelfeucht für Parkett bis kräftig nass für verschmutzte Fliesen – und pro Raum oder Zone individuell abspeichern.
Reinigungsbereich: Ganze Etage, einzelne Räume oder frei gewählte Zonen – dazu Sperrzonen, virtuelle Wände und wischfreie Bereiche.
Reinigungsdurchläufe: Bei zwei Durchgängen ändert der Z70 die Fahrtrichtung und reinigt im gründlichen Schachbrettmuster.
Route: Es stehen vier verschiedene Routen zur Auswahl – von einer schnellen Variante bis hin zu einer besonders sorgfältigen Strecke mit eng überlappenden Bahnen.
Raumindividuelle Einstellungen: Alle Parameter lassen sich pro Raum hinterlegen und dauerhaft speichern – etwa sanftes Wischen im Schlafzimmer und volle Power im Eingangsbereich.
Vom vollautomatischen KI-Modus bis zur feinjustierten Raum-für-Raum-Konfiguration lässt der Z70 kaum Wünsche offen.
Steuerung
Für die Grundbefehle gibt es Tasten direkt am Gerät, das eigentliche Steuerzentrum ist aber die MOVA Home App. Zusätzlich bringt der Z70 einen eigenen Sprachassistenten mit, der auf das Kommando „Hey MOVA“ hört. Auch Amazon Alexa und Google Assistant werden unterstützt. Das herstellerübergreifende Matter-Protokoll fehlt bei MOVA dagegen nach wie vor – wer sein Smart Home darüber vernetzt, muss weiter warten.
Zeitliche Programmierung
Am bequemsten ist ein Zeitplan mit individuell hinterlegten Reinigungseinstellungen: Einmal eingerichtet, weiß der Roboter selbstständig, was er wann zu tun hat, und startet automatisch.
App, Sprachassistent, Alexa und Google Assistant sind an Bord – nur Matter-Unterstützung gibt es bei MOVA weiterhin nicht.
App
Die MOVA Home App ist sauber strukturiert und bietet trotz des riesigen Funktionsumfangs eine intuitive Bedienung. Karten lassen sich detailliert bearbeiten, Räume umbenennen, Reinigungsparameter pro Raum festlegen und erkannte Hindernisse einzeln verwalten. Besonders komfortabel ist die Zeitplanung mit abgespeicherten Reinigungsprofilen. Der integrierte Videomanager verwandelt den Roboter bei Bedarf in eine mobile Kamera für den Blick nach Hause – praktisch für Tierbesitzer und im Urlaub. Auch das Verhalten an Schwellen, der Kollisionsvermeidungsmodus und die Dosierung der beiden Reinigungsmittel lassen sich hier fein einstellen.
Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:
Die MOVA Home App im Überblick – von der Kartenbearbeitung über Zeitpläne bis zu den Einstellungen für Walze, Schwellen und Hindernisse.
Features
Hier noch einmal die wichtigsten Funktionen im Überblick – viele davon haben wir im Test bereits genauer eingeordnet:
HydroForce Mopping 2.0 – 27 cm breite Wischwalze mit 18 N Anpressdruck, zwölf Frischwasserdüsen und integriertem Schmutzwassertank: Die Walze wird permanent gespült, statt Schmutz nur zu verteilen.
Real-Time Mop Fluffing – Mit 800 U/min werden die Mikrofasern laufend wieder aufgeplustert, damit die Walze ihre volle Reinigungskraft behält.
36.000 Pa & TroboWave DuoBrush – Sehr hohe Saugkraft plus doppelte Anti-Tangle-Bodenwalze, in der sich im Test kein einziges Haar verfangen hat.
MaxiReach 2.0 – Ausschwenkbare Seitenbürste und seitlich ausfahrende Walze für Ecken, Sockelleisten und Kanten. Die Seitenbürste lässt sich zusätzlich anheben, damit sie zum Beispiel bei erkannten Flüssigkeiten nicht nass wird.
StepMaster 2.0 – Ausfahrbare Beinchen für Schwellen bis 5 cm, kombiniert laut Hersteller bis zu 9 cm.
FlexScope-Navigation – Absenkbarer Laserturm: nur 9,6 cm Bauhöhe unter Möbeln, voller 360°-Rundumblick auf freier Fläche.
AI Smart Sight – RGB-Kamera, strukturiertes Licht und ein seitlicher Kantenlaser für eine erstklassige Objekterkennung, inklusive Tier- und Häufchenerkennung. In dunklen Bereichen schaltet sich die Frontbeleuchtung automatisch dazu.
Anpassbare Objekterkennung – Erkannte Gegenstände werden in der Karte vermerkt und lassen sich einzeln von der Hindernisvermeidung ausnehmen, wenn der Roboter näher heranreinigen soll.
Flüssigkeits- und Fleckenerkennung – Bei Flüssigkeiten stoppt der Z70 das Saugen und hebt beide Bürsten an; bei stärkeren Verschmutzungen löst er gezielte Intensivreinigungen und Zwischenwäschen aus. Die Erkennung arbeitet je nach Flüssigkeitsart allerdings unterschiedlich zuverlässig.
Mehrkarten-Speicherung – Der Roboter erkennt selbstständig, in welchem Stockwerk er sich befindet, und eignet sich damit gut für mehrere Etagen.
AutoShield-Technologie – Ein Schutzschild schiebt sich vor Teppichen über die Walze, zusätzlich wird sie um 13 mm angehoben – Teppiche bleiben garantiert trocken.
DuoSolution-Dosiersystem – Zwei Reinigungsmittelkammern (Universalreiniger und Tiergeruchslösung) mit automatischer Dosierung per App.
Station mit 100 °C-Heißwasserwäsche, 70 °C-Trocknung & UV-Desinfektion – Plus 4-l-Staubbeutel für bis zu 125 Tage und optionalem Direktanschluss-Kit (149 €).
Integrierte KI-Kamera mit Videomanager – Für den Fernblick in die eigene Wohnung.
Sprachsteuerung – Eigener Assistent per „Hey MOVA“ an Bord, dazu Unterstützung für Amazon Alexa und Google Assistant. Matter wird weiterhin nicht unterstützt.
Quick Flash Charge – Schnellladefunktion in der Station: Ein leerer Akku ist in rund 2 Stunden und 20 Minuten wieder voll.
3 Jahre Herstellergarantie – Bei MOVA standardmäßig mit dabei.
Der Z70 vereint praktisch alles, was 2026 zur Oberklasse gehört – und legt mit dem optionalen Wasseranschluss noch eine Besonderheit obendrauf.
Wartung & Pflege
Die Station nimmt einem den Großteil der Arbeit ab: Staubabsaugung, Walzenwäsche, Heißlufttrocknung, UV-Desinfektion und Reinigungsmitteldosierung laufen vollautomatisch. Regelmäßig bleiben das Nachfüllen des Frischwassers und das Entleeren des Schmutzwassers – beides entfällt komplett, wenn man sich für das Direktanschluss-Kit entscheidet. Der Staubbeutel muss dank 4 l Volumen nur alle paar Monate gewechselt werden.
Walzenspezifisch kommen zwei Punkte dazu: Die entnehmbare Waschtasse sollte gelegentlich unter fließendem Wasser abgespült werden, und den Schmutzwassertank im Roboter entleert die Station zwar automatisch, ein kleiner Rest bleibt aber immer drin – ein paarmal im Jahr kurz ausspülen genügt, damit sich dort nichts festsetzt. Insgesamt ist der Wartungsaufwand damit höher als bei klassischen Mopp-Robotern, für ein Walzenmodell aber erfreulich gering. Ersatzwalzen, Filter, Staubbeutel und Seitenbürste liegen der Complete-Version ohnehin schon bei, und die App erinnert an fällige Wartungsschritte.


Etwas mehr Handgriffe als bei Mopp-Modellen, aber für einen Walzenroboter sehr überschaubar – und mit Wasseranschluss-Kit schrumpft der Aufwand nochmal deutlich.
FAQ
Ist der Roboter für Haushalte mit Haustieren geeignet?
Ja, sogar besonders gut. Im Test wurden alle Haare ohne eine einzige Verhedderung aufgenommen, Tierkot wird zuverlässig erkannt und gemieden, und für Tiergerüche gibt es eine eigene Reinigungslösung mit automatischer Dosierung.
Wie aufwendig ist die Wartung?
Für ein Walzenmodell gering: Wasser wechseln, gelegentlich die Waschtasse abspülen und ein paarmal im Jahr den Schmutzwassertank im Roboter ausspülen. Mit dem optionalen Wasseranschluss entfällt der Wasserwechsel komplett.
Wie hoch dürfen Türschwellen sein?
Dank der ausfahrbaren StepMaster-2.0-Beinchen überwindet der Z70 einzelne Schwellen bis 5 cm; bei zwei direkt aufeinanderfolgenden Stufen sind laut MOVA bis zu 9 cm Gesamthöhe möglich.
Passt der Z70 unter niedrige Möbel?
Mit abgesenktem Laserturm misst er 9,6 cm. Genau 9,6 cm Bodenfreiheit sind in der Praxis allerdings knapp – ein paar Millimeter mehr sollten Möbel bieten, dann klappt das Unterfahren zuverlässig.
Kann der Z70 mehrere Etagen reinigen?
Ja. Er speichert mehrere Karten und kann sich nach dem Umsetzen in einem anderen Stockwerk zuordnen. Das Walzensystem bleibt während längerer Fahrten relativ sauber, auch wenn die Station nicht auf derselben Etage steht.
Ist der Z70 Ultra Roller Complete besser als der V70 Ultra Complete?
Das hängt vom bevorzugten Wischsystem ab. Der Z70 reinigt freie Flächen mit seiner kontinuierlich gespülten Walze besonders sauber. Der V70 wischt mit zwei rotierenden Mopps kraftvoller direkt an Kanten und erreicht durch seine weiter ausfahrbaren Arme schwierige Bereiche besser.
Fazit
Wer sich einen Saugroboter mit Wischwalze zulegen möchte, bekommt mit dem MOVA Z70 Ultra Roller Complete eines der klar stärksten Modelle, die es aktuell gibt. Die Walze arbeitet auf der Fläche extrem gründlich und lässt selbst bei stark eingetrockneten Verschmutzungen praktisch keinen Restschmutz zurück – wo bei klassischen Mopps in der Nachkontrolle fast immer noch etwas hängen bleibt, war hier wirklich alles weg. Durch die kontinuierliche Selbstspülung der Walze bleibt die Wischleistung auch über lange Fahrten konstant, was den Z70 besonders für Häuser mit mehreren Etagen interessant macht.
Auch abseits des Wischens stimmt das Gesamtpaket: Die Saugleistung bewegt sich mit 98,8 % auf Hartboden und starken Teppichwerten auf sehr hohem Niveau, Haare landen ohne jede Verhedderung im Behälter, und die Objekterkennung zählt für uns aktuell zu den präzisesten am Markt – sogar kleine Legosteine werden souverän umfahren. Dass MOVA bei der Z70-Station erstmals einen direkten Frisch- und Schmutzwasseranschluss per Kit ermöglicht, ist ein echtes Plus, das immer mehr Käufern wichtig ist.
Zwei Dinge sollte man wissen: Die Kantenreinigung bleibt die systembedingte Schwäche der Wischwalze – am hartnäckigen Kantenstrich blieben rund 4 cm und mehr stehen, hier sind Mopp-Roboter klar im Vorteil. Und der Kollisionsvermeidungsmodus ist ab Werk etwas zu empfindlich eingestellt, was zu ausgelassenen Engstellen und Phantom-Hindernissen auf schwarzen Böden führen kann – bis zum erhofften Software-Update lässt er sich aber einfach deaktivieren, fast ohne Nachteile im Alltag.
Unterm Strich: Ob Walze oder klassischer Mopp die bessere Wahl ist, bleibt Geschmackssache – beide Systeme haben ihre Stärken. Soll es aber ein Walzenroboter sein, macht man mit dem Z70 Ultra Roller Complete definitiv alles richtig.
Bewertung
Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.
| Kriterium | Gewichtung | Bewertung |
|---|---|---|
| Navigation & Hindernisse | 30 % | 99,2 % |
| Navigation im Raum | 40 % | 98 % |
| Hinderniserkennung | 30 % | 100 % |
| Funktionen | 30 % | 100 % |
| Reinigung Hartböden | 30 % | 98,48 % |
| Reinigungsleistung | 50 % | 98,8 % |
| Reinigung Haare | 20 % | 100 % |
| Ecken & Kanten | 20 % | 99 % |
| Reinigung Katzenstreu | 10 % | 92,8 % |
| Reinigung Teppiche | 15 % | 90,40 % |
| Florloser Teppich | 35 % | 82,2 % |
| Kurzflorteppich | 35 % | 97,4 % |
| Hochflorteppich | 30 % | 91,8 % |
| Wischleistung | 15 % | 98,6 % |
| Wischleistung im Alltag | 50 % | 100 % |
| Hartnäckige Flecken | 20 % | 99 % |
| Ecken & Kanten | 15 % | 93 % |
| Automatisches Moppwaschen | 15 % | 99 % |
| Benutzerfreundlichkeit | 10 % | 99,6 % |
| Verarbeitung | 10 % | 100 % |
| Lieferumfang | 10 % | 100 % |
| Bedienung | 30 % | 100 % |
| Laufzeit & Ladezeit | 20 % | 100 % |
| Lautstärke | 10 % | 98 % |
| Wartung & Pflege | 20 % | 99 % |
| Gesamtbewertung | 97.61 % |
Produktdaten
| Beschreibung | Wert |
|---|---|
| Marke | MOVA |
| Roboter-Typ | Saug-Wisch-Roboter |
| Hartböden | |
| Teppiche | |
| Erscheinungsdatum | 2026 |
| Erhältliche Farben | Schwarz, mit Station aus gebürstetem Metall oder Naturstein |
| Navigation | systematisch + Kartierung + Kamera + 3D-Licht-Scans |
| Von uns empfohlene Fläche | unbegrenzt |
| Multi-Raum-tauglich | |
| Max. Schwellenhöhe | ca. 5 cm |
| Schwarze Fliesen/Teppiche | |
| Für Haustiere/viele Haare geeignet | |
| Akku-Laufzeit | 3 h 58 min |
| Ladezeit bei leerem Akku | 2 h 20 min |
| Aufladen über | Ladestation (automatisch) |
| Akku Technologie | 6.400 mAh |
| Lautstärke | 65 dB |
| Reinigungsprogramme | CleanGenius, Saugen – Wischen – Saugen & Wischen – Wischen nach Saugen, 5 Saugstufen, 32 Feuchtigkeitsstufen, Alles – Raum – Zone, Route Schnell – Standard – Intensiv – Tiefenreinigung, Reinigungsdurchläufe, Raumreinigung anpassen |
| Saugleistung verstellbar | Ja, 5 Stufen |
| Teppicherkennung | |
| Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen | |
| Hauptbürste | |
| Feinstaubfilter (z.B. HEPA) | |
| Staubbehältervolumen Roboter | 210 ml |
| Staubbehältervolumen Station | 4 l |
| Wassertankvolumen Roboter | 150 ml |
| Frischwasserbehälter Station | 5,5 l |
| Schmutzwasserbehälter Station | 4,5 l |
| Befeuchtung des Wischtuchs durch | 12 Sprühdüsen |
| Wischfunktion | |
| Wassermenge regulierbar | Ja, 32 Stufen |
| Spart Teppiche beim Wischen automatisch aus | |
| Steuerung über | App, Roboter, Sprachbefehle |
| Appsteuerung | |
| Sprachsteuerung | Integrierter Mova Sprachassistent, Amazon Alexa, Siri, Google Assistant |
| Kartenerstellung der Räumlichkeiten | |
| Speichert mehrere Etagen in Karte | |
| Sperrzonen | |
| Nicht-Wisch-Zonen | |
| Bereichsreinigung | |
| Absturzsensor | Infrarot-Sensoren |
| Entfernungssensor | Infrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensor, Kamera |
| Sensor für smarte Navigation | |
| Objekterkennung | |
| Absaugstation | |
| Motorleistung | - |
| Saugleistung | 36.000 Pa |
| Maße Roboter | 35 x 35 x 9,6 cm |
| Maße Station | 42 x 43,2 x 50 cm |
| Gewicht Roboter | 5,7 kg |
| Gewicht Station | - |
| Zubehör |












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