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Dreame X60 Pro Ultra Complete - Test & Erfahrungen 2026

Unsere Bewertung
Kundenbewertungen

Geeignet für Personen, die:

  • maximale Reinigungsabdeckung wünschen
  • starke Saug- und Wischleistung suchen
  • viele Haare im Haushalt haben
  • ein Premium-Modell möchten
  • eine wartungsarme Lösung bevorzugen

Ungeeignet für Personen, die:

  • einen günstigen Saugroboter suchen
  • nur gelegentlich automatisiert reinigen
Preisvergleich
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Unsere Bewertung
Hier sehen Sie auf einen Blick, wie sich der Roboter in unserem strengen Testverfahren geschlagen hat. Die Gesamtnote setzt sich, wie die Balken veranschaulichen, aus fünf einzelnen Kategorien zusammen. Die detaillierte Bewertung inklusive aller Unterkategorien finden Sie am Ende des Testberichtes.

Bewertung

98.09 %

"HERVORRAGEND"

Navigation & Hindernisse
99%
Reinigung Hartböden
99.55%
Reinigung Teppiche
91.23%
Wischleistung
99.5%
Benutzerfreundlichkeit
99.2%
Details zur Bewertung
Daniela

Mit dem X60 Pro Ultra Complete erweitert Dreame sein Portfolio um ein neues Flaggschiff, das eine klare Mission verfolgt: Die letzten bislang schwer erreichbaren Bereiche wie Ecken, Möbelsockel und enge Zwischenräume zwischen Stuhlbeinen sollen endlich gründlich gereinigt werden. Möglich machen soll das das neue Dual Ultra Extend Arm System mit einer bis zu 12 cm ausschwenkbaren Seitenbürste und einem 18 cm langen Wischarm. Auf dem Papier klingt das nach einem echten Fortschritt. Doch wie viel Mehrwert bringt die Technik im Alltag wirklich? Wir haben den Dreame X60 Pro Ultra Complete in unserem bewährten Testverfahren ausführlich geprüft – von der Saugleistung auf Hartboden und Teppichen über die Wischleistung bis an die Kante bis hin zu Navigation, Hinderniserkennung und Station.

Roboter-Typ

Der X60 Pro Ultra Complete ist ein Premium-Saug-Wisch-Roboter mit zwei rotierenden Wischmopps, ausschwenkbarer Seitenbürste und innovativem Dual Ultra Extend Arm System für eine maximale Reinigungsabdeckung.

Kartenerstellung

Der Roboter erstellt präzise Karten, unterstützt mehrere Etagen und bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Bearbeitung und Individualisierung.

Reinigungsfläche

Mit einer Akkuladung reinigt der X60 Pro Ultra im Standardmodus bis zu 210 m² und eignet sich damit auch für größere Wohnungen und Häuser.

App

Die Dreamehome App bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, individuelle Raumkonfigurationen und intelligente Automatikmodi.

Geeignete Böden

Der X60 Pro Ultra erzielt auf Hartboden sowie auf Kurz-, Hochflor- und Strukturteppichen hervorragende Reinigungsergebnisse.

Für Haare geeignet

Dank HyperStream Detangling DuoBrush 2.0 und Zero-Tangle-System werden lange Haare zuverlässig aufgenommen, ohne sich in den Bürsten zu verheddern.

Minimale Höhe

Mit abgesenktem Laserturm ist der Roboter nur 8,9 cm hoch und kann dadurch auch unter vielen niedrigen Möbeln reinigen.

Max. Schwelle

Das ProLeap-System ermöglicht das Überwinden einzelner Schwellen bis 5,2 cm Höhe sowie mehrstufiger Übergänge bis 10 cm.

Zeitprogrammierung

Über die App lassen sich individuelle Reinigungspläne mit raumspezifischen Einstellungen und Zeitvorgaben erstellen.

Teppicherkennung

Teppiche werden automatisch erkannt. Die Saugleistung wird erhöht und die Wischmopps je nach Einstellung angehoben oder in der Station zurückgelassen.

Hinderniserkennung

Kameras, KI und Sensorik erkennen Hindernisse wie Kabel, Schuhe oder Haustiere zuverlässig und ermöglichen eine sichere Navigation.

No-Go Lines

Virtuelle Wände, Sperrzonen und wischfreie Bereiche können direkt in der Karte eingezeichnet und jederzeit angepasst werden.

Dreame X60 Pro Ultra vs. Dreame X50 Ultra

Wer bereits einen Blick auf den Dreame X50 Ultra Complete geworfen hat, wird sich zurecht fragen, wo die wesentlichen Unterschiede zum neueren X60 Pro Ultra Complete liegen.

Die größte Neuerung ist das sogenannte Dual Ultra Extend Armsystem. Während der X50 bereits über eine ausschwenkbare Seitenbürste und einen ausfahrbaren Wischmopp verfügt, kann der X60 seine Seitenbürste bis zu 12 cm und den Wischarm bis zu 18 cm ausfahren. Dadurch erreicht er deutlich besser tiefe Ecken, Möbelsockel sowie Bereiche zwischen Stuhlbeinen.

Auch die Saugleistung wurde deutlich erhöht. Während der X50 mit 20.000 Pa arbeitet, bringt es der X60 auf beeindruckende 42.000 Pa. In unseren Tests zeigte sich das insbesondere auf Teppichen mit nochmals besseren Ergebnissen.

Zusätzlich wurde die Navigation weiter verbessert. Beide Modelle verfügen über einen absenkbaren Laserturm und eine sehr gute Hinderniserkennung, der X60 navigiert im Alltag jedoch spürbar effizienter. Neu hinzugekommen ist außerdem eine blaue Infrarot-Bodenbeleuchtung an der Front. Diese hilft dem Roboter dabei, Flüssigkeiten, Schmutz und unterschiedliche Bodenstrukturen zuverlässiger zu erkennen und Fehlinterpretationen, beispielsweise bei dunklen Parkettmustern oder ausgekitteten Stellen, zu vermeiden.

Ein weiterer Vorteil des X60 ist die verbesserte Schwellenüberwindung. Während der X50 Hindernisse von bis zu 4,2 cm Höhe erklimmen kann, schafft der X60 sogar bis zu 5,2 cm und eignet sich damit noch besser für Haushalte mit hohen Türschwellen oder Niveauunterschieden.

Unterm Strich ist der X60 somit keine komplette Neuentwicklung, sondern eine konsequente Weiterentwicklung des X50. Wer maximale Reinigungsabdeckung entlang von Kanten, unter Möbeln und in schwierigen Bereichen sucht, erhält mit dem X60 aktuell das leistungsstärkere Gesamtpaket. Der X50 bleibt jedoch weiterhin ein hervorragender Premium-Saugroboter.

Dreame X60 Pro Ultra Complete Dreame X50 Ultra Complete
Dreame X60 Pro Ultra CompleteDreame X50 Ultra Complete

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Maximale Reinigungsabdeckung trifft auf starke Saug- und Wischleistung
Dreame X60 Pro Ultra Complete
98.09 %

Überzeugt im Test mit einer hervorragenden Saug- und Wischleistung, innovativen Lösungen für schwer erreichbare Bereiche, einer präzisen Navigation sowie einem hohen Maß an Komfort durch die weitgehend wartungsfreie Station.

Vorteile

  • Herausragende Saugleistung
  • Exzellente Wischleistung bis zur Kante
  • 12 cm ausschwenkbare Seitenbürste
  • 18 cm ausschwenkbarer Wischarm
  • Sehr hohe Reinigungsabdeckung
  • Zero-Tangle gegen Haarverheddung
  • Starke Hinderniserkennung im Alltag
  • Nur 8,9 cm hoch
  • Überwindet Schwellen bis 5,2 cm
  • Sehr wartungsarme Station
  • Flüssige und effiziente Navigation
  • Geeignet für große Wohnflächen
  • Viele Individualisierungsmöglichkeiten in der App

Nachteile

  • Hoher Anschaffungspreis
  • Relativ großer Platzbedarf der Station
  • Direkter Wasseranschluss nur optional erhältlich
Mehr Details »

Lieferumfang

Im Lieferumfang zeigt sich die Complete-Version angenehm großzügig. Neben Roboter und Station liegen bereits mehrere Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien bei, sodass man für die erste Zeit bestens ausgestattet ist und nicht direkt weiteres Zubehör bestellen muss.

Der Lieferumfang der Complete-Version fällt großzügig aus.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Einsatzbereiter Roboter
  • Basisstation mit Staubbeutel & Netzteil
  • Ersatz-Bodenbürsten-Set
  • Ersatz-Seitenbürste
  • 3 Paar Ersatz-Wischpads
  • 2 Ersatz-Staubbehälterfilter
  • 3 weitere Staubbeutel
  • 1 L Reinigungsmittel
  • Reinigungsbürste für Sockelleisten
  • Benutzerhandbuch

Vor allem die großzügige Menge an Verbrauchsmaterial – von Staubbeuteln über Filter bis zu Wischpads – sorgt dafür, dass man hier für eine sehr lange Zeit bestens versorgt ist.

Inbetriebnahme

Bis der X60 das erste Mal losfährt, vergehen nur wenige Minuten. Der Roboter ist weitgehend vormontiert, und die Dreame Home App nimmt einen bei der Einrichtung an die Hand – technisches Vorwissen braucht man dafür keines.

Schritt-für-Schritt Anleitung

  • Die Station an einem passenden Platz positionieren und mit Strom versorgen
  • Die Rampenverlängerung an der Station befestigen
  • Alle Transportsicherungen am Roboter entfernen und die Wischmopps einsetzen
  • Den Roboter zum ersten Laden in die Station stellen
  • Den Reinigungsmittelbehälter mit Reinigungsmittel befüllen
  • Den Frischwassertank mit sauberem Wasser auffüllen
  • Die Dreamehome App auf dem Smartphone installieren
  • Den Roboter in der App einrichten und verbinden
  • Die Kartierung starten, damit automatisch eine Karte erstellt wird
Beim Aufstellen der Station sollte nach vorne ausreichend Platz bleiben, damit der Roboter problemlos ein- und ausfahren kann.

Die Inbetriebnahme ist unkompliziert gelöst und schnell erledigt – nach dem Aufstellen, Befüllen und Verbinden mit der App kann direkt die erste Kartierung gestartet werden.

Preisverteilung unter den Saugrobotern

So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.

Der Preis fällt klar im Premium-Bereich aus, dafür bekommt man aber auch eine extrem umfangreiche Ausstattung, sehr starke Reinigungsleistung und einen hohen Automatisierungsgrad geboten.

Bei der Navigation setzt der Dreame X60 Pro Ultra Complete auf eine Kombination aus ausfahrbarem Laserturm, zwei KI-Kameras mit 120° Weitwinkel an der Front, seitlichem 3D-strukturiertem Licht und einem automatischen LED-Licht für dunkle Bereiche.

Auffällig war für uns vor allem das Tempo. Dreame verspricht einen überarbeiteten Navigationsalgorithmus – und tatsächlich merkt man den Unterschied. Wenn der Roboter nur Strecke macht, ohne zu reinigen, etwa beim Wechsel in den nächsten Raum, ist er sichtbar flotter unterwegs als die meisten anderen Geräte. Über eine ganze Reinigung gerechnet, spart das spürbar Zeit.

Um die Navigationsleistung besser beurteilen zu können, haben wir unseren 10 m² großen Raum wie gewohnt großzügig mit Sägespänen verschmutzt und den X60 in zwei Durchgängen mit maximaler Saugleistung reinigen lassen.

Fazit: Er reinigt zuerst sauber entlang der Kanten und nimmt sich dann in geraden Bahnen die freie Fläche vor, wobei er die Bahnen präzise überlappt. Beim zweiten Durchgang dreht er die Richtung, sodass ein gründliches Schachbrettmuster entsteht. Wie eng er die Bahnen zieht, lässt sich in der App regeln – beim Saugen in zwei, beim Wischen sogar in vier Stufen.

Auch bei unserem Schwingstuhl zeigt sich der X60 erstaunlich souverän. Beim ersten Durchgang fährt er ganz normal von vorne unter den Stuhl ein und reinigt den erreichbaren Bereich sauber mit. In der zweiten Runde entscheidet er sich dann sogar dafür, über das Stuhlgestell zu klettern. Das sieht im ersten Moment ungewöhnlich aus, kann im Alltag aber durchaus praktisch sein – vor allem dann, wenn der Roboter anders gar nicht unter oder hinter solche Stühle gelangen würde.
Wer nicht möchte, dass der Roboter über bestimmte Gestelle oder Schwellen klettert, kann diese in der App auch als unpassierbar markieren. So lässt sich das Verhalten gezielt an die eigene Wohnung anpassen.

Ein echtes Highlight war das Verhalten an unserem Esszimmerstuhl, dem klassischen Endgegner aller Saugroboter. Dank der weit ausschwenkbaren Seitenbürste blieb selbst dort, wo der Roboter nicht hinkommt, so gut wie nichts liegen – ein Ergebnis, das bisher nur sehr wenige Geräte erreicht haben.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Selbst an den typischen Problemstellen rund um Stuhlbeine, Möbelkanten und schwer erreichbare Ecken bleiben so gut wie keine Rückstände zurück. Genau dort, wo viele andere Saugroboter sichtbar Schmutz liegen lassen, holt der X60 dank der weit ausschwenkbaren Seitenbürste noch erstaunlich viel heraus.

Auch rund um unsere Esszimmerstuhlgruppe zeigt der X60, warum seine neue Reichweite im Alltag so wertvoll ist. Er findet sich sehr sicher im Labyrinth aus Stuhl- und Tischbeinen zurecht und nutzt seine weit ausschwenkbare Seitenbürste genau dort, wo andere Roboter normalerweise nicht mehr sauber hinkommen. Gerade weil er bei den Stühlen nicht von allen Seiten frei einfahren kann, ist die zusätzliche Reichweite hier enorm wertvoll. So werden auch enge Zwischenräume und Bereiche unter den Stühlen deutlich besser abgedeckt. Das ist im Alltag ein echtes Plus und zeigt sehr schön, dass die neue Technik nicht nur auf dem Papier beeindruckt.

Auch bei unserer Esszimmerstuhlgruppe macht der X60 eine richtig starke Figur.

Kamera

Die beiden KI-Kameras an der Front arbeiten mit der neuen blauen Infrarot-Bodenbeleuchtung zusammen. Dieses Licht hilft nicht nur dabei, Schmutz und Flüssigkeiten zu erkennen, sondern auch, den Untergrund selbst richtig einzuordnen – und genau das verhindert die Fehleinschätzungen, die bei früheren Modellen ab und zu für Verwirrung gesorgt haben.

Praktisch nebenbei: Die Kamera kann auch über den Videomanager in der App genutzt werden, um zu Hause nach dem Rechten zu sehen. Das ist kein Muss-Feature, aber gerade für Haustierbesitzer oder längere Abwesenheiten ein praktisches Extra.

Kartenerstellung

Bereits auf seiner ersten Fahrt legt der X60 eine saubere, präzise Karte an. Räume trennt er automatisch, lässt sie sich in der App aber jederzeit umbenennen, teilen oder zusammenlegen. Mehrere Etagen sind speicherbar, und für jeden Raum lassen sich eigene Werte hinterlegen – von der Saugstufe über die Wischintensität bis zu Sperr- und Wischfreien Zonen. Auch zurückgelegte Reinigungswege werden in der Karte angezeigt, sodass man gut nachvollziehen kann, welche Bereiche der Roboter bereits abgefahren ist. Praktisch ist außerdem, dass niedrige Bereiche unter Möbeln sowie passierbare oder unpassierbare Schwellen gezielt markiert werden können. In Verbindung mit dem angekündigten Treppensteiger Dreame Cyber X soll der Roboter künftig sogar selbstständig die Etage wechseln können.

Wie viele Saugroboter erstellen Karten?

Wir lieben Roboter, die ihre Umgebung scannen um Karten zu erstellen, denn sie arbeiten viel präziser und bieten einen wesentlich größeren Funktionsumfang. Wie das Diagramm zeigt, ist eine derartige Kartenerstellung noch nicht selbstverständlich, mittlerweile aber doch bei den meisten Robotern in unserem Test zu finden.

Kann Karten erstellen (Dreame X60 Pro Ultra Complete)
Kann keine Karten erstellen

Sperrzonen

In der App lassen sich verschiedene Tabu-Bereiche definieren: virtuelle Wände als unsichtbare Grenzen, komplette Sperrzonen, die der Roboter gar nicht erst befährt, und wischfreie Bereiche, in denen er nur saugt und die Mopps angehoben bleiben.

Die Bedienung ist angenehm unkompliziert: Die gewünschten Bereiche werden direkt in der Karte eingezeichnet und können jederzeit verschoben, angepasst oder wieder gelöscht werden. An sämtliche Vorgaben hielt sich der X60 in unseren Tests zuverlässig.

Rot markierte Bereiche werden komplett gemieden, während lila Flächen als wischfreie Zonen angelegt sind.

Wie viele Saugroboter bieten virtuelle Sperrzonen per App?

Der Roboter soll einen bestimmten Bereich meiden? Nichts leichter als das – zumindest wenn sich per App einfach virtuelle Abgrenzungen erstellen lassen. Hier sehen Sie, wie viele Geräte diesen Komfort bieten.

Virtuelle Sperrzone möglich (Dreame X60 Pro Ultra Complete)
Virtuelle Sperrzone nicht möglich

Hindernisse

Kabel, Socken, herumliegendes Spielzeug, ein vergessener Schuh – kaum etwas entscheidet im Alltag so sehr über die Nerven wie die Frage, ob ein Saugroboter solche Stolperfallen sauber umkurvt oder sich darin verheddert und mitten im Wohnzimmer stehen bleibt. Beim X60 übernimmt die Erkennung das AI-Enhanced OmniSight System mit zwei 120°-Weitwinkel-KI-Kameras, die wie ein menschliches Augenpaar arbeiten und die räumliche Tiefe von Objekten erfassen. Laut Dreame erkennt der Roboter damit über 320 verschiedene Objekttypen und reagiert in nur 0,1 Sekunden auf plötzlich auftauchende Hindernisse – das soll die Routenplanung im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 200 % beschleunigen.

So weit die Theorie – wie immer interessiert uns aber vor allem, was davon in der Praxis ankommt. Dafür schicken wir jeden Roboter durch unseren Hindernisparcours, in dem die Objekte bewusst dicht beieinanderliegen, damit wir das Verhalten verschiedener Geräte direkt vergleichen können.

Fazit: Der X60 hat hier richtig stark abgeliefert. Socke und Ladekabel umkurvte er sofort und ohne jede Berührung. Den Spielzeughund stufte er korrekt als Tier ein – und hielt dabei merklich mehr Abstand als zu gewöhnlichen Hindernissen, um echte Vierbeiner zu schonen. Auch Schuhe und Schnürsenkel umrundete er sauber, und bei allem, woran sich etwas verfangen könnte, schaltet er zusätzlich die Seitenbürste ab. Sicherere Objekte wie Schuhe steuert er bewusst etwas näher an, während er empfindlichere wie Kabel großzügig meidet.

Einzig unsere Lego-Steine wurden nicht zuverlässig gemieden. Zunächst hat der Roboter sie zwar richtig erkannt und entsprechend reagiert, bei einer späteren Bewegung kam es dann aber trotzdem zu einer Berührung. Das ist allerdings kein echtes Manko: An dieser Hürde sind bislang nur zwei, drei Roboter im gesamten Test nicht gescheitert. Einer davon war der MOVA V70 Ultra, der selbst diese kleinen Steine zuverlässig gemieden hat.

Unterm Strich liefert die Hinderniserkennung eine richtig starke Leistung ab. Erkannte Objekte landen zudem in der Karte und lassen sich bei Bedarf auch ignorieren, falls der Roboter doch näher heran soll.

Haustiererkennung

In unserem Test wurde der Spielzeughund korrekt als Haustier erkannt und nicht einfach wie ein gewöhnliches Hindernis behandelt. Stattdessen hielt der Roboter sichtbar mehr Abstand, um dem vermeintlichen Tier nicht zu nahe zu kommen.

Häufchen-Erkennung

Tierhalter dürfen sich freuen: Hinterlässt das Haustier mal ein Malheur, erkennt der X60 das Häufchen zuverlässig als nicht zu reinigende Stelle und fährt den Bereich gar nicht erst an. Damit ist das Schreckensszenario, dass ein Unfall quer durch die Wohnung verteilt wird, vom Tisch.

Höhenüberwindung

Eines der spektakulärsten Features steckt im Fahrwerk: dem ProLeap-System mit ausfahrbaren Beinen und Schwingarmen vor jedem Antriebsrad. Damit überwindet der X60 einzelne Schwellen bis 5,2 cm – und gestufte Hindernisse sogar bis zu 10 cm, sofern die untere Stufe oben mindestens 18 cm breit ist und der Roboter kurz Platz zum Aufsetzen hat.

Interessant ist, dass der X60 dabei verschiedene Klettertechniken beherrscht. In der App kann man wählen, ob der Roboter Hindernisse synchronisiert, hürdenartig oder intelligent überqueren soll. Beim hürdenartigen Klettern hebt er erst das eine und dann das andere Bein, was besonders bei empfindlichen Stellen wie Schiebetürschienen oder U-förmigen Möbelrahmen sinnvoll sein kann. Beim synchronisierten Klettern hebt er beide Beine gleichzeitig an und hievt sich dadurch besonders kraftvoll über die Schwelle. Wer sich nicht festlegen möchte, kann die Entscheidung aber auch einfach dem Roboter überlassen. Dann schätzt der X60 die Situation selbst ein und wählt automatisch die passende Methode.

Welche Technik zum Einsatz kommt, wird mithilfe seiner Sensorik bestimmt. Ein Lasersensor erkennt vorab die Höhe des Hindernisses, während zusätzliche Sensoren an der Unterseite den Abstand zum Boden überwachen. So kann der Roboter sicher aufsetzen und seine Kletterbewegung kontrolliert ausführen. Schwellen, die er nicht überfahren soll, lassen sich in der App außerdem einfach als unpassierbar markieren.

Minimale Höhe

Damit der X60 auch unter niedrigen Möbeln reinigen kann, setzt Dreame wieder auf einen automatisch absenkbaren Laserturm. Zu Beginn der Reinigung fährt der Turm nach oben und verschafft sich einen vollständigen Rundumblick. Soll der Roboter anschließend unter ein flaches Möbelstück fahren, senkt er ihn automatisch ab und reduziert seine Höhe auf nur noch 8,9 cm.

Hier zeigt sich auch gleich eine der deutlichsten Verbesserungen im Alltag: Niedrige Bereiche unter Möbeln werden nicht mehr umständlich separat am Ende gereinigt, sondern fließend in die laufende Reinigung eingebaut.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann niedrige Bereiche zusätzlich in der Karte markieren. Dann weiß der Roboter genau, wo er gezielt mit eingefahrenem Turm reinigen soll. Wird es unter Möbeln zu dunkel, schaltet der X60 automatisch seine Frontbeleuchtung ein und kann sich auch dort zuverlässig orientieren.

Mit abgesenktem Laserturm ist der X60 nur 8,9 cm hoch und passt dadurch auch unter viele niedrige Möbel.

Teppicherkennung

Fährt der X60 auf einen Teppich, erkennt er das automatisch und erhöht die Saugleistung auf die stärkste Stufe. Damit der Flor beim Wischen trocken bleibt, hebt er seine Wischpads um 10,5 mm an. Auch die Seitenbürste kann angehoben werden, damit sie sich nicht im Teppich verfängt.

Reicht das Anheben der Mopps bei höherem Flor nicht aus, kann der Roboter seine Wischpads vorab in der Station ablegen. So bleibt der Teppich garantiert trocken. Wird der X60 ohnehin nur zum Saugen losgeschickt, lässt er die Mopps direkt in der Station zurück.

Praktisch sind die vielen Einstellungsmöglichkeiten. Neben der automatischen Saugverstärkung gibt es einen intensiven Teppichmodus, bei dem der Roboter langsamer fährt und die Fläche zweimal gründlich bearbeitet. Auch die Reihenfolge lässt sich anpassen, sodass Teppiche auf Wunsch zuerst gereinigt werden. Die Seitenbürste kann auf Teppichen wahlweise aktiviert oder deaktiviert werden.

Zusätzlich kann für jeden Teppich festgelegt werden, wie der Roboter damit umgehen soll: reinigen, komplett meiden, ignorieren oder nur überfahren, ohne dort zu reinigen.

Ein weiteres spannendes Feature ist der Chassis-Lift. Dabei hebt der Roboter sein gesamtes Gehäuse auf Teppichen an, um mehr Abstand zum Flor zu schaffen und den Saugkanal besser freizuhalten.

Beim Chassis-Lift hebt der Roboter sein gesamtes Gehäuse an, um auf Teppichen mehr Abstand zum Flor zu schaffen.

Alle Teppicheinstellungen lassen sich individuell pro Teppich abspeichern. Damit kann der X60 sehr genau an unterschiedliche Teppicharten im Haushalt angepasst werden.

Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?

Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.

Besitzt eine Teppicherkennung (Dreame X60 Pro Ultra Complete)
Besitzt keine Teppicherkennung

Absturzsensoren

Die Abgrunderkennung arbeitet zuverlässig: Vor Treppen, Absätzen und Kanten stoppte der X60 im Test stets rechtzeitig, sodass kein Absturz zu befürchten ist. Positiv ist außerdem, dass er sich dabei nicht übermäßig vorsichtig verhält, sondern nah genug an Kanten heranfährt, um möglichst wenig Fläche ungereinigt zu lassen.

Die Absturzsensoren erkennen Kanten zuverlässig und verhindern, dass der Roboter Treppen hinunterstürzt.

Schwarzer Untergrund

Auch auf tiefschwarzen beziehungsweise sehr dunklen Böden zeigte sich der X60 unbeeindruckt: Er erkannte sie nicht fälschlicherweise als Abgrund, sondern setzte die Reinigung zuverlässig fort.

Auch auf sehr dunklen Böden und Teppichen navigiert der X60 zuverlässig.

Die Navigation des X60 spielt insgesamt auf Spitzenniveau: Er bewegt sich schnell und präzise durch die Räume, punktet mit cleveren Funktionen wie dem absenkbaren Turm und der starken Kletterfähigkeit und bietet zudem eine sehr überzeugende Hinderniserkennung – ohne dabei Kompromisse bei der Reinigungsleistung einzugehen.

Saugleistung

Mit 42.000 Pascal gehört der X60 Pro Ultra zu den saugstärksten Geräten überhaupt. Doch nackte Zahlen sagen wenig – entscheidend ist, wie Saugkraft, Bürsten und Fahrweise zusammenspielen. Und hier passt beim X60 das Gesamtbild.

Im Inneren arbeitet die HyperStream Detangling DuoBrush 2.0.: zwei aufeinander abgestimmte Bodenwalzen, die den Schmutz wirkungsvoll zum Saugkanal führen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich keine Haare verwickeln.

Die HyperStream Detangling DuoBrush 2.0 nimmt Schmutz kraftvoll auf und verhindert zuverlässig, dass sich Haare in den Bürsten verheddern.

Den größten Unterschied macht aber die neue Seitenbürste mit ihren 12 cm Reichweite. In Ecken wird das sofort sichtbar. Wo bisherige Systeme – auch der Vorgänger – immer noch einen kleinen Rest hinterließen, räumt der X60 die Ecken komplett leer, und das, obwohl die Bürste dabei noch gar nicht voll ausgefahren ist. Ein nettes Detail rundet das ab: In Ecken setzt der X60 gezielt ein Stück zurück, um aufgewirbelten Schmutz noch einmal sicher aufzunehmen.

Schwenkt die Seitenbürste ganz aus, etwa rund um einen Bürostuhl oder unter freischwebenden Möbeln, erschließt sich noch einmal ein deutlich größerer Bereich. Auch an tiefen Möbelsockeln kommt der Roboter so nah heran wie kaum ein Gerät zuvor.

Jetzt wird es Zeit für unsere Härtetests, in denen der X60 zeigen muss, wie stark seine Saugleistung auf verschiedenen Untergründen wirklich ist.

All unsere Tests fanden in einem 2 m² abgegrenzten Bereich statt. Um die Fläche zu reinigen, haben wir die maximale Saugkraft und zwei Reinigungszyklen aktiviert.

Hartboden

Nun begegnet der Saugroboter einem der wohl schmutzigsten Böden, die er in seinem ganzen Leben sehen wird. Denn auf unserer rund 2 m² großen Hartboden-Testfläche verteilen wir ein 100 g Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und feinem Sand.

Fazit: Auf Hartboden arbeitet der X60 sauber strukturiert und mit ordentlich Kraft. Bereits nach der ersten Runde ist die Fläche fast vollständig gereinigt, der zweite Durchgang sorgt dann nur noch für den letzten Feinschliff. Besonders stark: Durch die weit ausschwenkbare Seitenbürste werden auch die Ecken vollständig erfasst. Mit 99,70 % Saugleistung liefert der X60 auf Hartboden ein hervorragendes Ergebnis ab. Viel besser kann ein Saugroboter diese Aufgabe kaum lösen.

Auf Hartboden erzielt der X60 mit 99,70 % Saugleistung ein nahezu perfektes Ergebnis.

Haare & Tierhaare

Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim Dreame X60 Pro Ultra Complete ist. Außerdem darf er uns zeigen, ob er auch mit Tierhaaren zurecht kommt.

Fazit: Lange wie kurze Haare nimmt der Roboter allesamt mit. Noch wichtiger: Weder an der doppelten Bodenwalze noch an der Seitenbürste oder der vorderen Laufrolle hat sich auch nur ein Härchen verfangen. Alles landete im Behälter und wandert später automatisch in die Station. Das Zero-Tangle-System funktioniert damit einwandfrei – ein dickes Plus für alle, bei denen viele Haare anfallen, ob von Mensch oder Tier.

Beim Haaretest zeigt sich das Zero-Tangle-System von seiner besten Seite: Alle Haare wurden aufgenommen, ohne sich in Hauptbürste, Seitenbürste oder Laufrolle zu verheddern.

Florloser Teppich

Auch den florlosen Sisalteppich mit 1.900 g/m² verschmutzen wir wieder mit Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand – insgesamt 100 g, die eine echte Herausforderung darstellen. Denn aufgrund seiner strukturierten Oberfläche und tiefen Rillen ist dieser Teppich besonders schwer zu reinigen.

Fazit: Auch auf dem florlosen Teppich zeigt der X60 eine beeindruckend starke Leistung. Trotz der tiefen Rillenstruktur arbeitet er sich souverän durch den Schmutz und erzielt mit 85,50 % Saugleistung das bisher beste Ergebnis unserer Testreihe auf diesem anspruchsvollen Untergrund.

Auch auf dem schwierigen florlosen Teppich mit tiefer Rillenstruktur holt der X60 beeindruckend viel Schmutz heraus.

Kurzflorteppich

Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet. Auch hier kommt unser bewährtes 100g-Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand zum Einsatz.

Fazit: Im Vergleich zum gerillten Sisal ist der Kurzflor wieder deutlich einfacher, und auch hier liefert der X60 eine starke Vorstellung. Der Schmutz wird zuverlässig aus dem Flor geholt, und mit 95,70 % Saugleistung zeigt der Roboter, dass er auch für Haushalte mit vielen Teppichen bestens geeignet ist.

Auf Kurzflorteppich überzeugt der X60 mit starker Teppichleistung und zuverlässiger Schmutzaufnahme.

Hochflorteppich

Für den Hochflorteppich-Test haben wir uns für eine besonders dichte Variante entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Teppich aus 100% Polyester mit einer Florhöhe von 18 mm und einem Gewicht von 1.500 g/qm². Und auch darauf haben wir insgesamt 100 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verstreut.

Fazit: Auf dem dichten Hochflorteppich liefert der X60 ebenfalls ein starkes Ergebnis. Trotz anspruchsvollem Untergrund und tief einsinkendem Schmutz bleibt er souverän unterwegs und erreicht mit 92,70 % Saugleistung eine sehr überzeugende Performance.

Selbst auf dichtem Hochflorteppich bleibt der X60 souverän und erreicht ein sehr starkes Reinigungsergebnis.

Quer über alle Untergründe liefert der X60 Pro Ultra eine durchweg starke Saugleistung. Auf Hartboden arbeitet er nahezu perfekt, auf Teppichen holt er ebenfalls beeindruckend viel Schmutz aus dem Flor und auch Haare werden zuverlässig aufgenommen, ohne sich in den Bürsten zu verheddern. Zusammen mit der weit ausschwenkbaren Seitenbürste ergibt sich eine der gründlichsten Saugleistungen, die wir bisher bei einem Saugroboter gesehen haben.

Mit nahezu makellosem Hartbodenergebnis, sauberer Haaraufnahme ohne Verheddern und Top-Werten auf jedem Teppich gehört der X60 klar zu den besten Saugern, die aktuell zu haben sind.

Wischleistung

Beim Wischen setzt der X60 auf zwei rotierende Wischpads, die Dreame als Dual Omni-Scrub Mops bezeichnet. Sie drehen mit 280 Umdrehungen pro Minute und werden aktiv mit 15 Newton auf den Boden gedrückt.

Die beiden rotierenden Wischpads arbeiten mit aktivem Anpressdruck und sorgen für eine kraftvolle Nassreinigung.

Erkennt der Roboter besonders hartnäckige Stellen wie Fett, Flüssigkeitsränder oder Fußabdrücke, erhöht er die Drehzahl automatisch. Die Wischpads sind außerdem beweglich montiert und können sich leicht an Unebenheiten oder kleine Übergänge im Boden anpassen. So bleibt der Kontakt zum Boden auch auf nicht ganz ebenen Flächen möglichst gleichmäßig.
Durch den hohen Anpressdruck kommen die Pads zudem besser in Fliesenfugen als die meisten Wischwalzen-Systeme.

Dreame setzt hier außerdem auf sogenannte Thermal Mop Pads: Ein Phasenwechselmaterial speichert Wärme und soll die Pads nach der Heißwäsche mindestens vier Minuten lang über 40 °C halten, um Fettflecken leichter zu lösen. In der Praxis kühlen die Mopps allerdings spürbar schneller ab – einen großen Effekt würden wir hier also nicht erwarten. Was der Reinigung dagegen wirklich hilft: Die Station füllt den Wassertank im Roboter nicht nur mit Frischwasser, sondern dosiert automatisch Reinigungsmittel hinzu.

Das eigentliche Aushängeschild ist aber das MopExtend System. Über einen zweistufigen Schwingarm fährt der Wischarm 12 cm zur Seite aus – diagonal sind es sogar bis zu 18 cm. Die erste Stufe schiebt das Modul heraus, die zweite passt sich über ein hochpräzises Gelenk flexibel an Winkel und enge Spalten an. So erreicht der Roboter sogar Zonen, in die er selbst gar nicht hineinfahren kann: unter überhängende Schränke, in Möbelnischen und tiefe Rücksprünge an Sockelleisten. Rund um Bürostühle, zwischen Stuhl- und Tischbeinen und an Fußleisten wischt der X60 dort, wo andere passen müssen.

Der weit ausschwenkbare Wischarm erreicht Kanten, Möbelsockel und schwer zugängliche Bereiche deutlich besser als klassische Moppsysteme.

Ein cleveres Extra sitzt oberhalb des Wischpads: ein separat Modul für die Sockelleisten. Mit hochfrequenter Mikrovibration und einer ultrafeinen Plüschoberfläche staubt es senkrechte und obere Sockelleistenflächen trocken ab und eignet sich für Leisten von etwa 4–11 cm Höhe.

Die kleine Zusatzbürste kann am Wischarm befestigt werden und staubt Sockelleisten während der Reinigung mit ab.

Stößt der X60 auf Flüssigkeit, reagiert er von allein: Saugkraft aus, Seiten- und Bodenbürsten hoch, ab da wird nur noch gewischt. So bleiben die Bürsten trocken, und nasse Stellen werden zuverlässig aufgenommen – ganz ohne integrierten Schmutzwassertank. Unterstützt wird das durch die neue Schmutzerkennung: Eine Infrarot-Beleuchtung an der Frontkamera hilft, Schmutz auch auf gemusterten oder spiegelnden Böden korrekt zu erkennen. Dadurch erkennt er nicht nur dunkle Flecken, sondern auch hellere wie verdünnten Tee, Haare und feine Partikel – und entscheidet selbst, ob trocken gesaugt oder feucht gewischt werden muss.

Auch dunkle ausgekittete Stellen oder Äste in Parkettböden, die bei anderen Robotern gelegentlich als Flüssigkeiten fehlinterpretiert werden, sind beim X60 kein Thema mehr.

Die Wischintensität lässt sich in 32 Feuchtigkeitsstufen sehr fein einstellen und pro Raum oder Zone abspeichern. Auf empfindlichen Böden wie Parkett kann man den X60 dadurch nur nebelfeucht wischen lassen – Tropfen oder Rückstände konnten wir dabei keine entdecken.

Dank fein einstellbarer Wassermenge kann der X60 auch empfindliche Böden wie Parkett nebelfeucht und ohne sichtbare Rückstände wischen.

Wie regelmäßig der X60 zur Moppwäsche in die Station zurückkehrt, lässt sich flexibel einstellen – entweder nach einer bestimmten Zeit, nach Räumen oder nach gereinigter Fläche. Das kürzeste Intervall liegt bei 10 Minuten. Grundsätzlich gilt: Je häufiger die Mopps ausgewaschen werden, desto weniger Schmutz wird weiter über den Boden verteilt.

Eingetrocknete Flecken & Schuhabdrücke

Für unseren Wisch-Härtetest haben wir es dem X60 richtig schwer gemacht: Kaffee- und Saftflecken sowie schmutzige Schuhabdrücke durften 24 Stunden eintrocknen. Eingestellt waren zwei Durchgänge im engsten Reinigungsmuster, bei aktiver Fleckenerkennung und mit der Station direkt im Testbereich, damit der Roboter selbst über Zwischenwäschen entscheiden konnte.

Fazit: Die KI schlug sofort an: Der Roboter reinigte einzelne Bereiche besonders intensiv und kehrte zwischendurch insgesamt dreimal zur Station zurück. Wegen der enormen Schmutzmenge führte er dort jeweils gleich zwei Moppwäschen hintereinander aus, damit die Pads wirklich wieder komplett sauber waren. Am Ende wischte er 23 Minuten, verbrachte aber satte 30 Minuten in der Station. Für uns ist das kein Kritikpunkt, im Gegenteil: Genau so soll ein Premium-Roboter auf starkes Schmutzaufkommen reagieren.

Das Ergebnis spricht für sich. Schon nach dem ersten Überfahren waren die hartnäckigen Flecken zum größten Teil verschwunden – die Pads haben ordentlich Druck, und die schnelle Rotation merkt man deutlich. Zum Schluss war die Fläche makellos sauber, ganz ohne Rückstände. Selbst die Kontrolle mit einem weißen Tuch zeigte praktisch keinen Restschmutz mehr.

Hervorragendes Ergebnis: Nach dem Härtetest bleibt die Fläche sauber zurück.

Kantenwischen

Auch unseren Kontrollstrich direkt an der Wand – der sich eigentlich nicht so leicht entfernen lässt – wischte der X60 mit einer einzigen Überfahrt vollständig weg, ohne jeden Rückstand. Das macht den Mehrwert des ausschwenkbaren Arms noch einmal greifbar: Gerade bei Walzenrobotern bleibt an Kanten oft etwas stehen, und auch bisherigen ausschwenkbaren Mopps fehlte es im ausgefahrenen Zustand gern an Kraft. Davon ist beim X60 nichts zu spüren.

Der ausschwenkbare Wischarm reinigt beeindruckend nah bis an die Kante und lässt keine Rückstände zurück.

Insgesamt mischt der X60 nicht nur beim Saugen, sondern auch beim Wischen ganz vorne mit. Hoher Anpressdruck, schnelle Rotation, automatisch dosiertes Reinigungsmittel, eine schlaue Fleckenerkennung und der weltweit längste Wischarm ergeben zusammen Ergebnisse, die viele andere Geräte schlicht nicht erreichen. Das händische Nachwischen kann man sich damit sparen.

Die Wischleistung des X60 ist hervorragend: Mit hohem Anpressdruck, intelligenter Fleckenerkennung und der weit ausschwenkbaren Wischarmverlängerung reinigt er gründlich, kraftvoll und beeindruckend nah bis an die Kante.

Station

Die Station des X60 Pro Ultra ist auf höchste Hygiene und möglichst wenig Aufwand ausgelegt – und das gelingt ihr überzeugend.

Optisch macht die Station ordentlich was her: Dreame setzt auf eine durchgehende Front aus schwarzem Glas mit hochglänzendem Finish, die Station und Roboter zusammen sehr hochwertig wirken lässt.

Heißwasser-Moppwäsche & Heißlufttrocknung

Herzstück der Moppwäsche ist das ThermoHub-System. In der Waschtasse sitzt ein PTC-Heizelement, das die Oberfläche auf bis zu 100 °C erhitzt und diese Temperatur konstant hält – dadurch entsteht sehr heißes Wasser, das selbst Fettflecken aus den Pads löst. Auch hier mischt der Dosierer automatisch Reinigungsmittel bei. Die Pads rotieren kräftig und werden so gründlich durchgespült; wie effektiv das ist, zeigt der direkte Vorher-Nachher-Vergleich der Mopps eindrucksvoll: Hinterher war kein Restschmutz mehr zu sehen. Nach dem Waschen kühlt das Heizelement automatisch wieder auf ein sicheres Niveau ab, sodass beim Ausfahren des Roboters keine Verbrennungsgefahr besteht. Nach Abschluss der Reinigung trocknet die Station die Pads mit heißer Luft, damit weder Schimmel noch Gerüche entstehen. Alle Reinigungs- und Trocknungsprozesse können bequem über die App gesteuert und individuell angepasst werden.

Automatische Entleerung und Wasserversorgung

Der trockene Schmutz landet in einem Einwegstaubbeutel, der im Schnitt rund 100 Tage reicht und entsprechend selten gewechselt werden muss. Der Frischwassertank fasst 4,2 Liter, der Schmutzwassertank 3 Liter. Beides muss je nach Wisch-Häufigkeit und Fläche befüllt bzw. geleert werden – im Alltag eigentlich das einzige regelmäßige To-do. Wer das vermeiden will, rüstet über ein separat erhältliches Wasseranschluss-Kit einen direkten Frisch- und Abwasseranschluss nach oder greift gleich zum etwas später erscheinenden X60 Pro Master mit kompakter Station für den Direktanschluss.

Wartungsaufwand

Die selbstreinigende Waschplatte reduziert den Wartungsaufwand spürbar. Nach der Moppwäsche wird die Fläche nicht einfach schmutzig zurückgelassen, sondern durch Wasser und die rotierenden Mopps weitgehend selbst gereinigt. Gröbere Rückstände sammeln sich in einem kleinen Sieb, das sich mit einem Handgriff entnehmen und kurz unter Wasser abspülen lässt. Viel mehr bleibt im Alltag kaum zu tun, wodurch die Station insgesamt sehr pflegeleicht ist.

Die Station ist sehr komfortabel gelöst: Sie übernimmt Staubabsaugung, Heißwasser-Moppwäsche, Reinigungsmitteldosierung, Heißlufttrocknung und eine weitgehend selbstständige Reinigung der Waschplatte – der Wartungsaufwand bleibt dadurch angenehm gering.

Laufzeit & Ladezeit

Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?

Auch große Wohnungen und Häuser sind für den X60 Pro Ultra kein Problem. Im Standard-Saugmodus hält er 2 Stunden und 23 Minuten am Stück durch. Im Inneren arbeitet ein 5.000-mAh-Akku.

< 1h 30min
1h 30min – 2h 00min
2h 01min – 2h 30min (Dreame X60 Pro Ultra Complete)
2h 31min – 3h 00min
3h 01min – 3h 30min
3h 31min – 4h 00min
> 4h 00min

Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?

Mit einer Akkuladung reinigte der X60 Pro Ultra im Standard-Saugmodus rund 210 m².

Bis zu 50 m²
Bis zu 100 m²
Bis zu 150 m²
Bis zu 200 m²
Bis zu 250 m² (Dreame X60 Pro Ultra Complete)
Bis zu 300 m²
Über 300 m²

Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?

Ein echter Pluspunkt ist die neue PowerMaster-Technik mit 11-A-Schnellladung: In nur 5,5 Minuten lädt der Roboter bis zu 24 % nach. Dadurch fallen kurze Zwischenstopps kaum ins Gewicht, und die in einem Rutsch reinigbare Fläche wächst deutlich. Eine vollständige Ladung dauert lediglich 1 Stunde und 38 Minuten – ein richtig guter Wert.

Setzt Reinigungsvorgang nach dem Laden fort (Dreame X60 Pro Ultra Complete)
Setzt Reinigungsvorgang nach dem Laden nicht fort

Die Akkuleistung überzeugt: Mit 2 Stunden und 23 Minuten Laufzeit, 210 m² Reinigungsfläche und einer vollständigen Ladezeit von nur 1 Stunde und 38 Minuten ist der X60 auch für größere Wohnflächen bestens gerüstet.

Reinigungsmodi

CleanGenius

Im Automatikmodus übernimmt der X60 die Entscheidungen selbst: Er prüft den Verschmutzungsgrad und passt Saugkraft, Wassermenge und Fahrmuster eigenständig an. Wer sich um nichts kümmern möchte, überlässt hier einfach alles dem Roboter.

Saugen – Wischen – Saugen & Wischen – Wischen nach Saugen

Frei wählbar, ob nur gesaugt, nur gewischt, beides gleichzeitig oder in zwei separaten Durchgängen gereinigt wird.

Saugstufen: Leise – Standard – Intensiv – Max – Max+

Mehrere Stufen stehen bereit. Auf Teppichen schaltet der Roboter automatisch auf die höchste.

32 Feuchtigkeitsstufen

Von leicht nebelfeucht für empfindliche Böden bis sehr nass für stark verschmutzte Fliesen lässt sich die Wassermenge sehr fein dosieren.

Reinigungsbereich

Wahlweise reinigt der X60 die ganze Etage, einen einzelnen Raum oder eine frei gewählte Zone.

Reinigungsdurchläufe

Bis zu drei Reinigungszyklen pro Durchgang lassen sich einstellen. Werden zwei Durchgänge gewählt, ändert der Roboter automatisch die Fahrtrichtung und reinigt im Schachbrettmuster – ideal für ein besonders gründliches Ergebnis.

Route

Beim Wischen kann zwischen vier Reinigungsintensitäten gewählt werden – von zügig bis besonders gründlich. Beim Saugen stehen zwei Bahnmuster zur Verfügung, je nachdem wie eng der Roboter die Fläche abfahren soll.

Raumindividuelle Einstellungen

Jeder Raum lässt sich dauerhaft mit eigenen Parametern hinterlegen – etwa intensives Saugen im Wohnzimmer mit Teppich und sanftes Wischen im Schlafzimmer.

Die Reinigungsmodi lassen sich sehr fein anpassen: Von Saugstufe und Wischintensität über Bahnmuster und Reinigungszyklen bis hin zu individuellen Raum- und Teppicheinstellungen bietet der X60 viele Möglichkeiten, die Reinigung genau auf den eigenen Haushalt abzustimmen.

Steuerung

Direkt am Roboter sitzen Tasten für die wichtigsten Grundbefehle. Der eigentliche Funktionsumfang spielt sich aber in der Dreamehome App ab. Dort lassen sich Reinigungsmodi auswählen, Räume anpassen, Bereiche definieren und sämtliche Parameter sehr genau einstellen.

Zusätzlich bringt der Roboter einen eigenen integrierten Sprachassistenten mit und lässt sich auch über gängige Sprachdienste wie Alexa, Siri und Google Home steuern. Für die Smart-Home-Einbindung wird außerdem das Matter-Protokoll unterstützt.

Zeitliche Programmierung

Besonders praktisch ist die Zeitplanung. Ist sie einmal eingerichtet, startet der X60 automatisch zu den festgelegten Zeiten und arbeitet mit genau den Einstellungen, die zuvor für die jeweiligen Räume hinterlegt wurden. So kann zum Beispiel das Wohnzimmer besonders gründlich gewischt, die Küche mit höherer Feuchtigkeit gereinigt und der Teppich im Schlafzimmer nur gesaugt werden.

Die Steuerung ist angenehm vielseitig gelöst und verbindet einfache Bedienung am Gerät mit umfangreicher App-Steuerung, Sprachbefehlen, Zeitplanung und moderner Smart-Home-Anbindung.

App

Die Dreamehome App ist das Herzstück der Bedienung und wirkt trotz des großen Funktionsumfangs gut sortiert. Karten lassen sich detailliert bearbeiten, Räume können umbenannt, geteilt oder zusammengelegt werden, und für jeden Raum lassen sich eigene Reinigungswerte speichern.

Auch Sperrzonen, wischfreie Bereiche und virtuelle Wände werden direkt in der Karte eingezeichnet. Erkannte Hindernisse erscheinen ebenfalls dort und können bei Bedarf verwaltet oder ignoriert werden. Nach der Reinigung zeigt die App außerdem die tatsächlich gefahrenen Wege an, sodass man gut nachvollziehen kann, welche Bereiche der Roboter bereits gereinigt hat.

Besonders stark sind die vielen Detailoptionen. Vom Umgang mit Teppichen über die Klettermethode bei Schwellen bis hin zu raumindividuellen Saug- und Wischeinstellungen lässt sich der X60 sehr genau an die eigene Wohnung anpassen. Damit bietet die App nicht nur viele Funktionen, sondern auch die nötige Kontrolle, um sie sinnvoll im Alltag zu nutzen.

Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:

Die Dreamehome App bietet einen sehr großen Funktionsumfang, bleibt dabei übersichtlich und ermöglicht eine außergewöhnlich genaue Anpassung an Wohnung, Räume, Teppiche und persönliche Reinigungswünsche.

Features

Den größten Teil der Besonderheiten haben wir oben schon im Detail behandelt. Für den schnellen Überblick hier noch einmal die wichtigsten:

Dual UltraExtend Arm System – Seitenbürste mit 12 cm und Wischarm mit bis zu 18 cm (diagonal) Ausschwenkung. Damit erreicht der X60 Ecken, Möbelsockel und enge Bereiche zwischen Stuhlbeinen so gründlich wie kein anderer.

Proactive Light Dirt Detection – Eine Infrarot-Beleuchtung an der Frontkamera erkennt Schmutz und Flüssigkeiten zuverlässiger, ein blaues Licht signalisiert die Erkennung. Reduziert Fehleinschätzungen bei gemusterten oder spiegelnden Böden.

42.000 Pa & HyperStream Detangling DuoBrush 2.0 – Sehr starke Saugkraft, kombiniert mit einem Bürstenduo, das Haare aufnimmt, ohne dass sie sich verfangen.

Dual Omni-Scrub Mops – Zwei rotierende Wischpads mit 280 Umdrehungen pro Minute und 15 N Anpressdruck für kraftvolles Wischen.

ProLeap-System – Ausfahrbare Beine für einzelne Schwellen bis 5,2 cm und gestufte Hindernisse bis 10 cm, mit zwei wählbaren Klettermethoden.

AI-Enhanced OmniSight – Zwei 120°-KI-Kameras erkennen über 320 Objekttypen und reagieren in 0,1 Sekunden auf Hindernisse.

Intelligente Fleckenerkennung – Erkennt stärkere Verschmutzungen und bearbeitet diese gezielter bzw. intensiver.

Flüssigkeitserkennung mit Bürstenlift – Bei Flüssigkeiten schaltet der Roboter die Saugfunktion ab und hebt Seitenbürste sowie Bodenbürsten an, damit kein Wasser ins Innere gelangt.

VersaLift Navigation – Absenkbarer Laserturm, der den Roboter auf 8,9 cm flach macht, damit er unter niedrige Möbel kommt.

Chassis-Lift auf Teppichen – Der Roboter hebt sein gesamtes Gehäuse an, um auf Teppichen mehr Abstand zum Flor zu schaffen.

Sockelleisten-Bürste – Eine kleine Zusatzbürste kann am Wischarm befestigt werden, um Rand- und Sockelbereiche beim Wischen mitzunehmen.

PowerMaster Core Tech – 11-A-Schnellladung, in 5,5 Minuten bis zu 24 % Akku zurück.

Integrierte KI-Kamera mit Videomanager – Erlaubt den Blick nach Hause von unterwegs.

Automatische Reinigungsmitteldosierung – Wird sowohl beim Wischen als auch bei der Moppwäsche automatisch beigemischt.

100 °C ThermoHub Moppwäsche & Heißlufttrocknung – Heißes Wasser für hohe Hygiene, anschließend Trocknung gegen Gerüche und Schimmel.

AceClean DryBoard – Selbstreinigende Waschplatte in der Station, bei der gröbere Rückstände in einem entnehmbaren Sieb landen.

Optionaler Direktwasseranschluss – Per separat erhältlichem Kit kann die Station mit Frisch- und Abwasser verbunden werden.

Die Feature-Liste zeigt sehr deutlich, wie konsequent der X60 auf maximale Automatisierung, hohe Reinigungsabdeckung und starke Alltagstauglichkeit ausgelegt ist – viele Funktionen klingen nicht nur beeindruckend, sondern bringen im Test auch wirklich spürbaren Mehrwert.

Wartung & Pflege

Ganz ohne Handgriffe geht es auch beim X60 nicht, der Aufwand bleibt aber gering. Das meiste erledigt die Station automatisch: Moppwäsche, Heißlufttrocknung, Reinigungsmitteldosierung und Staubentleerung laufen von allein.

Manuell bleibt im Alltag eigentlich nur das Nachfüllen des Frischwassers und das Leeren des Schmutzwassers. Den Einwegstaubbeutel tauscht man im Schnitt nur alle 100 Tage. Die Waschtasse hält sich über ihren Selbstreinigungsmodus weitgehend selbst sauber. Gröbere Rückstände sammeln sich in einem kleinen Sieb, das mit einem Handgriff entnommen und kurz abgespült werden kann. An anstehende Wartungsschritte erinnert die App automatisch.

Dank des großzügigen Zubehörpakets der Complete-Ausführung – mit Ersatzbürsten, Ersatzfiltern, zusätzlichen Wischpads und Staubbeuteln – ist man hier zudem für lange Zeit versorgt, ohne nachkaufen zu müssen.

Der Wartungsaufwand fällt angenehm gering aus, da die Station viele Aufgaben automatisch übernimmt und im Alltag nur wenige einfache Handgriffe wie Wasserwechsel und gelegentlicher Zubehörtausch übrig bleiben.

FAQ

Vor allem das Dual UltraExtend Arm System mit 12 cm Seitenbürste und bis zu 18 cm Wischarm. Damit erreicht der Roboter Stellen, die für andere Geräte bisher unzugänglich waren.

Über ein separat erhältliches Kit lässt sich ein Frisch- und Abwasseranschluss nachrüsten. Alternativ gibt es den X60 Pro Master mit kompakter Station für den Direktanschluss.

Ja. Mit abgesenktem Laserturm misst er nur noch 8,9 cm und passt damit unter viele Sofas, Betten und Sideboards.

Über das ProLeap-System überwindet er einzelne Schwellen bis 5,2 cm und gestufte Hindernisse bis zu 10 cm.

Ja, mehrere Karten lassen sich speichern. In Kombination mit dem Cyber X soll der Roboter künftig sogar selbstständig die Etage wechseln.

Ja, der X60 eignet sich sehr gut für Haushalte mit Haustieren. Haare werden zuverlässig aufgenommen, ohne sich in den Bürsten zu verheddern. Außerdem erkennt der Roboter Haustiere und hält mehr Abstand zu ihnen.

Fazit

Hat Dreame mit dem X60 Pro Ultra Complete nun eines der größten Probleme moderner Saugroboter gelöst? Wir würden sagen: ja. Das Dual UltraExtend Arm System mit extra weit ausschwenkbarer Seitenbürste und langem Wischarm ist echte Innovation mit spürbarem Mehrwert im Alltag. Ecken, Möbelsockel, enge Bereiche zwischen Stuhlbeinen – alles, was Roboter bislang oft nur teilweise erreichen konnten, wird jetzt deutlich gründlicher erwischt.

Auch die Saugleistung überzeugt über alle Untergründe hinweg, von nahezu perfekten 99,70 % auf Hartboden bis zum Bestwert von 85,50 % auf dem schwierigen Sisalteppich. Die Wischleistung hält locker mit und reinigt rückstandsfrei bis an die Kante. Das neue Infrarotlicht an der Front hilft dabei, Schmutz, Flüssigkeiten und Bodenmuster besser zu unterscheiden, wodurch typische Fehleinschätzungen deutlich reduziert werden. Und der kleine Sockelleisten-Aufsatz am Wischarm ist ein netter Bonus obendrauf.

Die Navigation läuft spürbar flüssiger und effizienter, die Hinderniserkennung spielt auf sehr hohem Niveau. Nur sehr kleinteilige Objekte wie Lego-Steine werden zwar erkannt, aber noch nicht immer zuverlässig gemieden. Das Klettern über hohe Schwellen klappt dafür tadellos, der Roboter ist obendrein extra flach, und die Station ist nahezu wartungsfrei sowie besonders hygienisch.

Unterm Strich sind 1.500 € natürlich eine Ansage. Wer das Budget hat, bekommt mit dem X60 Pro Ultra Complete aber einen extrem starken Premium-Saugroboter mit herausragender Reinigungsabdeckung, sehr starker Saug- und Wischleistung und hohem Bedienkomfort. Von uns gibt es daher eine ganz klare Empfehlung. Wer es etwas günstiger mag, findet in unserem großen Saugroboter-Ranking aber auch viele starke Alternativen.

Bewertung

Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.

Kriterium Gewichtung Bewertung
Navigation & Hindernisse 30 % 99 %
Navigation im Raum 40 % 99 %
Hinderniserkennung 30 % 98 %
Funktionen 30 % 100 %
Reinigung Hartböden 30 % 99,55 %
Reinigungsleistung 50 % 99,7 %
Reinigung Haare 20 % 100 %
Ecken & Kanten 20 % 100 %
Reinigung Katzenstreu 10 % 97 %
Reinigung Teppiche 15 % 91,23 %
Florloser Teppich 35 % 85,5 %
Kurzflorteppich 35 % 95,7 %
Hochflorteppich 30 % 92,7 %
Wischleistung 15 % 99,5 %
Wischleistung im Alltag 50 % 99 %
Hartnäckige Flecken 20 % 100 %
Ecken & Kanten 15 % 100 %
Automatisches Moppwaschen 15 % 100 %
Benutzerfreundlichkeit 10 % 99,2 %
Verarbeitung 10 % 99 %
Lieferumfang 10 % 99 %
Bedienung 30 % 100 %
Laufzeit & Ladezeit 20 % 99 %
Lautstärke 10 % 98 %
Wartung & Pflege 20 % 99 %
Gesamtbewertung 98.09 %

Produktdaten

Beschreibung Wert
Marke Dreame
Roboter-Typ Saug-Wisch-Roboter
Hartböden
Teppiche
Erscheinungsdatum 2026
Erhältliche Farben Schwarz, Weiß, Grau
Navigation systematisch + Kartierung + Kamera + 3D-Licht-Scans
Von uns empfohlene Fläche unbegrenzt
Multi-Raum-tauglich
Max. Schwellenhöhe ca. 5,2 cm
Schwarze Fliesen/Teppiche
Für Haustiere/viele Haare geeignet
Akku-Laufzeit 2 h 23 min
Ladezeit bei leerem Akku 1 h 38 min
Aufladen über Ladestation (automatisch)
Akku Technologie 5.000 mAh
Lautstärke -
Reinigungsprogramme CleanGenius, Saugen – Wischen – Saugen & Wischen – Wischen nach Saugen, Saugmodus: Leise – Standard – Turbo – Max – Max+, Wasserstand: Leicht – Feucht – Nass, Alles – Raum – Zone, Route: Schnell – Standard – Intensiv – Tiefenreinigung, Reinigungsdurchläufe, Raumreinigung anpassen
Saugleistung verstellbar ja
Teppicherkennung
Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen
Hauptbürste
Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
Staubbehältervolumen Roboter 310 ml
Staubbehältervolumen Station 3,2 l
Wassertankvolumen Roboter 80 ml
Frischwasserbehälter Station 4,2 l
Schmutzwasserbehälter Station 3 l
Befeuchtung des Wischtuchs durch elektrische Wasserpumpe
Wischfunktion
Wassermenge regulierbar 32 Stufen
Spart Teppiche beim Wischen automatisch aus
Steuerung über App, Roboter, Sprachbefehle, Smart Home (Matter)
Appsteuerung
Sprachsteuerung Integrierter Dreame Sprachassistent, Amazon Alexa, Siri, Google Assistant
Kartenerstellung der Räumlichkeiten
Speichert mehrere Etagen in Karte
Sperrzonen
Nicht-Wisch-Zonen
Bereichsreinigung
Absturzsensor Infrarot-Sensoren
Entfernungssensor Infrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensor, Kamera, 3D-Scan
Sensor für smarte Navigation
Objekterkennung
Absaugstation
Motorleistung -
Saugleistung 42.000 Pa
Maße Roboter 35 x 35 x 8,9 cm
Maße Station 39 x 45,6 x 49,9 cm
Gewicht Roboter 4,6 kg
Gewicht Station 10,8 kg
Zubehör
  • Einsatzbereiter Roboter
  • Basisstation mit Staubbeutel & Netzteil
  • Ersatz-Bodenbürsten-Set
  • Ersatz-Seitenbürste
  • 3 Paar Ersatz-Wischpads
  • 2 Ersatz-Staubbehälterfilter
  • 3 weitere Staubbeutel
  • 1 L Reinigungsmittel
  • Reinigungsbürste für Sockelleisten
  • Benutzerhandbuch
  • Kundenerfahrungen

    Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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