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Mova P70 Pro Ultra - Test & Erfahrungen 2026

Unsere Bewertung
Kundenbewertungen

Geeignet für Personen, die:

  • möglichst viel Leistung fürs Geld suchen
  • sehr hohe Saug- und Wischleistung erwarten
  • Wert auf eine sehr gute Hinderniserkennung legen

Ungeeignet für Personen, die:

  • schwarze oder sehr dunkle Böden haben
  • einen besonders flachen Saugroboter suchen
  • einen direkten Wasseranschluss benötigen
Preisvergleich
515,00 €
inkl. 19% MwSt.
549,00 €
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Unsere Bewertung
Hier sehen Sie auf einen Blick, wie sich der Roboter in unserem strengen Testverfahren geschlagen hat. Die Gesamtnote setzt sich, wie die Balken veranschaulichen, aus fünf einzelnen Kategorien zusammen. Die detaillierte Bewertung inklusive aller Unterkategorien finden Sie am Ende des Testberichtes.

Bewertung

96.52 %

"HERVORRAGEND"

Navigation & Hindernisse
98.6%
Reinigung Hartböden
95.63%
Reinigung Teppiche
92.44%
Wischleistung
97.15%
Benutzerfreundlichkeit
98.1%
Details zur Bewertung
Bettina

Ein starker Saug-Wisch-Roboter ganz ohne überzogenen Funktions-Schnickschnack, dafür zu einem vernünftigen Preis: Genau danach suchen aktuell Viele! Und genau hier will MOVAs neue Mittelklasse mitmischen. Mit dem P70 Pro Ultra bringt der Hersteller ein Modell auf den Markt, das auf dem Papier eine starke Reinigungsleistung, eine vollautomatische Station und sinnvolle Premium-Features verspricht – bewusst aber ohne zusätzliche Flaggschiff-Extras, die den Preis unnötig in die Höhe treiben würden.

Um seine echten Stärken und Schwächen herauszufinden, haben wir den MOVA P70 Pro Ultra durch unseren ausführlichen Härtetest geschickt – mit Saug- und Wischtests auf Hartboden, verschiedenen Teppicharten sowie einem genauen Blick auf Navigation, Hinderniserkennung und die Station. In diesem Testbericht erfährst du, wie er sich geschlagen hat und für wen sich der Kauf lohnt.

Roboter-Typ

Ein Saug-Wisch-Roboter der Mittelklasse, der bei der Reinigung überraschend nah an deutlich teurere Flaggschiff-Modelle herankommt.

Kartenerstellung

Der Roboter erstellt präzise Karten, kann mehrere Etagen speichern und wechselt selbstständig zwischen den passenden Karten.

Reinigungsfläche

Mit rund 300 m² pro Akkuladung schafft der P70 auch große Wohnungen und Häuser problemlos in einem Durchgang.

App

Die MOVA-App ist übersichtlich aufgebaut und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Reinigung, Karten, Räume und Station individuell anzupassen.

Geeignete Böden

Geeignet für Fliesen, Laminat, Parkett und Teppiche: Saugkraft und Wischfeuchtigkeit lassen sich passend zum jeweiligen Boden einstellen.

Für Haare geeignet

Haare werden zuverlässig aufgenommen, können sich aber um die Standardbürste wickeln. Bei vielen langen Haaren empfehlen wir die optionale Tricut-Bürste.

Minimale Höhe

Mit einer Höhe von 10,38 cm benötigt der P70 mindestens 10,5 cm Bodenfreiheit, um zuverlässig unter Möbel zu fahren.

Max. Schwelle

Der P70 überwindet Türschwellen und kleinere Niveauunterschiede bis zu einer Höhe von maximal 2 cm selbstständig.

Zeitprogrammierung

Über die MOVA-App lassen sich individuelle Reinigungspläne mit Wochentagen, Räumen und passenden Reinigungseinstellungen erstellen.

Teppicherkennung

Teppiche werden automatisch erkannt. Der P70 erhöht die Saugkraft, hebt seine Wischpads um 10,5 mm an oder legt sie auf Wunsch komplett in der Station ab.

Hinderniserkennung

Mit KI-Kamera, 3D-Sensorik und LED-Beleuchtung erkennt der P70 selbst kleine Hindernisse wie Kabel, Socken oder Lego-Steine erstaunlich zuverlässig.

No-Go Lines

Über die Karte lassen sich virtuelle Wände, komplette Sperrzonen und wischfreie Bereiche schnell und präzise festlegen.

Unterschied zum Vorgängermodell

Was ist der Unterschied zwischen MOVA P70 Pro Ultra & MOVA P50 Pro Ultra?

Im Vergleich zum MOVA P50 Pro Ultra hat MOVA vor allem bei der Reinigungsleistung nachgelegt. Die maximale Saugkraft steigt deutlich von 19.000 auf 30.000 Pa und auch das Wischsystem wurde verbessert: Die beiden rotierenden Wischpads arbeiten beim P70 Pro Ultra mit 12 N Anpressdruck und bis zu 260 U/min. In der Station werden sie außerdem mit bis zu 100 °C heißem Wasser statt wie bisher mit maximal 75 °C gereinigt.

Viele der starken Features des Vorgängers bleiben erhalten – darunter die ausfahrbare Seitenbürste und der ausschwenkbare Wischmopp, die automatische Moppabnahme bei Teppichen sowie die starke KI-Hinderniserkennung. Einen kleinen Rückschritt gibt es bei der Bodenbürste: Die haarzerkleinernde Tricut-Bürste gehört beim P70 nicht mehr zum Lieferumfang, sondern ist nur noch optional erhältlich.

Mova P70 Pro Ultra Mova P50 Pro Ultra
Mova P70 Pro UltraMova P50 Pro Ultra

ab 515,00 €

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499,00 €

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Lieferumfang

MOVA beschränkt sich hier bewusst aufs Wesentliche: Zusätzliche Staubbeutel oder Ersatz-Wischpads liegen nicht bei. Für den Preis aber fair, immerhin steckt hier auch kein „Complete“ im Namen wie bei den teureren Kollegen.

Der Lieferumfang im Überblick.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • einsatzbereiter Roboter
  • Station mit Netzteil & Staubbeutel
  • Reinigungsmittel
  • Bedienungsanleitung

Kein Schnickschnack, aber alles Wichtige dabei – fair für diesen Preis.

Mittelklasse-Preis, aber Leistung wie ein Flaggschiff-Saugroboter?
Mova P70 Pro Ultra
96.52 %

Extrem starkes Saugen, gründliches Wischen und jede Menge Komfort: Der MOVA P70 Pro Ultra zeigt, dass richtig starke Reinigungsleistung längst nicht mehr den teuersten Modellen vorbehalten ist.

Vorteile

  • Hervorragende Saugleistung
  • Sehr starke Wischleistung
  • Präzise, systematische Navigation
  • Feinfühlige Hinderniserkennung
  • Ausschwenkbare Seitenbürste
  • Ausschwenkbarer Wischarm
  • Automatische Moppabnahme
  • Wartungsarme Station
  • Heißwasser-Moppwäsche
  • Schnelle Heißlufttrocknung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • Teppicherkennung etwas ungenau
  • Nicht optimal für schwarze Böden
  • Tricut-Bürste nur optional
Mehr Details »

Inbetriebnahme

Fertig eingerichtet ist der Roboter in wenigen Minuten. Nach dem Auspacken brauchst du nur Strom, WLAN und etwas Wasser – durch den Rest führt Schritt für Schritt die MOVA-App.

Schritt-für-Schritt Anleitung

  • Station aufstellen und Kabel anstecken
  • Frischwassertank befüllen
  • Reinigungsmittel in den Dosierbehälter füllen
  • Roboter in die Station setzen und laden lassen
  • Mova App laden, Konto anlegen, Roboter per WLAN verbinden
  • Ersten Kartierungsrundgang starten
  • Sperrzonen oder wischfreie Bereiche einrichten und Reinigungsstufen anpassen, oder einfach den KI-Modus Clean Genius machen lassen
Stellt die Station an einem Ort auf, an dem ihre Geräusche, z. B. während der Mopptrocknung, nicht stören und der Roboter ungehindert ein- und ausfahren kann.

In wenigen Schritten startklar, die Einrichtung ist unkompliziert.

Preisverteilung unter den Saugrobotern

So sehr wie sich die einzelnen Roboter in unseren Tests unterscheiden, so sehr unterscheiden sich auch ihre Preise. Unsere Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele der von uns getesteten Geräte in die einzelnen Preisklassen fallen.

Einige Flaggschiff-Extras wurden weggelassen, aber der P70 Pro Ultra bietet dennoch extrem viel Technik fürs Geld!

Für die Navigation setzt MOVA auf einen klassischen LiDAR-Turm, mit dem der Roboter seine Umgebung präzise erfasst und sich jederzeit auf der erstellten Karte orientieren kann. Wie systematisch das in der Praxis funktioniert, haben wir wieder in unserem rund 10 m² großen Testraum geprüft – mit einer üppigen Menge Sägespäne auf dem Boden, an denen sich die Fahrwege besonders gut nachvollziehen lassen.

Fazit: Der P70 beginnt zunächst damit, sämtliche Kanten sowie die Bereiche unter den Möbeln abzufahren. Anschließend arbeitet er die freie Fläche sauber in geraden, parallelen Bahnen ab. Schon nach dem ersten Durchgang war der Boden größtenteils von den Sägespänen befreit – das spricht nicht nur für die starke Saugleistung, sondern auch für die sehr gute Systematik bei der Navigation.

Da wir für den Test zwei Durchgänge eingestellt hatten, fuhr der Roboter die Fläche anschließend noch einmal in entgegengesetzter Richtung ab. Dadurch entsteht das für eine besonders gründliche Reinigung typische Schachbrettmuster, bei dem sich die Fahrwege beider Durchgänge überkreuzen.

Auch schwierige Bereiche meistert der P70 gut: Dank der ausschwenkbaren Seitenbürste wurden selbst die Sägespäne im zurückgesetzten Sockelbereich unseres Schranks mitgenommen und auch unter unseren vierbeinigen Stuhl drehte sich der Roboter sehr weit hinein. Beim Schwingstuhl blieb er allerdings etwas vorsichtiger und fuhr nicht komplett bis nach hinten, da er diesen als Möbel mit Festfahrrisiko einstufte. Dadurch blieben dort leichte Rückstände zurück. Deaktiviert man die intelligente Hindernisvermeidung, fährt er jedoch weiter hinein – hier hat man also selbst die Wahl, was einem wichtiger ist.

Das Ergebnis hat uns richtig gut gefallen: Die Navigation ist äußerst systematisch und präzise und der P70 ließ in unserem Testraum so gut wie nichts liegen. Gerade für seine Preisklasse ist das extrem stark – bei der Navigation und Flächenabdeckung macht er seine Sache sogar besser als einige deutlich teurere Modelle.

Starkes Ergebnis im Sägespäne-Test: Der P70 arbeitet die Fläche systematisch ab und hinterlässt nach zwei Durchgängen einen nahezu vollständig sauberen Boden.

Kamera

An der Front sitzt eine KI-Kamera, die gemeinsam mit strukturiertem 3D-Licht für die Hinderniserkennung zuständig ist. Damit kann der Roboter herumliegende Gegenstände nicht nur umfahren, sondern viele davon auch konkret identifizieren und anschließend in der Karte anzeigen. Dank einer integrierten LED-Beleuchtung funktioniert die Erkennung auch bei Dunkelheit.

Die Kamera lässt sich außerdem über den passwortgeschützten Videomanager in der MOVA-App nutzen. So kann man bei Bedarf live durch die Wohnung schauen und den P70 sogar gezielt zur Überwachung einsetzen. Beispielsweise aber auch um unterwegs nach den Haustieren zu sehen und über die Sprachausgabe sogar mit ihnen zu kommunizieren.

Kartenerstellung

Dank des LiDAR-Sensors erstellt der Roboter vor der ersten Reinigung schnell eine präzise Karte der Wohnung. Räume werden automatisch erkannt und können anschließend in der MOVA-App geteilt, zusammengeführt und individuell benannt werden. Auch mehrere Karten für verschiedene Etagen lassen sich speichern.

Die Karte bildet die Grundlage für zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten und individuelle Reinigungseinstellungen für jeden Raum. Außerdem wird darin in Echtzeit angezeigt, welche Bereiche bereits abgefahren wurden und wo sich der Roboter gerade befindet.

Wie viele Saugroboter erstellen Karten?

Wir lieben Roboter, die ihre Umgebung scannen um Karten zu erstellen, denn sie arbeiten viel präziser und bieten einen wesentlich größeren Funktionsumfang. Wie das Diagramm zeigt, ist eine derartige Kartenerstellung noch nicht selbstverständlich, mittlerweile aber doch bei den meisten Robotern in unserem Test zu finden.

Kann Karten erstellen (Mova P70 Pro Ultra)
Kann keine Karten erstellen

Sperrzonen

Über die präzise erstellte Karte lassen sich Bereiche festlegen, die der Roboter bei der Reinigung meiden soll. Zur Auswahl stehen komplette Sperrzonen, virtuelle Wände sowie wischfreie Bereiche. Letztere sind praktisch für Flächen, die zwar gesaugt, aber nicht gewischt werden sollen. Die Zonen können in der MOVA-App frei auf der Karte platziert und jederzeit wieder angepasst werden und der Roboter hält sich zuverlässig daran.

Sperrzonen, virtuelle Wände und wischfreie Bereiche lassen sich bequem in der Karte festlegen.

Wie viele Saugroboter bieten virtuelle Sperrzonen per App?

Der Roboter soll einen bestimmten Bereich meiden? Nichts leichter als das – zumindest wenn sich per App einfach virtuelle Abgrenzungen erstellen lassen. Hier sehen Sie, wie viele Geräte diesen Komfort bieten.

Virtuelle Sperrzone möglich (Mova P70 Pro Ultra)
Virtuelle Sperrzone nicht möglich

Hindernisse

Für die Hinderniserkennung setzt MOVA auf eine Kombination aus KI-Kamera und strukturiertem 3D-Licht. Laut Hersteller kann das System über 280 verschiedene Hindernisse erkennen. In unserem Parcours musste der Roboter allerdings erst einmal beweisen, wie gut das in der Praxis tatsächlich funktioniert.

Und das Ergebnis ist für diese Preisklasse wirklich bemerkenswert: Sowohl unsere flach auf dem Boden liegende Socke als auch das Ladekabel und die Schuhe wurden zuverlässig erkannt und komplett berührungslos umfahren. Selbst die kleinen Lego-Steine übersah der Roboter nicht. Gerade solche kleinen oder flachen Gegenstände bereiten vielen Saugrobotern Probleme – der P70 schlängelte sich dagegen sehr sicher durch unseren Hindernisparcours.

Selbst kleine und flache Hindernisse wie Socke, Ladekabel oder Lego-Steine wurden zuverlässig erkannt und sicher umfahren.

Erkannte Gegenstände werden außerdem direkt in der Karte markiert. Weicht der Roboter einem harmlosen Objekt unnötigerweise aus, kann man es in der App auf „Hindernis ignorieren“ setzen. Nach einigen Malen merkt er sich das und fährt zukünftig näher heran. Dank der integrierten LED-Beleuchtung kann die Kamera zudem auch bei schlechten Lichtverhältnissen zuverlässig arbeiten.

Unterm Strich gehört die Hinderniserkennung klar zu den Stärken. Selbst kleine und schwierige Objekte wurden in unserem Test zuverlässig erkannt. Das gelingt selbst deutlich teureren Modellen oft nicht so gut. Sehr beeindruckend!

Haustiererkennung

Auch Haustiere kann die KI-Kamera erkennen und entsprechend vorsichtiger reagieren. In unserem Hindernistest wurde unser realistischer Spielzeughund korrekt als Haustier identifiziert und anschließend mit ausreichend Abstand umfahren.

Häufchen-Erkennung

Besonders wichtig für Haustierbesitzer ist die Erkennung von Hinterlassenschaften. Schließlich möchte niemand, dass der Saugroboter diese in der gesamten Wohnung verteilt, wenn mal ein Unfall passiert. Auch hier zeigte sich die KI im Test sehr zuverlässig und erkannte unser Testhäufchen problemlos.

Dabei fährt der P70 bewusst nicht bis unmittelbar an die Verunreinigung heran, sondern hält einen sehr großzügigen Sicherheitsabstand. Andere von uns getestete Geräte nähern sich solchen Hindernissen teilweise deutlich stärker und schalten dabei beispielsweise ihre Seitenbürste ab. MOVA geht hier auf Nummer sicher und lässt lieber etwas Fläche ungereinigt – bei Tierkot ist das aus unserer Sicht eindeutig die bessere Lösung.

Höhenüberwindung

Türschwellen und kleinere Absätze bis rund 2 cm Höhe sind für den Roboter kein Problem. Auf spezielle Kletterhilfen oder ausfahrbare Beine, wie sie mittlerweile bei einigen teuren Flaggschiff-Modellen wie zum Beispiel dem MOVA V70 zu finden sind, verzichtet MOVA hier.

Für geringe Niveauunterschiede ist der P70 gut gerüstet – bei höheren Übergängen stößt er allerdings an seine Grenzen.

Minimale Höhe

Mit einer Bauhöhe von 10,38 cm gehört der P70 Pro Ultra zwar nicht zu den flachsten Saugrobotern, kommt aber dennoch unter viele Sofas, Betten und Schränke. Verantwortlich für die Höhe ist vor allem der fest verbaute LiDAR-Turm – auf einen einfahrbaren Laserturm, wie ihn einige teurere Flaggschiff-Modelle bieten, verzichtet MOVA hier.

Unter Möbeln sollte ein Bodenabstand von mind. 10,5 cm vorhanden sein, damit der Roboter darunter reinigen kann.

Teppicherkennung

Auf Teppich erhöht der P70 die Saugkraft automatisch aufs Maximum und hebt die Wischpads um 10,5 mm an, damit nichts nass wird. Alternativ kann er die Pads vorher komplett in der Station abnehmen und Teppiche nur trocken absaugen – praktisch bei sehr hohem Flor.

Uns ist aber aufgefallen, dass der P70 Teppiche meist etwas größer einschätzt, als sie wirklich sind – dadurch bleibt drumherum oft ein schmaler, ungewischter Streifen. Ganz präzise ist das Vorgehen hier also nicht.

Wie viele Saugroboter besitzen eine Teppicherkennung?

Diesmal veranschaulicht das Diagramm, wie viele Roboter beim Saugen mit einer Teppicherkennung punkten können. Ist diese Fähigkeit vorhanden, wird die Saugstärke auf Teppichen automatisch verstärkt.

Besitzt eine Teppicherkennung (Mova P70 Pro Ultra)
Besitzt keine Teppicherkennung

Absturzsensoren

Auf die Abgrunderkennungssensoren ist Verlass – Abstürze über Kanten oder Treppen muss man nicht befürchten. Ihr braucht hier also auch keine Sperrzonen in der App markieren oder irgendwelche physischen Barrieren schaffen.

Der Roboter hat an seiner Unterseite mehrere Sensoren, um Abstürze sicher zu vermeiden.

Schwarzer Untergrund

Für schwarze Böden können wir den MOVA leider nicht uneingeschränkt empfehlen. Auf schwarzem Teppich navigiert er problemlos, auf schwarzem PVC-Boden war er im Test dagegen immer wieder etwas chaotisch unterwegs. Man kann sich hier also einfach nicht sicher auf eine zuverlässige Navigation verlassen.

Nicht der beste Roboter für schwarze Böden!

Bei Navigation und Hinderniserkennung spielt der P70 deutlich über seiner Preisklasse: Er fährt äußerst systematisch und präzise, meistert selbst schwierige Bereiche und erkennt sogar kleinste Hindernisse erstaunlich zuverlässig.

Saugleistung

Mit einer maximalen Saugkraft von 30.000 Pa fährt MOVA beim P70 ordentlich auf. Zum Vergleich: Der Vorgänger P50 Pro Ultra kam noch auf 19.000 Pa. Damit bietet das neue Modell auf dem Papier eine Saugleistung, die sich selbst vor aktuellen Flaggschiff-Geräten nicht verstecken muss. Wie immer gilt aber: Eine möglichst hohe Pascal-Angabe allein garantiert noch lange keine gute Reinigungsleistung. Mindestens genauso wichtig sind die Bodenbürste, die Luftführung, die Seitenbürste und natürlich eine systematische Fahrweise.

Bei der Hauptbürste setzt MOVA ab Werk auf eine klassische Walze. Sie nimmt Schmutz zuverlässig vom Boden auf, hat allerdings einen Nachteil, wenn im Haushalt viele längere Menschen- oder Tierhaare anfallen: Diese können sich um die Bürste wickeln und müssen anschließend von Hand entfernt werden. Genau dieses Verhalten konnten wir auch in unserem späteren Haartest beobachten, zu dem wir gleich noch kommen.

Für solche Haushalte würden wir deshalb definitiv die optional erhältliche Tricut-Bürste mit einplanen. Integrierte Klingen durchtrennen aufgewickelte Haare, damit sie anschließend über den Saugkanal abtransportiert werden können. Mit einem Aufpreis von rund 60 Euro ist sie zwar nicht ganz günstig, erspart bei vielen Haaren aber einiges an regelmäßiger Handarbeit.

Hier ist die normale Standard-Bürste zu sehen. Bei vielen langen Haaren würden wir zur optionalen Tricut-Bürste greifen.

Einen echten Vorteil hat der P70 hingegen bei der Randreinigung: Seine Seitenbürste kann aktiv ausschwenken und erreicht dadurch auch Schmutz in Ecken und an Stellen, an die eine fest verbaute Seitenbürste nicht herankommt. Wie gut das funktioniert, konnten wir bereits in unserem Sägespäne-Test sehen: Selbst die Späne im zurückgesetzten Sockelbereich unseres Schranks wurden zuverlässig hervorgeholt und aufgesaugt.

Entscheidend ist am Ende aber natürlich, was von den versprochenen 30.000 Pa tatsächlich auf dem Boden ankommt. Deshalb musste sich der P70 wieder unseren standardisierten Saugtests auf Hartboden sowie drei unterschiedlich schwierigen Teppicharten stellen. Dabei zeigt sich ziemlich schnell, dass die hohe Saugkraft hier nicht nur auf dem Datenblatt gut aussieht.

All unsere Tests fanden in einem 2 m² abgegrenzten Bereich statt. Um die Fläche zu reinigen, haben wir die maximale Saugkraft und zwei Reinigungszyklen aktiviert.

Hartboden

Nun begegnet der Saugroboter einem der wohl schmutzigsten Böden, die er in seinem ganzen Leben sehen wird. Denn auf unserer rund 2 m² großen Hartboden-Testfläche verteilen wir ein 100 g Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und feinem Sand.

Fazit: Das Ergebnis ist richtig stark: 99,5 % der gesamten Verschmutzung wurden aufgenommen. Sowohl die größeren Kaffeebohnen als auch die kleinen Leinsamen und der feine Sand verschwanden nahezu vollständig. Gerade bei den Randbereichen profitiert der P70 zusätzlich von seiner ausschwenkbaren Seitenbürste.

Mit 99,5 % erreicht er eines der besten Ergebnisse in unserem Hartbodentest und bestätigt damit, dass die hohe Saugleistung von 30.000 Pa nicht nur auf dem Datenblatt beeindruckend ist.

Hervorragende 99,5 % der verteilten Verschmutzung wurden aufgesaugt.

Haare & Tierhaare

Bei vielen Geräten verheddern sich Haare in den Bürsten, aus denen sie später mühselig entfernt werden müssen. Wir haben getestet, wie das beim Mova P70 Pro Ultra ist. Außerdem darf er uns zeigen, ob er auch mit Tierhaaren zurecht kommt.

Fazit: Bei der reinen Aufnahme gibt es nichts zu kritisieren: Der P70 sammelt die verteilten Haare zuverlässig vom Boden auf. Bei der serienmäßigen Hauptbürste zeigt sich anschließend allerdings die bereits angesprochene Schwäche. Längere Haare wickeln sich deutlich um die Walze und müssen regelmäßig von Hand entfernt werden.

Wer viele lange Haare oder Tierhaare im Haushalt hat, sollte deshalb unserer Meinung nach direkt über die optional bei MOvA erhältliche Tricut-Bürste nachdenken. Ihre integrierten Klingen zerschneiden aufgewickelte Haare, damit diese anschließend eingesaugt werden können. Schade, dass MOVA diese beim P70 nur gegen Aufpreis anbietet – gerade für haarige Haushalte ist sie definitiv die bessere Wahl.

Rechts die Haare, die im Staubbehälter gelandet sind. Links jene, die wir von der Hauptbürste ziehen mussten.

Florloser Teppich

Auch den florlosen Sisalteppich mit 1.900 g/m² verschmutzen wir wieder mit Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand – insgesamt 100 g, die eine echte Herausforderung darstellen. Denn aufgrund seiner strukturierten Oberfläche und tiefen Rillen ist dieser Teppich besonders schwer zu reinigen.

Fazit: Hier liefert der P70 Pro Ultra ein richtig starkes Ergebnis von 84,8 % ab. Gerade auf unserem schwierigen Sisalteppich ist das ein hervorragender Wert und gehört zu den besten Ergebnissen, die wir auf diesem Untergrund bisher messen konnten. Die hohe Saugkraft macht sich also auch auf anspruchsvollen Teppichstrukturen deutlich bemerkbar.

Starke 84,8 % – auf unserem florlosen Sisalteppich ein echtes Top-Ergebnis.

Kurzflorteppich

Um die Saugleistung auf Kurzflorteppich zu testen, haben wir einen Teppich aus 100 % Polypropylen, mit einer Florhöhe von ca. 9 mm und einem Florgewicht von ca. 2000 g/m² verwendet. Auch hier kommt unser bewährtes 100g-Gemisch aus Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand zum Einsatz.

Fazit: Auf Kurzflor dreht der MOVA dann richtig auf. 97,7 % der Verschmutzung landen wieder im Staubbehälter. Damit bleibt auf der Testfläche kaum etwas zurück und der Roboter erreicht auch hier ein absolutes Spitzenergebnis. Selbst feiner Sand, der sich gerne zwischen den Teppichfasern festsetzt, wird sehr gründlich herausgesaugt.

Sehr starke 97,7 % aufgesaugt: auch auf Kurzflor gehört der P70 zu den stärksten Geräten in unserem Test.

Hochflorteppich

Für den Hochflorteppich-Test haben wir uns für eine besonders dichte Variante entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Teppich aus 100% Polyester mit einer Florhöhe von 18 mm und einem Gewicht von 1.500 g/qm². Und auch darauf haben wir insgesamt 100 g Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verstreut.

Fazit: Selbst auf diesem schwierigen Untergrund lässt der P70 kaum nach und saugt hervorragende 95,2 % der Verschmutzung wieder auf. Gerade weil sich Sand und kleine Partikel tief zwischen den langen Fasern festsetzen können, ist dieser Wert besonders beeindruckend. Damit gehört der MOVA auch auf Hochflor zu den stärksten Saugrobotern, die wir bisher getestet haben.

Selbst auf Hochflor liefert der P70 mit 95,2 % ein absolutes Top-Ergebnis.

Insgesamt gehört die Saugleistung ganz klar zu den größten Stärken. Auf Hartboden bleibt praktisch nichts liegen und auch auf unseren unterschiedlich schwierigen Teppichen erzielt er durchgehend Spitzenergebnisse. Besonders stark finden wir, dass er selbst aus dichtem Hochflor noch erstaunlich viel Schmutz herausholt. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die serienmäßige Hauptbürste, in der sich längere Haare verfangen können. Hier lässt sich aber mit der optionalen Tricut-Bürste entgegenwirken.

Bei der Saugleistung spielt der P70 Pro Ultra ganz vorne mit: Auf Hartboden und sämtlichen Teppicharten liefert er Spitzenergebnisse und kann problemlos mit deutlich teureren Modellen mithalten oder diese sogar abhängen.

Wischleistung

Beim Wischen setzt MOVA auf zwei rotierende Wischpads, die während der Reinigung kontinuierlich mit Frischwasser versorgt werden. Mit 12 N Anpressdruck und bis zu 260 U/min schrubben sie kräftig über den Boden. Die Rotationsgeschwindigkeit wird dabei sogar automatisch an die erkannte Verschmutzung angepasst. Gerade gegenüber den einfachen vibrierenden Wischplatten früherer Saugroboter ist das ein deutlicher Fortschritt.

Zwei rotierende Wischpads mit 12 N Anpressdruck und bis zu 260 U/min sorgen für ordentlich Druck beim Wischen.

Auch bei der Randreinigung hat der P70 Pro Ultra einen echten Vorteil: Der rechte Wischarm kann seitlich ausschwenken, wodurch das Wischpad näher an Kanten und Sockelleisten herankommt. Besonders clever arbeitet er bei zurückgesetzten Möbelsockeln. Dort fährt er nicht einfach mit ausgefahrenem Wischmopp gerade an der Kante entlang, sondern dreht sein Heck während der Fahrt immer wieder gezielt zum Möbel hin und wieder davon weg. Durch diese spezielle Bewegung gelangt der ausgeschwenkte Wischmopp deutlich weiter unter den Vorsprung und erreicht Stellen, die viele andere Saugroboter beim Wischen auslassen.

Wie feucht gewischt werden soll, lässt sich sehr genau einstellen. Insgesamt stehen 32 Feuchtigkeitsstufen zur Verfügung, wodurch sich die Wasserabgabe auch weit herunterregeln lässt. Damit eignet sich der P70 auch für empfindlichere Böden wie Parkett.

Die Feuchtigkeit kann so weit heruntergeregelt werden, dass der P70 auch problemlos auf Parkett wischen kann.

Praktisch ist außerdem die intelligente Fleckenerkennung. Erkennt der Roboter stärkere Verschmutzungen, kann er selbstständig eine Zwischenwäsche seiner Wischpads in der Station auslösen und den betroffenen Bereich anschließend erneut reinigen. Wie oft er grundsätzlich zur Moppwäsche zurückkehrt, lässt sich je nach Quadratmetern, Zeit oder gereinigten Räumen festlegen. Kürzere Intervalle verlängern zwar die Reinigungsdauer, sorgen aber auch für eine gründlichere Reinigung, da der aufgenommene Schmutz regelmäßig aus den Wischpads ausgewaschen wird.

Auch auf Flüssigkeiten kann der P70 reagieren: Erkennt er eine flüssige Verschmutzung, stoppt er das Saugen, hebt seine Seitenbürste an und wischt den Bereich gezielt intensiver. Nach einer Zwischenwäsche wird anschließend noch einmal nachgereinigt. Einen kleinen Nachteil gibt es dabei allerdings: Die Hauptbürste kann nicht angehoben werden und kann daher weiterhin etwas von der Flüssigkeit abbekommen.

Auf dem Papier bringt der P70 damit schon einmal alles für eine richtig gute Wischleistung mit. Entscheidend ist aber wieder unser Praxistest und dafür haben wir es ihm mit über Nacht eingetrockneten Schuhabdrücken sowie Kaffee- und Saftflecken besonders schwer gemacht.

Um dem Roboter eine Zwischenreinigung zu ermöglichen, haben wir die Station beim intensiven Wischtest direkt im Testbereich platziert.

Eingetrocknete Flecken & Schuhabdrücke

Um herauszufinden, wie der Mova P70 Pro Ultra mit besonders hartnäckigen Verschmutzungen umgeht, haben wir Kaffee und Saft auf dem Boden eintrocknen lassen. Abgerundet wurde der Härtetest durch schmutzige Schuhabdrücke – ein Szenario, das den Roboter besonders fordert.

Fazit: Hier zeigt die intelligente Fleckenerkennung, was sie kann. Statt einfach die gesamte Fläche Bahn für Bahn abzufahren, erkennt der P70 die starken Verschmutzungen und kümmert sich gezielt um einzelne Bereiche. Zwischendurch fährt er immer wieder zur Station zurück, um seine Wischpads auszuwaschen. Anschließend geht es mit sauberen Pads an die nächsten Flecken.

Einen Bereich auf der rechten Seite ließ er zunächst aus, weil er diesen fälschlicherweise für einen Teppich hielt. Seinen Fehler erkannte und korrigierte er allerdings selbstständig und reinigte die Stelle anschließend ebenfalls. Bei unserem bewusst extremen Testszenario ist diese einmalige Fehlinterpretation für uns daher kein großes Problem.

Zum Abschluss fuhr der P70 noch einmal systematisch über die gesamte Fläche. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Die eingetrockneten Flecken und Schuhabdrücke wurden sehr gründlich entfernt und auch die Nachkontrolle mit einem weißen Tuch fiel sehr gut aus. Systeme mit Wischwalze und integriertem Schmutzwassertank wie der MOVA Z70 können hier zwar noch etwas gründlicher arbeiten, für einen Saugroboter mit klassischen rotierenden Wischpads ist das aber eine exzellente Leistung mit extrem wenig verbliebenem Restschmutz.

Sehr starkes Ergebnis: Selbst die eingetrockneten Verschmutzungen wurden nahezu vollständig entfernt und auch der Test mit dem weißen Tuch überzeugt.

Kantenwischen

Auch entlang der Ränder haben wir genau hingeschaut. Durch den ausschwenkbaren rechten Wischmopp kommt der P70 grundsätzlich sehr nah an die Kante heran. Bei den Schuhabdrücken blieb normalerweise nur ein schmaler, ungewischter Streifen von rund 9 mm zurück. Auf den letzten Millimetern haben die Mopps nämlich nicht mehr ganz so viel Druck.

An der markierten Testlinie war das Ergebnis etwas schlechter. Beim ersten Durchgang drehte sich der Roboter ausgerechnet an dieser Stelle und wischte den Strich dadurch nicht vollständig ab. Da der Strich relativ hartnäckig ist, reichte die zweite Überfahrt alleine anschließend nicht mehr aus, um den verbliebenen Rest komplett zu entfernen. 

Dennoch insgesamt absolut im Rahmen und ein klarer Vorteil im Vergleich zu Robotern mit Walzensystem.

Unterm Strich hat uns die Wischleistung richtig gut gefallen. Im normalen Alltag wischt der MOVA ohnehin sehr gründlich, aber selbst bei unseren extrem eingetrockneten Flecken hat er gezeigt, was er kann. Gerade die automatische Fleckenerkennung und die Zwischenwäschen machen hier einen echten Unterschied und die Mopps arbeiten sehr kraftvoll.

Auch beim Wischen liefert der P70 Pro Ultra richtig ab und bekommt selbst hartnäckige Verschmutzungen erstaunlich gut in den Griff.

Station

Nach der Reinigung und je nach eingestelltem Intervall natürlich auch zwischendurch werden die Wischpads automatisch ausgewaschen – und zwar laut MOVA mit bis zu 100 °C heißem Wasser. Solche Herstellerangaben werden in der Praxis zwar meist nicht ganz erreicht, erhitzt wird das Wasser aber definitiv. Insgesamt 20 Sprühdüsen reinigen die Pads dabei intensiv. Auch Reinigungsmittel wird automatisch dosiert. Wichtig: Es landet nicht im Wassertank des Roboters, sondern wird nur bei der Moppwäsche in der Station eingesetzt. Das ist ein relevanter Unterschied zu teureren Modellen, bei denen Reinigungsmittel teilweise auch beim Wischen selbst zum Einsatz kommt.

Die Reinigung der Wischpads hat uns im Test richtig gut gefallen. Selbst nach unserem extremen Wischtest mit Kaffee, Saft und Schuhabdrücken wurde der aufgenommene Schmutz sehr gründlich aus den Pads herausgewaschen. Anschließend werden sie mit bis zu 70 °C heißer Luft innerhalb von einer Stunde getrocknet, damit sie nicht lange feucht bleiben und keine unangenehmen Gerüche entstehen können.

Auch die Station selbst ist angenehm wartungsarm. Durch die Selbstreinigung bleibt in der Waschschale nur wenig Schmutz zurück und was sich dort noch sammelt, lässt sich einfach mit einem Tuch entfernen. Zusätzlich gibt es einen herausnehmbaren Filter, der die Reinigung noch einmal erleichtert.

Der trockene Schmutz wird automatisch aus dem Roboter abgesaugt und landet in einem 3,2 Liter großen Staubbeutel. Dieser muss je nach Nutzung nur wenige Male im Jahr gewechselt werden. Damit bleibt als regelmäßige Arbeit hauptsächlich der Wasserwechsel übrig: Der Frischwassertank fasst 4,5 Liter, der Schmutzwassertank 4 Liter. Einen direkten Wasseranschluss gibt es beim P70 nicht, die Tanks müssen also weiterhin von Hand befüllt beziehungsweise ausgeleert werden.

Unterm Strich ist die Station für diese Preisklasse richtig stark ausgestattet. Moppwäsche mit heißem Wasser, automatische Reinigungsmitteldosierung, Heißlufttrocknung, Staubabsaugung und eine pflegeleichte Waschschale nehmen einem im Alltag einen großen Teil der Arbeit ab.

Eine angenehm wartungsarme Station, die fast alles automatisch erledigt. Im Alltag muss man sich hauptsächlich noch um den Wasserwechsel kümmern.

Laufzeit & Ladezeit

Wie lange hält der Akku des Saugroboters im Vergleich zu anderen durch?

Im Standard-Saugmodus hielt der P70 in unserem Test starke 3 Stunden und 28 Minuten durch. Damit gehört die Akkulaufzeit definitiv zu den Stärken des Roboters und reicht auch für größere Wohnungen und Häuser locker aus.

< 1h 30min
1h 30min – 2h 00min
2h 01min – 2h 30min
2h 31min – 3h 00min
3h 01min – 3h 30min (Mova P70 Pro Ultra)
3h 31min – 4h 00min
> 4h 00min

Welche Reinigungsfläche bewältigt der Roboter im Vergleich zu anderen Saugrobotern?

Mit einer Akkuladung schafft er im Standard-Saugmodus eine Reinigungsfläche von rund 300 m². Das ist ein sehr guter Wert und bedeutet in der Praxis, dass selbst größere Flächen normalerweise ohne Zwischenladen gereinigt werden können.

Bis zu 50 m²
Bis zu 100 m²
Bis zu 150 m²
Bis zu 200 m²
Bis zu 250 m²
Bis zu 300 m² (Mova P70 Pro Ultra)
Über 300 m²

Setzt der Roboter den Reinigungsvorgang nach dem Laden fort?

Ja. Sollte der Akku bei einer besonders großen Reinigungsfläche doch einmal nicht ausreichen, fährt der Roboter selbstständig zur Station zurück, lädt seinen Akku und setzt die unterbrochene Reinigung anschließend fort. Für eine vollständige Ladung benötigt er rund 2 Stunden und 45 Minuten.

Setzt Reinigungsvorgang nach dem Laden fort (Mova P70 Pro Ultra)
Setzt Reinigungsvorgang nach dem Laden nicht fort

Mit über drei Stunden Laufzeit und rund 300 m² möglicher Reinigungsfläche ist der Roboter auch für große Wohnungen und Häuser bestens gerüstet. 

Reinigungsmodi

Der P70 bietet eine große Auswahl an Reinigungsmodi und Einstellungen. Je nachdem, wie viel man selbst festlegen möchte, kann man Saugleistung, Feuchtigkeit, Fahrweise und zu reinigende Bereiche sehr genau bestimmen – oder die Arbeit einfach dem intelligenten CleanGenius-Modus überlassen.

CleanGenius

Wer nicht jedes Detail selbst einstellen möchte, kann CleanGenius nutzen. Dabei bestimmt der P70 seine Reinigungsstrategie mithilfe der KI selbst und passt die Reinigung an die jeweilige Situation und erkannte Verschmutzung an.

Saugen – Wischen – Saugen & Wischen – Wischen nach Saugen

Je nach Bedarf kann der P70 nur saugen, nur wischen oder beide Aufgaben miteinander kombinieren. Auch eine getrennte Reinigung ist möglich, bei der zunächst gesaugt und anschließend gewischt wird.

Saugmodus: Leise – Standard – Turbo – Max – Max+

Insgesamt stehen fünf Saugstufen zur Auswahl. So lässt sich die Leistung je nach Verschmutzung und gewünschter Lautstärke anpassen. Auf der höchsten Stufe stehen die vollen 30.000 Pa zur Verfügung.

Wasserstand: 32 Feuchtigkeitsstufen

Beim Wischen kann die Wasserabgabe über ganze 32 Feuchtigkeitsstufen angepasst werden. Dadurch lässt sich sehr genau festlegen, wie nass der Boden gewischt werden soll. Die Feuchtigkeit kann auch so weit heruntergeregelt werden, dass der P70 für empfindlichere Böden wie Parkett geeignet ist.

Alles – Raum – Zone

Natürlich muss nicht immer die komplette Wohnung gereinigt werden. Über die Karte lässt sich auswählen, ob der P70 alles, nur einzelne Räume oder eine bestimmte Zone reinigen soll.

Route: Schnell – Standard – Intensiv – Tiefenreinigung

Für die Fahrweise stehen vier unterschiedlich intensive Reinigungsrouten zur Verfügung. Je nach Einstellung fährt der Roboter die Bahnen unterschiedlich eng beziehungsweise überlappend ab. So kann man zwischen einer schnelleren Reinigung und einer besonders gründlichen Reinigung wählen.

Reinigungsdurchläufe

Auch mehrere Reinigungsdurchgänge sind möglich. Besonders sinnvoll sind zwei Durchgänge bei stärkerer Verschmutzung: Dabei wechselt der P70 die Fahrtrichtung und arbeitet die Fläche im überlappenden Schachbrettmuster ab – genau diese Vorgehensweise konnten wir auch in unseren Saugtests beobachten.

Raumreinigung anpassen

Die Einstellungen können auf Wunsch für jeden Raum einzeln festgelegt werden. So lässt sich beispielsweise in einem stärker verschmutzten Raum mit höherer Saugkraft reinigen, während auf empfindlicherem Boden die Feuchtigkeit reduziert wird. Einmal eingerichtet, muss man diese Einstellungen nicht bei jeder Reinigung neu auswählen.

Wir empfehlen, die gewünschten Reinigungseinstellungen einmal passend für jeden Raum und Boden abzuspeichern. So reinigt der Roboter genau nach den eigenen Vorstellungen und unserer Erfahrung nach noch präziser, als wenn man alles der KI überlässt.

Steuerung

Steuern lässt sich der P70 hauptsächlich über die MOVA-App. Hier stehen sämtliche Einstellungen zur Reinigung, Kartierung und Station zur Verfügung. Für die wichtigsten Funktionen gibt es außerdem Tasten direkt am Roboter.

Auch per Sprache lässt sich der Roboter steuern. Neben dem integrierten „Hey MOVA“ Sprachassistenten unterstützt der P70 Pro Ultra auch Amazon Alexa und Google Assistant. Darüber lassen sich einfache Befehle wie Reinigung starten, pausieren oder die Rückkehr zur Station ausführen.

Zeitliche Programmierung

Über die MOVA-App lassen sich individuelle Reinigungspläne erstellen. Dabei kann festgelegt werden, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit der P70 automatisch loslegen soll. Auch die gewünschten Räume und die passenden Reinigungseinstellungen können direkt im jeweiligen Zeitplan hinterlegt werden.

So lässt sich beispielsweise einstellen, dass Küche und Essbereich täglich gereinigt werden, während andere Räume nur an bestimmten Wochentagen an der Reihe sind. Einmal eingerichtet, läuft die regelmäßige Reinigung damit weitgehend automatisch ab. Das ist besonders komfortabel.

Ob per App, Zeitplan oder Sprachbefehl: Der P70 lässt sich unkompliziert steuern und kann einmal eingerichtet einen Großteil der täglichen Reinigung komplett automatisch übernehmen.

App

Die MOVA-App ist die zentrale Anlaufstelle für praktisch alle Einstellungen. Trotz des großen Funktionsumfangs ist sie übersichtlich aufgebaut und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Reinigung, Karten, Station und Automatisierungen an die eigenen Wünsche anzupassen.

Unterm Strich bietet die App alles, was wir uns bei einem modernen Saugroboter wünschen. Der Funktionsumfang ist groß, trotzdem findet man sich schnell zurecht und kann den P70 sehr detailliert an den eigenen Haushalt anpassen.

Hier bekommen Sie eine kleine Übersicht über die App:

Umfangreich, übersichtlich und bis ins Detail konfigurierbar – bei der MOVA-App vermissen wir eigentlich nichts.

Wartung & Pflege

Der Wartungsaufwand hält sich erfreulich in Grenzen. Den größten Teil übernimmt bereits die Station: Sie saugt den Staubbehälter automatisch ab, wäscht und trocknet die Wischpads und reinigt ihre Waschschale weitgehend selbstständig. Regelmäßig müssen daher hauptsächlich Frischwasser nachgefüllt und der Schmutzwassertank geleert werden. Auch die Waschschale macht wenig Arbeit: Verbliebener Schmutz lässt sich einfach auswischen und der Filter zur Reinigung herausnehmen.

Unter der oberen Abdeckung des Roboters sitzt ein 300 ml großer Staubbehälter mit waschbarem Filter. Dieser sollte gelegentlich kontrolliert und der Filter bei Bedarf gereinigt werden. Auch Seiten- und Hauptbürste sowie die Sensoren sollte man hin und wieder von Schmutz und Haaren befreien. Gerade bei längeren Haaren benötigt die serienmäßige Hauptbürste etwas mehr Aufmerksamkeit.

Der 3,2-Liter-Staubbeutel in der Station hält dagegen sehr lange und muss je nach Nutzung nur wenige Male im Jahr gewechselt werden.

Insgesamt sind der Roboter und seine Station als angenehm wartungsarm einzustufen.

FAQ

Grundsätzlich ja. Die Hinderniserkennung funktioniert sehr zuverlässig und selbst unsere Häufchen-Attrappen wurden erkannt und großzügig umfahren. Auch Tierhaare nimmt der Roboter gut vom Boden auf. Bei vielen längeren Haaren würden wir allerdings die optionale Tricut-Bürste einplanen, da sich Haare um die serienmäßige Hauptbürste wickeln können.

Erfreulich wenig. Staubabsaugung, Moppwäsche, Reinigungsmitteldosierung und anschließende Heißlufttrocknung laufen automatisch ab. Regelmäßig bleiben hauptsächlich das Nachfüllen des 4,5-Liter-Frischwassertanks und das Entleeren des 4-Liter-Schmutzwassertanks. Einen direkten Wasseranschluss gibt es nicht.

Das war eine der größten Überraschungen in unserem Test. Neben Socken, Kabeln, Schuhen und unserem Spielzeughund wurden sogar kleine Lego-Steine berührungslos umfahren. Das ist eine richtig starke Leistung und haben bisher nur wenige der von uns getesteten Saugroboter geschafft.

Drei Punkte sollte man vor dem Kauf kennen: Die Teppicherkennung arbeitet teilweise etwas zu großzügig, auf schwarzen Böden kann es Probleme mit der Navigation geben und in der serienmäßigen Hauptbürste können sich längere Haare verfangen.

Vor allem für alle, die sehr starke Saug- und Wischleistung mit einer umfangreichen Station suchen, aber nicht weit über 1.000 Euro für ein aktuelles Flaggschiff ausgeben möchten. Der P70 verzichtet auf einige Luxus-Extras, liefert bei den für uns entscheidenden Punkten Reinigung, Navigation und Hinderniserkennung aber eine richtig starke Leistung.

Fazit

Der P70 Pro Ultra hat uns im Test vor allem deshalb überzeugt, weil MOVA hier an den richtigen Stellen investiert hat. Statt möglichst viele teure Flaggschiff-Spielereien einzubauen, konzentriert sich der Roboter auf das, was im Alltag wirklich zählt – und genau dort liefert er ab.

Allen voran ist die Saugleistung eine echte Stärke. Auf Hartboden wie auch auf unseren unterschiedlich schwierigen Teppichen erzielte der P70 Spitzenergebnisse und kann problemlos mit deutlich teureren Modellen mithalten. Auch die Wischleistung hat uns richtig gut gefallen und selbst hartnäckige, eingetrocknete Verschmutzungen bekam er erstaunlich gründlich entfernt.

Dazu kommen eine äußerst systematische Navigation, eine bemerkenswert gute Hinderniserkennung und eine umfangreich ausgestattete Station, die einem im Alltag viel Arbeit abnimmt. Auch die ausschwenkbare Seitenbürste und der Wischarm sind sinnvolle Extras, die in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich sind.

Ein paar Schwächen gibt es trotzdem. Die Teppicherkennung arbeitet teilweise etwas zu großzügig, wodurch rund um Teppiche ungewischte Streifen entstehen können. Für schwarze Böden würden wir ihn nicht empfehlen, da die Navigation darauf chaotisch sein kann und bei vielen langen Haaren sollte man die optionale Tricut-Bürste direkt mit einplanen.

Unterm Strich bekommt man für die UVP von 699 Euro aber einen richtig starken Saug-Wisch-Roboter, der bei der eigentlichen Reinigungsleistung erstaunlich nah an deutlich teurere Flaggschiffe herankommt. Wer auf Extras wie einen absenkbaren LiDAR-Turm oder ausfahrbare Beine verzichten kann, bekommt hier extrem viel Leistung fürs Geld.

Hervorragende Saugleistung, starkes Wischen, präzise Navigation und viel Komfort zu einem fairen Preis – von uns gibt es für den P70 Pro Ultra von MOVA eine klare Empfehlung!

Bewertung

Hier können Sie sich genauer ansehen, wie es zur Gesamtbewertung des Saugroboters gekommen ist. Im Großen und Ganzen setzt sich die Note aus den Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit zusammen. Dabei haben wir aber alle Bereiche und auch die einzelnen Faktoren je nach ihrer Bedeutung unterschiedlich stark gewichtet.

Kriterium Gewichtung Bewertung
Navigation & Hindernisse 30 % 98,6 %
Navigation im Raum 40 % 98 %
Hinderniserkennung 30 % 99 %
Funktionen 30 % 99 %
Reinigung Hartböden 30 % 95,63 %
Reinigungsleistung 50 % 99,5 %
Reinigung Haare 20 % 85 %
Ecken & Kanten 20 % 98 %
Reinigung Katzenstreu 10 % 92,8 %
Reinigung Teppiche 15 % 92,44 %
Florloser Teppich 35 % 84,8 %
Kurzflorteppich 35 % 97,7 %
Hochflorteppich 30 % 95,2 %
Wischleistung 15 % 97,15 %
Wischleistung im Alltag 50 % 97 %
Hartnäckige Flecken 20 % 97 %
Ecken & Kanten 15 % 95 %
Automatisches Moppwaschen 15 % 100 %
Benutzerfreundlichkeit 10 % 98,1 %
Verarbeitung 10 % 98 %
Lieferumfang 10 % 93 %
Bedienung 30 % 99 %
Laufzeit & Ladezeit 20 % 99 %
Lautstärke 10 % 97 %
Wartung & Pflege 20 % 99 %
Gesamtbewertung 96.52 %

Produktdaten

Beschreibung Wert
Marke Mova
Roboter-Typ Saug-Wisch-Roboter
Hartböden
Teppiche
Erscheinungsdatum 2026
Erhältliche Farben Weiß, Schwarz
Navigation systematisch + Kartierung + Kamera + 3D-Licht-Scans
Von uns empfohlene Fläche unbegrenzt
Multi-Raum-tauglich
Max. Schwellenhöhe ca. 2 cm
Schwarze Fliesen/Teppiche
Für Haustiere/viele Haare geeignet
Akku-Laufzeit 3 h 28 min
Ladezeit bei leerem Akku 2 h 45 min
Aufladen über Ladestation (automatisch)
Akku Technologie 5.200 mAh
Lautstärke 72 dB
Reinigungsprogramme CleanGenius, Saugen – Wischen – Saugen & Wischen – Wischen nach Saugen, Saugmodus Leise – Standard – Turbo – Max – Max+, Wasserstand Leicht – Feucht – Nass, Alles – Raum – Zone, Route Schnell – Standard – Intensiv – Tiefenreinigung, Reinigungsdurchläufe, Raumreinigung anpassen
Saugleistung verstellbar ja
Teppicherkennung
Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen
Hauptbürste
Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
Staubbehältervolumen Roboter 300 ml
Staubbehältervolumen Station 3,2 l
Wassertankvolumen Roboter 80 ml
Frischwasserbehälter Station 4 l
Schmutzwasserbehälter Station 3,5 l
Befeuchtung des Wischtuchs durch elektrische Wasserpumpe
Wischfunktion
Wassermenge regulierbar 32 Stufen
Spart Teppiche beim Wischen automatisch aus
Steuerung über App, Roboter, Sprachbefehle
Appsteuerung
Sprachsteuerung Integrierter Mova Sprachassistent, Amazon Alexa, Siri, Google Assistant
Kartenerstellung der Räumlichkeiten
Speichert mehrere Etagen in Karte
Sperrzonen
Nicht-Wisch-Zonen
Bereichsreinigung
Absturzsensor Infrarot-Sensoren
Entfernungssensor Infrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensor, Kamera
Sensor für smarte Navigation
Objekterkennung
Absaugstation
Motorleistung 75 W
Saugleistung 30.000 Pa
Maße Roboter 35 x 35 x 10,38 cm
Maße Station 42 x 45,8 x 47 cm
Gewicht Roboter 4,5 kg
Gewicht Station 9,9 kg
Zubehör
  • einsatzbereiter Roboter
  • Station mit Netzteil & Staubbeutel
  • Reinigungsmittel
  • Bedienungsanleitung
  • Kundenerfahrungen

    Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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