Mit dem E40 Ultra bringt MOVA einen Saug- und Wischroboter auf den Markt, der viele Funktionen der Spitzenmodelle in ein deutlich günstigeres Segment holt. Für unter 500 € kombiniert er eine starke Saugleistung von 19.000 Pa, die innovative MaxiReach-Wischmopp-Technologie, eine All-in-One-Station mit automatischer Entleerung, Moppreinigung und Warmlufttrocknung sowie smarte Teppicherkennung. Der E40 Ultra ist damit ein vielversprechender Kandidat für alle, die smarte Reinigung wollen, ohne tief ins Portemonnaie greifen zu müssen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste auf einen Blick
- Vergleich zwischen MOVA-Robotern
- Vorteile
- Nachteile
- Lieferumfang
- Inbetriebnahme
- Preisverteilung unter den Saugrobotern
- Navigation & Hindernisse
- Saugleistung
- Wischleistung
- Station
- Laufzeit & Ladezeit
- Reinigungsmodi
- Steuerung
- App
- Wartung & Pflege
- FAQ
- Fazit
- Bewertung
- Produktdaten
- Kundenerfahrungen
Der MOVA E40 Ultra ist ein Saug-Wisch-Roboter mit Reinigungsstation, der in der Mittelklasse viel Komfort und starke Leistung kombiniert.
Der Roboter erstellt per Lasernavigation präzise Karten, speichert sie in der App und unterstützt auch mehrere Etagen.
Im Standard-Saugmodus schafft der Roboter mit einer Akkuladung bis zu 300 m² Reinigungsfläche.
Gesteuert wird der Roboter vor allem über die MOVA-App, die übersichtlich aufgebaut ist und viele Einstellungen schnell zugänglich macht.
Auf Hartboden und den meisten Teppichen liefert der Roboter sehr starke Ergebnisse – nur bei sehr dunklen bis schwarzen Böden kann die Navigation problematisch werden.
Auch mit langen Haaren und Tierhaaren kommt der Roboter im Test gut zurecht – und wer extrem viel Haaraufkommen hat, kann optional auf eine CleanCut-Bürste upgraden.
Mit 9,7 cm Bauhöhe passt der Roboter unter viele Möbel – schon 9,8 cm Bodenfreiheit reichen in der Regel aus.
Die Schwellenüberwindung ist mit rund 2 cm eher Standard: Für normale Übergänge reicht das, bei höheren Türschwellen stößt der Roboter aber an seine Grenzen.
Über die App lassen sich Reinigungspläne für bestimmte Tage und Uhrzeiten anlegen, damit der Roboter automatisch und völlig selbstständig startet.
Der Roboter erkennt Teppiche per Ultraschall, erhöht beim Saugen automatisch die Leistung und hebt beim Wischen die Mopps um 10,5 mm an.
Eine Kamera gibt es nicht – stattdessen erkennt der Roboter Hindernisse über einen Einzellaser, was bei größeren Objekten gut funktioniert, bei Kleinteilen aber an Grenzen stößt.
In der App lassen sich virtuelle Wände, No-Go-Zonen und wischfreie Bereiche einrichten, damit der Roboter bestimmte Stellen gezielt meidet.
Vergleich zwischen MOVA-Robotern
MOVA E40 Ultra vs. MOVA E30 Ultra
Der E30 Ultra ist ideal für die tägliche Grundreinigung und leichtere Verschmutzungen geeignet, während sich der E40 Ultra an Nutzer richtet, die höchste Reinigungsleistung und mehr Effizienz an Kanten und Ecken wünschen.
Der E40 Ultra hebt sich vom E30 Ultra vor allem durch mehr Leistung und zusätzliche Komfortfunktionen ab. Während der E30 mit 7.000 Pa Saugleistung arbeitet, erreicht der E40 ganze 19.000 Pa und bietet damit deutlich mehr Power für Teppiche und Hartböden.
Bei der Wischfunktion punktet der E40 mit einem integrierten 80-ml-Wassertank und der MaxiReach-Technologie, die das Mopppad um 4 cm ausfahren lässt, um besser an Kanten und in Ecken zu reinigen. Der E30 verfügt über diese Funktionen nicht.
Die Navigation bleibt bei beiden ähnlich (LDS mit Linienlaser), ebenso wie die Teppicherkennung mit 10,5 mm Mop-Anhebung.
| |
| Mova E40 Ultra | Mova E30 Ultra |
369,00 € inkl. 19% MwSt. | ab 349,00 € inkl. 19% MwSt. |
| Zu Amazon | Zu Amazon |
MOVA E40 Ultra vs. MOVA V50 Ultra Complete
Der E40 Ultra ist die starke Mittelklasse ohne Kamera, während der V50 Ultra Complete klar als Premium-Flaggschiff positioniert ist. Der größte Unterschied zeigt sich bei der Hinderniserkennung: Der E40 arbeitet nur mit Einzellaser und kommt bei Kabeln, Socken und Kleinteilen schneller an Grenzen, der V50 erkennt und vermeidet solche Objekte dank KI-Kamera und 3D-Erkennung deutlich zuverlässiger. Auch beim Umgang mit Flüssigkeiten ist der V50 im Vorteil, weil er seine Bürsten gezielt anheben kann und so verhindert, dass etwas eingesaugt wird – der E40 kann das nicht.
Dazu kommen mehrere Komfort- und Hygiene-Extras der Station: Der V50 reinigt Mopps mit heißem Wasser, dosiert Reinigungsmittel (sogar zwei Varianten) und bietet zusätzliche Hygienefunktionen wie Trocknung von Staubbereich und UV-Desinfektion. Außerdem meistert er mit Stepmaster deutlich höhere Schwellen und kann seinen Laserturm absenken, um unter niedrigere Möbel zu kommen. Unterm Strich gilt: Wer vor allem starke Reinigungsleistung zum fairen Preis sucht, ist mit dem E40 Ultra bestens bedient – wer maximale Objekterkennung, Hygiene und Premium-Komfort will, greift zum V50.
| |
| Mova E40 Ultra | Mova V50 Ultra Complete |
369,00 € inkl. 19% MwSt. | 799,00 € inkl. 19% MwSt. |
| Zu Amazon | Zu Amazon |
Ein leistungsstarker Saugroboter mit durchdachten Funktionen, der kleine Abstriche bei der Hinderniserkennung mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis ausgleicht.
Vorteile
- Sehr starke 19.000 Pa Saugleistung
- MaxiReach-Mopp für Ecken & Kanten
- All-in-One-Station mit Trocknung
- Lange Akkulaufzeit von knapp 4h
- Automatische Teppicherkennung
- Anti-Tangle-Seitenbürste
- Große Wasser- und Staubtanks
- 3 Jahre Garantie
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Einfache Hinderniserkennung
- Keine Wasserleitungsanbindung
- Wischmopps werden nicht heiß gewaschen
- Kein Anheben der Bürsten
Lieferumfang
So wie der Preis, ist auch der Lieferumfang des E40 Ultra bewusst schlank gehalten und auf das Wesentliche reduziert. Alle wichtigen Komponenten für den sofortigen Start sind enthalten, Verschleißteile können bei Bedarf jederzeit nachgekauft werden.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Einsatzbereiter Roboter inkl. Wischpads & Seitenbürste
- Station inkl. Staubbeutel, Behältern & Netzteil
- Bedienungsanleitung
Der Lieferumfang ist schlicht, aber zweckmäßig – alles Nötige ist dabei, auf üppiges Zubehör wie in der Premiumklasse muss man jedoch verzichten.
Inbetriebnahme
Die erste Inbetriebnahme verläuft unkompliziert und ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Die Einrichtung sollte dabei direkt über die MOVA-App vorgenommen werden, da nur dort alle Funktionen wie Kartenerstellung, Wassermengensteuerung, Reinigungspläne und Updates vollständig verfügbar sind. Sobald die Station platziert ist und der Roboter das erste Mal geladen wurde, kann er mit der Kartierung beginnen.
Schritt-für-Schritt Anleitung
- Die Basisstation an einem geeigneten Ort platzieren.
- Die Station mit dem Netzkabel verbinden und an eine Steckdose anschließen.
- Den Staubbeutel in die Station einsetzen.
- Den Roboter vorbereiten: Schutzfolien entfernen, Seitenbürste und Wischpads kontrollieren bzw. einsetzen.
- Den Roboter auf die Basisstation stellen, damit er sich aufladen kann.
- Die MOVA-App herunterladen und den Anweisungen zur Kopplung mit dem Roboter folgen.
- Den Wassertank der Station befüllen.
- Der Roboter ist nun einsatzbereit und erstellt bei der ersten Fahrt eine Karte der Räumlichkeiten.

Die Inbetriebnahme gestaltet sich insgesamt zügig und intuitiv – der E40 Ultra ist nach kurzer Einrichtung sofort startklar.
Preisverteilung unter den Saugrobotern
So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.
Der E40 bewegt sich preislich klar in der unteren Mittelklasse und bietet Funktionen, die man in dieser Ausstattung sonst erst bei deutlich teureren Premiumrobotern findet.
Der E40 setzt auf moderne LDS-Lasernavigation in Kombination mit einem Einzellaser zur Hinderniserkennung. Dadurch erstellt er präzise Karten der Wohnräume und bewegt sich strukturiert durch das Zuhause, anstatt chaotisch hin und her zu fahren. Dank 3DAdapt-Technologie und Smart Pathfinder kann der E40 Ultra Entfernungen messen, was Kollisionen minimiert und für einen flüssigen Reinigungslauf sorgt.

Fazit: Auch in unserem Sägespäne-Test hat der Roboter sehr gründlich gearbeitet, was bereits einen ersten positiven Eindruck von der Saugleistung vermittelt. Das Fahrmuster war in diesem Szenario allerdings nicht ganz perfekt: Er führte viele Drehungen auf der Stelle aus und zog einige überflüssige Schleifen. Grund dafür war unser sehr dunkler Boden, der den E40 im Test sichtbar irritiert hat – ein Punkt, auf den wir weiter unten noch genauer eingehen.
Auf hellen Böden tritt dieses Verhalten nicht auf. Dort ist die Navigation sauber, 1A strukturiert und wirkt deutlich souveräner. Auch unter Stühle oder in engere Zwischenräume fährt er sicher ein. Unter unserem Schwingstuhl neben dem Tisch hat er im Test hingegen etwas zurückgelassen – auch das hängt mit dem dunklen Untergrund zusammen.
Wer helle Böden hat, sollte sich davon bitte nicht abschrecken lassen. Wer jedoch sehr dunkle bis schwarze Böden hat, ist mit einem anderen Modell besser beraten.

Kamera
Wenn man den Roboter betrachtet, ist man sich auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so sicher – aber er hat keine Kamera. An seiner Front sitzt lediglich ein Einzellaser. Das macht das Modell perfekt für alle, die bewusst einen Saugroboter ohne Kamera suchen.
Was man dafür in Kauf nehmen muss, sind jedoch Einbußen bei der Hinderniserkennung. Kleine Gegenstände wie Kabel, Socken oder Spielzeug erkennt er nicht so zuverlässig wie Modelle mit KI-gestützter Kamera. In aufgeräumten Haushalten funktioniert das problemlos, in Umgebungen mit vielen kleinen Hindernissen sollte man es aber im Hinterkopf behalten.

Kartenerstellung
Die Kartenerstellung verläuft strukturiert und zuverlässig. Bereits während der ersten Fahrt erstellt der Roboter mithilfe seines LDS-Lasers eine präzise Grundrisskarte, auf der Wände, Möbelkanten und Raumgrenzen sauber erfasst werden.
Die erstellte Karte kann im Nachhinein angepasst und verfeinert werden: Räume lassen sich zusammenführen, teilen oder benennen, und auch individuelle Einstellungen wie Reinigungsreihenfolgen oder Sperrzonen basieren auf dieser digitalen Grundlage.
Mehrere Etagen werden ebenfalls unterstützt und können separat gespeichert werden. Insgesamt bietet die Kartenerstellung alles, was man von einem modernen Laserroboter erwartet, trotz günstiger Preisklasse.


Wie viele Saugroboter erstellen Karten?
Wir lieben Roboter, die ihre Umgebung scannen um Karten zu erstellen, denn sie arbeiten viel präziser und bieten einen wesentlich größeren Funktionsumfang. Wie das Diagramm zeigt, ist eine derartige Kartenerstellung noch nicht selbstverständlich, mittlerweile aber doch bei den meisten Robotern in unserem Test zu finden.
Sperrzonen
Sperrzonen lassen sich schnell und flexibel in der App einrichten. Dazu gehören klassische No-Go-Zonen oder virtuelle Wände, die den Roboter dauerhaft aus bestimmten Bereichen heraushalten, sowie Nicht-Wischen-Bereiche, die ihn nur vom Wischen abhalten, das Saugen aber weiterhin erlauben.
Alle Zonen können frei auf der Karte platziert und in ihrer Größe beliebig angepasst werden, sodass sich selbst komplexere Wohnsituationen problemlos abbilden lassen.

Wie viele Saugroboter bieten virtuelle Sperrzonen per App?
Der Roboter soll einen bestimmten Bereich meiden? Nichts leichter als das – zumindest wenn sich per App einfach virtuelle Abgrenzungen erstellen lassen. Hier sehen Sie, wie viele Geräte diesen Komfort bieten.
Hindernisse
Der Einzel-Laser an der Front des Roboters misst die Position von Hindernissen, um Kollisionen zu minimieren und einen möglichst unterbrechungsfreien Reinigungsdurchlauf zu ermöglichen.
Fazit: In unserem Hindernisparcours zeigt der Roboter eine solide, aber nicht perfekte Hinderniserkennung – typisch für ein Modell ohne Kamera. Größere Objekte wie unseren Spielzeughund, die Flasche oder auch Schuhe hat er sauber umrundet. Bei den Schuhen hat er zwar gelegentlich die Schnürsenkel leicht berührt und minimal verschoben, aber es kam zu keinem Verheddern.
Bei kleineren und flachen Hindernissen wurde es anspruchsvoller: Über eine Socke ist er drübergefahren, konnte sie aber wenig später wieder von selbst abschütteln, ohne fremde Hilfe. Beim Ladekabel hat das nicht mehr funktioniert – hier hat er sich verheddert und wir mussten ihn manuell befreien. Die flachen Lego-Steine hat er nicht nur überfahren, sondern sogar einen bis zur Station mitgenommen. Solche Kleinteile gehören allerdings zu den Hindernissen, die selbst Premiumroboter in der Regel nach wie vor nicht zuverlässig erkennen.
Unterm Strich gilt: Für größere Hindernisse ist die Erkennung absolut alltagstauglich. Wer jedoch häufig Kabel, Kleinteile oder Kinderspielzeug am Boden liegen hat, sollte damit rechnen, dass der Roboter hier an seine Grenzen stößt – oder gleich zu einem Modell mit KI-gestützter 3D-Hinderniserkennung greifen.



Haustiererkennung
Der Roboter besitzt keine spezielle Haustiererkennung, da er ohne Kamera arbeitet. Er versteht also nicht, wenn er auf ein Haustier trifft oder eigentlich etwas mehr Abstand halten sollte – er behandelt es ganz regulär wie jedes andere Hindernis. Eine aktive Rücksichtnahme, wie sie KI-Kameramodelle bieten, gibt es hier nicht.
Häufchen-Erkennung
Eine Häufchenerkennung besitzt der Roboter nicht. Da er ohne Kamera arbeitet, kann er tierische „Unfälle“ nicht als solche identifizieren und fährt im Zweifel einfach darüber hinweg.
Das ist ein entscheidender Punkt für Haustierbesitzer: Während Modelle mit KI-Kamera solche Situationen zuverlässig vermeiden können, bietet dieses Modell hier keinen Schutz. Wer also Haustiere hat, bei denen hin und wieder etwas daneben geht, sollte sich bewusst sein, dass der Roboter dies nicht selbstständig erkennt – mit entsprechend unangenehmen Folgen.

Höhenüberwindung
Laut Hersteller soll der E40 Ultra bis zu 2,2 cm hohe Hürden überwinden können – in unserem Test waren es jedoch realistisch maximal 2 cm. Das liegt genau im typischen Standardbereich der Mittelklasse und reicht für kleinere Schwellen, Teppichkanten oder leichte Übergänge.
Wer jedoch höhere Schwellen im Zuhause hat, sollte sich ein Modell anschaffen, das mehr wegsteckt. Ein gutes Beispiel ist hier der V50 Ultra, der dank seiner Stepmaster-Technologie deutlich höhere Hürden meistert und speziell für solche Wohnsituationen ausgelegt ist.

Minimale Höhe
Mit einer Bauhöhe von 9,7 cm gehört der Roboter nicht zu den flachsten Modellen am Markt, aber auch nicht zu den höchsten und passt dennoch unter viele gängige Möbelstücke wie Sofas, Sideboards oder Betten. In unserem Test kam er überall dort problemlos hinein, wo der Bodenabstand nur geringfügig größer war als seine tatsächliche Höhe.
Wichtig zu wissen: Im Gegensatz zu einigen Premiummodellen kann er seine Höhe nicht dynamisch anpassen, da der Laserturm fix verbaut ist.

Teppicherkennung
Die Teppicherkennung des Roboters arbeitet mit einem Ultraschallsensor. Je nach Einstellung kann der Roboter Teppiche ganz unterschiedlich behandeln – und genau das macht das System so flexibel.
Standardmäßig erkennt er einen Teppich und hebt seine Wischmops um 10,5 mm an, sodass der Teppich beim Wischen trocken bleibt und gleichzeitig gesaugt werden kann. Das funktioniert sowohl bei flachen Läufern als auch bei etwas dickeren Teppichen sehr zuverlässig.
Zusätzlich stehen zwei weitere Möglichkeiten zur Verfügung:
- Teppich meiden: Der Roboter fährt gar nicht auf Teppiche auf, was ideal für empfindliche oder sehr hochflorige Modelle ist.
- Teppich ignorieren: Teppiche werden wie gewöhnliche Hartbodenflächen behandelt. Die Erkennung wird also bewusst deaktiviert.
Besonders praktisch ist, dass sich diese Einstellungen für jeden einzelnen Teppich individuell festlegen lassen. So kannst du zum Beispiel für einen hochflorigen Teppich „Meiden“ wählen, während ein flacher Läufer problemlos gesaugt werden darf. Unterschiedliche Florhöhen, Materialien oder Empfindlichkeiten lassen sich dadurch perfekt berücksichtigen.


Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?
Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.
Absturzsensoren
Die Absturzsensoren an der Unterseite des Roboters arbeiten zuverlässig und sicher. Treppen, Podeste oder offene Kanten wurden in unserem Test ohne Ausnahme korrekt erkannt und gemieden. Das Einrichten von Sperrzonen oder physischer Barrieren ist also nicht notwendig.

Schwarzer Untergrund
Mit sehr dunklen bis schwarzen Böden kommt der Roboter nicht besonders gut zurecht. In unserem Test fuhr er auf dunklem Untergrund teilweise unstrukturiert, zog zusätzliche Schleifen und mied einzelne Bereiche sogar komplett – obwohl dort eigentlich genug Platz gewesen wäre. Das Navigationsverhalten wirkte dadurch spürbar unsicherer.
Auf hellen Böden zeigte sich sofort ein anderes Bild: Dort navigierte er wieder sauber und zuverlässig, ohne Auffälligkeiten. Wer also dunkle Bodenflächen zu Hause hat, sollte das berücksichtigen – hier arbeiten Modelle mit weiterentwickelter Sensorik deutlich zuverlässiger.

Unterm Strich zeigt der E40 Ultra eine starke Navigationsleistung und für seine Preisklasse solide Hindernisvermeidung, mit Einschränkungen nur dort, wo sehr dunkle Böden oder viele Kleinteile im Alltag eine besondere Herausforderung darstellen.
Saugleistung
Ein zentrales Highlight des MOVA E40 Ultra ist seine außergewöhnlich starke Saugleistung von bis zu 19.000 Pa. Damit erreicht er Werte, die normalerweise nur bei deutlich teureren Modellen zu finden sind. Ausgestattet mit dem TurboForce-6-Motor (90.000 U/min) soll der Roboter zuverlässig Staub, Krümel, Tierhaare und selbst groben Schmutz aus Fugen, Teppichen und Hartböden entfernen.
Ein weiterer Vorteil ist die ausschwenkbare Seitenbürste, die dafür sorgt, dass Schmutz entlang von Kanten und aus Ecken noch besser aufgenommen wird. In dieser Preisklasse ist dieses Feature alles andere als selbstverständlich.
Auf Teppichen aktiviert das Gerät zudem automatisch eine Saugkraftverstärkung, um tief sitzende Partikel gründlich herauszuziehen. Wie gut sich die Leistung im Detail schlägt – auf Hartboden, Kurzflor, Hochflor und in unseren Härtetests – zeigen die folgenden Abschnitte mit den einzelnen Saugtests.
Hartboden
Nun begegnet der MOVA Saugroboter einem der wohl schmutzigsten Böden, die er in seinem ganzen Leben sehen wird. Denn auf unserer rund 2 m² großen Hartboden-Testfläche verteilen wir ein 100 g Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und feinem Sand.
Fazit: Der E40 Ultra hat diesen Test beeindruckend souverän gemeistert. Er konnte nahezu die komplette Schmutzmenge (99 %) aufnehmen und hinterließ eine sichtbar saubere Fläche. Grobe Partikel wie die Kaffeebohnen wurden mühelos eingesaugt, während auch der feine Sand durch die starke Saugkraft und das saubere Fahrmuster zuverlässig erfasst wurde. Unterstützt wird das Ergebnis durch die ausschwenkbare Seitenbürste, die besonders entlang der Kanten für eine gründliche Aufnahme sorgt.
Insgesamt zeigt der Roboter auf Hartboden eine exzellente Saugleistung, die in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich ist und bereits an Niveau der Oberklasse erinnert.



Haare & Tierhaare
Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim Mova E40 Ultra ist. Außerdem darf er uns zeigen, ob er auch mit Tierhaaren zurecht kommt.
Fazit: Der E40 Ultra hat diesen Test trotz seiner Standardbürste, die keinen speziellen Fokus auf Haare hat, überraschend sauber gemeistert. Die Bürste konnte sowohl lange als auch kurze Haare gut aufnehmen, ohne dass sie sich problematisch um die Walze wickelten. Und die Testfläche war in kurzer Zeit komplett sauber.
Sollte das im Alltag – etwa bei extrem vielen anfallenden Haaren oder einer besonderen Haarstruktur – nicht ausreichen, kann man optional auf die CleanCut-Bürste wechseln, die es separat bei MOVA zu kaufen gibt. Diese durchtrennt eingewickelte Haare bei jeder Umdrehung automatisch und ist eine sinnvolle Ergänzung für Haushalte mit viel Fell oder langen Haaren.



Florloser Teppich
Auch den florlosen Sisalteppich mit 1.900 g/m² verschmutzen wir wieder mit Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand – insgesamt 100 g, die eine echte Herausforderung darstellen. Denn aufgrund seiner strukturierten Oberfläche und tiefen Rillen ist dieser Teppich besonders schwer zu reinigen.
Fazit: Der E40 Ultra hat sich auf dieser schwierigen Oberfläche sehr ordentlich geschlagen. Trotz der tiefen Rillen konnte er einen Großteil des Schmutzes aufnehmen und hinterließ ein überzeugendes Ergebnis, das für ein Gerät seiner Preisklasse wirklich bemerkenswert ist. Zwar bleiben auf diesem Teppichtyp selbst bei High-End-Modellen oft Rückstände zurück, doch der E40 lag im Test nur knapp unter dem Niveau der Oberklasse und zeigt damit, dass seine starke Saugleistung auch auf anspruchsvollen Untergründen Wirkung zeigt.



Kurzflorteppich
Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet. Auch hier kommt unser bewährtes 100g-Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand zum Einsatz.
Fazit: Auch auf dem Kurzflor liefert der E40 ein ausgesprochen überzeugendes Ergebnis. Durch sein gründliches Fahrmuster, das gute Zusammenspiel der Bürsten und seine starke Saugleistung kann er 96,3 % des verteilten Schmutzes aufnehmen. Zum Vergleich: Damit liegt er nur 1,3 Prozentpunkte hinter seinem deutlich teureren Premium-Kollegen V50. Echt stark!



Hochflorteppich
Für den Hochflorteppich-Test haben wir uns für eine besonders dichte Variante entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Teppich aus 100% Polyester mit einer Florhöhe von 18 mm und einem Gewicht von 1.500 g/qm². Und auch darauf haben wir insgesamt 100 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verstreut.
Fazit: Auf dem Hochflorteppich hat der E40 Ultra überraschend stark abgeschnitten. Mit einer Aufnahmeleistung von 93,2 % bewegt er sich in einem Bereich, den viele Roboter – selbst aus höheren Preisklassen – nicht erreichen. Besonders beeindruckend ist, wie gut er den feinen Sand aus den tiefen Fasern herausziehen konnte.



Unterm Strich hat der E40 Ultra in allen unseren Tests eine wirklich starke Figur gemacht. Auf Hartboden arbeitet er fast makellos, auf Kurzflor liefert er ein ebenfalls starkes Ergebnis und selbst auf dem Hochflorteppich konnte er überraschend viel Schmutz aus den tiefen Fasern holen.
Man merkt einfach, dass die Kombination aus kräftiger Saugleistung, guter Bürstenkonstruktion und strukturierter Fahrweise hier sehr gut zusammenspielt. Egal ob feiner Sand, gröbere Partikel oder Haare – der Roboter bekommt das zuverlässig in den Griff. Im Vergleich zur Premium-Konkurrenz ist er zwar relativ einfach gestrickt – aber an der Performance beim Saugen wurde nicht gespart.
Wer also auf der Suche nach einem leistungsstarken Sauger ist, ohne den Preisrahmen zu sprengen, ist mit dem E40 Ultra richtig gut bedient.
Wischleistung
Herzstück ist die MaxiReach-Mopp-Technologie, bei der sich der Mopp um bis zu 4 cm ausfahren lässt. Dadurch erreicht der Roboter auch Kanten, Ecken und schwer zugängliche Stellen – ein Feature, das sonst eher bei teureren Spitzenmodellen zu finden ist.

Für die Befeuchtung setzt der Roboter auf einen integrierten 80-ml-Wassertank: Er versorgt die Wischpads kontinuierlich mit Wasser, was eine gleichmäßige Befeuchtung und damit konstantere Reinigungsergebnisse ermöglicht. Gleichzeitig kann die Wassermenge in 32 Stufen reguliert werden. Sie lässt sich also auch sehr weit drosseln, wodurch auch das Wischen von Parkett problemlos möglich ist. Zusätzlich lässt sich in der App festlegen, wie häufig der Roboter zur Moppreinigung in die Station zurückfährt (z. B. nach Zeit, Räumen oder Quadratmetern).
Dank Ultraschall-Teppicherkennung hebt der Roboter seine Mopps bei Teppichkontakt um 10,5 mm an, sodass textile Böden trocken bleiben. Damit ist der E40 Ultra sowohl für Hartböden als auch für Haushalte mit Teppichen bestens geeignet.


Eingetrocknete Flecken & Schuhabdrücke
Um herauszufinden, wie der Mova E40 Ultra mit besonders hartnäckigen Verschmutzungen umgeht, haben wir Kaffee und Saft auf dem Boden eintrocknen lassen. Abgerundet wurde der Härtetest durch schmutzige Schuhabdrücke – ein Szenario, das den Roboter besonders fordert.
Fazit: Der E40 Ultra hat sich hier richtig stark geschlagen. Er bleibt bei seinem vorgegebenen Reinigungsmuster und arbeitet die Fläche in zwei Durchgängen mit engem Fahrmuster ab. Das geht vergleichsweise schnell, das Ergebnis kann sich aber absolut sehen lassen: Sowohl die Schuhabdrücke als auch die über Nacht eingetrockneten Flecken wurden zuverlässig gelöst.
Bei der Nachkontrolle mit weißen Tüchern war nur noch wenig Restschmutz zu sehen. Spürbar sauberer wird es aktuell eigentlich nur noch bei wenigen Modellen mit Wischwalze und integriertem Wassertank, wie dem Z60 Ultra Roller von MOVA. Für ein Modell in dieser Preisklasse ist das ein hervorragendes Resultat und zeigt, dass die Wischfunktion nicht nur „mitläuft“, sondern im Alltag wirklich etwas bringt.



Kantenwischen
Selbst bei der Kantenreinigung kann der MOVA E40 richtig brillieren. In unserem Test wurde das aufgezeichnete Lineal bis komplett an den Rand weggewischt – das ist richtig stark und deutlich besser als bei vielen Modellen mit Wischwalzen.
Positiv erwähnen muss man hier außerdem die Roboswing-Technologie. Dadurch „dreht“ der Roboter in Sockelbereichen immer wieder gezielt zur Kante hin, um noch näher heranzukommen und auch unter kleine Vorsprünge zu wischen. Gerade in der Preisklasse unter 500 Euro ist das alles andere als Standard und ein echter Pluspunkt.



Unterm Strich hat der E40 beim Wischen positiv überrascht. Für ein Modell unter 500 Euro ist die Kombination aus kontinuierlicher Wasserzufuhr über den integrierten Tank, sehr fein einstellbarer Feuchtigkeitsregelung und der MaxiReach-Kantenreinigung richtig stark. Gerade an Rändern und entlang von Sockelleisten wischt er ungewöhnlich gründlich, und auch in unserem Härtetest mit eingetrockneten Flecken blieb nach der Nachkontrolle nur sehr wenig Restschmutz zurück.
Für den Alltag liefert der E40 Ultra eine überzeugende Wischleistung, die in seiner Preisklasse definitiv über dem Durchschnitt liegt.
Station
Die All-in-One-Station nimmt dem Nutzer einen Großteil der regelmäßigen Arbeit ab und macht die Reinigung besonders komfortabel. Sie vereint mehrere Automatisierungsfunktionen:
- Automatische Befüllung des Robotertanks: Die Station füllt den integrierten Wassertank im Roboter automatisch mit Frischwasser auf, sodass die Wischpads während der Reinigung kontinuierlich befeuchtet werden können, ohne dass man manuell nachhelfen muss.
- Automatische Staubentleerung: Der 3,2-Liter-Staubbeutel fasst den Schmutz von bis zu 75 Tagen Reinigung, bevor ein Wechsel nötig wird.
- Automatische Moppreinigung: Nach jedem Einsatz werden die Wischpads gründlich mit Frischwasser ausgespült und von Verschmutzungen befreit. Allerdings wird hierfür kaltes Wasser verwendet, wohingegen es bei Premium-Robotern erhitzt wird.
- Warmlufttrocknung: Anschließend trocknet die Station die Mopps mit heißer Luft, wodurch unangenehme Gerüche und Keimbildung effektiv verhindert werden.


Die Tanks der Station sind großzügig bemessen (4,5 l Frischwasser und 4 l Schmutzwasser) und lassen sich leicht befüllen bzw. entleeren. Dadurch eignet sich das System auch für größere Wohnungen oder Häuser. Die Möglichkeit eines direkten Wasser-/Abwasseranschlusses besteht nicht. Außerdem besitzt der E40 keine automatische Reinigungsmittel-Dosierung ab Werk (das Fach ist leer) – ein Dosierer könnte jedoch optional bei MOVA hinzugekauft und nachgerüstet werden.



Die Station nimmt einem im Alltag extrem viel Arbeit ab und macht den Roboter dadurch richtig komfortabel.
Laufzeit & Ladezeit
Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?
Der Akku fällt im Alltag überraschend stark aus und zählt klar zu den Pluspunkten. Im Standard-Saugmodus hielt der Roboter in unserem Test genau 03 h 55 min durch.
Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?
Er bewältigt eine Reinigungsfläche von bis zu 300 m² – das ist in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich und reicht in den meisten Haushalten locker für eine komplette Reinigung ohne Zwischenladen.
Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?
Ist der Akku doch einmal leer, benötigt der Roboter für eine vollständige Ladung 02 h 30 min. Praktisch: Er unterstützt die Fortsetzungsfunktion. Das heißt, er fährt bei Bedarf selbstständig zur Station, lädt nach und setzt den Reinigungsvorgang anschließend automatisch an der zuletzt unterbrochenen Stelle fort.
Mit knapp 4 Stunden Laufzeit, bis zu 300 m² Flächenleistung und automatischem Fortsetzen nach dem Laden gehört die Akkuleistung klar zu den Stärken des Roboters.
Reinigungsmodi
Auch beim E40 Ultra gibt es in der App viele Möglichkeiten, die Reinigung an den eigenen Haushalt anzupassen – von schnellen Durchläufen bis hin zu sehr gründlichen Einstellungen. Damit eignet er sich sowohl für die tägliche Grundreinigung als auch für „Spezialrunden“, wenn es mal stärker verschmutzt ist.
CleanGenius
Im CleanGenius-Modus übernimmt der Roboter einen Teil der Entscheidungen selbst und passt die Reinigung automatisch an. Wer lieber alles manuell steuert, kann stattdessen jederzeit auf individuelle Einstellungen umstellen und jeden Durchlauf nach eigenen Vorlieben konfigurieren.
Saugen – Wischen – Saugen & Wischen – Wischen nach Saugen
Du kannst wählen, ob der Roboter nur saugt, nur wischt, beides gleichzeitig erledigt oder erst saugt und anschließend wischt.
Saugmodus: Leise – Standard – Stark – Turbo – Max – Max+
Bei den Saugstufen kannst du je nach Verschmutzung zwischen mehreren Leistungsstufen wählen – von leise für den Alltag bis hin zu Max/Max+ für Teppiche oder stärkere Verschmutzungen. Zusätzlich arbeitet die Teppichfunktion auf Wunsch mit automatischer Saugkraftverstärkung, sodass du nicht ständig manuell umstellen musst.
Wasserstand: 32 Feuchtigkeitsstufen
Die Feuchtigkeitsabgabe beim Wischen lässt sich in 32 Stufen regulieren. So können empfindliche Böden wie Parkett sanft nebelfeucht gewischt werden, während Fliesen mit mehr Wasser bearbeitet werden
Route: Schnell – Standard – Intensiv – Tiefenreinigung
Über die Routenwahl legst du fest, wie gründlich der Roboter fährt: von schnell für eine zügige Runde bis hin zu intensiv bzw. Tiefenreinigung, bei der die Bahnen deutlich enger gesetzt werden und die Fläche spürbar gründlicher bearbeitet wird.
Alles – Raum – Zone
Für die Startart hast du die Klassiker: gesamte Wohnung, einzelne Räume oder Zonenreinigung (frei einzeichnbarer Bereich auf der Karte). Das ist ideal, wenn man nur schnell unter dem Esstisch saugen möchte oder gezielt den Flur nach einem regnerischen Tag.
Raumreinigung anpassen
Besonders praktisch: Für jeden Raum lassen sich eigene Einstellungen speichern, z. B. hohe Saugstufe im Flur, leise im Schlafzimmer oder mehr Wasser in der Küche. Das spart Zeit, weil man diese Anpassungen nicht bei jedem Durchlauf neu setzen muss.
Zyklen x1 – x2 – x3
Je nach Bedarf kann der Roboter Bereiche ein-, zwei- oder dreimal abfahren. Für stark frequentierte Bereiche oder hartnäckigen Schmutz ist das eine einfache Möglichkeit, die Gründlichkeit spürbar zu erhöhen.
Von schnellen Durchläufen bis zur Tiefenreinigung lässt sich die Reinigung sehr gut an Räume, Bodenarten und Verschmutzungsgrad anpassen.
Steuerung
Der Roboter lässt sich im Alltag auf mehrere Arten steuern und bleibt dabei angenehm unkompliziert. Die wichtigste Schaltzentrale ist ganz klar die MOVA-App, über die du Kartierung, Reinigungsmodi, Sperrzonen und sämtliche Detail-Einstellungen verwaltest. Zusätzlich ist eine Bedienung per Sprachsteuerung über Alexa oder Google Assistant möglich, was praktisch ist, wenn man schnell starten, pausieren oder zur Station schicken möchte.
Für den schnellen Zugriff ohne Smartphone gibt es außerdem Tasten direkt am Gerät. Damit lässt sich der Roboter spontan starten oder zurück zur Station schicken, ohne erst die App öffnen zu müssen – gerade im Alltag ist das oft genau die Art von Komfort, die man schätzt.
Kurz zusammengefasst: Die Steuerung erfolgt über App, Sprachbefehle, Zeitpläne und Geräte-Tasten – je nachdem, was gerade am besten passt.
Zeitliche Programmierung
Über die App lassen sich Reinigungen sehr flexibel zeitlich planen. Du kannst feste Reinigungszeiten für bestimmte Wochentage hinterlegen und dabei auch direkt definieren, was gereinigt werden soll (gesamte Wohnung, einzelne Räume oder Zonen) und wie (Saugstufe, Wischintensität, Anzahl der Durchgänge etc.).
So kann der Roboter zum Beispiel automatisch starten, wenn niemand zu Hause ist, oder an einzelnen Tagen gezielt nur stark frequentierte Bereiche wie Küche und Flur reinigen. Diese Planung sorgt dafür, dass die Reinigung weitgehend autonom läuft – einmal eingestellt, erledigt der Roboter den Rest zuverlässig im Hintergrund
Die Steuerung ist angenehm flexibel – per App als zentrale Schaltzentrale, ergänzt durch Sprachbefehle und Tasten am Gerät für schnelle Aktionen im Alltag.
App
Die MOVA-App ist für Einrichtung und Alltag praktisch unverzichtbar und gleichzeitig angenehm übersichtlich aufgebaut. Karten, Räume, Sperrzonen und Reinigungspläne lassen sich schnell finden und intuitiv anpassen. Auch feinere Einstellungen wie Feuchtigkeit, Teppichverhalten oder die Häufigkeit der Moppreinigung sind sauber integriert.
Im Test lief die App bei uns stabil, die Verbindung war zuverlässig und echte Stolperfallen sind uns nicht aufgefallen. Insgesamt ist das eine der Apps, mit denen man im Alltag gern arbeitet, weil sie klar strukturiert ist und man mit wenigen Klicks genau dorthin kommt, wo man hinwill.
Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:
Die App ist übersichtlich, stabil und bietet alle wichtigen Einstellungen, sodass man den Roboter schnell einrichtet und im Alltag sehr gezielt steuern kann.
Wartung & Pflege
Die Wartung und Pflege ist dank der Ultra-Station angenehm komfortabel. Die Station entleert den Staubbehälter automatisch und reinigt die Wischpads nach den Reinigungsfahrten, sodass man im Alltag nur selten selbst Hand anlegen muss. Die Wischpads lassen sich bei Bedarf unkompliziert abnehmen und können – wenn man sie zwischendurch einmal gründlicher reinigen möchte – auch separat in der Maschine gewaschen werden.
Der Staubbeutel in der Station hat eine hohe Kapazität und muss je nach Haushalt meist erst nach vielen Wochen gewechselt werden. Regelmäßiger sind hingegen die beiden Wassertanks: Frischwasser nachfüllen und Schmutzwasser entleeren gehört zu den wenigen Aufgaben, die man wirklich im Blick behalten muss.
Sehr praktisch ist außerdem, dass die App an wichtige Wartungspunkte erinnert, etwa wenn Filter, Bürsten oder andere Verschleißteile gereinigt oder getauscht werden sollten. So bleibt die Reinigungsleistung langfristig stabil, ohne dass man selbst ständig mitdenken muss.
Gerade in Haushalten mit langen Haaren oder Tieren lohnt es sich, die Bodenbürste gelegentlich kurz zu kontrollieren. Im Test war das Verheddern zwar kein großes Thema, aber ein schneller Check ab und zu schadet nie und ist in wenigen Sekunden erledigt.


Unterm Strich übernimmt die Station den Großteil der Arbeit – abseits von Wasser nachfüllen und Schmutzwasser ausleeren bleibt im Alltag nicht viel zu tun.
FAQ
Für wen lohnt sich der MOVA E40 Ultra?
Der E40 Ultra eignet sich besonders für Haushalte, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Wer viele Hartböden, Teppiche oder Haustiere hat und eine komfortable Station möchte, findet hier eine durchdachte Lösung. Wer hingegen höchste Präzision bei der Hinderniserkennung oder eine direkte Wasserleitungsanbindung wünscht, muss zu teureren Modellen greifen.
Muss ich beim MOVA E40 Ultra viel selbst reinigen oder warten?
Nein. Die All-in-One-Station übernimmt die meiste Arbeit: Der Staubbehälter wird automatisch in einen 3,2-Liter-Beutel entleert, die Mopps werden gewaschen und anschließend mit Warmluft getrocknet. Lediglich Wasser muss nachgefüllt bzw. entleert und der Staubbeutel hin und wieder gewechselt werden.
Ist der MOVA E40 Ultra für Haushalte mit Haustieren geeignet?
Ja. Durch die starke Saugkraft, die Anti-Tangle-Seitenbürste und die automatische Saugkraftverstärkung auf Teppichen eignet sich der Roboter sehr gut für Tierhaare. Zusätzlich gibt es einen sanften Wischmodus, damit Haustierbereiche nicht zu feucht werden.
Gibt es eine Garantie?
Ja, es wird mit einer 3-Jahres-Garantie angeboten – länger als bei vielen anderen Herstellern in dieser Preisklasse.
Fazit
Der MOVA E40 Ultra bringt viele Funktionen, die man sonst eher aus dem Premiumsegment kennt, in eine deutlich günstigere Preisklasse. Mit 19.000 Pa Saugleistung, ausfahrbarem Mopp, automatischer Station und Teppicherkennung deckt er die wichtigsten Anforderungen moderner Haushalte ab. Besonders praktisch ist, dass Wartung und Pflege weitgehend automatisiert sind – von der Staubentleerung bis zur Moppreinigung und -trocknung. Auch beim Wischen überzeugt er für seine Preisklasse, vor allem bei der Kantenreinigung, wo er ungewöhnlich nah an den Rand kommt.
Natürlich muss man auch ein paar Dinge berücksichtigen: So ist die Hinderniserkennung zwar zuverlässig, erreicht aber nicht die Präzision von High-End-Systemen mit 3D-Sensorik oder Kamera. Auch bei sehr verwinkelten Wohnungen oder vielen kleinen Gegenständen kann es gelegentlich zu Kontakten kommen. Zudem fehlt ihm die optionale Direktanbindung an Wasserleitungen, wie sie manche Premium-Modelle bieten – hier müssen Frisch- und Schmutzwassertank weiterhin manuell befüllt und entleert werden. Und wer sehr dunkle bis schwarze Böden zu Hause hat, sollte vorsichtig sein: In unserem Test wirkte die Navigation dort deutlich unsicherer, wir empfehlen ihn daher nur für hellere Böden.
Für Haushalte, die einen zuverlässigen Allrounder suchen, ohne über 500 € ausgeben zu wollen, ist der MOVA E40 Ultra jedoch eine interessante Option. Er bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und dürfte für die meisten Wohnungen und Familien vollkommen ausreichen. Wer Wert auf maximale High-End-Technik legt, findet diese bei den Topmodellen von MOVA – für die breite Masse ist der E40 Ultra jedoch ein durchdachtes Gesamtpaket.
Bewertung
Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.
| Kriterium | Gewichtung | Bewertung |
|---|---|---|
| Navigation & Hindernisse | 30 % | 96,5 % |
| Navigation im Raum | 40 % | 98 % |
| Hinderniserkennung | 30 % | 96 % |
| Funktionen | 30 % | 95 % |
| Reinigung Hartböden | 30 % | 97,38 % |
| Reinigungsleistung | 50 % | 99 % |
| Reinigung Haare | 20 % | 100 % |
| Ecken & Kanten | 20 % | 94 % |
| Reinigung Katzenstreu | 10 % | 90,8 % |
| Reinigung Teppiche | 15 % | 88,55 % |
| Florloser Teppich | 35 % | 76,8 % |
| Kurzflorteppich | 35 % | 96,3 % |
| Hochflorteppich | 30 % | 93,2 % |
| Wischleistung | 15 % | 95,95 % |
| Wischleistung im Alltag | 50 % | 97 % |
| Hartnäckige Flecken | 20 % | 94 % |
| Ecken & Kanten | 15 % | 99 % |
| Automatisches Moppwaschen | 15 % | 92 % |
| Benutzerfreundlichkeit | 10 % | 98 % |
| Verarbeitung | 10 % | 98 % |
| Lieferumfang | 10 % | 95 % |
| Bedienung | 30 % | 98 % |
| Laufzeit & Ladezeit | 20 % | 100 % |
| Lautstärke | 10 % | 99 % |
| Wartung & Pflege | 20 % | 97 % |
| Gesamtbewertung | 95.64 % |
Produktdaten
| Beschreibung | Wert |
|---|---|
| Marke | MOVA |
| Roboter-Typ | Saug-Wisch-Roboter |
| Hartböden | |
| Teppiche | |
| Erscheinungsdatum | 2025 |
| Erhältliche Farben | Weiß |
| Navigation | systematisch + Kartierung |
| Von uns empfohlene Fläche | unbegrenzt |
| Multi-Raum-tauglich | |
| Max. Schwellenhöhe | ca. 2 cm |
| Schwarze Fliesen/Teppiche | |
| Für Haustiere/viele Haare geeignet | |
| Akku-Laufzeit | 3 h 55 min |
| Ladezeit bei leerem Akku | 2 h 30 min |
| Aufladen über | Ladestation (automatisch) |
| Akku Technologie | 5.200 mAh |
| Lautstärke | 61 dB |
| Reinigungsprogramme | CleanGenius; Saugen – Wischen – Saugen & Wischen – Wischen nach Saugen; Saugmodus: Leise – Standard – Stark – Turbo – Max – Max+; Route: Schnell – Standard – Intensiv – Tiefenreinigung; Alles – Raum – Zone; Raumreinigung anpassen; Zyklen x1 – x2 – x3; |
| Saugleistung verstellbar | 5 Stufen |
| Teppicherkennung | |
| Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen | |
| Hauptbürste | |
| Feinstaubfilter (z.B. HEPA) | |
| Staubbehältervolumen Roboter | 300 ml |
| Staubbehältervolumen Station | 3,2 l |
| Wassertankvolumen Roboter | 80 ml |
| Frischwasserbehälter Station | 4,5 l |
| Schmutzwasserbehälter Station | 4 l |
| Befeuchtung des Wischtuchs durch | elektrische Wasserpumpe |
| Wischfunktion | |
| Wassermenge regulierbar | 32 Stufen |
| Spart Teppiche beim Wischen automatisch aus | |
| Steuerung über | App, Roboter, Sprachbefehle |
| Appsteuerung | |
| Sprachsteuerung | Amazon Alexa, Siri, Google Assistant |
| Kartenerstellung der Räumlichkeiten | |
| Speichert mehrere Etagen in Karte | |
| Sperrzonen | |
| Nicht-Wisch-Zonen | |
| Bereichsreinigung | |
| Absturzsensor | Infrarot-Sensoren |
| Entfernungssensor | Infrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensor |
| Sensor für smarte Navigation | |
| Objekterkennung | |
| Absaugstation | |
| Motorleistung | - |
| Saugleistung | 19.000 Pa |
| Maße Roboter | 35 x 35 x 9,7 cm |
| Maße Station | 34 x 45,7 x 59 cm |
| Gewicht Roboter | 4.06 kg |
| Gewicht Station | - |
| Zubehör | |












Keine Erfahrungsberichte vorhanden