Mit der BioKnead MX60 betritt Dreame erstmals das Segment der Küchenmaschinen. Statt bescheidenem Einstieg setzt die Marke direkt auf ein selbstbewusstes Konzept: 800 Watt Leistung, eine 6-Liter-Rührschüssel und ein patentiertes bionisches Doppelknethakensystem, das speziell für schwere Teige entwickelt wurde.
Im Praxistest wollten wir herausfinden, ob diese Maschine wirklich dort überzeugt, wo viele andere an ihre Grenzen stoßen – nämlich bei großen Mengen und anspruchsvollen Teigen – und wie sie sich im ganz normalen Küchenalltag schlägt.
Mit ihrem bionischen Doppelknethaken geht die BioKnead MX60 einen anderen Weg als viele klassische Küchenmaschinen – und überzeugt genau dort, wo schwere Teige echte Leistung verlangen.
Vorteile
Inhaltsverzeichnis
- starke Leistung bei schweren Teigen
- innovative Doppelknethaken
- ästhetisches & hochwertiges Design
- angenehm leiser und ruhiger Lauf
- 6-Liter-Schüssel für große Mengen
- Timerfunktion mit autom. Stopp
- Sicherheitsabschaltung
- Zubehör spülmaschinengeeignet
- stabiler, sicherer Stand
Nachteile
- nicht geeignet für sehr kleine Mengen
- nur eine Rührschüssel enthalten
Lieferumfang
Zum Lieferumfang gehört neben der Küchenmaschine selbst eine großzügige 6-Liter-Edelstahlschüssel inklusive transparentem Spritzschutz. Dazu kommen drei Werkzeuge für die unterschiedlichen Anwendungen im Küchenalltag: ein Schneebesen zum Aufschlagen von Sahne oder Eiweiß, ein Flachrührer für Rührteige und Cremes sowie der zweiteilige bionische Doppelknethaken für schwere Teige.

Der Lieferumfang setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Küchenmaschine (800 Watt)
- Rührschüssel (6 Liter)
- Spritzschutz
- Doppelknethaken
- Flacher Rührhaken
- Schneebesen
- Bedienungsanleitung
Die BioKnead punktet mit einem runden Lieferumfang. Eine zweite Rührschüssel im Set wäre allerdings noch ein schönes Extra gewesen – gerade wenn man mehrere Teige oder Komponenten parallel vorbereitet.
Verarbeitung & Design
Direkt beim Auspacken hinterlässt die BioKnead MX60 einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse besteht nicht aus dünnem Kunststoff, sondern aus Metall, was man sowohl optisch als auch haptisch sofort merkt. Die Oberfläche wirkt sauber verarbeitet, nichts klappert oder fühlt sich billig an.
Beim Design geht Dreame einen anderen Weg als viele klassische 08/15-Modelle. Die Kombination aus Creme und Silber wirkt modern und gleichzeitig angenehm zeitlos. Sie sieht nicht nach einem reinen Gebrauchsgerät aus, das man am liebsten im Schrank verschwinden lässt. Im Gegenteil: Auf der Arbeitsfläche wirkt sie ästhetisch, aber nicht aufdringlich. Gerade im direkten Vergleich mit vielen eher billig wirkenden Standardmaschinen fällt das positiv auf.

Mit rund sieben Kilogramm gehört sie trotz Metallgehäuse nicht zu den schwersten Küchenmaschinen ihrer Klasse. Das macht sie etwas leichter zu bewegen oder bei Bedarf zu verräumen, als zum Beispiel eine KitchenAid Artisan, die mehr als 3 Kilo schwerer ist. Dennoch wirkt die Dreame keineswegs instabil.
An der Unterseite befinden sich mehrere Saugnäpfe. Diese sollen für festen Halt auf der Arbeitsplatte sorgen, gerade wenn die Maschine stärker belastet wird. Konstruktiv wirkt das durchdacht, weil Dreame trotz des moderaten Gewichts auf zusätzliche Standfestigkeit setzt.

Auch die Edelstahlschüssel wirkt alltagstauglich und stabil. Sie liegt gut in der Hand und fühlt sich nicht dünnwandig an. Die Werkzeuge sind sauber verarbeitet, die Beschichtung gleichmäßig, ohne scharfe Kanten oder unsaubere Übergänge.
Unterm Strich hebt sich die MX60 beim Thema Verarbeitung und Design spürbar von vielen typischen Standard-Küchenmaschinen ab. Sie wirkt nicht nur stabil gebaut, sondern auch bewusst gestaltet – so, dass man sie gerne fix auf der Arbeitsfläche stehen lässt.
Bedienung & Funktionen
Die Dreame BioKnead MX60 ist insgesamt sehr unkompliziert aufgebaut. Man muss sich nicht lange einarbeiten, weil die wichtigsten Bedienelemente selbsterklärend sind.
Geschwindigkeitssteuerung und Display
Gesteuert wird die Maschine über einen Drehregler mit integriertem Display. Insgesamt stehen 12 Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung. Die Abstufungen sind im Alltag sinnvoll gewählt – langsam genug, um Zutaten vorsichtig zu vermengen und schwere Teige zu kneten, und schnell genug für ordentliches Aufschlagen.
Während des Betriebs wird am Display automatisch die Laufzeit angezeigt. Gerade bei Teigen ist das hilfreich, weil man jederzeit sieht, wie lange bereits geknetet wird.
Zusätzlich kann man einen Timer von bis zu 30 Minuten einstellen. Danach stoppt die Maschine automatisch. Das ist besonders angenehm bei längeren Knetvorgängen, weil man nicht ständig danebenstehen muss.


Hochklappen und Zugriff
Der Gerätekopf wird über eine Taste an der Seite entriegelt und lässt sich leicht nach oben klappen. Das funktioniert ohne großen Kraftaufwand und fühlt sich stabil an. Im hochgeklappten Zustand hat man ausreichend Platz, um die Schüssel zu entnehmen oder Zutaten nachzufüllen.
Wird der Kopf während des Betriebs angehoben, stoppt die Maschine automatisch. Ein Starten im hochgeklappten Zustand ist ebenfalls nicht möglich. Das sorgt im Alltag für zusätzliche Sicherheit – vor allem wenn auch Kinder mithelfen.

Werkzeugaufnahme
Schneebesen, Flachrührer und Doppelknethaken werden einfach eingesetzt und durch eine leichte Drehbewegung fixiert. Sie sitzen stabil und lassen sich genauso unkompliziert wieder lösen. Hier gibt es kein Hakeln oder wackelige Verbindungen – das wirkt sehr solide.



Schüsselbefestigung
Die 6-Liter-Edelstahlschüssel wird ebenfalls per Drehbewegung eingesetzt. Sie rastet spürbar ein und bleibt auch bei längeren Knetvorgängen sicher an Ort und Stelle. Im Test gab es kein Verrutschen oder Lockern.

Motorverhalten unter Last
Im Inneren arbeitet ein Gleichstrommotor. Beim Kneten merkt man, dass die Maschine ihre Geschwindigkeit auch dann hält, wenn der Teig schwerer wird. Sie wirkt dabei ruhig und konstant, ohne hörbar ins Kämpfen zu geraten. Selbst nach längeren Einsätzen hatte man nicht das Gefühl, dass sie überhitzt oder an ihre Grenzen kommt.
Zubehöranschluss an der Front
An der Vorderseite befindet sich ein Anschluss für optionales Zubehör – da hat sich Dreame offensichtlich stark von KitchenAid inspirieren lassen. Darüber kann die Maschine später um Aufsätze wie Fleischwolf oder Pastavorsatz erweitert werden, sobald das entsprechende Equipment auf dem Markt ist. Im Test lag der Fokus zwar klar auf den klassischen Rühr- und Knetfunktionen, aber es ist gut zu wissen, dass sich der Funktionsumfang später bei Bedarf noch ausbauen lässt.

Funktionen, die Sinn machen: Die Geschwindigkeitswahl ist komfortabel, der Timer spart das ständige auf die Uhr schauen und die Mechanik fühlt sich stabil an. Alles greift perfekt ineinander.
Praxistest
Im Praxistest sollte die BioKnead MX60 zeigen, wie sie sich mit ihren verschiedenen Werkzeugen im echten Küchenalltag schlägt. Der Fokus lag dabei klar auf schweren Teigen – ergänzt durch typische Aufgaben wie Sahne, Eischnee und Rührteig.
Doppelknethaken
Das Herzstück der Dreame BioKnead MX60 ist der patentierte bionische Doppelknethaken. Dreame gibt an, damit die Handbewegung professioneller Bäcker nachzuahmen – also nicht nur ein Drehen des Teigs, sondern ein Ziehen, Falten und aktives Durcharbeiten.
Für den Test haben wir einen Pizzateig mit 1 kg Mehl und 600 ml Wasser angesetzt und die Maschine 20 Minuten auf Stufe 2 laufen lassen. Das sorgt für maximale Teig-Elastizität und wir können sicherstellen, dass die Maschine nicht heiß läuft
Schon beim Vermengen fällt auf, dass Mehl und Flüssigkeit sehr sauber vermengt werden. Bei vielen Maschinen mit nur einem Knethaken passiert es häufig, dass sich der Teig relativ schnell zu einem festen Klumpen formt und dann mehr oder weniger nur noch im Kreis „mitfährt“. Er dreht sich wie im Karussell, ohne wirklich intensiv bearbeitet zu werden. Gleichzeitig bleiben am Rand oft Mehlreste zurück oder der Teig wandert Richtung Antrieb nach oben.
Bei der BioKnead wirkt das deutlich anders. Durch die zwei ineinandergreifenden Haken wird der Teig aktiv bewegt. Man sieht, wie er auseinandergezogen und wieder zusammengeführt wird. Er wird nicht einfach nur gedreht, sondern tatsächlich durchgeknetet. Auch Mehlreste am Rand werden kontinuierlich eingearbeitet.
Schon nach wenigen Minuten hatte der Teig eine gleichmäßige, elastische Struktur und wirkte gut entwickelt. Vor allem hatte man nie den Eindruck, dass der Teig nur „mitläuft“. Hier arbeitet die Maschine sichtbar intensiver als andere Modelle mit einfachem Knethaken.
Gerade bei schweren Teigen fühlt sich das echt wie eine Profimaschine an – nur eben in einer deutlich günstigeren Preisklasse. Hier zeigt sich klar, dass das Doppelknethaken-System nicht nur ein Marketingbegriff ist, sondern im Praxiseinsatz einen echten Unterschied macht.



Schneebesen
Mit dem Schneebesen haben wir sowohl Sahne als auch Eischnee getestet.
250 ml Sahne waren für die BioKnead problemlos machbar. Die Sahne wurde auf höchster Stufe in weniger als 3 Minuten gleichmäßig steif, ohne dass man eingreifen musste. Durch die größere und höhere Schüssel spritzt dabei auch nichts raus, ganz anders als bei kompakteren Modellen. Der Spritzschutz ist zwar eine sinnvolle Ergänzung des Lieferumfangs, wird dadurch aber eigentlich nur selten wirklich benötigt.

Bei sehr kleinen Mengen zeigt sich jedoch die Kehrseite des großen Volumens. Zwei Eiweiß werden in der 6-Liter-Schüssel nicht richtig erfasst. Erst bei vier Eiweiß ließ sich stabiler Eischnee herstellen, 6 Minuten hat die Dreame dafür auf höchster Stufe gebraucht.
Die BioKnead ist klar auf größere Mengen ausgelegt – Mini-Portionen wie 2 Eiweiß sind für sie daher unmöglich aufzuschlagen. Das ist bei Maschinen mit großem Fassungsvermögen nicht ungewöhnlich, sollte aber unbedingt berücksichtigt werden.


Flachrührer
Für den Flachrührer-Test haben wir eine Masse aus 200 g zimmerwarmer Butter und 180 g Zucker angerührt – eine typische Aufgabe für Rührkuchen.
Die Maschine erledigt das grundsätzlich zuverlässig. Wie bei vielen Küchenmaschinen sammelt sich die Masse im Verlauf allerdings teilweise am Rand der Schüssel. Ein kurzes Abziehen mit dem Spatel sorgt dann dafür, dass alles gleichmäßig weiterverarbeitet und zu einer schaumigen Masse aufgeschlagen werden kann.
Nach dem Nacharbeiten wird die Masse schön luftig und gleichmäßig. Und als wir die weiteren Kuchen-Zutaten hinzugefügt haben, konnte der Flachrührer alles schön bis zum Rand gleichmäßig verrühren und vermengen. Der Flachrührer macht also genau das, was man erwartet – das Verhalten ist markenübergreifend ziemlich typisch für Küchenmaschinen.

Volumen & Mengentauglichkeit
Die 6-Liter-Schüssel macht deutlich, wofür diese Maschine gedacht ist. Große Mengen fühlen sich hier selbstverständlich an. Ein Kilogramm Mehl wirkt nicht wie eine Belastungstest, sondern fällt der Küchenmaschine extrem leicht. Laut Hersteller sind sogar bis zu 1,5 kg Mehl möglich – und das erscheint nach dem Test definitiv machbar.
Der Teig hat ausreichend Platz, sich zu bewegen, ohne gegen den Rand gedrückt zu werden oder sich nach oben zum Antrieb zu arbeiten.
Gleichzeitig bringt das große Volumen eben auch die Einschränkung bei sehr kleinen Mengen mit sich. Die BioKnead fühlt sich klar bei größeren Teigen zuhause und weniger bei Miniportionen wie nur 2 Eiweiß. Die müssen weiterhin mit dem Handrührgerät aufgeschlagen werden.
Lautstärke & Laufverhalten
Ein Punkt, der im Alltag oft unterschätzt wird, ist die Geräuschkulisse. Gerade wenn die Küche offen zum Wohnbereich ist oder die Maschine längere Zeit läuft, spielt das eine größere Rolle, als man zunächst denkt.
Die BioKnead arbeitet insgesamt angenehm ruhig. Der Gleichstrommotor sorgt für ein gleichmäßiges Klangbild. Im direkten Vergleich mit dem Küchenmaschinen-Klassiker, einer KitchenAid Artisan, die mit einem Wechselstrommotor arbeitet, fällt auf, dass die Dreame deutlich weniger mechanisch klingt. Die KitchenAid wirkt kerniger und getriebeartiger, während die BioKnead gedämpfter und gleichmäßiger läuft.
Auch beim schweren Pizzateig blieb das Geräusch konstant. Es gab keine plötzlichen Lautstärkespitzen oder das Gefühl, dass der Motor kämpfen muss.
Ganz leise ist sie natürlich nicht – schwere Teige bringen immer ein gewisses Betriebsgeräusch mit sich. Im Vergleich zu vielen anderen Geräten dieser Klasse gehört sie jedoch eher zu den ruhigeren Modellen.
Auch Vibrationen hielten sich in Grenzen. Die Maschine blieb stabil stehen und übertrug kaum spürbare Schwingungen auf die Arbeitsplatte.
Der Praxistest zeigt klar, wo die Stärken der BioKnead MX60 liegen: beim Kneten großer, schwerer Teige. Der Doppelknethaken sorgt sichtbar für ein intensiveres Durcharbeiten des Teigs als klassische Einzelhaken-Systeme. In diesem Bereich fühlt sich die Maschine fast wie ein kleines Profi-Gerät an.
Bei sehr kleinen Mengen muss man dagegen Abstriche machen – das ist der Preis für das große Volumen.
Reinigung
Im Alltag ist nicht nur die Leistung entscheidend, sondern auch, wie unkompliziert sich eine Küchenmaschine reinigen lässt.
Die Rührschüssel aus Edelstahl lässt sich problemlos per Hand oder in der Spülmaschine reinigen. Auch Schneebesen, Flachrührer und Doppelknethaken sind spülmaschinengeeignet. Die Beschichtung der Werkzeuge wirkt robust – im Test gab es keine Verfärbungen oder Abplatzungen.
Bei schweren Teigen bleibt naturgemäß etwas Masse am Haken oder am Rand der Schüssel haften. Das ist aber nichts Ungewöhnliches und lässt sich leicht mit warmem Wasser lösen.
Der Bereich rund um die Werkzeugaufnahme ist gut zugänglich. Da der Gerätekopf hochgeklappt werden kann, kommt man problemlos an alle relevanten Stellen heran. Die Oberfläche des Gehäuses lässt sich mit einem feuchten Tuch einfach abwischen.
Insgesamt zeigt sich die BioKnead MX60 auch bei der Reinigung alltagstauglich und unkompliziert
FAQ
Ist die Dreame BioKnead MX60 besser als eine KitchenAid?
Das hängt stark vom Einsatzbereich ab. Bei schweren Teigen und größeren Mengen spielt die BioKnead ihre Stärke klar aus. Sie arbeitet intensiver durch und wirkt dabei ruhiger. Vor allem der bionische Doppelknethaken überzeugt auf ganzer Linie. Bei sehr kleinen Mengen hat eine KitchenAid mit kleinerer Schüssel Vorteile.
Ist die BioKnead für Brotteig geeignet?
Ja, gerade schwere Brot- oder Pizzateige gehören zu ihren größten Stärken. Das Doppelknethakensystem arbeitet den Teig sichtbar intensiver durch als Einzelhaken-Systeme.
Wie viel Mehl passt maximal in die Dreame MX60 hinein?
Die Maschine hat ausreichend Kraft für bis zu 1,5 kg Mehl und die Rührschüssel bietet mit 6 l Fassungsvermögen genug Platz.
Wandert die Dreame BioKnead bei schweren Teigen über die Arbeitsplatte?
Nein. Trotz ihres vergleichsweise moderaten Gewichts bleibt sie durch die Saugnäpfe stabil stehen. Selbst beim langen Kneten von 1 kg Teig gab es kein Verrutschen.
Ist die Dreame Küchenmaschine laut im Vergleich zu anderen Modellen?
Im direkten Vergleich mit klassischen Modellen wie einer KitchenAid Artisan wirkt sie leiser und weniger mechanisch. Das Laufgeräusch ist gleichmäßiger und weniger kernig.
Fazit
Die BioKnead MX60 bringt ein echtes Premium-Gefühl in die Küche. Gerade wenn eine Küchenmaschine dauerhaft auf der Arbeitsfläche steht und nicht nach jeder Nutzung im Schrank verschwindet, spielt das Design eine wichtige Rolle. Mit ihrer Farbkombination und dem Metallgehäuse wirkt die Dreame hochwertig und bewusst gestaltet – nicht wie ein reines Gebrauchsgerät, sondern wie ein fester Bestandteil der Küche.
Das Display mit Zeitanzeige und Timerfunktion ist im Alltag deutlich komfortabler als eine rein mechanische Steuerung. Auch das Laufgeräusch ist angenehmer und weniger mechanisch. Dazu kommt der Sicherheitsaspekt: Beim Hochklappen stoppt die Maschine automatisch und lässt sich in dieser Position nicht starten – ein Detail, das im Alltag durchaus beruhigend ist. Dass sämtliche Werkzeuge spülmaschinengeeignet sind, macht die Handhabung zusätzlich unkompliziert.
Die größte Stärke merkt man jedoch beim Kneten schwerer Teige. Hier zieht die BioKnead sogar der KitchenAid im Test klar davon. Das bionische Doppelknethaken-System ist nicht nur ein technisches Detail, sondern im Einsatz sichtbar effektiv. Während Teige in Maschinen mit nur einem Haken häufig eher im Kreis mitlaufen, wird der Teig hier wirklich durchgearbeitet. Gerade bei großen Mengen ist es beeindruckend zu sehen, wie gleichmäßig und intensiv geknetet wird.
Für leidenschaftliche Pizza- und Brotbäcker ist die BioKnead deshalb eine sehr starke Wahl. Sie knetet wie eine deutlich teurere Profimaschine, bleibt preislich aber darunter. Wer regelmäßig mit schweren Teigen arbeitet, bekommt hier sehr viel Leistung fürs Geld.
Einschränkungen gibt es bei sehr kleinen Mengen. Zwei Eiweiß lassen sich nicht aufschlagen – mit vier funktioniert es problemlos. 250 ml Sahne stellen dagegen kein Problem dar. Der Fokus liegt klar auf Volumen und Kraft, nicht auf Miniportionen.
Unterm Strich zeigt der Test vor allem eines: Mit der BioKnead MX60 ist Dreame ein überraschend ausgereifter Einstieg in den Küchenmaschinen-Markt gelungen. Ihre Stärken liegen bei großen, schweren Teigen und einem angenehm ruhigen Lauf – genau dort, wo viele andere Geräte an ihre Grenzen kommen.
Produktdaten
| Beschreibung | Wert |
|---|---|
| Marke | Dreame |
| Erscheinungsdatum | 2026 |
| Gehäusematerial | Druckgussmetall |
| Nennleistung | 800 W |
| Volumen | 6 l |
| Maximale Mehlmenge | 1,5 kg |
| Bedienung | Drehregler & Display |
| Timer | |
| Gesamtes Zubehör spülmaschinenfest | |
| Gewicht | 7,11 kg |
| Abmessungen (L×B×H) | 42 × 27 × 41,5 cm |
| Lieferumfang |
Keine Erfahrungsberichte vorhanden