MOVA V70 Ultra Pure: Fast ein V70 Ultra Complete – nur günstiger?
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Mit dem MOVA V70 Ultra Pure bringt MOVA Mitte September 2026 eine etwas abgespeckte Variante seines aktuellen Topmodells auf den Markt. Die UVP liegt bei 999 Euro – und dafür steckt erstaunlich viel Technik des bereits von uns getesteten V70 Ultra Complete im neuen Pure.
Denn bei der eigentlichen Reinigung spart MOVA kaum: 40.000 Pa Saugleistung, der bis zu 17 cm ausfahrbare MaxiReachX-Wischarm, 300 U/min schnelle Wischmopps mit 15 N Anpressdruck sowie die umfangreiche Hinderniserkennung bleiben erhalten. Die größeren Unterschiede finden sich stattdessen beim Fahrwerk und vor allem bei der Station.
V70 Ultra Pure vs. V70 Ultra Complete
| Merkmal | V70 Ultra Pure | V70 Ultra Complete |
|---|---|---|
| Saugleistung | 40.000 Pa | 42.000 Pa* |
| MaxiReachX-Wischarm | 17 cm | 17 cm* |
| Ausschwenkbare Seitenbürste | ✔ | ✔ 12 cm MaxiReachX |
| Wischmopps | 300 U/min / 15 N | 300 U/min / 15 N |
| Hinderniserkennung | 300+ Objekte | 300+ Objekte |
| Schwellen | bis 6 cm | bis 9 cm |
| Absaugung | 3,2-l-Staubbeutel | Beutelloses EcoCyclone-System |
| Moppwäsche | bis 100 °C | bis 100 °C |
| Mopptrocknung | 70 °C / 1 h | 70 °C / 1 h |
| Direktwasseranschluss möglich | ✖ Nein | ✔ Ja |
* MOVA hat uns bestätigt, dass der bereits erhältliche V70 Ultra Complete per Firmware-Update auf 42.000 Pa Saugleistung und 17 cm Mopp-Reichweite aktualisiert wird.
Bei der Reinigung fast ein Complete
Trotz der niedrigeren Positionierung muss der Pure bei der eigentlichen Reinigung nur an wenigen Stellen zurückstecken.
Sein MaxiReachX-Wischarm fährt weiterhin bis zu 17 cm aus, die beiden Wischpads rotieren mit 300 Umdrehungen pro Minute und werden mit 15 N Anpressdruck auf den Boden gedrückt. Gerade die enorme Reichweite des Wischmopps hat uns bereits beim V70 Ultra Complete beeindruckt – etwa rund um Stuhlbeine, unter freischwebenden Möbeln oder entlang tiefer Möbelsockel.
Einen Unterschied gibt es allerdings bei der Seitenbürste: Auch beim V70 Ultra Pure kann sie ausschwenken, allerdings nicht so weit wie beim Complete. Dort erreicht die MaxiReachX-Seitenbürste bis zu 12 cm und hat sich in unserem Test gerade an tief zurückgesetzten Sockeln und rund um Möbel als echter Vorteil erwiesen.
Auch bei der Saugleistung liegt der Pure mit 40.000 Pa etwas unter dem V70 Ultra Complete, der per Firmware-Update auf 42.000 Pa angehoben wird.
Ansonsten bleibt viel Top-Technik erhalten: Die TroboWave DuoBrush gegen Haarverhedderungen, der absenkbare FlexScope-Laserturm und die umfangreiche KI-Hinderniserkennung sind ebenfalls dabei. Laut MOVA kann auch der Pure mehr als 300 verschiedene Hindernisse unterscheiden.
Unterm Strich ist der Pure bei der eigentlichen Bodenreinigung damit tatsächlich sehr nah am Complete – ganz identisch sind die beiden Roboter aber nicht.
Gespart wird vor allem bei der Station
Der größte Unterschied steckt in der Staubabsaugung. Während der V70 Ultra Complete komplett ohne Staubbeutel auskommt und den Schmutz in seinem wiederverwendbaren EcoCyclone-Behälter sammelt, verwendet der Pure wieder einen klassischen 3,2-Liter-Staubbeutel.
Die Mopp-Pflege bleibt dagegen auf Premium-Niveau. Auch der V70 Ultra Pure wäscht seine Wischpads mit bis zu 100 °C heißem Wasser und trocknet sie anschließend bei 70 °C in rund einer Stunde. Das DuoSolution-System für zwei unterschiedliche Reinigungsmittel ist ebenfalls vorhanden.
Auch beim Klettern etwas abgespeckt
Der zweite größere Unterschied betrifft das Fahrwerk. Der V70 Ultra Pure schafft laut Hersteller eine einzelne Stufe bis 3 cm und zweistufige Hindernisse mit insgesamt bis zu 6 cm.
Der V70 Ultra Complete ist hier stärker aufgestellt und kann einzelne Schwellen bis 5 cm und gestufte Hindernisse bis 9 cm überwinden.
Für normale Türschwellen dürfte das beim Pure kaum eine Rolle spielen. Wer allerdings besonders hohe Übergänge im Haus hat, bekommt mit dem Complete mehr Reserven.
Vorläufiges Fazit
Der MOVA V70 Ultra Pure bietet für 999 Euro viele der wichtigsten Funktionen des V70 Ultra Complete, setzt aber an einigen Stellen bewusst etwas niedriger an.
Erhalten bleiben unter anderem der 17 cm weit ausfahrbare MaxiReachX-Wischarm, die mit 300 U/min und 15 N Anpressdruck arbeitenden Wischmopps sowie die umfangreiche Hinderniserkennung. Bei der Saugleistung liegt der Pure mit 40.000 Pa dagegen etwas unter dem Complete, der per Firmware-Update auf 42.000 Pa angehoben wird.
Die größeren Unterschiede finden sich allerdings bei der Seitenbürste, der Station und der Kletterfähigkeit. Die Seitenbürste des Pure kann zwar ebenfalls ausschwenken, erreicht aber nicht die 12 cm Reichweite des Complete. Statt des beutellosen EcoCyclone-Systems kommt außerdem ein klassischer Staubbeutel zum Einsatz und auch bei hohen Schwellen bietet der Complete mehr Reserven.
Unterm Strich bleibt damit trotzdem erstaunlich viel vom V70 Ultra Complete erhalten. Ob der V70 Ultra Pure für 999 Euro die attraktivere Wahl ist, dürfte vor allem davon abhängen, wie wichtig einem die größere Reichweite der Seitenbürste, die beutellose Station und die höhere Kletterfähigkeit des Complete sind.
Wichtig ist allerdings, immer auch die aktuellen Verkaufspreise zu vergleichen. Gerade bei Rabattaktionen kann der V70 Ultra Complete zeitweise ebenfalls unter die 999-Euro-Marke fallen – und wäre dann trotz der besseren Ausstattung womöglich sogar die interessantere Wahl.
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